# Waldmistkäfer (*Anoplotrupes stercorosus*)

Der Waldmistkäfer ist ein glänzender schwarzer Käfer, der der Natur hilft, indem er tierische Abfälle zersetzt. Man findet ihn oft in Wäldern, und er ist wichtig für die Gesunderhaltung des Bodens.

- **Kategorie:** [Insekten](https://www.snappit.app/de/explore/categories/insekten)
- **Seltenheit:** Gewöhnlich
- **Gefahr:** 1/5 · Sehr gering
- **Lebensraum:** Wälder
- **Auch bekannt als:** Wald-Mistkäfer, Geotrupes stercorosus

![Waldmistkäfer](https://commons.wikimedia.org/w/index.php?title=Special:Redirect/file/Anoplotrupes_stercorosus_01_%28MK%29.jpg&width=800)

Foto: Mathias Krumbholz, CC BY-SA 3.0 · [Wikimedia Commons](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Anoplotrupes_stercorosus_01_%28MK%29.jpg)

## Aussehen

Der Waldmistkäfer ist ein robuster, runder Käfer, typischerweise 12–19 mm lang. Er ist oben schwarz mit metallisch blauem Schimmer (manchmal violett oder grün) und unten leuchtend metallisch blau. Auf jeder Flügeldecke (Elytre) verlaufen 7 leicht punktierte Rillen, die kurzen, keulenförmigen Antennen sind rötlich braun, und die starken, stacheligen Beine helfen ihm beim Graben.

## Taxonomie

- **Reich:** Animalia
- **Stamm:** Arthropoda
- **Klasse:** Insecta
- **Ordnung:** Coleoptera
- **Familie:** Geotrupidae
- **Gattung:** Anoplotrupes

## Waldmistkäfer aus der Nähe

Der Waldmistkäfer (Anoplotrupes stercorosus) ist ein runder, glänzend schwarzer Käfer, 12–19 mm lang, mit metallisch blauer Unterseite. Er lebt auf dem Boden europäischer Wälder, vom Tiefland bis in etwa 2.000 m Höhe. Er gehört zu den erdgrabenden Mistkäfern (Familie Geotrupidae): Statt Kugeln zu rollen, gräbt er Tunnel unter dem Dung und packt sie mit Futter für seine Larven voll. Außerdem frisst er Aas, faulende Pilze und Schimmel in der Laubstreu.

Auch genannt: Wald-Mistkäfer, Mistkäfer, Geotrupes stercorosus (früherer wissenschaftlicher Name).

