# Schwimmkäfer (*Dytiscidae*)

Schwimmkäfer sind erstaunliche Schwimmer! Sie haben glänzende Körper und können untertauchen, um ihre Nahrung zu fangen. Diese kleinen Käfer sind wie Superhelden des Teichs!

- **Kategorie:** [Insekten](https://www.snappit.app/de/explore/categories/insekten)
- **Seltenheit:** Gewöhnlich
- **Gefahr:** 1/5 · Sehr gering
- **Lebensraum:** Feuchtgebiete
- **Auch bekannt als:** Tauchkäfer, Wassertiger (Larven)

![Schwimmkäfer](https://commons.wikimedia.org/w/index.php?title=Special:Redirect/file/Geelgerande01.jpg&width=800)

Foto: User Evanherk on en.wikipedia, Public domain · [Wikimedia Commons](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Geelgerande01.jpg)

## Aussehen

Die Schwimmkäfer haben schlanke, ovale Körper, die normalerweise dunkelbraun oder schwarz sind, oft mit gelben oder rötlichen Markierungen. Ihr glatter, hydrodynamischer Panzer hilft ihnen, mühelos durchs Wasser zu gleiten. Sie besitzen große Augen, die an das Sehen unter Wasser angepasst sind.

## Taxonomie

- **Reich:** Animalia
- **Stamm:** Arthropoda
- **Klasse:** Insecta
- **Ordnung:** Coleoptera
- **Familie:** Dytiscidae

## Schwimmkäfer aus der Nähe

Schwimmkäfer (Familie Dytiscidae) sind eine weltweit verbreitete Familie von mehr als 4.000 Wasserkäferarten, die in Teichen, Seen, Bächen und sogar in unterirdischen Gewässern jagen. Die erwachsenen Käfer tragen unter ihren harten Flügeldecken einen Luftvorrat und rudern mit abgeflachten, haarbesäumten Hinterbeinen. Ihre langen, schlanken Larven, „Wassertiger“ genannt, lauern der Beute auf und packen sie mit hohlen, sichelförmigen Kiefern. Der Gelbrandkäfer (Dytiscus marginalis) aus Europa und Nordasien, 27–35 mm lang, gehört zu den bekanntesten.

Auch genannt: Tauchkäfer, Gelbrandkäfer, Wassertiger (Larven), Dytiscidae.

### Besondere Fähigkeiten

- **Doppelruder-Schlag** (12,9 cm/s Höchstgeschwindigkeit vorwärts bei einem Ruderschlag): Schwimmkäfer rudern mit ihren zwei flachen, behaarten Hinterbeinen und stoßen beide gleichzeitig ab. Sie können sogar rückwärts schwimmen, ohne sich umzudrehen. [8][13][7]
  - In Hochgeschwindigkeitsfilmen von Cybister bengalensis, einem 36 mm langen Käfer, erreichte die Vorwärtsgeschwindigkeit bei einem Ruderschlag bis zu 12,9 cm/s und lag im Durchschnitt bei 8,74 cm/s.
  - Beim Rückwärtsschwimmen, wahrscheinlich auf der Flucht vor Gefahr, beschleunigte er in nur 50 Millisekunden von 0 auf 27,3 cm/s.
  - Beim Kraftschlag drücken die Beine kräftig gegen das Wasser, auf dem Rückweg bieten sie wenig Widerstand. Computer-Strömungsmodelle ergaben einen Wirkungsgrad von 0,47 beim Vorwärtsschwimmen.
  - Schwimmgeschwindigkeiten von Cybister bengalensis: Fluchtstoß rückwärts 27,3 cm/s; Vorwärts, schnellster Moment 12,9 cm/s; Vorwärts, Durchschnitt 8,74 cm/s
- **Tauchblase** (Minuten–24 Std. pro Tauchgang, je nach Art): Vor dem Tauchen füllt der Käfer den Luftvorrat unter seinen Flügeldecken auf, indem er mit der Hinterleibsspitze die Wasseroberfläche berührt. Danach kann er Minuten oder Stunden unter Wasser bleiben. [5][2][6][14]
  - Tauchgänge dauern je nach Art, Aktivität des Käfers und Wassertemperatur einige Minuten bis 24 Stunden.
  - Eine kleine Blase an der Hinterleibsspitze wirkt wie eine physikalische Kieme und zieht ein wenig zusätzlichen Sauerstoff aus dem Wasser.
  - Eine in Bächen lebende Art, Deronectes aubei, überlebte mehr als 6 Wochen, ohne aufzutauchen, und manche Käfer in unterirdischen Gewässern Australiens atmen über die Haut.
- **Versteckte Flügel** (2 Paar Flügel: harte Decken und Flugflügel): Unter den harten Flügeldecken liegen zwei Dinge, die ein Schwimmer braucht: eine Lufttasche zum Atmen und ein Paar zusammengefaltete Flugflügel, um den Teich zu verlassen. [5][2][1]
  - Die Flügeldecken sind die Vorderflügel des Käfers, zu einer Schale verhärtet. Sie schließen den Luftvorrat ein.
  - Die dünnen Hinterflügel sind beim Schwimmen darunter weggefaltet und werden zum Fliegen ausgebreitet.
  - Der Luftvorrat wird an der Oberfläche durch die Lücke an der Hinterleibsspitze wieder aufgefüllt.
- **Teichhüpfer** (99 Arten von Wasserinsekten, deren Flug untersucht wurde): Schwimmkäfer klettern aus dem Wasser, breiten die Flügel aus und fliegen zu neuen Teichen. Sie finden Wasser an seinem glänzenden, polarisierten Schimmer, der sie dazu bringen kann, auf Autos zu landen. [15][1][10]
  - Eine Studie an 99 Arten fliegender Wasserinsekten (78 davon Käfer) ergab, dass sie je nach Art vor allem am späten Vormittag, um die Mittagszeit oder bei Einbruch der Dunkelheit fliegen.
  - Der Gelbrandkäfer soll vor allem nachts fliegen.
  - Glänzende rote und schwarze Autodächer werfen das Licht zurück wie ein Teich, deshalb landen Wasserkäfer manchmal irrtümlich darauf.
- **Saugnapf-Griff** (3 große Saugnäpfe pro Vorderfuß bei Acilius-Männchen): Männliche Schwimmkäfer haben Vorderfüße wie Saugpolster, um sich unter Wasser an einem Weibchen festzuhalten. Die Weibchen vieler Arten haben gefurchte Flügeldecken, an denen man schlecht Halt findet. [3][4][9][16]
  - Charles Darwin nutzte männliche und weibliche Schwimmkäfer als Beispiel in seinem Werk über die Unterschiede zwischen den Geschlechtern.
  - Eine Studie von 2007 fand heraus, dass jeder neuen Oberfläche beim Weibchen, die den Halt schwächt, Veränderungen an den Saugnäpfen der Männchen entsprechen: ein evolutionäres Tauziehen.
  - Manche Arten haben zwei Sorten von Weibchen, eine raue und eine glatte. Tests zeigten, dass die Saugnäpfe an der rauen Sorte schlechter haften.
- **Steroid-Spritzer** (≈50 % der flüchtigen Abwehrstoffe von Thermonectus marmoratus sind ein einziges Steroid): Wird ein Schwimmkäfer gepackt, sondert er aus Drüsen hinter dem Kopf eine milchige Abwehrflüssigkeit ab und aus Drüsen an der Hinterleibsspitze ein weiteres Sekret. [17][2][18]
  - Die milchige Flüssigkeit von Thermonectus marmoratus besteht größtenteils aus Steroiden: Eines davon, Mirasorvon, macht etwa 50 % der flüchtigen Chemikalien aus, Cybisteron etwa 20 %.
  - Mirasorvon war das erste Steroid dieser Art, das in einem Insekt gefunden wurde.
  - Fachleute vermuten, dass die Steroide einen Fisch dazu bringen können, den Käfer wieder auszuspucken. Drüsen an der Hinterleibsspitze bilden ein zweites, anderes Sekret.
- **Wassertiger-Schlürfen** (15 Sek. um eine bewegliche Kaulquappe zu fangen): Die Larve packt die Beute mit hohlen, gebogenen Kiefern, spritzt Verdauungssaft hindurch und schlürft dann die aufgeweichte Nahrung wieder heraus. [19][2][20]
  - Jeder Kiefer hat einen feinen Kanal, der nahe der Spitze mündet. Die Larve verdaut ihre Mahlzeit außerhalb ihres Körpers und trinkt sie dann.
  - Bewegung löst den Angriff aus: Larven fingen schwimmende Kaulquappen in etwa 15 Sekunden, brauchten bei ruhig sitzenden aber etwa 120 Sekunden.
  - Larven des japanischen Dytiscus sharpi halten eine Kaulquappe am liebsten am Bauch fest, dem nahrhaftesten Teil.
- **Winter unter Eis** (unter 8 °C Winterkälte, die für die Eireifung nötig ist (D. sharpi)): Viele Schwimmkäfer bleiben den ganzen Winter über in kaltem Wasser aktiv, sogar unter dem Eis. Manche Arten brauchen die Kälte sogar zur Fortpflanzung. [21][22]
  - In Nova Scotia in Kanada bleibt der Schwimmkäfer Laccophilus maculosus das ganze Jahr über aktiv, auch in eisbedeckten Teichen (Studie von 2026, noch ohne Peer-Review).
  - Dytiscus sharpi in Japan beginnt mit der Paarung, wenn das Wasser unter 20 °C abkühlt, meist im November und Dezember.
  - Seine Weibchen lassen ihre Eier erst nach einem Winter unter 8 °C reifen und legen sie dann im Frühling ab.
  - Temperaturschalter bei Dytiscus sharpi: Paarung beginnt unter 20 °C; Eier reifen nach einem Winter unter 8 °C

