

leontopodium nivale
Das Edelweiß (Leontopodium nivale) ist eine legendäre Bergblume, die seit langem die Herzen von Bergsteigern, Dichtern und Naturliebhabern erobert hat. Hoch in den zerklüfteten Kalksteinfelsen der europäischen Alpen, Karpaten und Apenninen gelegen, ist diese widerstandsfähige mehrjährige Pflanze das ultimative Symbol alpiner Reinheit und Überlebenskunst. Seine sternförmigen, filzigen weißen Hochblätter und winzigen gelben Blütenköpfe beschwören die dramatische, unberührte Schönheit der Hochgebirgswildnis herauf.
Lebensraum: Man findet es in hochgelegenen Almwiesen und felsigen Kalksteinspalten, oft an steilen Felswänden und schroffen Schutthängen klammernd.
Edelweiß ist leicht an seinem einzigartigen Doppelsternmuster zu erkennen, das aus 5 bis 15 wolligen weißen Blütenblättern (Hochblättern) besteht, die Gruppen winziger, dichter gelb-grüner Blütenköpfe umgeben. Die gesamte Pflanze, insbesondere die Hochblätter und das Laub, ist dicht mit feinen, weißen, wollartigen Haaren bedeckt, die ihr ein silbergraues oder samtiges Aussehen verleihen. Es wächst typischerweise niedrig am Boden in kleinen, büscheligen Klumpen und erreicht Höhen von 5 bis 30 Zentimetern.


Kategorie
PflanzenSeltenheit
Common
Gefahr
1/5 · Sehr gering
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In viktorianischer Zeit kletterten junge Männer auf gefährliche Alpengipfel, um Edelweißblüten als Beweis ihrer Tapferkeit und Hingabe an ihre Geliebten zu pflücken.
Die weißen Haare der Blume wirken als hocheffizienter UV-Filter, was Forscher dazu inspiriert hat, natürliche Sonnenschutzmittel auf Basis ihrer molekularen Struktur zu entwickeln.
Der Name 'Edelweiß' stammt von den deutschen Wörtern 'edel' (vornehm) und 'weiß' (weiß).
Die dichten, wolligen Haare, die die Hochblätter und Blätter bedecken, absorbieren schädliche ultraviolette Strahlung und schützen die Pflanze vor der intensiven Höhensonne.
Die kompakte Wuchsform und die schützende Haarschicht speichern Wärme und Feuchtigkeit nahe der Pflanzenoberfläche und wirken als natürliche Isolierung gegen Gefriertemperaturen und trockene Winde.
Sein tiefes, faseriges Wurzelsystem ermöglicht es der Pflanze, sich sicher in schmalen Felsspalten zu verankern und den physikalischen Kräften der Erosion standzuhalten.
Als photoautotrophe Pflanze erzeugt Edelweiß seine eigene Energie durch Photosynthese, unter Verwendung von Sonnenlicht, Kohlendioxid, Wasser und Bodenmineralien.
Parnassius apollo
Der Apollofalter ernährt sich vom Nektar der Edelweißblüten und dient als wichtiger Hochgebirgsbestäuber.

Capra ibex
Der Alpensteinbock weidet auf alpiner Vegetation und frisst gelegentlich Edelweiß zusammen mit anderen Hochgebirgsgräsern und -kräutern.
Noch keine Alternativnamen vorhanden.
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Gefahr
1/5 · Sehr gering
Noch keine besonderen Sicherheitshinweise.
Der einfachste Weg, Edelweiß zu bestimmen, ist die Verwendung der Naturführer-App Snappit.
5-30 cm
3-10 Jahre
Als photoautotrophe Pflanze erzeugt Edelweiß seine eigene Energie durch Photosynthese, unter Verwendung von Sonnenlicht, Kohlendioxid, Wasser und Bodenmineralien.
Man findet es in hochgelegenen Almwiesen und felsigen Kalksteinspalten, oft an steilen Felswänden und schroffen Schutthängen klammernd.
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