### Besondere Fähigkeiten

- **Tunnelgräber** (≈30 cm Tunneltiefe unter dem Dung): Mistkäfer rollen den Dung nicht weg. Sie graben direkt darunter in die Tiefe und ziehen ihn in ihren Tunnel. [4][1][5][8]
  - Weibchen graben je nach Boden bis etwa 30 cm tief unter dem Dung von Pflanzenfressern.
  - Das Paar arbeitet als Team: Das Weibchen gräbt unter der Erde, das Männchen trägt die Erde hinaus.
  - Ihre Beine sind dafür gebaut, Futter in einen Bau zu ziehen, statt es zu rollen.
  - Manche Verwandte aus derselben Familie graben Gänge, die mehr als 2 m tief sind.
  - Wie tief graben sie?: Tunnel des Waldmistkäfers ≈30 cm; Tiefste Gänge der Familie über 2 m
- **Dung-Kinderstube** (1 Ei pro Kammer): Jede Brutkammer bekommt ein Ei und einen festen Dungvorrat – so hat die Larve ihre eigene Speisekammer. [1][4]
  - Vom Haupttunnel zweigen mehrere Seitengänge ab, und jeder endet in einer Kammer.
  - Das Weibchen legt in jede Kammer ein Ei und packt Dung als Futter für die Larve hinein.
  - Die Larve braucht etwa ein Jahr zum Wachsen. Sie überwintert als Larve und wird im nächsten Frühjahr zur Puppe.
  - Die neuen Käfer erscheinen im Sommer, sind aber erst im folgenden Frühjahr bereit zur Fortpflanzung.
- **Duftspürer** (24 Aasgerüche erkannt): Seine Fühler nehmen den Geruch von Dung und toten Tieren wahr und führen ihn zu Futter, das nicht lange vorhält. [3]
  - Er ist der häufigste Mistkäfer, der in deutschen Wäldern an toten Tieren gefunden wird.
  - Bei Labortests reagierten seine Fühler auf 24 Duftstoffe aus verwesenden Tierkörpern.
  - Im Wald genügte eine Mischung aus 3 dieser Stoffe, um sie anzulocken.
  - Forschende vermuten, dass sein vielseitiger Speiseplan mit erklärt, warum er in europäischen Wäldern so häufig ist.
- **Milbentaxi** (5 Milbenarten, die auf ihm mitfahren): Winzige Milben und mikroskopisch kleine Fadenwürmer reisen auf Mistkäfern mit und nutzen sie als Taxi. [6][7]
  - Auf einem anderen Tier mitzureisen nennt man Phoresie.
  - Käfer aus einem polnischen Wald trugen 5 Milbenarten, am häufigsten im Juni, Juli und September.
  - Forschende sammelten 5.002 Fadenwürmer von 114 Käfern. Manche Käfer hatten keinen einzigen, einer mehr als 1.000.
  - Fadenwurm-Passagiere pro Käfer: Meiste auf einem Käfer über 1.000; Durchschnitt (5.002 auf 114 Käfern) ≈44
- **Quietschkiste** (2 Lautorgane bei jedem Käfer): Mistkäfer quietschen, indem sie eine geriffelte Feile über eine harte Kante reiben. Sie tun das bei der Balz und wenn man sie hochhebt. [1][9]
  - Ungewöhnlicherweise hat jeder Käfer zwei Lautorgane, die unterschiedlich gebaut sind und an verschiedenen Stellen sitzen.
  - Das eine ist eine Feile an jeder Hinterhüfte, etwa 1,4–1,5 mm lang mit rund 90 Riefen, über die der dicke Rand einer Bauchplatte schrammt.
  - Das andere ist ein 1,8 mm großes behaartes Feld seitlich am Bauch, das an Schuppen unter den Flügeldecken gerieben wird.
  - Männchen und Weibchen quietschen beide. Auch die Larven von mindestens einem verwandten Mistkäfer machen Geräusche.
  - Riefen an der Hüftfeile: Weibchen ≈92; Männchen ≈87
- **Dämmerungsflug** (Dämmerung wenn die Käfer fliegen): Um die Dämmerung heben Mistkäfer ihre Flügeldecken, falten die Flugflügel auf und fliegen niedrig über Wälder und Weiden. [4][10]
  - Die erwachsenen Käfer fliegen in der Dämmerung, niedrig über Dung auf Weiden, über Heideland und durch Wälder.
  - Die Flugflügel liegen sonst zusammengefaltet unter den harten Flügeldecken.
  - Meist bleiben sie in Wäldern: In einer Studie in Zentralrussland von 2007 bis 2023 wurden sie in offenen Lebensräumen nur selten gefangen.
- **Waldputzdienst** (62 % des Test-Dungs im geschlossenen Wald beseitigt): Indem Mistkäfer Dung, Aas und faulende Pilze fressen und vergraben, helfen sie, Nährstoffe wieder in den Waldboden zurückzubringen. [11][12][13][2]
  - Auf deutschen Waldflächen beseitigten Käfer unter geschlossenem Kronendach 61,9 % des ausgelegten Test-Dungs, auf Lichtungen von etwa 30 m Breite aber nur 48,5 %.
  - Der Rückgang lag vor allem daran, dass es auf Lichtungen weniger Waldmistkäfer gab – eine große, wichtige Waldart.
  - Große grabende Mistkäfer wie die Vertreter dieser Familie spielen eine zentrale Rolle dabei, Dung zu beseitigen und Nährstoffe zu recyceln, und sie durchmischen und lockern auch den Boden (Bioturbation).
  - Neben Dung frisst er Aas, Schimmel aus der Laubstreu und zersetzende Pilze.
  - Beseitigter Test-Dung in deutschen Wäldern: Geschlossener Wald 61,9 %; Waldlichtung (≈30 m) 48,5 %