### Körperteile

- **Flügeldecken** (27–35 mm Länge des Gelbrandkäfers) [1][2][3][4]
  - Die harten Vorderflügel, Elytren genannt, schließen sich über dem Rücken wie eine glatte, stromlinienförmige Schale. Kopf, Brust und Hinterleib fügen sich zu einem einzigen Oval zusammen.
  - Beim Gelbrandkäfer verläuft ein gelber Rand um den Schild hinter dem Kopf (das Halsschild) und an den Flügeldecken entlang.
  - Männchen haben glatte Flügeldecken. Bei vielen Arten haben die Weibchen stattdessen Furchen oder eine raue Oberfläche, an der die Saugnäpfe eines Männchens schlechter halten.
- **Unter den Flügeldecken** (bis zu 24 Std. mit einem Luftvorrat, je nach Art) [5][2][1]
  - Zwischen den Flügeldecken und dem Hinterleib liegt ein mit Luft gefüllter Raum. Der Käfer atmet daraus durch kleine Öffnungen an seinen Seiten, die Stigmen.
  - An der Wasseroberfläche füllt er den Vorrat wieder auf und taucht dann erneut ab. Je nach Art, Aktivität und Wassertemperatur dauert ein Tauchgang einige Minuten bis 24 Stunden.
  - Auch die durchsichtigen Flugflügel liegen darunter zusammengefaltet, bereit für den Flug zu einem neuen Teich.
- **Luftblase** (8× theoretisch mögliche Verlängerung des Tauchgangs durch eine Blasenkieme) [2][6]
  - Oft wird unter den Flügeldecken eine kleine Blase hervorgeschoben und von wasserabweisenden Haaren an der Hinterleibsspitze festgehalten.
  - Die Blase wirkt wie eine „physikalische Kieme“: Während der Käfer seinen Sauerstoff verbraucht, strömt aus dem Wasser neuer Sauerstoff nach.
  - Modellrechnungen zufolge könnte ein Tauchgang dadurch mehr als 8-mal so lang werden, aber echte Insekten tauchen zum Luftholen auf, lange bevor die Blase aufgebraucht ist.
- **Hinterbeine** (≈80 % der Körperlänge (Cybister)) [7][8]
  - Die Hinterbeine sind lang, flach und mit steifen Haaren besetzt, sodass sie wie ein Paar Ruder wirken.
  - Große Schwimmkäfer bewegen beide Hinterbeine gleichzeitig wie ein Ruderer, nicht eins nach dem anderen.
  - Beim asiatischen Schwimmkäfer Cybister bengalensis ist jedes Hinterbein etwa 80 % so lang wie der ganze Körper.
- **Vorderfüße** (3 große Saugnäpfe an jedem Vorderfuß (Acilius-Männchen)) [3][1][9]
  - Bei den Männchen vieler großer Schwimmkäfer sind die Vorderfüße zu runden Polstern verbreitert, die mit winzigen Saugnäpfen bedeckt sind. Beim Gelbrandkäfer haben auch die Mittelfüße einige.
  - Die Männchen halten sich damit bei der Paarung unter Wasser auf dem Rücken eines Weibchens fest.
  - Bei der Gattung Acilius hat jeder Vorderfuß eines Männchens 3 große und viele winzige Saugnäpfe. Runde, später entstandene Haftborsten halten besser als ältere, spatelförmige.
- **Augen** [10][11][12]
  - Fliegende Schwimmkäfer finden Wasser, indem sie nach glänzenden Flächen suchen, die Licht auf eine besondere, flach liegende (horizontal polarisierte) Weise zurückwerfen, so wie Teiche es tun.
  - Deshalb landen sie manchmal auf glänzenden roten oder schwarzen Autos, die das Licht genauso zurückwerfen. Gelbe und weiße Autos täuschen sie nicht.
  - Die Larven von Thermonectus marmoratus haben einige der seltsamsten bekannten Augen: Ihre Hauptaugen haben bifokale Linsen mit zwei Netzhäuten, ein bisschen wie bei einer Lesebrille.
- **Fühler** (bis zu 11 Glieder) [2]
  - Die Fühler der Schwimmkäfer sind lang und fadenförmig, meist länger als der Kopf breit ist, und haben bis zu 11 Glieder.
  - So lassen sie sich schnell von Kolbenwasserkäfern und Taumelkäfern unterscheiden, deren Fühler in einer Keule enden.
  - Sie sind glatt und unbehaart; Fachleute nennen das „glabrös“.
- **Kiefer** [2]
  - Die erwachsenen Käfer haben kräftige Kiefer (Mandibeln). Damit beißen sie kleine Stücke aus ihrer Nahrung und schlucken sie.
  - Sie fressen lebende Tiere und räumen auch tote auf, sind also Jäger und Aasfresser des Teichs zugleich.
  - Nimmt man einen großen Schwimmkäfer in die Hand, kann er kräftig zwicken. Beobachte ihn lieber im Wasser, statt ihn anzufassen.

