# Vornehme Hundsrute (*Mutinus elegans*)

Die Vornehme Hundsrute (Mutinus elegans) ist ein faszinierendes und bizarres Mitglied der Stinkmorchel-Familie der Pilze. Aus einem gelatinösen, eiförmigen Sack wachsend, entwickelt sich dieser Pilz schnell zu einem leuchtenden, schlanken, pink- bis orangefarbenen Stiel. Er ist berühmt für seinen übelriechenden, olivbraunen Schleim an der Spitze, der einen Geruch von verwesendem Fleisch verströmt, um Fliegen und Käfer anzulocken, die bei der Verbreitung seiner Sporen helfen. Trotz seines beunruhigenden Aussehens und Geruchs spielt er eine entscheidende ökologische Rolle als Zersetzer, der zähes Holzmaterial wieder in nährstoffreichen Humus für den Boden umwandelt. Er ist ein häufiger und überraschender Fund in Vorstadtgärten, Hartholzwäldern und gepflegten Gärten, wo er oft über Nacht nach warmen Sommerregen erscheint.

- **Kategorie:** [Pilze](https://www.snappit.app/de/explore/categories/pilze)
- **Seltenheit:** Gewöhnlich
- **Gefahr:** 1/5 · Sehr gering
- **Snaps:** 1
- **Lebensraum:** In Rindenmulchbeeten, Parks, Rasenflächen und Laubwäldern zu finden, wächst typischerweise auf verrottenden Holzspänen oder nährstoffreichem organischen Boden.
- **Auch bekannt als:** Corynites elegans, Caromyxa elegans

![Vornehme Hundsrute](https://inaturalist-open-data.s3.amazonaws.com/photos/102623300/medium.jpeg)

Foto: J.S. Carter, CC BY 4.0 · [iNaturalist](https://www.inaturalist.org/photos/102623300)

## Aussehen

Dieser Pilz zeichnet sich durch einen schlanken, hohlen, schwammigen Stiel aus, der bis zu 18 cm hoch und etwa 1,5 cm dick wird und sich zu einer spitzen Spitze verjüngt. Der Stiel variiert in der Farbe von leuchtendem Rot-Orange bis zu blassem Rosa-Rot nahe der Basis. Das obere Drittel des Stiels ist mit einer klebrigen, schleimigen, olivgrünen bis dunkelbraunen Sporenmasse, der Gleba, bedeckt, die einen ausgeprägt fauligen, aasartigen Geruch aufweist. Er entspringt einer weißlichen, eiförmigen Hülle an der Bodenoberfläche, mit weißen Rhizomorphen, die im Substrat verankert sind.

## Taxonomie

- **Reich:** Fungi
- **Stamm:** Basidiomycota
- **Klasse:** Agaricomycetes
- **Ordnung:** Phallales
- **Familie:** Phallaceae
- **Gattung:** Mutinus

## Vornehme Hundsrute aus der Nähe

Die Vornehme Hundsrute (Mutinus elegans), im Englischen auch „devil's dipstick“ genannt, ist ein Pilz aus der Familie der Stinkmorchelverwandten. Sie schlüpft aus einem weißen Ei in Falllaub oder Hackschnitzel-Mulch und wächst schnell zu einem schlanken orangefarbenen Spieß heran. Seine Spitze trägt einen olivbraunen, übel riechenden Sporenschleim, den Fliegen fressen und davontragen. Sie ist im Osten Nordamerikas weit verbreitet und wurde auch aus Japan und Teilen Europas gemeldet.

Auch genannt: Hundsrute, Corynites elegans, Caromyxa elegans, Caryomyxa elegans.