### Körperteile

- **Fühler** (24 Aasgerüche, die seine Fühler erkannten) [1][2][3]
  - Seine Fühler sind rotbraun – ein schöner Kontrast zum schwarzen Körper.
  - Bei Labortests reagierten die Fühler auf 24 verschiedene Stoffe, die verwesende Tierkörper abgeben.
  - Eine Mischung aus nur 3 dieser Gerüche reichte aus, um die Käfer in deutschen Wäldern anzulocken.
- **Mundwerkzeuge** [2][1]
  - Er frisst Tierdung und Aas, außerdem Schimmel aus der Laubstreu, faulende Pilze wie die Stinkmorchel und manchmal Baumsaft.
  - Neben dem Mund sitzen kleine Taster (Palpen), an deren Spitze Sinnesorgane liegen.
  - Trifft ein Männchen auf ein Weibchen, klopft er sie mit diesen Tastern an.
- **Flügeldecken und Flügel** (7 Furchen auf jeder Flügeldecke) [4][2][1]
  - Die harten Flügeldecken (Elytren) sind schwarz mit metallisch blauem Schimmer, und jede hat 7 fein punktierte Furchen.
  - An den Seiten können die Flügeldecken blau, violett oder grün glänzen.
  - Dünne Flugflügel bleiben darunter zusammengefaltet, bis der Käfer abhebt – meist in der Dämmerung.
- **Unterseite** (Metallisch blau Unterseite) [4][1][2]
  - Dreh ihn um, und die Unterseite leuchtet metallisch blau, manchmal violett oder grün.
  - Auch seine zwei Lautorgane sitzen an der Unterseite: eine geriffelte Feile an jeder Hinterhüfte und ein behaartes Feld seitlich am Bauch.
  - Alte Namen für Farbformen wie var. viridis (grün) und var. amoethystinus (amethystfarben) werden nicht mehr verwendet: Es ist alles dieselbe Art.
- **Beine** [5][1][2]
  - Seine Beine sind dafür gebaut, Dung senkrecht in einen Tunnel zu ziehen. Forschende fanden heraus, dass sich die Winkel, in denen sich seine Beingelenke öffnen können, stark von denen kugelrollender Pillendreher unterscheiden.
  - Die Vorderschienen enden in einem leicht spitzen Zahn.
  - Jede Hinterschiene hat nur 2 Querleisten. Der sehr ähnliche Gemeine Mistkäfer (Geotrupes stercorarius) hat 3 – daran können Fachleute die beiden unterscheiden.
- **Mitfahrer** (>1.000 winzige Würmer auf einem einzigen Käfer) [6][7]
  - Winzige Milben fahren auf Mistkäfern mit. Dieses Trampen nennt man Phoresie.
  - Eine Studie in einem polnischen Wald fand auf ihnen 5 Milbenarten, am häufigsten im Juni, Juli und September.
  - Auch mikroskopisch kleine Fadenwürmer (Nematoden) fahren mit: Ein Käfer trug mehr als 1.000 davon.
- **Darm** [2][6]
  - Die erwachsenen Käfer fressen Dung, Aas und faulende Pilze, ihr Darm muss also mit ziemlich schmutzigen Mahlzeiten zurechtkommen.
  - In ihrem Inneren tragen manche Käfer winzige einzellige Parasiten und Jugendstadien von Bandwürmern.
  - Diese inneren Gäste waren bei Käfern aus nährstoffreichen Waldböden häufiger.
- **Erdbau** (≈30 cm Tunneltiefe) [4][1]
  - Im Frühjahr gräbt ein Weibchen je nach Boden etwa 30 cm tief unter dem Dung von Pflanzenfressern einen Tunnel.
  - Sie gräbt unter der Erde, während das Männchen die lose Erde hinausträgt.
  - Seitengänge enden in Brutkammern, jede mit einem Ei und einem Dungvorrat.

### Zahlen

| Angabe | Wert | Hinweise |
|---|---|---|
| Länge | 12–19 mm | etwas kleiner als der Gemeine Mistkäfer [2][1][14] |
| Tunneltiefe | ≈30 cm | unter dem Dung, je nach Boden [4] |
| Eier pro Kammer | 1 | jedes mit eigenem Dungvorrat [1] |
| Zeit als Larve | ≈1 Jahr | er überwintert als Larve [1] |
| Aktiv | März–Herbst | am regsten im späten Frühjahr und im Spätsommer [4][10] |
| Am weitesten nördlich | ≈67° N | von Europa ostwärts bis Westsibirien [1] |
| Am höchsten | ≈2.000 m | vom Tiefland bis ins Gebirge [1] |
| Lautorgane | 2 | eine Hüftfeile mit etwa 90 Riefen und ein behaartes Bauchfeld [1] |
| Mitfahrende Milben | 5 Arten | in einer Studie in einem polnischen Wald [6] |
| Beseitigter Dung | 61,9 % | des Test-Dungs im geschlossenen deutschen Wald, gegenüber 48,5 % auf Lichtungen [11] |

### Fotos

- [Auf der Laubstreu eines Waldbodens](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Anoplotrupes_stercorosus_01_(MK).jpg) (Foto: Mathias Krumbholz, CC BY-SA 3.0)
- [Bei Segonzano, Trentino, Italien](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Anoplotrupes_stercorosus_Quaras_02.jpg) (Foto: Syrio, CC BY-SA 4.0)
- [Ein Paar in seinem natürlichen Lebensraum](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:A_pair_of_Anoplotrupes_stercorosus.jpg) (Foto: I naturen, CC BY-SA 4.0)
- [Steinbachtal, Saarbrücken, Deutschland](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:20180707Anoplotrupes_stercorosus.jpg) (Foto: Flocci Nivis, CC BY-SA 4.0)
- [Bois des Mazuis, Vitrival, Belgien](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Anoplotrupes_stercorosus_04.2025_(3).jpg) (Foto: DidierFy, CC BY-SA 4.0)
- [Refugio de Gabardito, Aragonien, Spanien](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Anoplotrupes_stercorosus_(Woodland_Dor_beetle)_-_Flickr_-_S._Rae.jpg) (Foto: S. Rae, CC BY 2.0)
- [Beim Abheben: Die Flügeldecken heben sich, und die Flugflügel entfalten sich](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Anoplotrupes_stercorosus_-_taking_flight_(2006-07-04).jpg) (Foto: Entomart, Attribution)
- [Verwandter: ein männlicher Stierkäfer, Südwestfrankreich](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Typhaeus_typhoeus_(M)%2C_France.jpg) (Foto: Siga, CC BY-SA 3.0)