### Zahlen

| Angabe | Wert | Hinweise |
|---|---|---|
| Arten | 4.200+ | weltweit beschrieben, in fast allen Arten von Süßwasser; Wasserkäfer aller Familien zusammen sind mehr als 13.000 [23][2][24] |
| Gelbrandkäfer | 27–35 mm | Länge des erwachsenen Dytiscus marginalis [1] |
| Wassertiger | bis zu 60 mm | eine ausgewachsene Gelbrandkäfer-Larve, länger als der erwachsene Käfer [1] |
| Größter in Europa | 44 mm | Dytiscus latissimus, eine geschützte Art [25][1] |
| Kleinster | ≈0,9 mm | Limbodessus atypicali, aus unterirdischen Gewässern in Australien [2] |
| Höchste Vorwärtsgeschwindigkeit | 12,9 cm/s | Spitzenwert eines Ruderschlags, Cybister bengalensis [8] |
| Fluchtstoß | 0–27,3 cm/s | beim Rückwärtsschwimmen, in 50 Millisekunden [8] |
| Zeit unter Wasser | Minuten–24 Std. | pro Luftvorrat; eine Bachart hielt über 6 Wochen durch [5] |
| Länge der Hinterbeine | ≈80 % | der Körperlänge bei Cybister bengalensis [8] |
| Ruder-Wirkungsgrad | 0,47 | vorwärts (0,30 rückwärts), aus Computer-Strömungsmodellen [13] |

### Fotos

- [Ein Gelbrandkäfer in Finnland: Achte auf den gelben Rand](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dytiscus_marginalis_from_finland.jpg) (Foto: Thintkk, CC BY-SA 4.0)
- [Ein Gelbrandkäfer-Weibchen mit gefurchten Flügeldecken](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Gewone_geelgerande.jpg) (Foto: Bram Koese, CC BY-SA 4.0)
- [Ein Wassertiger: Gelbrandkäfer-Larve in Berlin](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dytiscus_marginalis_larva_in_the_Teufelsbruch_01.jpg) (Foto: Leonhard Lenz, CC BY-SA 4.0)
- [Am Atemrohr an der Oberfläche hängend, wartet sie auf Beute](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dytiscus_marginalis_larva.jpg) (Foto: Hulcr, CC BY-SA 4.0)
- [Thermonectus marmoratus im Zoo von Cincinnati](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sunburst_Diving_Beetle_049.jpg) (Foto: Ltshears, CC BY-SA 3.0)
- [Thermonectus marmoratus, fotografiert in Mexiko](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Thermonectus_marmoratus_(Dytiscidae)%2C_escarabajo_buceador_0001.jpg) (Foto: Juan Carlos Fonseca Mata, CC BY-SA 4.0)
- [Ein Gelbrandkäfer in Südfrankreich](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Great_Diving_Beetle_(Dytiscus_marginalis)_(8332211239).jpg) (Foto: Bernard DUPONT, CC BY-SA 2.0)
- [Ein Gelbrandkäfer bei Begunitsy, Russland](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:%D0%91%D0%B5%D0%B3%D1%83%D0%BD%D0%B8%D1%86%D1%8B%2C_%D0%BF%D0%BB%D0%B0%D0%B2%D1%83%D0%BD%D0%B5%D1%86_%D0%BE%D0%BA%D0%B0%D0%B9%D0%BC%D0%BB%D1%91%D0%BD%D0%BD%D1%8B%D0%B9.jpg) (Foto: Nikolay Bulykin (Красный), CC BY-SA 4.0)
- [Paar von Dytiscus latissimus: Männchen rechts, Weibchen links](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:%E3%82%AA%E3%82%A6%E3%82%B5%E3%83%9E%E3%82%B2%E3%83%B3%E3%82%B4%E3%83%AD%E3%82%A6%E3%83%A2%E3%83%89%E3%82%AD_%E3%83%9A%E3%82%A2.jpg) (Foto: Ikaruga1127, CC BY-SA 4.0)