### Besondere Fähigkeiten

- **Ei-Ausbruch** (Wenige Stunden vom Ei bis zur vollen Höhe): Der Stiel ist schon im Ei fertig angelegt. Wenn es so weit ist, platzt das Ei auf, und der orange Spieß schießt in nur wenigen Stunden zur vollen Höhe hoch. [4][1][5][2][3][11]
  - Laut dem Missouri Department of Conservation kann die Vornehme Hundsrute in wenigen Stunden aus ihrem Ei zur vollen Größe und zum vollen Gestank heranwachsen.
  - Stinkmorcheln können sehr schnell aus ihren Eiern kommen, manchmal innerhalb weniger Minuten.
  - Davor kann ein Ei eine Weile liegen: Ein Experte berichtete, dass Eier bis zu zwei Wochen brauchten, um sich zu öffnen.
  - Ein ausgewachsener Stiel ist 6–18 cm hoch. Die Gemeine Hundsrute erreicht 6–16 cm und die Gemeine Stinkmorchel bis zu 25 cm.
  - Höhe, wenn ausgewachsen: Vornehme Hundsrute 6–18 cm; Gemeine Hundsrute 6–16 cm; Gemeine Stinkmorchel bis zu 25 cm
- **Stink-Signal** (19 Stinkstoffe im Schleim einer Verwandten gefunden): Der Sporenschleim verströmt einen Geruch wie verdorbenes Fleisch. Das heißt nicht, dass der Pilz verfault: Es ist ein Signal, das Fliegen und andere Insekten anlockt. [1][12][10][4][13]
  - Stinkmorcheln riechen nach verwesendem Fleisch, nach Kot oder nach beidem. Insekten folgen dem Geruch zum Sporenschleim.
  - Bei einer verwandten Stinkmorchel aus Indien fanden Forschende im Schleim 19 verschiedene flüchtige Verbindungen. Taufliegen zogen ihn manchmal sogar Bananen vor.
  - Bei einer anderen Verwandten lockte eine Duftmischung, die nach verwesender Materie roch, viele Arten von Insekten an.
  - Vornehme Hundsruten riechen meist etwas weniger übel als die Gemeine Stinkmorchel, doch man riecht sie trotzdem oft, bevor man sie sieht.
- **Fliegenschmaus** (Bis zu 240.000 Sporen im Darm einer kleinen Fliege): Aus Sicht der Fliege ist die Stinkmorchel ein Gratisessen. Fliegen landen auf der Spitze und schlecken den Sporenschleim auf, und beim Fressen schlucken sie Sporen. [14][2]
  - In einer japanischen Studie an verwandten Schleier-Stinkmorcheln fraßen die meisten Insektenbesucher am Sporenschleim.
  - Kleine Taufliegen hatten jeweils etwa 35.000–240.000 Sporen im Darm. Größere Verwandte der Stubenfliege hatten etwa 1,7 Millionen.
  - Viele Besucher waren keine Pilzspezialisten, sondern ganz gewöhnliche Fliegen, die der Geruch angelockt hatte.
  - Schon bald ist der Schleim weggefressen, und die Spitze liegt blank.
  - Sporen im Darm einer Fliege (Studie an Schleier-Stinkmorcheln): Verwandte der Stubenfliege etwa 1,7 Millionen; Taufliegen 35.000–240.000
- **Sporen-Taxi** (Kein Wind Sporen reisen stattdessen mit Insekten; noch umstritten): Die meisten Pilze lassen ihre Sporen vom Wind tragen. Stinkmorcheln können das nicht, deshalb tragen Fliegen und andere Insekten sie an den Füßen und im Kot davon. [1][6][14][10][15]
  - Sporen, die in der Studie an den Schleier-Stinkmorcheln durch den Darm von Fliegen gegangen waren, keimten genauso gut wie frische Sporen.
  - Bei einer anderen Stinkmorchel-Verwandten keimten Sporen, die Ohrwürmer ausgeschieden hatten, sogar besser als Sporen direkt aus dem Schleim.
  - Welche Insekten wirklich wichtig sind, wird noch erforscht. Eine spätere Studie fand Sporen im Darm der meisten Taufliegen, aber fast keine in anderen Fliegen.
  - Bisher hat niemand die Sporen der Vornehmen Hundsrute auf diese Weise getestet, deshalb sind die Einzelheiten für diese Art nicht bewiesen.
- **Ei-Röntgenblick** (3,5–5 µm lang ist eine Spore, im Ei gereift): Schau ins Ei. Eine Gallertschicht umhüllt den gefalteten künftigen Stiel, und oben bildet sich schon der Sporenschleim. [2][1][8]
  - Aufgeschnittene Eier zeigen die künftige Hundsrute, in eine gallertartige Schicht gehüllt.
  - Die stinkende Sporenmasse bildet sich im Ei, noch bevor es aufplatzt.
  - Jede Spore ist nur 3,5–5 µm lang und 1,5–2 µm breit, glatt und wurstförmig.
  - Anders als bei den meisten Pilzen reifen die Sporen der Stinkmorcheln in einem geschlossenen Fruchtkörper und werden dann auf dem Stiel nach oben gehoben.
- **Mulch-Recycler** (Fast ihr ganzes Leben als Fäden in Boden und Mulch verbracht): Unsichtbar ist der Pilz ein Netz aus feinen Fäden, das Myzel heißt. Er verdaut tote Blätter und Holzschnitzel und gibt ihre Nährstoffe an den Boden zurück. [4][1][2]
  - Die Vornehme Hundsrute ist ein Zersetzer. Sie ernährt sich von abgestorbenem Pflanzenmaterial, nicht von lebenden Pflanzen.
  - Sie taucht oft in Gartenmulch, Laubresten und morschem Holz auf, aber auch in Wäldern und auf Feldern.
  - Die Eier sind mit weißen Strängen, den Rhizomorphen, am Mulch befestigt.
  - Gärtner müssen sich keine Sorgen machen: Stinkmorcheln sind für Pflanzen harmlos und helfen, Mulch abzubauen.
- **Kahle Spitze** (⅓–½ des Stiels sind anfangs schleimig): Haben Insekten den Sporenschleim gefressen, wird die olivbraune Spitze kahl und orange. Ihre Aufgabe ist erfüllt. [1][2][4]
  - Am Anfang ist das obere Drittel bis die obere Hälfte des Stiels von olivgrünem bis braunem Schleim bedeckt.
  - Fliegen und andere Insekten putzen ihn ab, und die orange, genarbte Spitze kommt zum Vorschein.
  - Ganz oben sitzt manchmal ein kleines Loch.
  - Ältere Stiele bleichen zu blassem Orange, Rosa oder fast Weiß aus, bevor sie welken.
  - Schleimbedeckter Teil des Stiels (Stiel, 6–18 cm): Oberes Drittel (manchmal die Hälfte): Sporenschleim