### Fragen

- **Was frisst ein Waldmistkäfer?** Meist Dung, aber auch Aas, Schimmel aus der Laubstreu, faulende Pilze wie die Stinkmorchel und manchmal Baumsaft. Seine Larven fressen den Dung, den ihre Eltern in die Brutkammern packen. [2][1]
- **Ist der Waldmistkäfer ein Pillendreher?** Nein. Er gehört zu den erdgrabenden Mistkäfern (Geotrupidae). Er gräbt einen Tunnel unter dem Dung und zieht den Dung hinein, statt wie der Heilige Pillendreher eine Kugel wegzurollen. [8][5][16]
- **Warum quietscht ein Mistkäfer?** Er reibt eine geriffelte Feile über eine harte Kante und erzeugt so Laute. Paare quietschen bei der Balz, und ein Käfer quietscht aus Protest, wenn man ihn hochhebt – am besten beobachtest du ihn, ohne ihn anzufassen. [1]
- **Wie groß ist ein Waldmistkäfer?** Die erwachsenen Käfer sind 12–19 mm lang, etwas kleiner als der sehr ähnliche Gemeine Mistkäfer (Geotrupes stercorarius). [2][1]
- **Wo lebt der Waldmistkäfer?** In Wäldern in ganz Europa, ostwärts bis Westsibirien und nordwärts bis etwa 67° N, vom Tiefland bis etwa 2.000 m Höhe. Er mag feuchte Laub- und Mischwälder und ist im offenen Gelände selten. [1][4][10]
- **Können Mistkäfer fliegen?** Ja. Die erwachsenen Käfer fliegen in der Dämmerung niedrig über Weiden, Heideland und Wälder, und ihre Flugflügel sind unter den harten Flügeldecken zusammengefaltet. [4]
- **Was sind die winzigen Tierchen, die auf einem Mistkäfer krabbeln?** Meist Milben, die mitfahren – das nennt man Phoresie. Eine polnische Studie fand 5 Arten. Mistkäfer tragen auch mikroskopisch kleine Fadenwürmer, manchmal mehr als 1.000 auf einem Käfer. [6][7]
- **Ist der Waldmistkäfer gefährdet?** Nein. Die IUCN hat ihn nicht bewertet, aber er gehört zu den häufigsten Käfern in europäischen Wäldern. Auf Waldlichtungen und verbranntem Boden wird er selten. [18][3][11][10]

### Mythen und Fakten über den Waldmistkäfer

Tippe bei jeder Aussage auf Mythos oder Fakt und sieh dir dann die Antwort an.

- "Waldmistkäfer rollen Dungkugeln, genau wie der Heilige Pillendreher." **Mythos!** Mistkäfer sind Tunnelgräber. Sie graben direkt unter dem Dung in die Tiefe und ziehen ihn in ihren Bau. Kugeln rollen Pillendreher wie Scarabaeus, und deren Beine sind anders gebaut. [5][4][16]
- "Ein Mistkäfer kann mehr als das 1.000-Fache seines eigenen Gewichts bewegen." **Nicht belegt!** Die berühmten Tests zum „stärksten Insekt“ wurden an einem anderen, gehörnten Mistkäfer gemacht, Onthophagus taurus. Für den Waldmistkäfer haben wir keine Kraftmessung gefunden. [17]
- "Mistkäfer fressen nur Dung." **Mythos!** Sie fressen auch Aas, Schimmel aus der Laubstreu, faulende Pilze wie die Stinkmorchel und manchmal Baumsaft. In deutschen Wäldern ist er der häufigste Mistkäfer an toten Tieren. [2][1][3]
- "Ein Mistkäfer kann quietschen." **Stimmt!** Er reibt eine geriffelte Feile über eine harte Kante, und jeder Käfer hat zwei solcher Lautorgane. Er quietscht bei der Balz und aus Protest, wenn man ihn hochhebt – schau ihm also lieber einfach zu. [1]
- "Mistkäfer haben Passagiere dabei." **Stimmt!** Milben fahren auf ihnen mit (5 Arten in einer polnischen Studie), ebenso mikroskopisch kleine Fadenwürmer: Ein Käfer trug mehr als 1.000. [6][7]
- "Mistkäfer sind zu schwer zum Fliegen." **Mythos!** Sie fliegen gut. Die erwachsenen Käfer starten in der Dämmerung und fliegen niedrig über Weiden, Heideland und Wälder. [4]
- "Mama und Papa Mistkäfer bauen die Kinderstube gemeinsam." **Stimmt!** Das Weibchen gräbt den Tunnel und die Brutkammern, und das Männchen trägt die lose Erde aus dem Bau. [1]
- "Der Waldmistkäfer ist eine gefährdete Art." **Mythos!** Er gehört zu den häufigsten Käfern in europäischen Wäldern, auch wenn die IUCN ihn noch nie bewertet hat. Auf Lichtungen und nach Bränden wird er allerdings selten. [18][3][10][11]

### Rekorde des Waldmistkäfers

Superlative und Rekordhalter – jeder mit seiner Quelle überprüft.

