
Mandel
prunus amygdalus
Die Mandel (Prunus amygdalus) ist ein mittelgroßer Laubbaum, der in den warmen, trockenen Klimazonen des Nahen Ostens und Westasiens beheimatet ist, obwohl er heute weltweit ausgiebig angebaut wird. Diese wunderschöne Pflanze, die zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) gehört, wird für ihre spektakulären frühjährlichen Blüten gefeiert, die Obstgärten in zarten Hellrosa- und Weißtönen bedecken, noch bevor die grünen Blätter erscheinen. Kulturell, historisch und wirtschaftlich von großer Bedeutung, ist die Mandel am bekanntesten für ihren nährstoffreichen essbaren Samen, der technisch gesehen ein Steinfrüchte-Kern und keine echte botanische Nuss ist, eingeschlossen in eine harte Holzschale und eine grüne, ledrige Hülle.
Lebensraum: Typischerweise in mediterranen Klimazonen zu finden, gekennzeichnet durch warme, trockene Sommer und milde, feuchte Winter, gedeiht gut in gut durchlässigen, tiefen Böden an sonnigen Hängen und Ebenen.
Aussehen
Der Mandelbaum wird typischerweise zwischen 4 und 10 Metern hoch und weist einen Stamm von bis zu 30 Zentimetern Durchmesser mit dunkelgrauer Rinde auf, die im Laufe der Reifung tiefe Risse entwickelt. Seine Blätter sind lanzettlich, fein gesägt und leuchtend grün, etwa 8 bis 13 Zentimeter lang. Im Spätwinter oder frühen Frühling zeigt der Baum fünfblättrige Blüten, die einzeln oder paarweise erscheinen und in der Farbe von reinweiß bis zartrosa reichen. Die Frucht ist eine längliche, grüne, samtige Steinfrucht, die bei Reife aufspringt, um die grubige, hellbraune Holzschale im Inneren freizulegen.

Kategorie
PflanzenSeltenheit
Common
Gefahr
1/5 · Sehr gering
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Interessante Fakten
Die Mandelbestäubung ist das größte gemanagte Bestäubungsereignis der Welt, bei dem jährlich im Februar über eine Million Bienenstöcke in Kaliforniens Central Valley transportiert werden müssen.
Botanisch gesehen sind Mandeln keine echten Nüsse; sie sind Steinfrüchte, was sie zu engen genetischen Verwandten von Pfirsichen, Pflaumen und Kirschen macht.
Heimische Süßmandeln verdanken ihre Existenz einer einzelnen genetischen Mutation, die die Fähigkeit der Pflanze, toxische Zyanid-Vorstufen zu produzieren, ausgeschaltet hat.
Maße und Details
- Länge
- 400+ cm
- Gewicht
- 150+ kg
- Lebenserwartung
- 20+ Jahre
Ernährung und Fütterung
Als photosynthetischer Produzent stellt der Mandelbaum seine eigenen Zucker und Energie mithilfe von Sonnenlicht, Kohlendioxid und Wasser her, ergänzt durch anorganische Nährstoffe, die aus dem Boden aufgenommen werden.
Hauptnahrung
- Sonnenlicht
- Wasser
- Kohlendioxid
- Bodennährstoffe
Ökologische Zusammenhänge

Westliche Honigbiene
Apis mellifera
Liefert frühzeitig Nektar und Pollen, während sie vollständig auf diese für die Befruchtung und Nussbildung angewiesen ist.
Pfirsich-Zweigbohrer
Anarsia lineatella
Die Larven dieser Motte graben sich in die grünen Triebe und Kerne und verursachen Schäden an den vaskulären und reproduktiven Strukturen des Baumes.

Kalifornisches Ziesel
Otospermophilus beecheyi
Erntet und frisst regelmäßig heruntergefallene oder tief hängende reife Mandel-Steinfrüchte in Obstanbau-Ökosystemen.
Merkmale
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Auch bekannt als
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Sammlungen
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Sicherheit
Gefahr
1/5 · Sehr gering
Noch keine besonderen Sicherheitshinweise.
Häufig gestellte Fragen
Wie identifiziert man Mandel?
Der einfachste Weg, Mandel zu bestimmen, ist die Verwendung der Naturführer-App Snappit.
Was ist der/die/das länge von Mandel?
400+ cm
Was ist der/die/das gewicht von Mandel?
150+ kg
Was ist der/die/das lebenserwartung von Mandel?
20+ Jahre
Was frisst Mandel?
Als photosynthetischer Produzent stellt der Mandelbaum seine eigenen Zucker und Energie mithilfe von Sonnenlicht, Kohlendioxid und Wasser her, ergänzt durch anorganische Nährstoffe, die aus dem Boden aufgenommen werden.
Wo findet man Mandel normalerweise?
Typischerweise in mediterranen Klimazonen zu finden, gekennzeichnet durch warme, trockene Sommer und milde, feuchte Winter, gedeiht gut in gut durchlässigen, tiefen Böden an sonnigen Hängen und Ebenen.
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