
Kanarischer Hasenpfotenfarn
davallia canariensis
Davallia canariensis, gemeinhin bekannt als Kanarischer Hasenpfotenfarn, ist eine faszinierende Art, die für ihre einzigartigen, tierähnlichen Merkmale gefeiert wird. Dieser immergrüne Farn, der auf den Makaronesischen Inseln, im südwestlichen Europa und in Nordafrika beheimatet ist, ist ein markantes Mitglied des Lorbeerwaldökosystems. Er ist am bekanntesten für seine dicken, kriechenden Rhizome, die mit dichten, pelzigen Schuppen bedeckt sind, die bemerkenswert einem Hasenfuß oder Kaninchenpfötchen ähneln. Jenseits seines charmanten Aussehens ist diese Art ein äußerst anpassungsfähiger Überlebenskünstler. Sie wächst häufig als Epiphyt auf bemoosten Baumästen oder als Lithophyt auf felsigen Klippen und zieht Feuchtigkeit direkt aus der feuchten Luft. Seine zarten, spitzenartigen Wedel bilden einen schönen visuellen Kontrast zu den groben, silbergrauen „Pfoten“, die sich fest an ihren Wirt klammern, was ihn zu einem beliebten Fund für Botaniker und einer weltweit beliebten Zierpflanze macht.
Lebensraum: Gedeiht auf feuchten, schattigen Felsen und Baumstämmen in den feuchten Lorbeerwäldern und tiefen Schluchten Makaronesiens und der westlichen Iberischen Halbinsel.
Aussehen
Dieser Farn weist breit dreieckige, fein zerteilte, hellgrüne Wedel auf, die typischerweise zwischen 20 und 60 Zentimeter lang werden und ein elegantes, fedriges Aussehen besitzen. Sein prägnantestes visuelles Merkmal ist jedoch sein Netzwerk kriechender Rhizome an der Basis. Diese Rhizome sind ungewöhnlich dick (etwa 1 bis 1,5 Zentimeter im Durchmesser) und vollständig von weichen, hellbraunen bis silbergrauen, haarigen Schuppen umhüllt. In der Wildnis schlängeln sich diese pelzigen Strukturen über die Oberfläche von Baumrinde oder Felsen, vermeiden das Eingraben in den Boden und heben sich deutlich vom dunklen, feuchten Grün des Waldes ab.

Kategorie
PflanzenSeltenheit
Common
Gefahr
1/5 · Sehr gering
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Interessante Fakten
In freier Wildbahn kann dieser Farn überraschend trockene Sommer überleben, indem er alle seine spitzenartigen grünen Wedel abwirft und vollständig ruht, bis der Regen zurückkehrt.
Der gebräuchliche Name „Hasenpfotenfarn“ stammt direkt von seinen dicken, pelzigen Rhizomen, die den Pfoten eines Kaninchens oder Hasen sehr ähneln.
Im Gegensatz zu terrestrischen Farnen, die tief im Boden wurzeln, kriechen seine pelzigen Rhizome immer an der Oberfläche entlang, um Fäulnis in sehr feuchten Umgebungen zu verhindern.
Obwohl er auf anderen Pflanzen wächst, ist er kein Parasit; er nutzt Bäume lediglich als physischen Ruheplatz, um gefiltertes Sonnenlicht und fallenden Regen aufzufangen.
Maße und Details
- Länge
- 20-60 cm
- Lebenserwartung
- 10-50 Jahre
Ernährung und Fütterung
Produziert seine eigene Energie durch Photosynthese, indem es Nährstoffe aus Sonnenlicht, Wasser und Kohlendioxid synthetisiert.
Hauptnahrung
- Sonnenlicht
- Regenwasser
- Atmosphärische Feuchtigkeit
- Kohlendioxid
Ökologische Zusammenhänge
Kanarischer Lorbeer
Laurus novocanariensis
Bietet einen erhöhten Stamm und Äste für den Farn, um als Epiphyt darauf zu wachsen.
Baumheide
Erica arborea
Ein weiterer häufiger Wirtsbaum in den makaronesischen Lorbeerwäldern, an dem sich der Farn häufig verankert.
Garten-Schnirkelschnecke
Cornu aspersum
Schnecken fressen gelegentlich die zarten jungen Wedel bei übermäßig feuchten Bedingungen.
Merkmale
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Auch bekannt als
Noch keine Alternativnamen vorhanden.
Sammlungen
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Sicherheit
Gefahr
1/5 · Sehr gering
Noch keine besonderen Sicherheitshinweise.
Häufig gestellte Fragen
Wie identifiziert man Kanarischer Hasenpfotenfarn?
Der einfachste Weg, Kanarischer Hasenpfotenfarn zu bestimmen, ist die Verwendung der Naturführer-App Snappit.
Was ist der/die/das länge von Kanarischer Hasenpfotenfarn?
20-60 cm
Was ist der/die/das lebenserwartung von Kanarischer Hasenpfotenfarn?
10-50 Jahre
Was frisst Kanarischer Hasenpfotenfarn?
Produziert seine eigene Energie durch Photosynthese, indem es Nährstoffe aus Sonnenlicht, Wasser und Kohlendioxid synthetisiert.
Wo findet man Kanarischer Hasenpfotenfarn normalerweise?
Gedeiht auf feuchten, schattigen Felsen und Baumstämmen in den feuchten Lorbeerwäldern und tiefen Schluchten Makaronesiens und der westlichen Iberischen Halbinsel.
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