- Häufigster Mistkäfer an Kadavern: Waldmistkäfer, Nr. 1 (der häufigste Mistkäfer an toten Tieren in deutschen Wäldern) [3]
- Meiste Passagiere auf einem Käfer: Ein Waldmistkäfer, über 1.000 (mikroskopisch kleine Fadenwürmer, der Höchstwert unter 114 untersuchten Käfern) [7]
- Doppeltes Lautsystem: Waldmistkäfer, 2 Organe (ungewöhnlicherweise hat jeder Käfer zwei verschieden gebaute Lautorgane an zwei Stellen) [1]
- Am weitesten nördlich: Waldmistkäfer, ≈67° N (sein Verbreitungsgebiet reicht bis etwa 67° nördlicher Breite) [1]
- Tiefste Gänge der Familie: Einige erdgrabende Mistkäfer, über 2 m (Gänge mancher Geotrupidae reichen tiefer als 2 m) [8]

### Ein Jahr im Leben eines Waldmistkäfers

Von der Larve in einer dungvollen Kammer zum quietschenden, fliegenden Käfer.

- **Winter**: Ruhe unter der Erde. Die Larven überwintern in ihren Kammern. Auch junge Käfer warten die Kälte in Gängen ab. [1][4]
- **Vorfrühling**: Aufwachen. Ab März erscheinen die Käfer. Die jungen Käfer vom letzten Jahr sind nun fortpflanzungsbereit, und balzende Paare quietschen einander zu. [4][1]
- **Frühling**: Die Kinderstube graben. Das Weibchen gräbt etwa 30 cm tief unter dem Dung, während das Männchen die Erde wegräumt. Jede Seitenkammer bekommt ein Ei und einen Dungvorrat. Währenddessen verwandeln sich die Larven vom Vorjahr in Puppen. [4][1]
- **Spätfrühling**: Erster Aktivitätsgipfel. Die Aktivität erreicht zum ersten Mal einen Höhepunkt. In manchen Wäldern gibt es ein, zwei oder sogar drei Gipfel im Jahr. [4][10]
- **Sommer**: Neue Käfer. Die Käfer aus den Eiern des Vorjahres kriechen heraus. Mitfahrende Milben sind im Juni, Juli und September am zahlreichsten. [1][6]
- **Spätsommer**: Zweiter Aktivitätsgipfel. Neue und alte Käfer fressen Dung, Aas und Pilze und fliegen in der Dämmerung. [4][2]
- **Herbst**: Es wird ruhiger. Die Käfer sind noch bis in den Herbst unterwegs und ziehen sich dann für den Winter in den Boden zurück. [4]

### Waldmistkäfer, Pillendreher und Hirschkäfer im Vergleich

Drei große europäische Käfer, die ihre Jungen auf ganz verschiedene Weise versorgen.

| | Waldmistkäfer | Heiliger Pillendreher | Hirschkäfer |
|---|---|---|---|
| Wissenschaftlicher Name [2][16][19] | Anoplotrupes stercorosus | Scarabaeus sacer | Lucanus cervus |
| Familie [8][16][19] | Geotrupidae (erdgrabende Mistkäfer) | Scarabaeidae (Blatthornkäfer) | Lucanidae (Hirschkäfer) |
| Länge [2][16][20] | 12–19 mm | 19–40 mm | Sehr unterschiedlich: in Spanien, Deutschland und den Niederlanden größer als in Großbritannien |
| Was er mit dem Futter macht [5][16][19] | Zieht Dung direkt unter dem Haufen in einen Tunnel | Rollt eine Dungkugel weg und vergräbt sie | Die Larven fressen unterirdisch morsches Holz, keinen Dung |
| Wo die Jungen aufwachsen [4][16][20] | Dungvolle Kammern in etwa 30 cm Tiefe | Unterirdische Kammer mit einer Dung-Brutkugel | Morsches Holz im Boden, oft Eiche |
| Besonderer Trick [1][21][19] | Quietscht mit 2 Lautorganen | Kugelroller orientieren sich an Sonne, Mond und sogar der Milchstraße | Männchen ringen mit geweihartigen Kiefern |
| IUCN-Rote-Liste [18][22][23] | Nicht bewertet | Nicht bewertet | Nicht gefährdet (weltweit) |

Die Experimente zur Milchstraße wurden an afrikanischen Kugelrollern gemacht, Verwandten des Heiligen Pillendrehers.

### Ist der Waldmistkäfer gefährdet?

Nein. Er gehört zu den häufigsten Käfern auf europäischen Waldböden. Aber er braucht schattigen Wald und verschwindet von Lichtungen und verbranntem Boden.