### Körperteile

- **Sporenschleim** (⅓–½ des Stiels sind mit Schleim überzogen) [1][2][3]
  - Das obere Drittel bis die obere Hälfte des Stiels ist mit schleimigem, olivgrünem bis braunem Sporenschleim überzogen, der Gleba heißt.
  - Der Schleim ist voller Sporen, den winzigen Zellen, mit denen ein Pilz neue Pilze beginnt.
  - Sein unterer Rand ist oft verschwommen statt scharf abgegrenzt. Das ist ein Hinweis, an dem man sie von der Gemeinen Hundsrute unterscheiden kann.
- **Geruch** (Stark solange der Schleim frisch ist) [2][4][5]
  - Der Sporenschleim riecht übel und stark, ein wenig wie verdorbenes Fleisch. Oft riecht man eine Vornehme Hundsrute, bevor man sie sieht.
  - Ein Autor beschrieb den Geruch als widerlich süß oder metallisch.
  - Der Geruch verschwindet, sobald Insekten den Schleim gefressen haben.
- **Stiel** (6–18 cm hoch, wenn ausgewachsen) [2][4][6]
  - Eine ausgewachsene Vornehme Hundsrute ist 6–18 cm hoch und 1–2 cm dick und läuft elegant spitz zu.
  - Der Stiel ist hohl und schwammig. Unter dem Mikroskop sieht man, dass er aus blasenartigen Zellen mit 15–60 µm Durchmesser besteht.
  - Es gibt keinen eigenen Hut: Der Schleim klebt direkt am Stiel. Deshalb wird sie im Englischen manchmal „headless stinkhorn“ genannt, die kopflose Stinkmorchel.
- **Farbe** (Orange wenn frisch) [2][5][7]
  - Ein frischer Stiel ist leuchtend orange bis gelborange, zur Basis hin oft blasser und rosaweiß.
  - Ältere Stiele bleichen zu blassem Orange, Rosa oder fast Weiß aus oder dunkeln manchmal nach Rot nach.
  - In Nordamerika hilft die orange Farbe Fachleuten, sie von ihrer rot- bis rosafarbenen Verwandten, der kleinen roten Hundsrute, zu unterscheiden.
- **Ei** (2–3,5 cm hohes Ei) [2][4]
  - Jede Vornehme Hundsrute beginnt als weißliches bis purpurfarbenes Ei, 2–3,5 cm hoch, halb versteckt im Boden oder Mulch.
  - Wenn der Stiel hervorbricht, bleibt das aufgerissene Ei als weißer Becher an seinem Fuß zurück.
  - Fliedertöne am Ei und am Becher sind ein weiterer Hinweis darauf, dass es eine Vornehme Hundsrute ist.
- **Im Ei** [2][1][8][9]
  - Schneidest du ein Ei auf, siehst du die künftige Hundsrute, in eine Gallertschicht gehüllt.
  - Der Sporenschleim bildet sich im Ei, die Sporen sind also fertig, bevor der Stiel überhaupt herauskommt.
  - Forschende vermuten, dass die Vorfahren der Stinkmorcheln geschlossene, trüffelähnliche Pilze waren. Die Sporen auf einem Stiel nach oben zu heben, hat sich erst später entwickelt.
  - Ihre Ordnung, die Stinkmorchelartigen mit ihren Verwandten, den Scheintrüffeln, umfasst 7 Familien und 22 Gattungen.
- **Myzel** (Fast ihr ganzes Leben als verborgene Fäden verbracht) [4][1]
  - Was du siehst, ist nur der Fruchtkörper. Den größten Teil seines Lebens verbringt der Pilz als Myzel, einem Geflecht aus Fäden in Boden oder verrottendem Mulch.
  - Die Fäden verdauen tote Blätter, Holzschnitzel und morsches Holz und führen sie dem Boden als Nährstoffe wieder zu.
  - Die Eier sind mit weißen Strängen aus Pilzgewebe, den Rhizomorphen, am Mulch festgebunden.
- **Landeplatz** (4 Gruppen an Besuchern gelistet: Fliegen, Käfer, Bienen, Nacktschnecken) [1][6][10]
  - Schmeißfliegen, Käfer, Bienen und Nacktschnecken wurden alle schon bei Stinkmorcheln beobachtet.
  - Sie landen auf der schleimigen Spitze und fressen den Sporenschleim. Dabei bleiben Sporen an ihren Füßen hängen und gelangen in ihren Darm.
  - Bei einer verwandten Stinkmorchel kamen tagsüber Fliegen und nachts Ohrwürmer zu Besuch.

### Zahlen

| Angabe | Wert | Hinweise |
|---|---|---|
| Höhe | 6–18 cm | ausgewachsener Stiel, spitz zulaufend [2][4] |
| Dicke | 1–2 cm | an der dicksten Stelle; hohl und schwammig [2] |
| Ei | 2–3,5 cm | hoch, weißlich bis purpurfarben, oft halb eingegraben [2] |
| Wachstum | Wenige Stunden | vom Ei bis zur vollen Größe und zum vollen Gestank [4][1] |
| Sporenschleim | ⅓–½ | des Stiels, von oben nach unten [1] |
| Sporengröße | 3,5–5 µm | lang und 1,5–2 µm breit [2] |
| Sporen in einer Fliege | 1,7 Millionen | im Darm eines Verwandten der Stubenfliege, in einer Studie an verwandten Stinkmorcheln [14] |
| Meldungen in den USA | 6.986 | GBIF-Meldungen aus den USA, 82 % aller US-Meldungen ihrer Gattung [16][17] |
| Sichtungen | 12.319 | auf iNaturalist geteilte Beobachtungen [18] |
| Spitzenmonat | August | 1.875 bestätigte US-Sichtungen (Research Grade), danach der Mai mit 1.624 [18] |

