
Leuchterbaum
medinilla cumingii
Der Leuchterbaum (Medinilla cumingii) ist ein exquisiter tropischer Strauch, der in den feuchten Regenwäldern der Philippinen beheimatet ist. Bekannt für seine spektakulären, kaskadenförmig herabhängenden Büschel pinkfarbener bis violetter Blüten, erhält diese Pflanze ihren Namen, weil ihre schweren Blütenrispen wie elegante, lebende Kronleuchter von den Ästen herabhängen. In seiner natürlichen Umgebung wächst er oft als Epiphyt und verankert sich an den Stämmen größerer Bäume, um hoch im Blätterdach des Waldes Sonnenlicht zu erhalten. Von Gärtnern und Botanikern sehr geschätzt, bringt er ein lebendiges Stück der Tropen in Gewächshäuser und Schattenbeete weltweit, wo sein üppiges Laub und seine farbenfrohen Beeren das ganze Jahr über interessant sind.
Lebensraum: Findet man in feuchten tropischen Regenwäldern, typischerweise epiphytisch auf Baumstämmen wachsend oder terrestrisch in schattigen, feuchten Unterholzbereichen.
Aussehen
Dieser immergrüne Strauch wird typischerweise zwischen 100 und 250 Zentimeter hoch und besitzt kräftige, holzige Stämme sowie große, ledrige, gegenständige Blätter mit ausgeprägten Adern. Sein markantestes Merkmal sind die herabhängenden, mehrfach verzweigten Rispen kleiner, sternförmiger pinkfarbener Blüten. Wenn die Blüten reifen, entwickeln sich fleischige Beeren, die einen auffälligen Farbverlauf von leuchtendem Pink bis zu einem tiefen, glänzenden Dunkelviolett oder Blauschwarz durchlaufen.

Kategorie
PflanzenSeltenheit
Common
Gefahr
1/5 · Sehr gering
Snaps
1
Interessante Fakten
Trotz seines baumähnlichen Trivialnamens handelt es sich tatsächlich um einen Strauch, der häufig als Epiphyt hoch auf anderen Bäumen lebt.
Die Früchte sind sehr dekorativ und zeigen beim Reifen gleichzeitig Schattierungen von Pink, Rot, Magenta und Dunkelviolett an einem einzigen Stiel.
Die Gattung Medinilla wurde nach Jose de Medinilla y Pineda benannt, einem Gouverneur der Marianen im 19. Jahrhundert.
Besondere Fähigkeiten
Epiphytische Verankerung
Kann sicher auf den Ästen anderer Bäume wachsen und Feuchtigkeit sowie Nährstoffe aus der Luft und organischen Ablagerungen aufnehmen, ohne seinen Wirt zu schädigen.
Vibrationsbestäubung
Nutzt spezialisierte porizide Staubbeutel, die Pollen nur freigeben, wenn sie durch die Flügel von besuchenden Insekten mit bestimmten Frequenzen vibriert werden.
Visuelle Frucht-Signale
Produziert Beeren, die stufenweise ihre Farbe wechseln und so eine mehrfarbige Darbietung schaffen, die kontinuierlich samenverbreitende Vögel anzieht.
Maße und Details
- Länge
- 100-250 cm
- Gewicht
- 1-10 kg
- Lebenserwartung
- 10-30 Jahre
Ernährung und Fütterung
Als photosynthetische Pflanze stellt sie ihre eigenen Nährstoffe aus Sonnenlicht, Wasser, Kohlendioxid und essentiellen Bodenmineralien her.
Hauptnahrung
- Sonnenlicht
- Wasser
- Kohlendioxid
- Bodenmineralien
Ökologische Zusammenhänge
Philippinen-Fledermauspapagei
Loriculus philippensis
Ernährt sich von den reifen violetten Beeren des Leuchterbaums und hilft so bei der Samenverbreitung im Wald.
Asiatische Honigbiene
Apis cerana
Besucht die sternförmigen Blüten, um Nektar und Pollen zu sammeln, was zur Bestäubung des Strauchs beiträgt.
Merkmale
Für dieses Objekt sind noch keine Merkmal-Badges vergeben.
Auch bekannt als
Noch keine Alternativnamen vorhanden.
Sammlungen
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Sicherheit
Gefahr
1/5 · Sehr gering
Noch keine besonderen Sicherheitshinweise.
Häufig gestellte Fragen
Wie identifiziert man Leuchterbaum?
Der einfachste Weg, Leuchterbaum zu bestimmen, ist die Verwendung der Naturführer-App Snappit.
Was ist der/die/das länge von Leuchterbaum?
100-250 cm
Was ist der/die/das gewicht von Leuchterbaum?
1-10 kg
Was ist der/die/das lebenserwartung von Leuchterbaum?
10-30 Jahre
Was frisst Leuchterbaum?
Als photosynthetische Pflanze stellt sie ihre eigenen Nährstoffe aus Sonnenlicht, Wasser, Kohlendioxid und essentiellen Bodenmineralien her.
Wo findet man Leuchterbaum normalerweise?
Findet man in feuchten tropischen Regenwäldern, typischerweise epiphytisch auf Baumstämmen wachsend oder terrestrisch in schattigen, feuchten Unterholzbereichen.
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