### Fragen

- **Beißen Schwimmkäfer?** Das können sie. Große Schwimmkäfer haben kräftige Kiefer und können kräftig zwicken, wenn man sie hochhebt, außerdem sondern sie eine Abwehrflüssigkeit ab. Beobachte sie lieber im Wasser, statt sie anzufassen, und sag einem Erwachsenen Bescheid, wenn du gezwickt wirst. [2][17]
- **Wie atmen Schwimmkäfer unter Wasser?** Sie nehmen Luft mit. Die erwachsenen Käfer tragen einen Luftvorrat unter den Flügeldecken und füllen ihn an der Oberfläche auf, mit dem Hinterende voran. Eine kleine Blase an der Hinterleibsspitze zieht außerdem ein wenig Sauerstoff aus dem Wasser, ähnlich wie eine einfache Kieme. Die Larven atmen durch ein Rohr an ihrem Hinterende. [5][6][2]
- **Wie lange kann ein Schwimmkäfer unter Wasser bleiben?** Mit einem Luftvorrat von einigen Minuten bis zu etwa 24 Stunden, je nach Art, Aktivität und Wassertemperatur. Einige Bach- und Grundwasserarten müssen kaum auftauchen. [5][14]
- **Können Schwimmkäfer fliegen?** Ja. Unter ihren Flügeldecken haben sie gefaltete Flugflügel und fliegen zu neuen Teichen, meist zu festen Zeiten wie dem späten Vormittag, um die Mittagszeit oder bei Einbruch der Dunkelheit. Sie erkennen Wasser an seinem Glanz und landen manchmal irrtümlich auf glänzenden Autos. [15][10][1]
- **Warum heißen Schwimmkäferlarven Wassertiger?** Weil sie wilde Jäger sind. Eine Larve packt ihre Beute mit den hohlen, gebogenen Kiefern, spritzt Verdauungssaft hinein und schlürft dann die aufgeweichte Nahrung auf. Sie greift alles an, was sich bewegt, etwa Kaulquappen und Insektenlarven. [2][19][20]
- **Was fressen Schwimmkäfer?** Kleine Wassertiere wie Insektenlarven (auch Mückenlarven), Kaulquappen und kleine Fische. Erwachsene Käfer fressen auch tote Tiere, was hilft, Teiche sauber zu halten. [2][1][26]
- **Wie groß werden Schwimmkäfer?** Die meisten sind 1–2,5 cm lang. Der Gelbrandkäfer erreicht 27–35 mm, Europas größter, Dytiscus latissimus, etwa 44 mm, und die kleinste bekannte Art misst etwa 0,9 mm. [2][1][25]
- **Sind Schwimmkäfer gefährdet?** Die meisten Arten sind häufig oder wurden nie bewertet. Aber Dytiscus latissimus und Graphoderus bilineatus gelten als gefährdet und sind in der EU geschützt, und der brasilianische Riese Megadytes ducalis wird als ausgestorben geführt. [32][36][29][25]

### Mythen und Fakten über Schwimmkäfer

Tippe bei jeder Behauptung auf „Mythos“ oder „Fakt“ und prüfe dann die Antwort.

- "Schwimmkäfer atmen unter Wasser mit Kiemen, wie Fische." **Mythos!** Die erwachsenen Käfer atmen Luft. Sie tragen einen Vorrat davon unter ihren Flügeldecken und füllen ihn an der Oberfläche wieder auf. Eine Blase an der Hinterleibsspitze hilft ein wenig, weil sie Sauerstoff aus dem Wasser zieht, aber eine echte Kieme ist sie nicht. [5][6][2]
- "Manche Schwimmkäfer können einen ganzen Tag unter Wasser bleiben." **Fakt!** Tauchgänge dauern je nach Art, Aktivität und Temperatur einige Minuten bis 24 Stunden. Eine Bachart blieb mehr als 6 Wochen unter Wasser. [5]
- "Schwimmkäfer können fliegen." **Fakt!** Unter den Flügeldecken liegen gefaltete Flugflügel. Wasserkäfer fliegen zu neuen Teichen, meist am späten Vormittag, um die Mittagszeit oder bei Einbruch der Dunkelheit. [15][1]
- "Schwimmkäfer halten Autos manchmal für Teiche." **Fakt!** Glänzende rote und schwarze Autos werfen das Licht auf dieselbe flache, polarisierte Weise zurück wie Wasser, deshalb landen fliegende Wasserkäfer darauf. [10]
- "Wassertiger zerkauen ihre Nahrung und schlucken sie in Brocken." **Mythos!** Die Larven spritzen Verdauungssaft durch Kanäle in ihren Kiefern in die Beute und saugen dann die aufgeweichte Nahrung auf. Die erwachsenen Käfer sind es, die Stücke abbeißen. [19][2]
- "Schwimmkäfer überleben, wenn sie im Eis komplett eingefroren werden." **Nicht bewiesen!** Viele bleiben den ganzen Winter über in kaltem Wasser unter dem Eis aktiv. Aber wir haben keine Studie gefunden, die zeigt, dass sie das komplette Einfrieren überleben. [21][22]
- "Alle Schwimmkäfer sind groß." **Mythos!** Die meisten sind 1–2,5 cm lang. Der kleinste misst etwa 0,9 mm, während Europas größter, Dytiscus latissimus, 44 mm erreicht. [2][25]
- "Schwimmkäfer fressen Mückenlarven." **Fakt!** Larven und erwachsene Käfer fressen Mückenlarven. Ob sie die Zahl der Mücken tatsächlich niedrig halten können, ist weniger sicher; Fachleute testen das noch. [26][27]

### Rekorde der Schwimmkäfer

Superlative und Rekordhalter, jeweils anhand der Quelle geprüft.

- Größter Schwimmkäfer: Megadytes ducalis (Brasilien), ≈4,75 cm (nur von 11 Museumsexemplaren bekannt, die im 19. Jahrhundert gesammelt wurden, und als ausgestorben geführt) [28][2][29]
- Größter in Europa: Dytiscus latissimus, 44 mm (einer der größten Schwimmkäfer der Welt, in der gesamten EU geschützt) [25]
- Kleinster: Limbodessus atypicali (Australien), ≈0,9 mm (lebt in unterirdischen Gewässern (Grundwasserleitern)) [2]
- Längste Zeit unter Wasser: Deronectes aubei, 6+ Wochen (ein Bachkäfer, der über besondere Haare Sauerstoff aus dem Wasser aufnimmt) [5]
- Schnellste Flucht: Cybister bengalensis, 0–27,3 cm/s (beim Rückwärtsschwimmen in 50 Millisekunden) [8]
- Bifokale Augen: Larve von Thermonectus marmoratus, 1. (das erste lebende Tier, bei dem echte bifokale Linsen nachgewiesen wurden (zuvor nur für einige Trilobiten vermutet)) [11]

### Das Leben eines Schwimmkäfers

Von einem Ei, das in einem Pflanzenstängel versteckt liegt, bis zum fliegenden erwachsenen Käfer, mit einem Zwischenstopp an Land.