### Fotos

- [Eine ausgewachsene Vornehme Hundsrute in den Vereinigten Staaten.](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mutinus_elegans_540004143.jpg) (Foto: Alex Abair, CC BY 4.0)
- [Ein Ei kurz vor dem Schlüpfen neben einem ausgewachsenen Stiel, unter Eichen in Japan.](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mutinus_elegans_1999_11_23c_egg%26grownup.jpg) (Foto: Japonica, CC BY-SA 4.0)
- [Olivbrauner Sporenschleim überzieht das obere Ende des Stiels.](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mutinus_elegans_307509412.jpg) (Foto: skyfaller, CC BY 4.0)
- [Aaskäfer fressen an einer Vornehmen Hundsrute in Virginia. Fliegen sind nicht die einzigen Besucher.](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Beetles_feeding_on_stinkhorn_fungus.jpg) (Foto: Lana Mason, CC BY-SA 4.0)
- [Stinkmorcheln und Eier im Gartenmulch. Eine Spitze ist über dem Schleim schon kahl.](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mutinus_elegans_339124517.jpg) (Foto: Cazody, CC0)
- [Ein ungeöffnetes Ei aus einer frühen japanischen Sammlung.](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Oeuf_Mutinus_elegans_1999_12_01.jpg) (Foto: Japonica, CC BY-SA 4.0)
- [Ein umgefallener Stiel im Falllaub.](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2012-04-18_Mutinus_elegans_(Mont.)_Fisch_213621.jpg) (Foto: Brian Adamo (Mushroom Observer), CC BY-SA 3.0)
- [Die Gemeine Hundsrute, eine europäische Verwandte, in London.](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mutinus_caninus%2C_Dog_Stinkhorn%2C_UK.jpg) (Foto: Stu's Images, CC BY-SA 3.0)
- [Gemeine Hundsruten in Deutschland. Beachte das kleine, klar abgesetzte schleimige Köpfchen.](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Gemeine_Hundsrute_Mutinus_caninus.JPG) (Foto: Holger Krisp, CC BY 3.0)

### Fragen

- **Was ist ein Devil's Dipstick?** Devil's Dipstick ist ein englischer Name für die Vornehme Hundsrute, Mutinus elegans: einen Pilz, der aus einem weißen Ei zu einem schlanken orangen Spieß heranwächst, dessen Spitze stinkenden Sporenschleim trägt. [5][2]
- **Warum stinkt die Vornehme Hundsrute so übel?** Ihr Sporenschleim riecht nach verdorbenem Fleisch. Der Geruch lockt Fliegen und andere Insekten an, die den Schleim fressen und die Sporen an neue Orte tragen. [4][1]
- **Ist die Vornehme Hundsrute giftig?** Stinkmorcheln gelten nicht als giftig, aber du solltest niemals einen wilden Pilz essen. Ihre Eier können mit tödlich giftigen Knollenblätterpilzen verwechselt werden. Wenn jemand einen gegessen haben könnte, sag es einem Erwachsenen und ruf einen Arzt oder den Giftnotruf an. [1][4][23]
- **Wie schnell wächst die Vornehme Hundsrute?** Sobald ihr Ei aufplatzt, kann sie in nur wenigen Stunden auf volle Größe heranwachsen, also auf 6–18 cm. [4][2]
- **Warum wachsen Stinkmorcheln in meinem Gartenmulch?** Stinkmorcheln sind Zersetzer. Ihre verborgenen Fäden ernähren sich von Holzschnitzeln und toten Blättern, und nach Regen schicken sie Eier nach oben, aus denen Stinkmorcheln schlüpfen. [4][1]
- **Sollte ich Stinkmorcheln aus meinem Garten entfernen?** Sie sind für Pflanzen harmlos und helfen, Mulch abzubauen, deshalb raten Fachleute, sie in Ruhe zu lassen. Wenn der Geruch stört, kann ein Erwachsener die Eier und Stiele ausgraben und in einem Beutel in den Müll geben. [1]
- **Was ist der Unterschied zwischen der Vornehmen Hundsrute und der Gemeinen Hundsrute?** Sie sehen sich ähnlich. Die Vornehme Hundsrute ist leuchtend orange, mit Schleim auf dem oberen Drittel bis zur Hälfte. Die Gemeine Hundsrute ist blasser, mit Schleim nur auf einem kleinen, klar abgesetzten Köpfchen. [2][3][13]
- **Wo wächst die Vornehme Hundsrute?** Sie ist im Osten Nordamerikas weit verbreitet, vom Nordosten der USA bis nach Ontario, Minnesota, Texas und Florida, und wurde auch aus Hawaii, Japan und Europa gemeldet. Such im Sommer und Herbst in Mulch, Falllaub und morschem Holz. [2][5][20][4]

### Mythen und Fakten über die Vornehme Hundsrute

Stinkende Pilze ziehen Geschichten an. Das sagen die Belege.

- "Eine Vornehme Hundsrute kann in nur wenigen Stunden aus dem Boden schießen." **Stimmt!** Sobald das Ei aufplatzt, kann der Stiel in wenigen Stunden seine volle Größe und seinen vollen Gestank erreichen. Manche Stinkmorcheln kommen schon nach Minuten aus ihren Eiern. [4][1]
- "Die Sporen der Stinkmorcheln fliegen wie bei den meisten Pilzen mit dem Wind davon." **Mythos!** Stinkmorcheln können ihre Sporen nicht in den Wind entlassen. Sie verlassen sich darauf, dass Insekten und andere Kleintiere sie tragen. [1]
- "Der faulige Geruch bedeutet, dass der Pilz selbst verfault." **Mythos!** Der Geruch kommt vom frischen Sporenschleim. Er ist ein Signal, das die Insekten anlockt, die die Sporen verbreiten. [1][4]
- "Eine Vornehme Hundsrute riecht man oft, bevor man sie sieht." **Stimmt!** Das steht genau so in Pilzführern. Der Geruch ist am stärksten, solange der Sporenschleim frisch ist. [4][2]
- "Nur Fliegen besuchen Stinkmorcheln." **Mythos!** Schmeißfliegen sind häufige Besucher, aber auch Käfer, Bienen, Nacktschnecken und bei einer Verwandten Ohrwürmer wurden schon beim Fressen des Schleims beobachtet. [1][10]
- "Sporen, die Fliegen gefressen haben, werden zerstört." **Mythos!** Bei verwandten Stinkmorcheln keimten Sporen, die durch Fliegen gegangen waren, genauso gut wie frische. Manche werden beschädigt, je nach Pilz und Fliege. [14][15]
- "Stinkmorcheln im Gartenmulch schaden deinen Pflanzen." **Mythos!** Sie sind Zersetzer und leben von abgestorbenem Pflanzenmaterial. Fachleute raten, sie ihr kurzes Leben beenden zu lassen. [1]
- "Stinkmorcheln sind schon immer auf Stielen gewachsen." **Mythos!** DNA-Studien deuten darauf hin, dass ihre Vorfahren geschlossene, trüffelähnliche Pilze waren und dass sich der Stiel, der die Sporen anhebt, getrennt davon entwickelt hat. Zu ihren Verwandten gehören Erdsterne. [8]

