
Felsen-Miere
sabulina michauxii
Die Felsen-Miere (Sabulina michauxii) ist eine widerstandsfähige, niedrig wachsende mehrjährige Krautpflanze, die dort gedeiht, wo nur wenige andere Pflanzen überleben können. Diese robuste Art haftet an kalkhaltigen Klippen, felsigen Vorsprüngen und kiesigen Brachflächen und bildet zarte, moosartige Büschel aus nadelförmigen Blättern. Trotz ihrer rauen und nährstoffarmen Lebensräume entfaltet sie im späten Frühling und in den Sommermonaten eine wunderschöne Pracht kleiner, sternförmiger weißer Blüten, die rauen Landschaften einen Hauch von Eleganz verleihen. Sie spielt eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung dünner Böden und der Besiedlung exponierter Felswände, was sie zu einer wichtigen Pionierart in Kalksteinlichtungen und Alvar-Gebieten macht.
Lebensraum: Vorkommend auf trockenen, kalkhaltigen Felsklippen, Kalksteinlichtungen, kiesigen Hängen und Alvar-Habitaten.
Aussehen
Diese Art bildet niedrige, dichte Büschel oder Polster aus grünem Laub, die 5 bis 20 cm hoch werden. Die Blätter sind steif, nadelförmig und sehr schmal, etwa 1 bis 2 cm lang, ähnelnd winzigen Kiefernnadeln. Die Blüten sind klein, etwa 1 cm breit, mit fünf schneeweißen, runden Blütenblättern, die doppelt so lang sind wie die darunter liegenden spitzen grünen Kelchblätter, was der Blüte ein markantes sternförmiges Aussehen verleiht.

Kategorie
PflanzenSeltenheit
Common
Gefahr
1/5 · Sehr gering
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Interessante Fakten
Trotz ihres zerbrechlichen Aussehens ist diese Pflanze außergewöhnlich kälteresistent und überlebt eisige Winterwinde an vollständig exponierten Felswänden.
Sie ist eine klassische Zeigerart für Alvare, seltene, natürlich offene Ökosysteme, die sich auf flachen Kalksteinpflastern entwickeln.
Sie ist benannt nach Andre Michaux, einem berühmten französischen Botaniker des 18. Jahrhunderts, der die reiche Flora Nordamerikas dokumentierte.
Besondere Fähigkeiten
Chasmophytische Bewurzelung
Sie besitzt extrem feine, zähe Wurzeln, die winzige Risse in massivem Kalkstein durchdringen können, um die Pflanze zu verankern und tiefsitzende Feuchtigkeit aufzunehmen.
Dürreresistentes Laub
Ihre nadelförmige, reduzierte Blattoberfläche minimiert den Wasserverlust durch Transpiration, wodurch sie auf sonnenverbrannten, exponierten Felswänden überleben kann.
Kalziumtoleranz
Sie ist ein strenger Kalkliebhaber, fähig, in stark alkalischen, kalziumreichen Böden zu gedeihen, die andere Pflanzenarten verkümmern lassen oder töten würden.
Maße und Details
- Länge
- 5-20 cm
- Lebenserwartung
- 3-10 Jahre
Ernährung und Fütterung
Als photosynthetische Pflanze stellt sie ihre eigenen Zucker aus Kohlendioxid, Wasser und Sonnenlicht her, während sie essentielle Mineralien aus dünnen Felsböden aufnimmt.
Hauptnahrung
- Sonnenlicht
- Kohlendioxid
- Wasser
- Kalziumreiche Bodenmineralien
Ökologische Zusammenhänge

Schweißbiene
Lasioglossum species
Bietet Nektar und Pollen kleinen Wildbienen, die ihre sternförmigen weißen Blüten besuchen.

Weißwedelhirsch
Odocoileus virginianus
Weidet gelegentlich an dem zarten Laub in kargen oder Lichtungshabitaten, wo andere Nahrung knapp ist.

Gefleckte Flockenblume
Centaurea stoebe
Konkurriert um wertvollen Raum und Licht in engen Felsspalten und flachen Bodentaschen.
Merkmale
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Auch bekannt als
Noch keine Alternativnamen vorhanden.
Sammlungen
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Sicherheit
Gefahr
1/5 · Sehr gering
Noch keine besonderen Sicherheitshinweise.
Häufig gestellte Fragen
Wie identifiziert man Felsen-Miere?
Der einfachste Weg, Felsen-Miere zu bestimmen, ist die Verwendung der Naturführer-App Snappit.
Was ist der/die/das länge von Felsen-Miere?
5-20 cm
Was ist der/die/das lebenserwartung von Felsen-Miere?
3-10 Jahre
Was frisst Felsen-Miere?
Als photosynthetische Pflanze stellt sie ihre eigenen Zucker aus Kohlendioxid, Wasser und Sonnenlicht her, während sie essentielle Mineralien aus dünnen Felsböden aufnimmt.
Wo findet man Felsen-Miere normalerweise?
Vorkommend auf trockenen, kalkhaltigen Felsklippen, Kalksteinlichtungen, kiesigen Hängen und Alvar-Habitaten.
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