- **Frühling**: Eier im Stängel. Weibchen von Dytiscus und Cybister legen ihre Eier unter der Wasseroberfläche in die Stängel von Wasserpflanzen. Cybister-Weibchen beißen zuerst ein Loch in den Stängel. [30]
- **Schlüpfen**: Heraus aus dem Stängel. Jede winzige Larve muss sich durch einen Riss oder ein Loch im Stängel zwängen und zur Oberfläche schwimmen, um ihren ersten Atemzug zu nehmen. [30]
- **Wochen des Wachsens**: Wassertiger. Die Larve jagt Kaulquappen, Insektenlarven und andere Kleintiere und atmet dabei durch ein Rohr an ihrem Hinterende. Beim Wachsen häutet sie sich. [19][2][26][12]
- **Ausgewachsen**: Hinauf ans Ufer. Die große Larve kriecht aus dem Wasser und gräbt sich im Schlamm am Ufer ein. Dort verwandelt sie sich in eine Puppe. [2]
- **Erwachsen**: Zurück ins Wasser. Der frisch geschlüpfte erwachsene Käfer kehrt in den Teich zurück. Gelbrandkäfer werden 27–35 mm lang. [2][1]
- **Jederzeit**: Flug zu neuen Teichen. Erwachsene Käfer können davonfliegen, um neues Wasser zu finden, oft zu bestimmten Tageszeiten wie dem späten Vormittag oder bei Einbruch der Dunkelheit. [15]
- **Herbst und Winter**: Fortpflanzung im kalten Wasser. Manche Arten paaren sich im Spätherbst und bleiben unter dem Eis aktiv. Dytiscus sharpi braucht einen kalten Winter, bevor seine Eier reifen. [22][21]
- **Jahre**: Ein langes Leben für einen Käfer. Manche Arten leben als erwachsene Käfer mehrere Jahre. [2]

### Schwimmkäfer, Kolbenwasserkäfer und Taumelkäfer im Vergleich

Drei Arten von Wasserkäfern, die du im selben Teich entdecken kannst, und woran du sie unterscheidest.

| | Schwimmkäfer | Kolbenwasserkäfer | Taumelkäfer |
|---|---|---|---|
| Familie [2][31][24] | Dytiscidae | Hydrophilidae | Gyrinidae |
| Fühler [2] | Lang und fadenförmig | Kurz, mit Keule am Ende | Kurz, mit Keule am Ende |
| Wo er schwimmt [2][31] | Taucht und schwimmt unter Wasser | — | Wirbelt auf der Wasseroberfläche herum |
| Augen [31] | Nicht geteilt | Nicht geteilt | Jedes Auge geteilt: oben eine Hälfte für die Luft, unten eine für das Wasser |
| Unterseite [2] | Kein Kiel zwischen den Beinen | Viele haben eine kielartige Leiste zwischen den Beinen | — |
| Schwimmbeine [8] | Hinterbeine rudern gemeinsam wie Ruder | — | — |

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### Sind Schwimmkäfer gefährdet?

Die meisten Schwimmkäfer wurden noch nie bewertet, und viele sind häufig. Aber einige der größten sind selten und geschützt, und einer ist vielleicht schon ausgestorben.

- **Rote Liste der IUCN:** Je nach Art verschieden (Trend unbekannt). Europas größter Schwimmkäfer, Dytiscus latissimus, gilt auf der Roten Liste der IUCN als gefährdet (Vulnerable) und ist seit den 1960er-Jahren stark zurückgegangen. [32][25][33]
- Rote Liste der IUCN, Art für Art
- **Gefahr: Trockengelegte und verschmutzte Feuchtgebiete**: Das Trockenlegen von Seen und Ackerland sowie Dünger und Pestizide, die ins Wasser gespült werden, gelten als Ursache für den Rückgang von Dytiscus latissimus. [25]
- **Gefahr: Städte und Klimawandel**: Auch die Ausbreitung der Städte, Entwaldung, Klimawandel und gebietsfremde Arten stehen auf der Liste der vermuteten Ursachen. [25]
- **Gefahr: Fische in Teichen**: Fische gehören zu den wichtigsten Faktoren, die darüber entscheiden, wo Schwimmkäfer leben: Sie fressen die Larven und konkurrieren um Nahrung. [2][34]
- **Gefahr: Übermäßiges Sammeln**: In Japan wurde Dytiscus sharpi durch übermäßiges Sammeln und den Verlust von Lebensraum zu einem der am stärksten bedrohten Insekten des Landes. [35]
- **Was hilft: Gesetzlich geschützt** (Anhang II): Dytiscus latissimus und Graphoderus bilineatus sind die beiden Schwimmkäfer, die in Anhang II der FFH-Richtlinie der EU aufgeführt sind. D. latissimus ist außerdem durch die Berner Konvention geschützt. [25][36]
- **Was hilft: Käfer zählen**: Forschende in Deutschland und Lettland testeten Fang-Wiederfang-Methoden, um erstmals abzuschätzen, wie viele Dytiscus latissimus in einem See leben. [25]
- **Was hilft: Suche nach einem verschollenen Riesen**: Zehn vergessene Museumsexemplare lieferten den ersten genauen Fundort von Megadytes ducalis in Bahia, Brasilien, sodass Forschende nun nach lebenden Tieren suchen können. [28]
- **Was hilft: Naturteiche**: Fischfreie Teiche mit vielen Wasserpflanzen sind wahrscheinlich am besten für sie geeignet, da Fische die Larven fressen und die Weibchen ihre Eier in Pflanzenstängel legen. Schwimmkäfer dienen außerdem als Anzeiger für gesunde Teiche. [2][30][34]
- **Dytiscus latissimus** (VU): Europas größter Schwimmkäfer, 44 mm lang, heute in seinem ganzen Verbreitungsgebiet selten. [32][25]
- **Graphoderus bilineatus** (VU): Der andere Schwimmkäfer in Anhang II der FFH-Richtlinie der EU. [36][25]
- **Megadytes ducalis** (EX): Der größte Schwimmkäfer der Welt, aus Brasilien, nur von alten Museumsexemplaren bekannt. [29][28]