### Rekorde der Vornehmen Hundsrute

Superlative mit Zahlen dahinter.

- In den USA am häufigsten gemeldet in ihrer Gattung: Vornehme Hundsrute, 6.986 Meldungen (Das sind 82 % der 8.484 US-Meldungen ihrer Gattung bei GBIF, weit vor der kleinen roten Hundsrute (873) und der Gemeinen Hundsrute (487). Geprüft 2026.) [16][19][17]
- Schneller Aufsteiger: Vornehme Hundsrute, Wenige Stunden (Vom geschlossenen Ei zum ausgewachsenen, stinkenden Stiel.) [4]
- Größte in einer Fliege gezählte Sporenladung: Verwandte der Stubenfliege auf Schleier-Stinkmorcheln, Etwa 1,7 Millionen (Sporen im Darm einer Fliege, gezählt in einer japanischen Studie an verwandten Stinkmorcheln.) [14]
- Die Höchste in unserem Vergleich: Gemeine Stinkmorchel, Bis zu 25 cm (Höher als die Vornehme Hundsrute (6–18 cm) und die Gemeine Hundsrute (6–16 cm).) [11][2][3]
- Stärkster Monat für Sichtungen: Vornehme Hundsrute in den USA, August (1.875 bestätigte iNaturalist-Sichtungen (Research Grade) im August, mehr als in jedem anderen Monat.) [18]

### Das Leben einer Vornehmen Hundsrute

Von verborgenen Fäden zum stinkenden Spieß und zurück in den Boden.

- **Ganzjährig**: Fäden im Mulch. Der Pilz lebt als Myzel, einem Fadengeflecht, das tote Blätter, Holzschnitzel und morsches Holz verdaut. [4]
- **Sommer bis Herbst**: Eier erscheinen. Weißliche bis fliederfarbene Eier, 2–3,5 cm hoch, bilden sich an der Oberfläche und sind mit weißen Strängen befestigt. In Florida bilden Stinkmorcheln ihrer Gattung die meisten Fruchtkörper von Juni bis September. [2][1]
- **Im Ei**: Die Sporen werden bereit. Der Sporenschleim und der gefaltete Stiel entstehen im Ei, in Gallert gehüllt. [2][1]
- **Tage bis Wochen**: Warten. Eier öffnen sich manchmal nur langsam. Ein Experte berichtete von Eiern, die bis zu zwei Wochen brauchten. [5]
- **Schlupftag**: Das Ei platzt. Das Ei reißt auf, und der orange Stiel schiebt sich nach oben und lässt einen weißen Becher an seinem Fuß zurück. [2][4]
- **In den ersten Stunden**: Volle Höhe, voller Gestank. Der Stiel erreicht 6–18 cm, oben sitzt stinkender Schleim, und die ersten Fliegen treffen ein. [4][2]
- **Später**: Spitze geputzt. Insekten fressen den Schleim und tragen die Sporen fort. Die Spitze wird kahl, und der Stiel bleicht aus. [2][1]
- **Danach**: Zurück zum Boden. Nach einem kurzen Leben welkt der Stiel. Sporen, die anderswo landen, können zu neuem Myzel heranwachsen. [4][1]

### Vornehme Hundsrute vs. Gemeine Hundsrute vs. Gemeine Stinkmorchel

Drei Stinkmorcheln, die man oft verwechselt.

| | Vornehme Hundsrute | Gemeine Hundsrute | Gemeine Stinkmorchel |
|---|---|---|---|
| Höhe [2][3][11] | 6–18 cm | 6–16 cm | Bis zu 25 cm |
| Ei [2][3][11][13] | 2–3,5 cm hoch, weißlich bis purpurfarben | 2–4 cm hoch, weißlich, meist eingegraben | 4–8 cm breit, stärker freiliegend |
| Spitze [1][3][11] | Kein Hut: Schleim auf dem oberen Drittel bis zur Hälfte | Kein Hut: Schleim auf einem kleinen Köpfchen, weniger als ein Viertel der Höhe | Ein eigener, wabenartiger Hut, 2,5–5 cm |
| Farbe [2][13][3][11] | Leuchtend oranger Stiel, wenn frisch | Weißlicher bis blassoranger Stiel | Cremeweißer, wabenartiger Hut unter dem Schleim |
| Geruch [2][13][11] | Übel und stark, solange sie schleimig ist | Unangenehm, aber schwächer | Stark, wie verwesendes Fleisch |
| Wo [2][5][20][3][11][13] | Osten Nordamerikas; aus Japan und Europa gemeldet | Vor allem Europa; in Nordamerika selten | Wälder; in Großbritannien viel häufiger als die Gemeine Hundsrute |
| Sporen [2][13][11] | 3,5–5 × 1,5–2 µm | 4–5 × 1,5–2 µm | Gelbe Sporen im olivfarbenen Schleim auf dem Hut |
| GBIF-Meldungen [16][17][21] | 7.783 | 13.088 | 68.597 |

Iss niemals wilde Pilze. Stinkmorchel-Eier können mit den Eiern tödlich giftiger Knollenblätterpilze verwechselt werden.

