
Hirtenmaina
acridotheres tristis
Die Hirtenmaina (Acridotheres tristis) ist ein hochintelligenter, kühn charismatischer und bemerkenswert anpassungsfähiger Singvogel aus der Familie der Stare. Ursprünglich heimisch in den offenen Wäldern und landwirtschaftlichen Gebieten Asiens, von Iran bis Südostasien, hat diese findige Art ihren Verbreitungsraum global aggressiv ausgedehnt. Oft ist sie furchtlos auf belebten Stadtstraßen unterwegs oder verteidigt stimmlich ihr Revier. Die Hirtenmaina hat sich erfolgreich an der Seite der menschlichen Zivilisation entwickelt. Während ihre lebhaften Kapriolen und ihr beeindruckendes Stimmrepertoire sie zu faszinierenden Beobachtungsobjekten machen, hat ihr überwältigender Erfolg einen hohen ökologischen Preis. Aufgrund ihrer aggressiven territorialen Natur und ihrer hohen Fortpflanzungsrate verdrängen sie routinemäßig einheimische Arten im Wettbewerb um Nahrungsressourcen und wichtige Nisthöhlen. Folglich gelten sie in Regionen wie Australien, Südafrika und verschiedenen Inselökosystemen weithin als eine der weltweit gefährlichsten invasiven Arten.
Lebensraum: Findet sich in offenen Wäldern und landwirtschaftlichen Feldern, oft am Boden in der Nähe menschlicher Siedlungen nach Nahrung suchend.
Aussehen
Die Hirtenmaina ist ein mittelgroßer, stämmiger Vogel, der leicht an seinem satten, schokoladenbraunen Körpergefieder zu erkennen ist, das scharf mit einer glänzend schwarzen Haube kontrastiert, die Kopf, Hals und obere Brust bedeckt. Eines ihrer markantesten Merkmale ist ein helles, federloses gelbes Hautfeld direkt hinter jedem Auge, das perfekt zu ihrem kräftigen gelben Schnabel und ihren stabilen gelben Beinen passt. Im Flug sind sie unverkennbar, da sie große, auffällige weiße kreisförmige Flecken auf ihren primären Flügelfedern zeigen, begleitet von hellweißen Spitzen an den Rändern ihrer Schwanzfedern.

Kategorie
VögelSeltenheit
Common
Gefahr
1/5 · Sehr gering
Snaps
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Interessante Fakten
Hirtenmainas paaren sich oft fürs Leben, und etablierte Paare sind häufig dabei zu beobachten, wie sie sich gegenseitig putzen, um ihre lebenslange Bindung zu stärken.
Die IUCN erklärte die Hirtenmaina zu einer von nur drei Vogelarten, die in die Top 100 der weltweit schlimmsten invasiven gebietsfremden Arten aufgenommen wurden.
Sie sind sehr sozial und versammeln sich oft nachts in riesigen, unglaublich lauten Gemeinschaftsschlafplätzen, die Tausende von Individuen umfassen können.
Im Gegensatz zu vielen Sperlingsvögeln, die sich hüpfend am Boden bewegen, läuft die Hirtenmaina mit einem selbstbewussten, charakteristischen stelzenden Gang.
Besondere Fähigkeiten
Vokale Mimikry
Sie besitzen einen außergewöhnlich vielseitigen Stimmkopf (Syrinx), der es ihnen ermöglicht, menschliche Sprache, andere Vogelrufe und Umweltgeräusche präzise nachzuahmen.
Aggressive Nistplatz-Usurpation
Mainas vertreiben häufig und aggressiv andere einheimische Vögel und kleine Säugetiere aus wichtigen Baumhöhlen, um diese als eigene Nistplätze zu beanspruchen.
Opportunistisches Aasfressen
Ihr hoch anpassungsfähiges Verdauungssystem und ihre kühne Verhaltensweise ermöglichen es ihnen, eine Vielzahl städtischer Nahrungsquellen, einschließlich menschlicher Abfälle, zu nutzen.
Maße und Details
- Länge
- 23-26 cm
- Flügelspannweite
- 35-42 cm
- Gewicht
- 0.1-0.143 kg
- Lebenserwartung
- 4-12 Jahre
- Gelegegröße
- 4-6
- Brutzeit
- 13-18 Tage
Ernährung und Fütterung
Die Hirtenmaina ist ein echter Generalist, ein opportunistischer Allesfresser, der fast alles frisst, was er finden kann, von lebender Beute bis zu menschlichen Essensresten.
Altersunterschiede: Küken erhalten eine Ernährung, die überwiegend aus proteinreichen Insekten und Wirbellosen besteht, um ein schnelles Wachstum zu unterstützen.
Hauptnahrung
- Insekten
- Spinnen
- Früchte
- Samen
- Menschliche Essensreste
Nahrungssuche
- Futtersuche
Ökologische Zusammenhänge
Rosellasittich
Platycercus eximius
Konkurriert um kritische Nisthöhlen in Bäumen und vertreibt oft gewaltsam einheimische Papageien.
Glanzkrähe
Corvus splendens
Ein häufiger städtischer Räuber, der oft die Nester von Hirtenmainas nach Eiern und gefährdeten Küken durchsucht.
Banyanbaum
Ficus benghalensis
Ernährt sich in seinem ursprünglichen Verbreitungsgebiet stark von den Feigen dieses Baumes und fungiert als effektiver Samenverbreiter.
Merkmale
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Auch bekannt als
Noch keine Alternativnamen vorhanden.
Sammlungen
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Sicherheit
Gefahr
1/5 · Sehr gering
Noch keine besonderen Sicherheitshinweise.
Häufig gestellte Fragen
Wie identifiziert man Hirtenmaina?
Der einfachste Weg, Hirtenmaina zu bestimmen, ist die Verwendung der Naturführer-App Snappit.
Was ist der/die/das länge von Hirtenmaina?
23-26 cm
Was ist der/die/das flügelspannweite von Hirtenmaina?
35-42 cm
Was ist der/die/das gewicht von Hirtenmaina?
0.1-0.143 kg
Was ist der/die/das lebenserwartung von Hirtenmaina?
4-12 Jahre
Was frisst Hirtenmaina?
Die Hirtenmaina ist ein echter Generalist, ein opportunistischer Allesfresser, der fast alles frisst, was er finden kann, von lebender Beute bis zu menschlichen Essensresten.
Wo findet man Hirtenmaina normalerweise?
Findet sich in offenen Wäldern und landwirtschaftlichen Feldern, oft am Boden in der Nähe menschlicher Siedlungen nach Nahrung suchend.
Wie jagt Hirtenmaina?
Futtersuche
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Wo zu sehen
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