
Gebirgs-Streifenfarn
asplenium montanum
Der Gebirgs-Streifenfarn (Asplenium montanum) ist ein widerstandsfähiger, zierlicher immergrüner Farn, der in den zerklüfteten, sauren Felsspalten der Appalachen beheimatet ist. Hartnäckig an steilen Sandsteinfelsen und schattigen Vorsprüngen haftend, ist dieser zarte Pteridophyt ein klassischer Lithophyt. Trotz seines zerbrechlichen Aussehens ist er bemerkenswert gut an das Überleben in nährstoffarmen, felsigen Spalten angepasst, wo sich nur wenige andere Pflanzen etablieren können. Dieser Farn wird von Botanikern als Schlüsselelement von Felswandökosystemen hoch geschätzt. Er hybridisiert oft mit anderen Streifenfarne und trägt zu einem komplexen evolutionären Netz von Farnen im östlichen Nordamerika bei. Sein Vorkommen ist ein Indikator für unberührte, stabile Mikroklimata in Bergwäldern und somit ein erfreulicher Fund für Wanderer und Botanikliebhaber gleichermaßen.
Lebensraum: In feuchten, schattigen, stark sauren Felsspalten und Sandsteinfelswänden in Bergwäldern zu finden.
Aussehen
Der Gebirgs-Streifenfarn ist ein kleiner, büscheliger Farn mit blaugrünen, dreieckigen bis lanzettförmigen Wedeln, die zwischen 5 und 20 Zentimeter lang werden. Die Blätter sind tief geteilt, was ihnen eine zarte, federartige Textur mit keilförmigen Segmenten verleiht. Ein wichtiges Erkennungsmerkmal ist der Stiel, der an der Basis dunkel rotbraun ist, aber beim Aufsteigen zur Blattspreite in eine hellgrüne Farbe übergeht. Auf seiner Unterseite befinden sich lineare, braune, sporenerzeugende Strukturen, Sori genannt, die in einem Fischgrätmuster entlang der Blattadern angeordnet sind und im jungen Zustand von einer dünnen, blassen Membran, dem Indusium, bedeckt sind.

Kategorie
PflanzenSeltenheit
Common
Gefahr
1/5 · Sehr gering
Snaps
1
Interessante Fakten
Der Gebirgs-Streifenfarn ist ein evolutionärer Elternteil mehrerer anderer hybrider Farnarten durch Chromosomenverdoppelung und fungiert als entscheidender genetischer Baustein im Appalachen-Streifenfarnkomplex.
Der gebräuchliche Name „Spleenwort“ (Milzfarn) stammt von der alten „Signaturenlehre“, die besagte, dass die milzförmigen Sori auf den Rückseiten der Wedel Milzerkrankungen heilen könnten.
Im Gegensatz zu vielen Farnen, die nährstoffreichen, organischen Boden benötigen, ist diese Art ein strenger Lithophyt, was bedeutet, dass sie direkt auf Felsen wächst und von minimalem Windstaub und sich zersetzender organischer Materie lebt.
Maße und Details
- Länge
- 5-20 cm
- Lebenserwartung
- 5-15 Jahre
Ernährung und Fütterung
Als photoautotrophe Pflanze produziert sie ihre eigene Nahrung durch Photosynthese unter Nutzung von Sonnenlicht, Kohlendioxid, Wasser und essentiellen Mineralien, die aus Felsspalten aufgenommen werden.
Hauptnahrung
- Sonnenlicht
- Kohlendioxid
- Wasser
- Gelöste Felsmineralien
Merkmale
Für dieses Objekt sind noch keine Merkmal-Badges vergeben.
Auch bekannt als
Noch keine Alternativnamen vorhanden.
Sammlungen
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Sicherheit
Gefahr
1/5 · Sehr gering
Noch keine besonderen Sicherheitshinweise.
Häufig gestellte Fragen
Wie identifiziert man Gebirgs-Streifenfarn?
Der einfachste Weg, Gebirgs-Streifenfarn zu bestimmen, ist die Verwendung der Naturführer-App Snappit.
Was ist der/die/das länge von Gebirgs-Streifenfarn?
5-20 cm
Was ist der/die/das lebenserwartung von Gebirgs-Streifenfarn?
5-15 Jahre
Was frisst Gebirgs-Streifenfarn?
Als photoautotrophe Pflanze produziert sie ihre eigene Nahrung durch Photosynthese unter Nutzung von Sonnenlicht, Kohlendioxid, Wasser und essentiellen Mineralien, die aus Felsspalten aufgenommen werden.
Wo findet man Gebirgs-Streifenfarn normalerweise?
In feuchten, schattigen, stark sauren Felsspalten und Sandsteinfelswänden in Bergwäldern zu finden.
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Neueste Snaps
14.03.2026
Hedgesville Historic Districti
Bildnachweis
(c) Tom Field, some rights reserved (CC BY)
Lizenz: CC BY 4.0 ↗
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Wo zu sehen

West Virginia, US
Hedgesville Historic District
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Pennsylvania, US
Holtwood Environmental Preserve
Hier kann man sehen Gebirgs-Streifenfarn, Weihnachtsfarn und Dreilappige Papau.
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Tennessee, US
Rugby
Hier kann man sehen Indianer-Pinsel, Gurkenwurzel und Gerards Bartgras.
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