### Sicher bleiben bei Vornehmen Hundsruten

Stinkmorcheln gelten nicht als giftig und richten im Garten keinen Schaden an. Ein paar einfache Gewohnheiten halten alle sicher.

- **Nicht essen** wilde Pilze. Manche Pilzbücher führen Stinkmorchel-Eier als essbar auf, aber tödlich giftige Knollenblätterpilze beginnen ebenfalls in einer eiähnlichen Hülle. Iss niemals einen Pilz, den du findest. [4][22][1]
- **Nur schauen, nicht anfassen** den Schleim. Genieße sie mit Augen und Nase aus der Ferne. Wenn du doch einen anfasst, wasche dir danach die Hände.
- **Sag es einem Erwachsenen** wenn jemand einen isst. Wenn ein Kind oder ein Haustier einen wilden Pilz gegessen haben könnte, sag sofort einem Erwachsenen Bescheid. Der kann einen Arzt oder eine Giftnotrufzentrale anrufen. [1][23]
- **Lass sie in Ruhe** damit sie ihre Arbeit erledigt. Stinkmorcheln bauen Mulch ab und sind für Pflanzen harmlos. Wenn eine zu stark riecht, kann ein Erwachsener die Eier ausgraben und in einen Beutel packen. [1]

In den USA erreicht man Poison Control unter 1-800-222-1222.

### Ist die Vornehme Hundsrute gefährdet?

Sie ist weit verbreitet und taucht oft in Gärten auf, wurde aber wie die meisten Pilze nie offiziell bewertet.

- **Rote Liste der IUCN:** Nicht beurteilt (NE) (Trend unbekannt). Die Rote Liste der IUCN hat Mutinus elegans nicht bewertet. GBIF führt 7.783 Meldungen, davon 6.986 aus den USA, und iNaturalist-Nutzer haben 12.319 Sichtungen geteilt. [16][18]
- Nicht bewertet (IUCN-Status über GBIF, 2026)
- **Gefahr: Keine bekannten Gefahren**: Wir haben keine Berichte über bestimmte Gefahren für die Vornehme Hundsrute gefunden. Sie gedeiht sogar in Mulch aus der Gartengestaltung. [4][1]
- **Gefahr: Schwer zu zählen**: Jede Stinkmorchel hält nur kurze Zeit, deshalb bleibt der größte Teil des Pilzes als Fäden unter der Erde verborgen. [4][1]
- **Was hilft: Laub und Holz liegen lassen**: Falllaub, morsches Holz und Mulch sind ihre Nahrung. Wenn du etwas davon liegen lässt, hilfst du Zersetzern wie diesem Pilz. [4]
- **Was hilft: Sichtungen teilen** (12.319): Fotos, die auf iNaturalist und ähnliche Seiten hochgeladen werden, helfen Forschenden zu kartieren, wo Stinkmorcheln wachsen. [18]
- **Was hilft: Lass sie leben**: Fachleute raten, Stinkmorcheln ihr kurzes, nützliches Leben ausleben zu lassen. [1]
- **Gemeine Hundsrute** (NE): Nicht bewertet. In Europa weit verbreitet; 13.088 GBIF-Meldungen. [17]
- **Gemeine Stinkmorchel** (NE): Nicht bewertet. 68.597 GBIF-Meldungen. [21]

### Eine Vornehme Hundsrute lesen

- Weißes oder fliederfarbenes Ei im Mulch: Noch nicht geschlüpft. Stiel und Sporen entstehen im Inneren. [2]
- Starker Verwesungsgeruch in der Nähe: Eine Stinkmorchel mit frischem Sporenschleim ist ganz nah. Folge deiner Nase, aber fass sie nicht an. [4][1]
- Fliegen umsummen einen orangen Spieß: Insekten fressen den Schleim und nehmen Sporen mit. [6][1]
- Kahle orange Spitze: Der Schleim ist weg. Die Sporen wurden fortgetragen. [2]
- Blasser, ausgebleichter oder umgefallener Stiel: Eine alte Stinkmorchel am Ende ihres kurzen Lebens. [2][1]

### Stadien

- **Reife Hundsrute**: Ein schlanker, leuchtend oranger Stiel, 6–18 cm hoch und spitz zulaufend, mit olivbraunem Sporenschleim auf dem oberen Drittel bis zur oberen Hälfte. (Das stinkende Stadium, das die Fliegen anlockt) [2][1]
- **Ei**: Ein weißliches bis purpurfarbenes Ei, 2–3,5 cm hoch, halb eingegraben und mit weißen Strängen am Mulch festgebunden. Es stinkt noch nicht. (Kann tagelang auf das Schlüpfen warten) [2][1][4][5]
- **Geputzte Spitze**: Der Schleim ist weggefressen, übrig bleibt eine kahle orange Spitze, manchmal mit einem kleinen Loch. Der Stiel bleicht in Richtung Rosa oder Weiß aus. (Nach dem Besuch der Insekten) [2][4]
- **Gemeine Hundsrute (zum Vergleich)**: Sehr ähnlich, aber meist blasser und 6–16 cm hoch. Der Schleim sitzt nur auf einem kleinen, klar abgesetzten Köpfchen, das weniger als ein Viertel der Höhe einnimmt. (Weniger stinkig als die Gemeine Stinkmorchel) [3][13][4]

