
Bergpieper
anthus spinoletta
Der Bergpieper (Anthus spinoletta) ist ein kleiner, flinker Sperlingsvogel, der für seine Anpassungsfähigkeit an raue, hochalpine Umgebungen bekannt ist. Im Sommer ist er oft in Bergregionen anzutreffen, im Winter steigt er in tiefere Lagen und Küstengebiete ab. Diese Art ist ein Meister der Tarnung und fügt sich nahtlos in seine steinige und grasbewachsene Umgebung ein, was ihn zu einem lohnenden Fund für Naturfreunde macht. Sein unverwechselbarer Ruf und seine energische Futtersuche sind Schlüsselmerkmale, die diesen widerstandsfähigen Vogelreisenden auszeichnen. Er ist ein Paradebeispiel für ein Tier, das perfekt an seine Nische angepasst ist und saisonale Veränderungen durch ausgedehnte Wanderungen bewältigt.
Lebensraum: Diese Art bewohnt während der Brutzeit hauptsächlich hochgelegene Almwiesen, felsige Hänge und feuchte Tundra. Im Winter zieht sie in tiefer gelegene Weiden, feuchte Felder und Küstenschlickflächen.
Aussehen
Der Bergpieper ist ein schlanker Vogel, der typischerweise 15-17 cm lang ist und eine Flügelspannweite von 26-30 cm hat. Seine Oberseite ist ein mattes bräunlich-grau, oft fein gestreift, was eine hervorragende Tarnung vor felsigem oder grasigem Hintergrund bietet. Die Unterseite ist meist hellbraun bis weißlich, mit auffälligen dunklen Streifen an Brust und Flanken. Während der Brutzeit können einige Individuen einen rosa Anflug auf der Brust zeigen. Er hat dunkle Beine, einen relativ dünnen, spitzen Schnabel und einen auffälligen hellen Überaugenstreif. Ein wichtiges Erkennungsmerkmal ist seine Angewohnheit, ständig mit dem Schwanz zu wippen, ähnlich einer Bachstelze.

Kategorie
VögelSeltenheit
Common
Gefahr
1/5 · Sehr gering
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Interessante Fakten
Trotz seines Namens ist der Bergpieper nicht unbedingt ganzjährig an Wasser gebunden; er brütet in trockenen, felsigen Hochgebirgsregionen, bevorzugt aber während der Migration und im Winter feuchte, offene Lebensräume.
Während seines aufwendigen Balzflugs führt das Männchen des Bergpiepers einen 'Gesangsflug' auf, bei dem es mit zitternden Flügeln hoch in die Luft steigt, bevor es singend in einem fallschirmartigen Gleitflug wieder herabsteigt.
Er ist ein geschickter Imitator und baut manchmal Phrasen anderer Vogelarten in seinen Gesang ein, obwohl dies seltener vorkommt als bei einigen anderen Sperlingsvögeln.
Der wissenschaftliche Name des Bergpiepers, Anthus spinoletta, soll von lateinischen und italienischen Wörtern abgeleitet sein, die sich auf einen kleinen Vogel beziehen, was möglicherweise seine bevorzugten dornigen oder felsigen Lebensräume widerspiegelt.
Besondere Fähigkeiten
Anpassung an die Alpen
Der Bergpieper ist außergewöhnlich gut an das Überleben und Gedeihen in kalten, sauerstoffarmen Hochgebirgsumgebungen angepasst, wobei er spezialisierte Futtersuchtechniken und eine effiziente Thermoregulation einsetzt.
Bodenfresser
Er besitzt ein scharfes Sehvermögen und präzise Bewegungen, die es ihm ermöglichen, kleine Wirbellose aus spärlicher Vegetation, Felsen und feuchtem Boden mit hoher Effizienz zu entdecken und zu erbeuten.
Markanter Flugruf
Sein charakteristischer 'tseep'- oder 'psii-eet'-Flugruf ist ein entscheidendes Kommunikationsmittel, das es den Individuen ermöglicht, den Kontakt über weite, offene Landschaften und während der Migration aufrechtzuerhalten.
Maße und Details
- Länge
- 15-17 cm
- Flügelspannweite
- 26-30 cm
- Gewicht
- 0.018-0.025 kg
- Lebenserwartung
- 2-5 Jahre
- Top Speed
- 45 km/h
- Gelegegröße
- 4-6
- Brutzeit
- 14-15 Tage
- Zugstrecke
- 2500 km
Ernährung und Fütterung
Die Nahrung des Bergpiepers besteht hauptsächlich aus kleinen Wirbellosen, die er geschickt vom Boden sucht. In kälteren Monaten oder wenn die Insektenverfügbarkeit gering ist, ergänzt er seine Nahrung mit Samen.
Hauptnahrung
- Käfer
- Fliegen
- Spinnen
- Heuschrecken
- Raupen
- kleine Samen
Nahrungssuche
- Futtersuche
Ökologische Zusammenhänge

Hermelin
Mustela erminea
Eier und Nestlinge des Bergpiepers sind anfällig für die Prädation durch kleine Säugetiere.

Turmfalke
Falco tinnunculus
Erwachsene Bergpieper können von kleinen Greifvögeln gejagt werden, insbesondere während der Migration oder bei der Nahrungssuche in exponierten Gebieten.
Alpenheuschrecke
Podisma pedestris
Der Bergpieper ist auf verschiedene Insektenarten als Hauptnahrungsquelle angewiesen, insbesondere während der Brutzeit.

Wiesenpieper
Anthus pratensis
Bergpieper können mit anderen bodenbewohnenden insektenfressenden Vögeln um Nahrungsressourcen konkurrieren, besonders in Gebieten, in denen sich ihre Verbreitungsgebiete überschneiden.
Merkmale
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Auch bekannt als
Noch keine Alternativnamen vorhanden.
Sammlungen
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Sicherheit
Gefahr
1/5 · Sehr gering
Noch keine besonderen Sicherheitshinweise.
Häufig gestellte Fragen
Wie identifiziert man Bergpieper?
Der einfachste Weg, Bergpieper zu bestimmen, ist die Verwendung der Naturführer-App Snappit.
Was ist der/die/das länge von Bergpieper?
15-17 cm
Was ist der/die/das flügelspannweite von Bergpieper?
26-30 cm
Was ist der/die/das gewicht von Bergpieper?
0.018-0.025 kg
Was ist der/die/das lebenserwartung von Bergpieper?
2-5 Jahre
Was ist der/die/das top Speed von Bergpieper?
45 km/h
Was frisst Bergpieper?
Die Nahrung des Bergpiepers besteht hauptsächlich aus kleinen Wirbellosen, die er geschickt vom Boden sucht. In kälteren Monaten oder wenn die Insektenverfügbarkeit gering ist, ergänzt er seine Nahrung mit Samen.
Wo findet man Bergpieper normalerweise?
Diese Art bewohnt während der Brutzeit hauptsächlich hochgelegene Almwiesen, felsige Hänge und feuchte Tundra. Im Winter zieht sie in tiefer gelegene Weiden, feuchte Felder und Küstenschlickflächen.
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