### Signale der Schwimmkäfer

- Hinterleibsspitze berührt die Oberfläche: Der Luftvorrat unter den Flügeldecken wird vor dem nächsten Tauchgang aufgefüllt. [5][2]
- Blase an der Hinterleibsspitze: Er atmet aus der Blase, die auch ein wenig Sauerstoff aus dem Wasser zieht. [2][6]
- Plötzlicher Rückwärtssprint: Eine Fluchtbewegung: Die Geschwindigkeit springt in einer Zwanzigstelsekunde von 0 auf 27 cm/s. [8]
- Milchige Flüssigkeit hinter dem Kopf: Der Käfer fühlt sich bedroht und setzt seine chemische Abwehr ein. Lass ihn in Ruhe. [17][2]
- Larve hängt kopfüber an der Oberfläche: Ein Wassertiger atmet durch sein Atemrohr am Hinterende und wartet darauf, dass etwas vorbeischwimmt. [2][20]

### Aussehen

- **Gelbrandkäfer-Männchen**: Glänzend dunkel olivbraun mit gelbem Rand. Glatte Flügeldecken und runde Saugnapf-Polster an den Vorderfüßen. (27–35 mm · hält sich mit seinen Saugnäpfen an einem Weibchen fest) [1][3]
- **Gelbrandkäfer-Weibchen**: Gleiche Farben wie das Männchen, aber die Flügeldecken haben meist lange Furchen, und die Vorderfüße sind schlicht. (Die Furchen machen es schwerer, sie zu packen. Bei manchen Arten, etwa Dytiscus lapponicus, sind einige Weibchen stattdessen glatt.) [3][4][16]
- **Larve („Wassertiger“)**: Lang und dünn, mit flachem Kopf, großen gebogenen Kiefern und einem Atemrohr an der Hinterleibsspitze, das sie durch die Wasseroberfläche steckt. (Beim Gelbrandkäfer bis zu 60 mm, länger als der erwachsene Käfer) [1][2][19]
- **Thermonectus marmoratus**: Glänzend schwarz, übersät mit leuchtend gelben Punkten. (Bekannt für seine milchige Steroid-Abwehr und die bifokalen Augen seiner Larven) [17][11]

### Schwimmkäfer-Quiz

1. Wo bewahrt ein erwachsener Schwimmkäfer seine Luft auf? **Unter seinen Flügeldecken.** Der Luftvorrat liegt zwischen den Flügeldecken und dem Hinterleib und wird an der Oberfläche wieder aufgefüllt. [5][2]
2. Welchen Spitznamen hat die Larve des Schwimmkäfers? **Wassertiger.** Die wilden Larven mit den langen Kiefern heißen Wassertiger. [2]
3. Wie bewegt ein großer Schwimmkäfer wie Cybister beim Schwimmen seine Hinterbeine? **Beide zugleich, wie Ruder.** Beide Hinterbeine schlagen gleichzeitig. [8]
4. Wofür benutzen die Männchen ihre besonderen Vorderfüße? **Um ein Weibchen festzuhalten.** Die Saugnapf-Polster halten sich bei der Paarung am Rücken des Weibchens fest. [3]
5. Warum landen Schwimmkäfer manchmal auf Autos? **Glänzender dunkler Lack wirft Licht zurück wie Wasser.** Glänzende rote und schwarze Flächen werfen polarisiertes Licht zurück wie ein Teich. [10]
6. Wie frisst ein Wassertiger seine Nahrung? **Er verdaut sie außerhalb seines Körpers und schlürft sie dann.** Verdauungssaft fließt durch Kanäle in den Kiefern hinein, dann wird die aufgeweichte Nahrung herausgesaugt. [19][2]
7. Wohin kommen die Eier der Schwimmkäfer normalerweise? **In die Stängel von Wasserpflanzen.** Die Weibchen legen ihre Eier unterhalb der Wasseroberfläche in Pflanzenstängel. [30]
8. Wo verwandelt sich ein ausgewachsener Wassertiger in eine Puppe? **Im Schlamm am Ufer.** Er kriecht aus dem Wasser und gräbt sich an Land im Schlamm ein. [2]
9. Wie lange kann ein Tauchgang dauern, je nach Art? **Einige Minuten bis 24 Stunden.** Tauchgänge dauern einige Minuten bis zu 24 Stunden, und ein Bachkäfer blieb über 6 Wochen unter Wasser. [5]
10. Was ist das Besondere an den Hauptaugen der Larve von Thermonectus marmoratus? **Sie haben bifokale Linsen.** Jedes Hauptauge hat eine bifokale Linse und zwei Netzhäute. [11]
11. Wie lang ist Europas größter Schwimmkäfer, Dytiscus latissimus? **44 mm.** Er wird etwa 44 mm lang und ist in der EU geschützt. [25]
12. Was solltest du tun, wenn du einen Schwimmkäfer findest? **Ihn im Wasser beobachten.** Große Schwimmkäfer können zwicken, also beobachte sie, ohne sie anzufassen. [2]