### Quiz zur Vornehmen Hundsrute

1. Als was beginnt eine Vornehme Hundsrute ihr Leben? **Als weißes oder purpurfarbenes Ei.** Sie beginnt als weißliches bis purpurfarbenes Ei, 2–3,5 cm hoch, halb versteckt im Boden oder Mulch. [2]
2. Wie lange kann es dauern, bis sie vom Ei zur vollen Größe heranwächst? **Wenige Stunden.** Laut dem Missouri Department of Conservation kann sie in nur wenigen Stunden ihre volle Größe und ihren vollen Gestank erreichen. [4]
3. Welche Farbe hat der Stiel einer frischen Vornehmen Hundsrute? **Leuchtend orange.** Frische Stiele sind leuchtend orange bis gelborange. Mit dem Alter bleichen sie aus. [2]
4. Wo sitzen ihre Sporen? **Im olivbraunen Schleim nahe der Spitze.** Die Sporen stecken im Schleim (Gleba) auf dem oberen Drittel bis zur oberen Hälfte des Stiels. [1][2]
5. Warum riecht der Sporenschleim nach verdorbenem Fleisch? **Um Insekten anzulocken, die die Sporen tragen.** Der Geruch lockt Fliegen und andere Insekten an, die den Schleim fressen und die Sporen davontragen. [4][1]
6. Wie tragen Insekten die Sporen an neue Orte? **An ihren Füßen und in ihrem Kot.** Sporen bleiben an ihren Füßen haften und wandern durch ihren Darm, dann werden sie an einem neuen Ort abgesetzt. [6][1]
7. Wie viele Sporen steckten in einer Studie an verwandten Stinkmorcheln etwa im Darm eines Verwandten der Stubenfliege? **Etwa 1,7 Millionen.** Forschende in Japan zählten bei diesen größeren Fliegen etwa 1,7 Millionen Sporen und bei Taufliegen 35.000–240.000. [14]
8. Welches dieser Tiere wurde außer Fliegen schon bei Stinkmorcheln beobachtet? **Käfer.** Schmeißfliegen, Käfer, Bienen und Nacktschnecken wurden alle schon bei Stinkmorcheln beobachtet. [1]
9. Schaden Stinkmorcheln im Gartenmulch den Pflanzen? **Nein, sie bauen abgestorbenes Material ab.** Sie sind Zersetzer und für Pflanzen harmlos. [1]
10. Wie heißt das verborgene Fadengeflecht des Pilzes im Boden? **Myzel.** Den größten Teil seines Lebens verbringt der Pilz als Myzel und verdaut tote Blätter und Holz. [4]
11. Woran erkennst du eine Gemeine Hundsrute im Unterschied zu einer Vornehmen Hundsrute? **Ihr Schleim sitzt auf einem kleinen, klar abgesetzten Köpfchen.** Bei der Gemeinen Hundsrute bedeckt der Schleim ein kleines Köpfchen, das weniger als ein Viertel der Höhe einnimmt. Bei der Vornehmen Hundsrute bedeckt er das obere Drittel bis zur Hälfte, mit unscharfem Rand. [3][2]
12. Du findest ein Stinkmorchel-Ei im Garten. Was solltest du tun? **Es liegen lassen und niemals essen.** Iss niemals einen wilden Pilz: Tödlich giftige Knollenblätterpilze beginnen ebenfalls in einer eiähnlichen Hülle. Schau es dir an und lass es dann in Ruhe. [4][22]