- **Rote Liste der IUCN:** Nicht beurteilt (NE) (Trend unbekannt). Häufig und weit verbreitet, in Wäldern der gemäßigten Zone Europas sogar „superdominant“ genannt. Eine Studie in Zentralrussland von 2007 bis 2023 sammelte 6.738 Käfer aus 256 Lebensräumen. [18][3][10]
- Von der IUCN nicht bewertet (Stand: Oktober 2026).
- **Gefahr: Waldlichtungen** (61,9 % → 48,5 %): In Experimenten in Deutschland gab es auf Lichtungen von etwa 30 m Breite weniger Waldmistkäfer, und es wurde weniger Test-Dung beseitigt. [11]
- **Gefahr: Feuer und offenes Gelände**: Auf Brandflächen waren die Zahlen sehr niedrig, und in offenen Lebensräumen fand man die Käfer nur selten. [10]
- **Gefahr: Tierarzneimittel im Dung**: Niedrige Dosen von Ivermectin, einem gängigen Entwurmungsmittel für Nutztiere, schadeten bei einem anderen Mistkäfer dem Geruchssinn und der Beweglichkeit. Waldmistkäfer leben vor allem in Wäldern, aber die erwachsenen Käfer fliegen auch über Weiden. [24][4]
- **Gefahr: Ackerland und Siedlungen**: In ganz Bayern gab es weniger dungbesuchende Käfer, wo Ackerland und Siedlungen natürliche Lebensräume ersetzt hatten. [13]
- **Was hilft: Schattige Wälder erhalten**: Am besten kommt er in Misch- und Laubwäldern mit vielen Sträuchern und Bodenpflanzen zurecht. In einem großen Experiment half es den Mistkäfern nicht, Wirtschaftswälder lückiger zu machen. [10][25]
- **Was hilft: Beobachtungen melden**: Lokale Meldeprogramme wie NatureSpot erfassen, wo er lebt. Forschende testen ihn außerdem als Zeigerart für die Gesundheit des Waldes. [4][10]
- **Stierkäfer** (NE): Ein gehörnter Verwandter der Sandheiden und Kiefernwälder, der sein Nest mit Kaninchenkot füllt. [14][15]
- **Hirschkäfer** (LC): Weltweit nicht gefährdet, aber Forschende vermuten, dass er in ganz Europa zurückgehen könnte. [23][20]
- **Heiliger Pillendreher** (NE): Der im alten Ägypten verehrte Kugelroller wurde ebenfalls nicht bewertet. [22][16]

### Laute und Signale des Waldmistkäfers

- Läuft allein einen Waldweg entlang: Auf Futtersuche, zum Beispiel nach Dung oder Pilzen. [1]
- Männchen klopft mit den Tastern auf das Weibchen und quietscht kurz: Balz: Er versucht, sie für sich zu gewinnen. [1]
- Beide Käfer quietschen länger, bis zu 1,5 Sekunden: Ein balzendes Paar hat sich aus den Augen verloren und sucht einander. [1]
- Weibchen quietscht beim Eingraben: „Leitlaute“, wenn sie den Tunnel beginnt und das Männchen folgt. [1]
- Quietschen, nachdem man ihn hochgehoben hat: Ein Protest. Setz ihn vorsichtig wieder ab oder, noch besser: Schau ihm einfach zu. [1]

### Aussehen

- **Erwachsener Käfer**: Oben schwarz mit metallisch blauem Schimmer, unten leuchtend metallisch blau, 12–19 mm lang. (Das übliche Aussehen auf Waldwegen) [4][2][1]
- **Violett**: Manche Käfer haben einen blauvioletten Halsschild, violette Seiten der Flügeldecken und eine violette Unterseite. Auch grüne kommen vor. (Dieselbe Art: Alte Namen wie „amoethystinus“ werden nicht mehr verwendet) [1][2]
- **Larve**: Eine Larve (Engerling), die allein in einer unterirdischen Kammer lebt und vom Dungvorrat frisst, den ihre Eltern hineingepackt haben. (Etwa ein Jahr als Larve, einschließlich des Winters) [1][4]
- **Stierkäfer**: Typhaeus typhoeus, ein Verwandter aus derselben Familie, 15–24 mm lang. Männchen haben drei Hörner auf dem Halsschild, Weibchen spitze Höcker. (Packt Kaninchenkot zu „Dungwürsten“ für seine Larven) [14][15]

