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Alpen-Süßholz

hedysarum alpinum

Das Alpen-Süßholz (Hedysarum alpinum) ist eine widerstandsfähige, mehrjährige Wildblume aus der Familie der Hülsenfrüchtler. Diese Pflanze, die in den subarktischen und borealen Regionen Nordamerikas und Eurasiens beheimatet ist, wird für ihre schönen rosa-violetten Blütenstände und ihre wichtige Rolle in hochbreitengradigen Ökosystemen gefeiert. Sie ist besonders bekannt für ihre fleischigen, essbaren Pfahlwurzeln, die historisch indigene Gemeinschaften und Wildtiere gleichermaßen durch strenge nördliche Winter ernährt haben. Sie gedeiht auf kiesigen Flussauen, alpinen Wiesen und in offenen Wäldern und bringt einen Farbtupfer in raue nördliche Landschaften.

Lebensraum: Typischerweise auf kiesigen Flussauen, subalpinen Wiesen, felsigen Hängen und in offenen borealen Wäldern zu finden.

Aussehen

Diese krautige Staude wird typischerweise 20 bis 70 Zentimeter hoch. Sie weist aufrechte, buschige Stängel auf, die mit gefiederten Blättern geschmückt sind, wobei jedes Blatt aus 9 bis 21 länglichen, lanzettförmigen Blättchen besteht. Im mittleren bis späten Sommer bildet sie dichte, einseitige Trauben hängender, erbsenähnlicher Blüten, deren Farbe von hellrosa bis tiefmagenta reicht. Nach der Bestäubung entwickeln sich die Blüten zu charakteristischen, gegliederten Samenhülsen, Lomente genannt, die flach, segmentiert sind und einzelne Samen in jedem Abschnitt enthalten.

ReichPlantaeStammTracheophytaKlasseMagnoliopsidaOrdnungFabalesFamilieFabaceaeGattungHedysarum
Alpen-Süßholz
Alpen-Süßholz

Kategorie

Pflanzen

Seltenheit

Common

Gefahr

1/5 · Sehr gering

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Interessante Fakten

Historisch ernteten indigene Völker Alaskas und Nordkanadas die süß schmeckenden Wurzeln und aßen sie roh, gekocht oder in Robbenöl oder Schmalz konserviert.

Sie sieht der hochgiftigen 'Mackenzies Süßholz' (Hedysarum mackenziei) unglaublich ähnlich, was eine äußerst sorgfältige Identifizierung für Wildsammler unerlässlich macht.

Die Pflanze wurde zum Mittelpunkt eines modernen Überlebensrätsels in Jon Krakauers Buch 'Into the Wild', das die Hypothese aufstellte, dass der Abenteurer Christopher McCandless in Alaska starb, nachdem er giftige Samen dieser Pflanze konsumiert hatte, die später nachweislich die toxische Aminosäure L-Canavanin enthielten.

Besondere Fähigkeiten

Fähigkeit

Stickstofffixierende Partnerschaft

Beherbergt symbiotische Rhizobien-Bakterien in seinen Wurzelknöllchen, um atmosphärischen Stickstoff in nutzbare Nährstoffe umzuwandeln und so arme subarktische Böden anzureichern.

Fähigkeit

Tiefe Pfahlwurzelverankerung

Entwickelt eine dicke, holzige und tief eindringende Pfahlwurzel, die ihr hilft, starke Winde, Bodenerosion in kiesigen Flussbetten und strenge Winterfröste zu überstehen.

Fähigkeit

Segmentierte Samenverbreitung

Bildet segmentierte Samenhülsen (Lomente), die leicht in einzelne Einheiten zerfallen, um durch Wind, Wasser oder vorbeiziehende Tiere verbreitet zu werden.

Maße und Details

Länge
20-70 cm
Gewicht
0.05-0.3 kg
Lebenserwartung
5-20 Jahre

Ernährung und Fütterung

Als photosynthetische Pflanze erzeugt das Alpen-Süßholz seine eigene Energie mithilfe von Sonnenlicht, Kohlendioxid und Wasser, ergänzt durch Stickstoff, der durch eine symbiotische Beziehung mit Bodenbakterien fixiert wird.

Hauptnahrung

  • Sonnenlicht
  • Wasser
  • Kohlendioxid
  • Bodenmineralien

Nahrungssuche

  • Photosynthese

Ökologische Zusammenhänge

Merkmale

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Auch bekannt als

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Sammlungen

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Sicherheit

Gefahr

1/5 · Sehr gering

Noch keine besonderen Sicherheitshinweise.

Häufig gestellte Fragen

Wie identifiziert man Alpen-Süßholz?

Der einfachste Weg, Alpen-Süßholz zu bestimmen, ist die Verwendung der Naturführer-App Snappit.

Was ist der/die/das länge von Alpen-Süßholz?

20-70 cm

Was ist der/die/das gewicht von Alpen-Süßholz?

0.05-0.3 kg

Was ist der/die/das lebenserwartung von Alpen-Süßholz?

5-20 Jahre

Was frisst Alpen-Süßholz?

Als photosynthetische Pflanze erzeugt das Alpen-Süßholz seine eigene Energie mithilfe von Sonnenlicht, Kohlendioxid und Wasser, ergänzt durch Stickstoff, der durch eine symbiotische Beziehung mit Bodenbakterien fixiert wird.

Wo findet man Alpen-Süßholz normalerweise?

Typischerweise auf kiesigen Flussauen, subalpinen Wiesen, felsigen Hängen und in offenen borealen Wäldern zu finden.

Wie jagt Alpen-Süßholz?

Photosynthese

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