
Jamaika-Hundsbaum
piscidia piscipula
Der Jamaika-Hundsbaum, auch bekannt als Florida-Fischgiftbaum, ist ein robuster tropischer Baum, der zur Familie der Hülsenfrüchtler gehört. Dieser Baum erreicht bescheidene Höhen und ist bekannt für seine historische und kulturelle Rolle als natürliches Angelhilfsmittel. Indigene Völker in seinem Verbreitungsgebiet entdeckten, dass das Zermahlen seiner Rinde, Blätter und Zweige und das Werfen ins ruhige Wasser Fische vorübergehend betäuben würde, was eine mühelose Ernte ermöglichte, ohne das Fleisch zu ruinieren. Neben dieser faszinierenden chemischen Verteidigung wird der Baum für sein unglaublich haltbares, fäulnisbeständiges Holz geschätzt, das für den Bootsbau und Zaunpfähle verwendet wurde. Im Frühling entfaltet er wunderschöne Büschel von erbsenähnlichen, duftenden Blüten, was ihn zu einem beliebten Anblick in trockenen Küstenwäldern macht.
Lebensraum: Vorkommend in trockenen, felsigen Böden, Küstenwäldern (Hammocks), Kiefern-Felsengebieten und sandigen Küstenstrauchlandschaften.
Aussehen
Dieser mittelgroße Baum weist einen kurzen Stamm mit einer unregelmäßigen, ausladenden Krone und dünner, grau-brauner Rinde auf, die bei ausgewachsenen Bäumen in schuppige Platten zerbricht. Die gefiederten Blätter sind wechselständig angeordnet, wobei jedes aus 7 bis 11 ovalen Fiederblättchen mit einer mattgrünen Oberseite und einer helleren, filzigen Unterseite besteht. Im Frühling, bevor die neuen Blätter vollständig erscheinen, produziert der Baum dichte Büschel weißer, rosa oder lavendelfarbener erbsenähnlicher Blüten. Diesen folgen charakteristische, strohfarbene Samenkapseln, die einzigartig mit vier papierartigen, welligen Flügeln verziert sind und bis zu 10 Zentimeter lang werden können.

Kategorie
PflanzenSeltenheit
Common
Gefahr
1/5 · Sehr gering
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Interessante Fakten
Trotz seiner toxischen Wirkung auf Fische und Hunde wurde die Rinde in der traditionellen Kräutermedizin als Beruhigungsmittel und Schmerzmittel für Menschen verwendet.
Das in diesem Baum enthaltene chemische Rotenon wird heute noch als biologisch abbaubares Pestizid und zur Regulierung von Fischpopulationen in kontrollierten Habitaten eingesetzt.
Der Gattungsname Piscidia lässt sich direkt aus dem Lateinischen als Fischmörder übersetzen, was auf seine historische Verwendung als Piscizid verweist.
Besondere Fähigkeiten
Natürliches Piscizid
Produziert Rotenon und andere toxische Verbindungen in seiner Rinde und Wurzeln, die Fische betäuben, indem sie deren Sauerstoffaufnahme stören.
Stickstofffixierung
Beherbergt symbiotische Rhizobien-Bakterien in seinen Wurzelknöllchen, wodurch es atmosphärischen Stickstoff in einen nutzbaren Nährstoff umwandeln kann.
Geflügelte Samenverbreitung
Produziert vierflügelige Samenkapseln, die leicht vom Wind erfasst werden, sodass Samen weit vom Mutterbaum wegfliegen können.
Maße und Details
- Länge
- 600-1500 cm
- Lebenserwartung
- 50-150 Jahre
Ernährung und Fütterung
Als photoautotrophe Pflanze produziert sie ihre eigene Nahrung durch Photosynthese unter Verwendung von Sonnenlicht, Kohlendioxid und Wasser.
Hauptnahrung
- Sonnenlicht
- Kohlendioxid
- Wasser
- Bodennährstoffe
Ökologische Zusammenhänge
Cassius-Bläuling
Leptotes cassius
Larven ernähren sich vom Laub des Jamaika-Hundsbaums.
Key-Hirsch
Odocoileus virginianus clavium
Ernährt sich von Blättern, Zweigen und jungen Setzlingen.
Honigbiene
Apis mellifera
Bestäubt die Frühlingsblüten im Austausch für Nektar.
Merkmale
Für dieses Objekt sind noch keine Merkmal-Badges vergeben.
Auch bekannt als
Noch keine Alternativnamen vorhanden.
Sammlungen
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Sicherheit
Gefahr
1/5 · Sehr gering
Noch keine besonderen Sicherheitshinweise.
Häufig gestellte Fragen
Wie identifiziert man Jamaika-Hundsbaum?
Der einfachste Weg, Jamaika-Hundsbaum zu bestimmen, ist die Verwendung der Naturführer-App Snappit.
Was ist der/die/das länge von Jamaika-Hundsbaum?
600-1500 cm
Was ist der/die/das lebenserwartung von Jamaika-Hundsbaum?
50-150 Jahre
Was frisst Jamaika-Hundsbaum?
Als photoautotrophe Pflanze produziert sie ihre eigene Nahrung durch Photosynthese unter Verwendung von Sonnenlicht, Kohlendioxid und Wasser.
Wo findet man Jamaika-Hundsbaum normalerweise?
Vorkommend in trockenen, felsigen Böden, Küstenwäldern (Hammocks), Kiefern-Felsengebieten und sandigen Küstenstrauchlandschaften.
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