### Quellen (geprüft am 2026-10-16)

1. [Phillips E, Gillett-Kaufman JL, Smith ME (2018). Stinkhorn Mushrooms (Agaricomycetes: Phallales: Phallaceae). EDIS PP345, University of Florida IFAS Extension.](https://doi.org/10.32473/edis-pp345-2018)
2. [Kuo M. (2021). Mutinus elegans. MushroomExpert.Com.](https://www.mushroomexpert.com/mutinus_elegans.html)
3. [Kuo M. (2025). Mutinus caninus. MushroomExpert.Com.](https://www.mushroomexpert.com/mutinus_caninus.html)
4. [Missouri Department of Conservation. Elegant Stinkhorn (field guide).](https://mdc.mo.gov/discover-nature/field-guide/elegant-stinkhorn)
5. [Wikipedia. Mutinus elegans.](https://en.wikipedia.org/wiki/Mutinus_elegans)
6. [Kuo M. The Stinkhorns. MushroomExpert.Com.](https://www.mushroomexpert.com/stinkhorns.html)
7. [Kuo M. Mutinus ravenelii. MushroomExpert.Com.](https://www.mushroomexpert.com/mutinus_ravenelii.html)
8. [Hosaka K, Bates ST, Beever RE, et al. (2006). Molecular phylogenetics of the gomphoid-phalloid fungi with an establishment of the new subclass Phallomycetidae and two new orders. Mycologia 98:949–959.](https://doi.org/10.3852/mycologia.98.6.949)
9. [Melanda GCS, Silva-Filho AGS, Lenz AR, et al. (2021). An overview of 24 years of molecular phylogenetic studies in Phallales (Basidiomycota). Frontiers in Microbiology 12:689374.](https://doi.org/10.3389/fmicb.2021.689374)
10. [Chen G, Zhang RR, Liu Y, Sun WB (2014). Spore dispersal of fetid Lysurus mokusin by feces of mycophagous insects. Journal of Chemical Ecology 40:893–899.](https://doi.org/10.1007/s10886-014-0481-6)
11. [Woodland Trust. Stinkhorn (common stinkhorn).](https://www.woodlandtrust.org.uk/trees-woods-and-wildlife/fungi-and-lichens/stinkhorn/)
12. [Borde M, Kshirsagar Y, Jadhav R, Baghela A (2021). A rare stinkhorn fungus Itajahya rosea attract Drosophila by producing chemical attractants. Mycobiology.](https://doi.org/10.1080/12298093.2021.1928881)
13. [First Nature. Mutinus caninus, Dog Stinkhorn, identification.](https://www.first-nature.com/fungi/mutinus-caninus.php)
14. [Tuno N (1998). Spore dispersal of Dictyophora fungi (Phallaceae) by flies. Ecological Research 13:7–15.](https://doi.org/10.1046/j.1440-1703.1998.00241.x)
15. [Kobayashi T, Kitabayashi K, Tuno N (2017). Spore dissemination by mycophagous adult drosophilids. Ecological Research 32:621–626.](https://doi.org/10.1007/s11284-017-1477-9)
16. [GBIF Secretariat. Mutinus elegans (Mont.) E.Fisch. GBIF Backbone Taxonomy (taxon 5239471), with IUCN category and occurrence counts.](https://www.gbif.org/species/5239471)
17. [GBIF Secretariat. Mutinus caninus (Schaeff.) Fr. GBIF Backbone Taxonomy (taxon 5239473).](https://www.gbif.org/species/5239473)
18. [iNaturalist. Devil's dipstick (Mutinus elegans), taxon 84271: observations and month-of-year chart.](https://www.inaturalist.org/taxa/84271)
19. [GBIF Secretariat. Mutinus ravenelii (little red stinkhorn), GBIF Backbone Taxonomy (taxon 5239466).](https://www.gbif.org/species/5239466)
20. [Stomps TJ (1931). Über das Auftreten von Mutinus elegans in Europa sowie von Clathrus Treubii auf Sumatra. Berichte der Deutschen Botanischen Gesellschaft 49:52–60.](https://doi.org/10.1111/j.1438-8677.1931.tb00369.x)
21. [GBIF Secretariat. Common stinkhorn, GBIF Backbone Taxonomy (taxon 3314876).](https://www.gbif.org/species/3314876)
22. [Missouri Department of Conservation. Destroying Angel (field guide).](https://mdc.mo.gov/discover-nature/field-guide/destroying-angel)
23. [North American Mycological Association. Mushroom Poisoning Syndromes.](https://namyco.org/mushroom-poisoning-syndromes/)

## Maße und Details

- **Länge:** 6-18 cm

## Ernährung und Fütterung

Als saprotropher Pilz zersetzt und absorbiert er komplexe organische Verbindungen aus verrottendem Holz, Mulch und Laubstreu.

- **Hauptnahrung:** Verrottende Holzspäne, Waldmulch, Herabgefallenes Laub, Verrottende Baumwurzeln

## Ökologische Zusammenhänge

- **Mutualismus:** [Schmeißfliegen](https://www.snappit.app/de/explore/schmei%C3%9Ffliegen) (*Calliphoridae*) — Vom Fäulnisgeruch angelockt, schlecken Schmeißfliegen den Sporenschleim auf. Sie können Sporen an ihren Füßen und in ihrem Kot davontragen.
- **Frisst:** [Zuckerahorn](https://www.snappit.app/de/explore/zuckerahorn) (*Acer saccharum*) — Herabgefallene Blätter und Zweige des Zuckerahorns können zu dem Falllaub gehören, das dieser Zersetzer verwertet.

## Sicherheit

**Gefahr:** 1/5 · Sehr gering

Iss niemals einen wilden Pilz: Auch tödlich giftige Knollenblätterpilze beginnen in einer eiähnlichen Hülle. Schau und riech aus der Ferne und fass den Schleim nicht an. Wenn jemand einen gegessen haben könnte, sag sofort einem Erwachsenen Bescheid.

## Häufig gestellte Fragen

### Wie identifiziert man Vornehme Hundsrute?

Vergleiche die Hutform, die Unterseite, den Stiel samt Basis und ob der Pilz auf Holz oder auf Erde wächst. Manche Pilze haben Lamellen, andere Poren oder Stacheln. Ein Hut, der nur von oben zu sehen ist, verbirgt oft die wichtigsten Merkmale. Pilze bestimmen: Lade ein Foto hoch und vergleiche die sichtbaren Merkmale.

### Was ist der/die/das länge von Vornehme Hundsrute?

6-18 cm

### Was frisst Vornehme Hundsrute?

Als saprotropher Pilz zersetzt und absorbiert er komplexe organische Verbindungen aus verrottendem Holz, Mulch und Laubstreu.

### Wo findet man Vornehme Hundsrute normalerweise?

In Rindenmulchbeeten, Parks, Rasenflächen und Laubwäldern zu finden, wächst typischerweise auf verrottenden Holzspänen oder nährstoffreichem organischen Boden.

## Wo zu sehen

- [Greenville Zoo](https://www.snappit.app/de/guides/places/greenville-zoo) — South Carolina, US · Zoo

## Mehr Pilze

- [Wiesenchampignon](https://www.snappit.app/de/explore/wiesenchampignon) (*Agaricus*)
- [Champignon](https://www.snappit.app/de/explore/champignon) (*Agaricus*)
- [Portobello-Pilz](https://www.snappit.app/de/explore/portobello-pilz) (*Agaricus*)
- [Shiitake](https://www.snappit.app/de/explore/shiitake) (*Lentinula*)

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Quelle: [Vornehme Hundsrute: Steckbrief & Fundorte — Snappit](https://www.snappit.app/de/explore/vornehme-hundsrute)