### Quellen (geprüft am 2026-10-16)

1. [Wikipedia contributors. Great diving beetle. English Wikipedia (accessed 2026-10-16)](https://en.wikipedia.org/wiki/Great_diving_beetle)
2. [Wikipedia contributors. Dytiscidae. English Wikipedia (accessed 2026-10-16)](https://en.wikipedia.org/wiki/Dytiscidae)
3. [Bergsten J, Miller KB (2007). Phylogeny of diving beetles reveals a coevolutionary arms race between the sexes. PLoS ONE 2(6): e522](https://doi.org/10.1371/journal.pone.0000522)
4. [Karlsson Green K, Kovalev A, Svensson EI, Gorb SN (2013). Male clasping ability, female polymorphism and sexual conflict: fine-scale elytral morphology as a sexually antagonistic adaptation in female diving beetles. Journal of the Royal Society Interface](https://doi.org/10.1098/rsif.2013.0409)
5. [Kehl S, Dettner K (2009). Surviving submerged: setal tracheal gills for gas exchange in adult rheophilic diving beetles. Journal of Morphology](https://doi.org/10.1002/jmor.10762)
6. [Seymour RS, Matthews PGD (2013). Physical gills in diving insects and spiders: theory and experiment. Journal of Experimental Biology](https://doi.org/10.1242/jeb.070276)
7. [Australian National Botanic Gardens. Family Dytiscidae: predaceous water beetles (Waterbugs for Hire / CPBR)](http://www.anbg.gov.au/cpbr/WfHC/Dytiscidae/index.html)
8. [Qi D, Zhang C, He J, Yue Y, Wang J, Xiao D (2021). Observation and analysis of diving beetle movements while swimming. Scientific Reports](https://doi.org/10.1038/s41598-021-96158-1)
9. [Chen Y, Shih MC, Wu MH, Yang EC, Chi KJ (2014). Underwater attachment using hairs: the functioning of spatula and sucker setae from male diving beetles. Journal of the Royal Society Interface](https://doi.org/10.1098/rsif.2014.0273)
10. [Kriska G, Csabai Z, Boda P, Malik P, Horváth G (2006). Why do red and dark-coloured cars lure aquatic insects? The attraction of water insects to car paintwork explained by reflection-polarization signals. Proceedings of the Royal Society B](https://doi.org/10.1098/rspb.2006.3500)
11. [Stowasser A, Rapaport A, Layne JE, Morgan RC, Buschbeck EK (2010). Biological bifocal lenses with image separation. Current Biology](https://doi.org/10.1016/j.cub.2010.07.012)
12. [Maksimovic S, Layne JE, Buschbeck EK (2011). Spectral sensitivity of the principal eyes of sunburst diving beetle, Thermonectus marmoratus, larvae. Journal of Experimental Biology](https://doi.org/10.1242/jeb.058990)
13. [Qi D, Zhang C, Wu Z, Shen C, Yue Y, Ren L, Yang L (2023). Dynamics and hydrodynamic efficiency of diving beetle while swimming. Heliyon](https://doi.org/10.1016/j.heliyon.2023.e14200)
14. [Jones KK, Cooper SJB, Seymour RS (2019). Cutaneous respiration by diving beetles from underground aquifers of Western Australia (Coleoptera: Dytiscidae). Journal of Experimental Biology](https://doi.org/10.1242/jeb.196659)
15. [Csabai Z, Boda P, Bernáth B, Kriska G, Horváth G (2006). A ‘polarisation sun-dial’ dictates the optimal time of day for dispersal by flying aquatic insects. Freshwater Biology 51: 1341–1350](https://doi.org/10.1111/j.1365-2427.2006.01576.x)
16. [Iversen LL, Svensson EI, Christensen ST, Bergsten J, Sand-Jensen K (2019). Sexual conflict and intrasexual polymorphism promote assortative mating and halt population differentiation. Proceedings of the Royal Society B](https://doi.org/10.1098/rspb.2019.0251)
17. [Meinwald J, Huang Q, Vrkoc J, et al. (1998). Mirasorvone: a masked 20-ketopregnane from the defensive secretion of a diving beetle (Thermonectus marmoratus). PNAS 95(6): 2733](https://doi.org/10.1073/pnas.95.6.2733)
18. [Classen R, Dettner K (1983). Pygidial defensive titer and population structure of Agabus bipustulatus and Agabus paludosus (Coleoptera, Dytiscidae). Journal of Chemical Ecology](https://doi.org/10.1007/BF00988037)
19. [Inoda T, Kamimura S (2015). Choice of prey body parts for effective feeding by predaceous diving beetle larvae, Dytiscus sharpi sharpi. Journal of Insect Behavior](https://doi.org/10.1007/s10905-014-9475-z)
20. [Inoda T (2012). Predaceous diving beetle, Dytiscus sharpi sharpi larvae avoid cannibalism by recognizing prey. Zoological Science](https://doi.org/10.2108/zsj.29.547)
21. [Burton LS, Keenan TA, Rodela TM, Toxopeus J (2026). Overwintering under the ice: seasonal shifts in cold and hypoxia stress physiology of three winter-active pond insects. bioRxiv preprint](https://doi.org/10.64898/2026.08.05.743153)
22. [Inoda T, Tajima F, Taniguchi H, et al. (2007). Temperature-dependent regulation of reproduction in the diving beetle Dytiscus sharpi. Zoological Science](https://doi.org/10.2108/zsj.24.1115)
23. [Kim H, Kim JY, Kim K, et al. (2025). The complete mitogenome of Dytiscus marginalis czerskii. Mitochondrial DNA Part B](https://doi.org/10.1080/23802359.2025.2528577)
24. [Bilton DT, Ribera I, Short AEZ (2019). Water beetles as models in ecology and evolution. Annual Review of Entomology 64](https://doi.org/10.1146/annurev-ento-011118-111829)
25. [Balalaikins M, Schmidt G, Aksjuta K, et al. (2023). The first comprehensive population size estimations for the highly endangered largest diving beetle Dytiscus latissimus in Europe. Scientific Reports](https://doi.org/10.1038/s41598-023-36242-w)
26. [Rashed AA, Aly ES, Mashlawi AM, Bayoumy MH (2025). Density-dependent mortality of the diving beetle, Rhantus elevatus preyed upon Culex pipiens larvae. Journal of Experimental Zoology A](https://doi.org/10.1002/jez.2873)
27. [Onen H, Kaddumukasa MA, Kayondo JK, Akol AM, Tripet F (2024). A review of applications and limitations of using aquatic macroinvertebrate predators for biocontrol of the African malaria mosquito. Parasites & Vectors](https://doi.org/10.1186/s13071-024-06332-3)
28. [Hendrich L, Manuel M, Balke M (2019). The return of the Duke: locality data for Megadytes ducalis Sharp, 1882, the world’s largest diving beetle. Zootaxa](https://doi.org/10.11646/zootaxa.4586.3.8)
29. [Wikidata. Megadytes ducalis (Q1311614): IUCN conservation status Extinct, IUCN taxon ID 12944](https://www.wikidata.org/wiki/Q1311614)
30. [Inoda T (2011). Cracks or holes in the stems of oviposition plants provide the only exit for hatched larvae of diving beetles of the genera Dytiscus and Cybister. Entomologia Experimentalis et Applicata](https://doi.org/10.1111/j.1570-7458.2011.01140.x)
31. [Blagodatski A, Kryuchkov M, Sergeev A, et al. (2014). Under- and over-water halves of Gyrinidae beetle eyes harbor different corneal nanocoatings. Scientific Reports](https://doi.org/10.1038/srep06004)
32. [Wikidata. Dytiscus latissimus (Q906785): IUCN conservation status Vulnerable, IUCN taxon ID 6970](https://www.wikidata.org/wiki/Q906785)
33. [Wikidata. Dytiscidae (Q327149)](https://www.wikidata.org/wiki/Q327149)
34. [Liao W (2024). Water colour shapes diving beetle (Coleoptera: Dytiscidae) assemblages in urban ponds. Insects 15(5): 308](https://doi.org/10.3390/insects15050308)
35. [Nagata N (2019). The complete mitochondrial genome of the critically endangered diving beetle Dytiscus sharpi. Mitochondrial DNA Part B](https://doi.org/10.1080/23802359.2019.1630333)
36. [Wikidata. Graphoderus bilineatus (Q1316227): IUCN conservation status Vulnerable, IUCN taxon ID 9494](https://www.wikidata.org/wiki/Q1316227)

## Maße und Details

- **Flügelspannweite:** 5-80 mm
- **Größe:** 0.9-47.5 mm
- **Lebenserwartung:** 365-730 Tage
- **Anzahl der Beine:** 6

## Ernährung und Fütterung

Diese Käfer sind erbitterte Jäger und fressen viele kleine Kreaturen, die im Süßwasser leben!