### Waldmistkäfer-Quiz

1. Welche Farbe hat die Unterseite eines Waldmistkäfers? **Metallisch blau.** Die Unterseite ist leuchtend metallisch blau, manchmal violett oder grün. [4][1]
2. Was macht er mit Dung? **Zieht ihn unter dem Haufen in einen Tunnel.** Er ist ein Tunnelgräber, kein Kugelroller. [5][4]
3. Wie tief ist sein Brutgang ungefähr? **30 cm.** Etwa 30 cm, je nach Boden. [4]
4. Wie viele Eier kommen in jede Brutkammer? **1.** Ein Ei pro Kammer, jedes mit eigenem Dungvorrat. [1]
5. Wer trägt die Erde aus dem Tunnel? **Das Männchen.** Das Weibchen gräbt unter der Erde, während das Männchen die Erde hinausträgt. [1]
6. Wie lange ist ein Mistkäfer eine Larve? **Etwa ein Jahr.** Etwa ein Jahr, einschließlich des Winters. [1]
7. Wann fliegen die erwachsenen Käfer meist? **In der Dämmerung.** Die erwachsenen Käfer fliegen in der Dämmerung. [4]
8. Wie viele Lautorgane hat jeder Käfer? **2.** Zwei: eine geriffelte Feile an jeder Hinterhüfte und ein behaartes Bauchfeld. [1]
9. Was ist Phoresie? **Auf einem anderen Tier mitfahren.** Milben und Fadenwürmer nutzen Mistkäfer als Taxi. [6][7]
10. Auf wie viele Duftstoffe von toten Tieren reagierten seine Fühler? **24.** 24 bei Labortests, und eine Mischung aus 3 reichte, um sie anzulocken. [3]
11. Welcher Verwandte hat drei Hörner auf dem Halsschild? **Das Stierkäfer-Männchen.** Stierkäfer-Männchen haben drei Hörner, Weibchen haben spitze Höcker. [14]
12. Welchen Status hat er auf der Roten Liste der IUCN? **Nicht bewertet.** Er wurde noch nie bewertet, obwohl er in europäischen Wäldern sehr häufig ist. [18][3]

### Quellen (geprüft am 2026-10-16)

1. [Wikipedia (German) (2026). Waldmistkäfer.](https://de.wikipedia.org/wiki/Waldmistk%C3%A4fer)
2. [Wikipedia (2026). Anoplotrupes stercorosus.](https://en.wikipedia.org/wiki/Anoplotrupes_stercorosus)
3. [Weithmann S, von Hoermann C, Schmitt T, Steiger S, Ayasse M (2020). The attraction of the dung beetle Anoplotrupes stercorosus (Coleoptera: Geotrupidae) to volatiles from vertebrate cadavers. Insects 11:476.](https://doi.org/10.3390/insects11080476)
4. [NatureSpot (2026). Anoplotrupes stercorosus. Leicestershire and Rutland wildlife recording.](https://www.naturespot.org.uk/species/anoplotrupes-stercorosus)
5. [Bijma NN, Gorges H, Kovalev A, Gorb SN (2025). Functional leg design in dung beetles: morphological adaptations to food relocation behavior. Journal of Insect Physiology 104839.](https://doi.org/10.1016/j.jinsphys.2025.104839)
6. [Sulgostowska T, Solarz K, Madej G, Klimaszewski K (2015). Mites and internal parasites associated with the common dung beetle Geotrupes (Anoplotrupes) stercorosus (Hartmann in Scriba, 1791) in Poland. Acta Parasitologica 60.](https://doi.org/10.1515/ap-2015-0088)
7. [Weller AM, Mayer WE, Rae R, Sommer RJ (2010). Quantitative assessment of the nematode fauna present on Geotrupes dung beetles reveals species-rich communities with a heterogeneous distribution. Journal of Parasitology 96.](https://doi.org/10.1645/ge-2319.1)
8. [Wikipedia (2026). Geotrupidae.](https://en.wikipedia.org/wiki/Geotrupidae)
9. [Palestrini C, Pavan G, Trevisan E (1990). Larval stridulation in Thorectes intermedius (Costa) (Coleoptera Scarabaeoidea Geotrupidae). Ethology Ecology & Evolution 2:320.](https://doi.org/10.1080/08927014.1990.9525458)
10. [Ruchin A, Egorov L (2023). Biology and seasonal population dynamics of the forest dung beetle Anoplotrupes stercorosus (Coleoptera: Geotrupidae) in the center of European Russia. E3S Web of Conferences 462:01022.](https://doi.org/10.1051/e3sconf/202346201022)
11. [Staab M, Achury R, Ammer C, Ehbrecht M, Irmscher V, Mohr H, Schall P, Weisser WW, et al. (2022). Negative effects of forest gaps on dung removal in a full-factorial experiment. Journal of Animal Ecology.](https://doi.org/10.1111/1365-2656.13792)
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14. [Wikipedia (2026). Minotaur beetle (Typhaeus typhoeus).](https://en.wikipedia.org/wiki/Minotaur_beetle)
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22. [GBIF (2026). Scarabaeus sacer Linnaeus, 1758: IUCN Red List category.](https://www.gbif.org/species/1087226)
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## Maße und Details

- **Flügelspannweite:** 20-30 mm
- **Größe:** 12-19 mm
- **Lebenserwartung:** 365-730 Tage
- **Anzahl der Beine:** 6

## Ernährung und Fütterung

Diese erstaunlichen Käfer ernähren sich von verrottenden Pflanzen und tierischen Abfällen und helfen so, unsere Wälder sauber und gesund zu halten!

