
Kolumbianischer Rittersporn
delphinium trolliifolium
Der Kolumbianische Rittersporn ist eine elegante, hohe, mehrjährige Wildblume, die in den feuchten, schattigen Umgebungen des pazifischen Nordwestens heimisch ist. Er erhebt sich majestätisch vom Waldboden und bildet im Frühling auffällige Türme tiefblau-violetter Blüten, die die Lebensräume im Unterholz erhellen. Historisch hat er aufgrund seiner potenten chemischen Abwehrmechanismen einen wichtigen, wenn auch vorsichtigen Platz in der lokalen Ökologie eingenommen. Er gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und dient als wichtige Nektarquelle in der frühen Saison für spezialisierte Waldbestäuber.
Lebensraum: Typischerweise in feuchten, schattigen Laub- oder Nadelwäldern, in Uferzonen und in der Nähe von Süßwasserquellen in Küsten- und Bergregionen zu finden.
Aussehen
Diese Pflanze erreicht eine Höhe von 50 bis 150 Zentimetern und besitzt aufrechte, meist unverzweigte Stängel. Ihre Blätter sind tief in 3 bis 5 handflächenartige Lappen geteilt, was ihnen ein gezacktes, handförmiges Aussehen verleiht. Die Blüten sind in einem lockeren, endständigen Blütenstand angeordnet und zeigen tiefblaue, violette oder gelegentlich weiße Blütenblätter. Ein charakteristisches Merkmal ist der verlängerte, nach hinten gerichtete Sporn (etwa 1 bis 2 Zentimeter lang) an jeder Blüte, der sich an der Spitze leicht krümmt.

Kategorie
PflanzenSeltenheit
Common
Gefahr
1/5 · Sehr gering
Snaps
2
Interessante Fakten
Er ist bekanntermaßen giftig für Weidetiere, insbesondere Rinder, und verursacht bei Verzehr großer Mengen Koordinationsverlust und Atemversagen.
Der markante Blütensporn enthält zwei versteckte Nektardrüsen, was spezialisierte Mundwerkzeuge der Bestäuber erfordert, um an die süße Belohnung zu gelangen.
Das spezifische Epitheton 'trolliifolium' bedeutet 'Blätter wie Trollius' und bezieht sich auf seine starke Ähnlichkeit mit der Gattung der Trollblumen.
Besondere Fähigkeiten
Alkaloid-Abwehr
Produziert hochgiftige Diterpen-Alkaloide wie Delphinin, um Pflanzenfresser und Insekten vom Fressen seiner Blätter abzuhalten.
Nektarsporn-Architektur
Verfügt über einen spezialisierten tiefen Blütensporn, der den Nektarzugang auf langrüsselige Bestäuber beschränkt und so einen hoch effizienten Pollentransfer gewährleistet.
Mehrjährige Regeneration
Wächst jährlich aus einem dicken, holzigen Wurzelstock nach, wodurch er strenge Winterbedingungen überleben und im zeitigen Frühjahr schnell austreiben kann.
Maße und Details
- Länge
- 50-150 cm
- Lebenserwartung
- 3-10 Jahre
Ernährung und Fütterung
Der Kolumbianische Rittersporn ist ein Photoautotroph, der seine eigene Energie durch Photosynthese erzeugt, indem er Sonnenlicht einfängt und Wasser sowie Mineralien aus dem Boden aufnimmt.
Hauptnahrung
- Sonnenlicht
- Wasser
- Kohlendioxid
- Stickstoff
- Phosphor
Ökologische Zusammenhänge

Gelbgesichtige Hummel
Bombus vosnesenskii
Bietet diesem Insekt reichlich Nektar, welches wiederum als einer seiner effektivsten Bestäuber fungiert.
Rotrückenkolibri
Selasphorus rufus
Besucht die tiefgespornten Blüten während der Frühlingswanderung, um Nektar zu trinken, und hilft bei der Fremdbestäubung.
Merkmale
Für dieses Objekt sind noch keine Merkmal-Badges vergeben.
Auch bekannt als
Noch keine Alternativnamen vorhanden.
Sammlungen
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Sicherheit
Gefahr
1/5 · Sehr gering
Noch keine besonderen Sicherheitshinweise.
Häufig gestellte Fragen
Wie identifiziert man Kolumbianischer Rittersporn?
Der einfachste Weg, Kolumbianischer Rittersporn zu bestimmen, ist die Verwendung der Naturführer-App Snappit.
Was ist der/die/das länge von Kolumbianischer Rittersporn?
50-150 cm
Was ist der/die/das lebenserwartung von Kolumbianischer Rittersporn?
3-10 Jahre
Was frisst Kolumbianischer Rittersporn?
Der Kolumbianische Rittersporn ist ein Photoautotroph, der seine eigene Energie durch Photosynthese erzeugt, indem er Sonnenlicht einfängt und Wasser sowie Mineralien aus dem Boden aufnimmt.
Wo findet man Kolumbianischer Rittersporn normalerweise?
Typischerweise in feuchten, schattigen Laub- oder Nadelwäldern, in Uferzonen und in der Nähe von Süßwasserquellen in Küsten- und Bergregionen zu finden.
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