
Österreichisches Felsenblümchen
draba dubia
Das Österreichische Felsenblümchen (Draba dubia) ist eine widerstandsfähige, niedrig wachsende alpine Staude, die dort gedeiht, wo sich nur wenige andere Pflanzen hintrauen. Es klammert sich an Felsspalten, Schutthalden und windexponierte Bergrücken in den europäischen Hochgebirgen, wobei dieses zierliche Mitglied der Kreuzblütlerfamilie die unglaubliche Ausdauer der alpinen Flora unter Beweis stellt. Trotz des rauen Klimas bricht es während des kurzen Alpensommers in zarte Blüten aus und bietet so wichtige Ressourcen für Bestäuber in großer Höhe. An eisige Temperaturen, intensive UV-Strahlung und nährstoffarme Böden angepasst, bildet das Österreichische Felsenblümchen kompakte, bodennahe Polster oder Rosetten. Diese Wuchsform schützt es vor beißenden Bergwinden und hilft, Wärme nahe am Boden zu speichern, was zeigt, wie Miniaturgröße in extremen Umgebungen eine evolutionäre Superkraft sein kann.
Lebensraum: Primär in felsigen subalpinen und alpinen Zonen zu finden, besiedelt Kalkfelsspalten, kiesige Schutthalden und windexponierte Bergrücken.
Aussehen
Diese zierliche Staude erreicht typischerweise nur 5 bis 15 Zentimeter Höhe und bildet eine ordentliche grundständige Rosette aus graugrünen, löffelförmigen Blättern. Diese Blätter sind mit einem dichten Flaum feiner, sternförmiger (stellater) Haare bedeckt, was dem Laub ein leicht frostiges oder wolliges Aussehen verleiht, das hilft, Feuchtigkeit zu speichern. Im Spätfrühling und Sommer erheben sich schlanke, blattlose Stängel aus der Rosette, gekrönt von kleinen Büscheln vierblättriger weißer Blüten. Nach der Bestäubung entwickelt die Pflanze charakteristische, abgeflachte, lanzettförmige Samenschoten, sogenannte Schoten, die sich beim Reifen leicht verdrehen.

Kategorie
PflanzenSeltenheit
Common
Gefahr
1/5 · Sehr gering
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Interessante Fakten
Trotz ihres zerbrechlichen Aussehens kann diese Pflanze selbst während ihrer aktiven Blühphase Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt überstehen.
Ihre Samen sind an die Verbreitung durch Bergwinde, aber auch durch Wasser, das steile alpine Hänge hinabfließt, angepasst.
Der Trivialname Felsenblümchen (Whitlow-Grass) stammt von dem traditionellen Kräuterglauben, dass Arten der Gattung Draba Nagelbettentzündungen (whitlows), schmerzhafte Infektionen des Fingernagels, heilen könnten.
Maße und Details
- Länge
- 5-15 cm
- Lebenserwartung
- 3-10 Jahre
Ernährung und Fütterung
Als Photoautotroph produziert das Österreichische Felsenblümchen seine eigene Energie durch Photosynthese, indem es Sonnenlicht, Kohlendioxid und Bodenmineralien nutzt.
Hauptnahrung
- Sonnenlicht
- Kohlendioxid
- Wasser
- Bodenmineralien
Nahrungssuche
- Photosynthese
Merkmale
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Auch bekannt als
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Sammlungen
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Sicherheit
Gefahr
1/5 · Sehr gering
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Häufig gestellte Fragen
Wie identifiziert man Österreichisches Felsenblümchen?
Der einfachste Weg, Österreichisches Felsenblümchen zu bestimmen, ist die Verwendung der Naturführer-App Snappit.
Was ist der/die/das länge von Österreichisches Felsenblümchen?
5-15 cm
Was ist der/die/das lebenserwartung von Österreichisches Felsenblümchen?
3-10 Jahre
Was frisst Österreichisches Felsenblümchen?
Als Photoautotroph produziert das Österreichische Felsenblümchen seine eigene Energie durch Photosynthese, indem es Sonnenlicht, Kohlendioxid und Bodenmineralien nutzt.
Wo findet man Österreichisches Felsenblümchen normalerweise?
Primär in felsigen subalpinen und alpinen Zonen zu finden, besiedelt Kalkfelsspalten, kiesige Schutthalden und windexponierte Bergrücken.
Wie jagt Österreichisches Felsenblümchen?
Photosynthese
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