- **Altersunterschiede:** Larven und Erwachsene sind beide räuberisch und fressen ähnliche, aber altersgerechte Beute.
- **Hauptnahrung:** Insektenlarven, Kaulquappen, kleine Fische, Wasserwürmer, Schnecken
- **Nahrungssuche:** Verfolgungsjagd

## Ökologische Zusammenhänge

- **Jagt:** Spitzschlammschnecke (*Lymnaea stagnalis*) — Erwachsene und Larven jagen diese häufigen Süßwasserschnecken.
- **Jagt:** [Grasfrosch](https://www.snappit.app/de/explore/grasfrosch) (*Rana temporaria*) — Käfer fressen bereitwillig Kaulquappen dieser weit verbreiteten Froschart.
- **Wird gefressen von:** Stockente (*Anas platyrhynchos*) — Schwimmkäfer können eine Nahrungsquelle für Wasservögel sein.
- **Jagt:** Gemeine Stechmücke (*Culex pipiens*) — Schwimmkäfer fressen Mückenlarven, aber Fachleute testen noch, ob sie die Zahl der Mücken niedrig halten.

## Merkmale

- [Gefleckt](https://www.snappit.app/de/explore/traits/gefleckt): Mit Flecken oder farblich abgesetzten Bereichen gezeichnet.
- [Einzelgänger](https://www.snappit.app/de/explore/traits/einzelg%C3%A4nger): Einzelgänger leben den größten Teil ihres Lebens allein und interagieren mit Artgenossen nur zur Paarung oder zur Aufzucht der Jungen.
- [Farbenfroh](https://www.snappit.app/de/explore/traits/farbenfroh): Farbenfroh beschreibt Organismen oder Objekte, die eine große Vielfalt an leuchtenden und deutlich erkennbaren Farben aufweisen.
- [Insektenfressend](https://www.snappit.app/de/explore/traits/insektenfressend): Dieses Merkmal kennzeichnet Organismen, deren Nahrung hauptsächlich aus Insekten und anderen kleinen Wirbellosen besteht.
- [Feuchtgebiet](https://www.snappit.app/de/explore/traits/feuchtgebiet): Dieses Lebensraummerkmal kennzeichnet Arten, die in Feuchtgebieten vorkommen. Dies sind Landflächen, die dauerhaft oder saisonal mit Wasser gesättigt sind, darunter Marschland, Sümpfe und Moore.
- [Lauerjäger](https://www.snappit.app/de/explore/traits/lauerj%C3%A4ger): Ein Lauerjäger jagt, indem er geduldig wartet und sich versteckt, um dann einen plötzlichen Angriff zu starten, wenn arglose Beute in Reichweite kommt.
- [Fleischfressend](https://www.snappit.app/de/explore/traits/fleischfressend): Dieses Merkmal kennzeichnet Organismen, deren Ernährung vollständig oder hauptsächlich aus tierischem Gewebe besteht.
- [Schlüsselart](https://www.snappit.app/de/explore/traits/schl%C3%BCsselart): Beschreibt eine Art, deren Anwesenheit und Rolle einen unverhältnismäßig großen Einfluss auf ihre Umwelt haben.
- [Sprinter](https://www.snappit.app/de/explore/traits/sprinter): Dieses Merkmal kennzeichnet Lebewesen, die bei der Jagd, Flucht oder Fortbewegung eine außergewöhnliche Schnelligkeit aufweisen.
- [Aquatisch](https://www.snappit.app/de/explore/traits/aquatisch): Aquatische Lebensräume umfassen Umgebungen, in denen Organismen überwiegend im Wasser leben, darunter Ozeane, Flüsse, Seen und Feuchtgebiete.

## Sammlungen

- [Insects](https://www.snappit.app/de/explore/collections/insekten)

## Sicherheit

**Gefahr:** 1/5 · Sehr gering

Große Schwimmkäfer haben kräftige Kiefer und können kräftig zwicken, wenn man sie hochhebt, außerdem sondern sie eine Abwehrflüssigkeit ab. Fass sie nicht an: Beobachte sie vom Ufer aus und sag einem Erwachsenen Bescheid, wenn du gezwickt wirst.

## Häufig gestellte Fragen

### Wie identifiziert man Schwimmkäfer?

Achte auf die harten Flügeldecken, die in einer Linie auf dem Rücken zusammenstoßen, und vergleiche dann Fühler, Körperform, Beine und Zeichnung. Metallische Farben verändern sich je nach Licht stark. Käfer bestimmen: Lade ein Foto hoch und vergleiche die sichtbaren Merkmale.

### Was ist der/die/das flügelspannweite von Schwimmkäfer?

5-80 mm

### Was ist der/die/das größe von Schwimmkäfer?

0.9-47.5 mm

### Was ist der/die/das lebenserwartung von Schwimmkäfer?

365-730 Tage

### Was frisst Schwimmkäfer?

Diese Käfer sind erbitterte Jäger und fressen viele kleine Kreaturen, die im Süßwasser leben!

### Wo findet man Schwimmkäfer normalerweise?

Feuchtgebiete

### Wie jagt Schwimmkäfer?

Verfolgungsjagd

### Was ist der/die/das anzahl der Beine von Schwimmkäfer?

6

## Mehr Insekten

- [Östliche Erdhummel](https://www.snappit.app/de/explore/%C3%B6stliche-erdhummel) (*Bombus impatiens*)
- [Gefleckte Laternentröger](https://www.snappit.app/de/explore/gefleckte-laternentr%C3%B6ger) (*Lycorma delicatula*)
- [Braunband-Hummel](https://www.snappit.app/de/explore/braunband-hummel) (*Bombus griseocollis*)
- [Östliche Holzbiene](https://www.snappit.app/de/explore/%C3%B6stliche-holzbiene) (*Xylocopa virginica*)

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Quelle: [Schwimmkäfer: Steckbrief, Merkmale & Fundorte — Snappit](https://www.snappit.app/de/explore/schwimmk%C3%A4fer)