- **Altersunterschiede:** Larven ernähren sich ausschließlich von vergrabenem Kot, der von ihren Eltern bereitgestellt wird, während erwachsene Käfer auch Pilze und verrottende Pflanzenstoffe konsumieren.
- **Hauptnahrung:** Säugetierkot, Verrottende Pilze, Verrottende Blätter, Pflanzensaft
- **Nahrungssuche:** Futtersuche

## Ökologische Zusammenhänge

- **Abhängig von:** [Reh](https://www.snappit.app/de/explore/reh) (*Capreolus capreolus*) — Dung von Pflanzenfressern wie dem Reh ist Futter für erwachsene Käfer und Larven.

## Merkmale

- [Einzelgänger](https://www.snappit.app/de/explore/traits/einzelg%C3%A4nger): Einzelgänger leben den größten Teil ihres Lebens allein und interagieren mit Artgenossen nur zur Paarung oder zur Aufzucht der Jungen.
- [Aasfresser](https://www.snappit.app/de/explore/traits/aasfresser): Aasfresser ernähren sich von toter organischer Substanz und helfen dabei, Kadaver und andere Abfälle im Ökosystem abzubauen.
- [Allesfresser](https://www.snappit.app/de/explore/traits/allesfresser): Dieses Merkmal kennzeichnet Organismen, deren Ernährung sowohl pflanzliche als auch tierische Bestandteile umfasst.
- [Farbenfroh](https://www.snappit.app/de/explore/traits/farbenfroh): Farbenfroh beschreibt Organismen oder Objekte, die eine große Vielfalt an leuchtenden und deutlich erkennbaren Farben aufweisen.
- [Wald](https://www.snappit.app/de/explore/traits/wald): Waldlebensräume sind terrestrische Lebensräume, die von dichtem Baumbestand dominiert werden und eine große Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten beherbergen.
- [Zersetzer](https://www.snappit.app/de/explore/traits/zersetzer): Beschreibt Organismen, die totes organisches Material abbauen und Nährstoffe in das Ökosystem zurückführen.
- [Schlüsselart](https://www.snappit.app/de/explore/traits/schl%C3%BCsselart): Beschreibt eine Art, deren Anwesenheit und Rolle einen unverhältnismäßig großen Einfluss auf ihre Umwelt haben.
- [Nachtaktiv](https://www.snappit.app/de/explore/traits/nachtaktiv): Nachtaktive Tiere sind hauptsächlich in den Nachtstunden aktiv und ruhen oder schlafen normalerweise tagsüber.

## Sammlungen

- [Insects](https://www.snappit.app/de/explore/collections/insekten)

## Sicherheit

**Gefahr:** 1/5 · Sehr gering

Diese Käfer sind harmlos, aber es ist am besten, sie zu beobachten, ohne sie anzufassen.

## Häufig gestellte Fragen

### Wie identifiziert man Waldmistkäfer?

Achte auf die harten Flügeldecken, die in einer Linie auf dem Rücken zusammenstoßen, und vergleiche dann Fühler, Körperform, Beine und Zeichnung. Metallische Farben verändern sich je nach Licht stark. Käfer bestimmen: Lade ein Foto hoch und vergleiche die sichtbaren Merkmale.

### Was ist der/die/das flügelspannweite von Waldmistkäfer?

20-30 mm

### Was ist der/die/das größe von Waldmistkäfer?

12-19 mm

### Was ist der/die/das lebenserwartung von Waldmistkäfer?

365-730 Tage

### Was frisst Waldmistkäfer?

Diese erstaunlichen Käfer ernähren sich von verrottenden Pflanzen und tierischen Abfällen und helfen so, unsere Wälder sauber und gesund zu halten!

### Wo findet man Waldmistkäfer normalerweise?

Wälder

### Was ist der/die/das anzahl der Beine von Waldmistkäfer?

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## Mehr Insekten

- [Östliche Erdhummel](https://www.snappit.app/de/explore/%C3%B6stliche-erdhummel) (*Bombus impatiens*)
- [Gefleckte Laternentröger](https://www.snappit.app/de/explore/gefleckte-laternentr%C3%B6ger) (*Lycorma delicatula*)
- [Braunband-Hummel](https://www.snappit.app/de/explore/braunband-hummel) (*Bombus griseocollis*)
- [Östliche Holzbiene](https://www.snappit.app/de/explore/%C3%B6stliche-holzbiene) (*Xylocopa virginica*)

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Quelle: [Waldmistkäfer: Steckbrief, Merkmale & Fundorte — Snappit](https://www.snappit.app/de/explore/waldmistk%C3%A4fer)
