
Kalifornische Pfingstrose
paeonia californica
Die Kalifornische Pfingstrose (Paeonia californica) ist eine bemerkenswerte krautige Staude, die ausschließlich in den Küstensalbeigestrüpp- und Chaparral-Gemeinschaften Südkaliforniens und Nord-Baja Kaliforniens beheimatet ist. Anders als ihre extravaganten asiatischen und europäischen kultivierten Verwandten besitzt diese wilde Schönheit eine subtile, dramatische Eleganz. Sie ist einzigartig an ein mediterranes Klima angepasst und weist einen Winterwachstumszyklus auf, bei dem sie mit den ersten Winterregen austreibt und während der heißen, trockenen Sommermonate vollständig zu ihrem holzigen Wurzelstock zurückstirbt. Ihre hängenden, nickenden Blüten sind tief dunkelrot oder purpurschwarz und ähneln eleganten, nach unten gerichteten Kelchen, die zarte pollenführende Staubblätter vor Winterregen schützen. Diese robuste heimische Art spielt eine wichtige ökologische Rolle in feuergefährdeten Ökosystemen, indem sie sich nach Waldbränden schnell aus ihren tiefen Pfahlwurzeln regeneriert. Ihre Präsenz ist ein wahres Zeichen für einen gesunden, intakten Küstensalbei- oder Chaparral-Lebensraum und macht sie zu einem beliebten Fund für Liebhaber einheimischer Pflanzen und Wanderer im Spätwinter und frühen Frühling.
Lebensraum: Findet sich in Küstensalbeigestrüpp, Chaparral und trockenen südlichen Eichenwäldern, typischerweise an buschigen, südlich ausgerichteten Hängen unter 1.500 Metern.
Aussehen
Diese Pflanze wächst als buschiger Horst, typischerweise 35 bis 75 Zentimeter hoch, mit tief gelappten, segmentierten Blättern, die einen blaugrünen, glaukösen Glanz aufweisen. Die Blüten sind kelchförmig, etwa 2 bis 5 Zentimeter im Durchmesser und nicken oder hängen auffällig an gekrümmten Stielen nach unten. Die Blütenblätter sind dick, überlappend und reichen in der Farbe von tiefem Kastanienrot und Dunkelkarmin bis hin zu fast schwärzlich-violett. Im Inneren der nach unten gerichteten Blüte bilden zahlreiche gelbspitzige Staubblätter einen hellen, verborgenen Kontrast. Nach der Bestäubung entwickeln sich die Blüten zu sternförmigen Clustern trockener, ledriger Samenkapseln (Balgfrüchte), die sich öffnen, um große, glänzend schwarze Samen preiszugeben.

Kategorie
PflanzenSeltenheit
Common
Gefahr
1/5 · Sehr gering
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Interessante Fakten
Indigene Völker wie die Coahuilla und Kumeyaay nutzten die Wurzeln dieser Pflanze historisch, um medizinische Tees zur Behandlung von Erkältungen, Halsschmerzen und Magenschmerzen zu brauen.
Die Samen dieser Pflanze benötigen einen komplexen doppelten Ruhezustandszyklus mit kalten Wintertemperaturen und Feuchtigkeit, bevor sie keimen.
Im Gegensatz zu den meisten Zierpfingstrosen, die im Spätfrühling oder Sommer blühen, blüht die Kalifornische Pfingstrose mitten im Winter, manchmal schon im Januar.
Maße und Details
- Länge
- 35+ cm
- Lebenserwartung
- 10+ Jahre
Ernährung und Fütterung
Als photosynthetische Pflanze produziert die Kalifornische Pfingstrose ihre eigenen Zuckerstoffe mithilfe von Sonnenlicht, Wasser und Kohlendioxid, während sie essentielle Mineralien aus dem Boden aufnimmt.
Hauptnahrung
- Sonnenlicht
- Wasser
- Kohlendioxid
- Bodenstickstoff
- Phosphor
- Kalium
Ökologische Zusammenhänge
Gelbgesichtshummel
Bombus vosnesenskii
Liefert Pollen an heimische Hummeln, die ihre Flügel vibrieren lassen, um den Pollen aus den Staubbeuteln freizusetzen.

Kalifornischer Beifuß
Artemisia californica
Wächst nebenan und konkurriert um Sonnenlicht und Platz an halbschattigen Chaparralhängen.
Merkmale
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Auch bekannt als
Noch keine Alternativnamen vorhanden.
Sammlungen
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Sicherheit
Gefahr
1/5 · Sehr gering
Noch keine besonderen Sicherheitshinweise.
Häufig gestellte Fragen
Wie identifiziert man Kalifornische Pfingstrose?
Der einfachste Weg, Kalifornische Pfingstrose zu bestimmen, ist die Verwendung der Naturführer-App Snappit.
Was ist der/die/das länge von Kalifornische Pfingstrose?
35+ cm
Was ist der/die/das lebenserwartung von Kalifornische Pfingstrose?
10+ Jahre
Was frisst Kalifornische Pfingstrose?
Als photosynthetische Pflanze produziert die Kalifornische Pfingstrose ihre eigenen Zuckerstoffe mithilfe von Sonnenlicht, Wasser und Kohlendioxid, während sie essentielle Mineralien aus dem Boden aufnimmt.
Wo findet man Kalifornische Pfingstrose normalerweise?
Findet sich in Küstensalbeigestrüpp, Chaparral und trockenen südlichen Eichenwäldern, typischerweise an buschigen, südlich ausgerichteten Hängen unter 1.500 Metern.
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