
Meer-Hibiskus
hibiscus tiliaceus
Der Meer-Hibiskus (Hibiscus tiliaceus) ist ein widerstandsfähiger, immergrüner Küstenbaum, der zur Familie der Malvengewächse gehört. Diese ausladende Pflanze gedeiht an Sandstränden, Flussmündungen und den Rändern von Mangrovensümpfen und fungiert als wichtiger Uferstabilisator, der mit seinem ausgedehnten und dichten Wurzelnetzwerk Erosion verhindert. Er wird in vielen Küstenkulturen wegen seines vielseitigen Holzes, seiner faserigen Rinde, die in traditionellen Seilen verwendet wird, und seiner schönen Zierqualitäten hoch geschätzt.
Lebensraum: Vorkommend in tropischen und subtropischen Küstenumgebungen, gedeihend an Sandstränden, Mangrovengrenzen, Flussmündungen und Flussufern.
Aussehen
Dieser Küstenbaum wächst typischerweise zwischen 300 und 1000 Zentimeter hoch und weist einen ausladenden, oft krummen Stamm mit glatter, hellgrauer Rinde auf, die mit dem Alter rau und rissig wird. Seine markantesten Merkmale sind seine großen, tief herzförmigen Blätter, die ledrig, oberseits dunkelgrün und unterseits mit feinen, samtigen gräulichen Haaren bedeckt sind. Die auffälligen, schalenförmigen Blüten öffnen sich morgens leuchtend gelb mit einem tief weinroten Zentrum und verdunkeln sich allmählich zu Orange und dann zu einem satten rötlich-braunen Ton bis zum Einbruch der Nacht.

Kategorie
PflanzenSeltenheit
Common
Gefahr
1/5 · Sehr gering
Snaps
1
Interessante Fakten
Sein leichtes, wasserbeständiges Holz ist so schwimmfähig, dass es traditionell zur Herstellung von Auslegern, Fischschwimmern und leichten Kanus verwendet wurde.
Der dramatische Farbwechsel der Blüten – von Gelb zu Rot – geschieht aufgrund chemischer Veränderungen in Anthocyan-Pigmenten, während die Blüte im Laufe eines einzigen Tages altert.
Die faserige Innenrinde des Meer-Hibiskus wird traditionell auf den Pazifikinseln verwendet, um starke Seile, Netze und sogar Baströcke zu flechten.
Besondere Fähigkeiten
Salzausscheidung
Filtert und scheidet Salz auf Wurzelebene aus, wodurch sie in stark salzhaltigen Küstenumgebungen und Brackwasser überleben kann.
Farbwechselnde Blüten
Ihre Blüten durchlaufen an einem einzigen Tag eine schnelle Farbveränderung von leuchtendem Gelb zu tiefem Rot-Orange, was hilft, zu verschiedenen Zeiten unterschiedliche Bestäuber anzulocken.
Schwimmfähige Ausbreitungseinheiten
Produziert Samen, die in wasserresistenten, luftgefüllten Kapseln eingeschlossen sind und monatelang auf Meeresströmungen schwimmen können, um entfernte Küsten zu besiedeln.
Maße und Details
- Länge
- 300+ cm
- Lebenserwartung
- 30+ Jahre
Ernährung und Fütterung
Als photoautotrophe Pflanze synthetisiert der Meer-Hibiskus seine eigene Nahrung unter Verwendung von Sonnenlicht, Wasser, Kohlendioxid und essentiellen Nährstoffen, die aus dem Boden aufgenommen werden.
Hauptnahrung
- Sonnenlicht
- Wasser
- Kohlendioxid
- Bodennährstoffe
Nahrungssuche
- Photosynthese
Ökologische Zusammenhänge
Braune Landkrabbe
Cardisoma carnifex
Herabgefallene Blüten und Blätter werden von Küsten-Landkrabben gefressen.

Westliche Honigbiene
Apis mellifera
Bietet Nektar und Pollen und ist für die Bestäubung auf die Bienen angewiesen.
Baumwollwanze
Dysdercus suturellus
Ernährt sich von den Samen und jungen Trieben der Pflanze.
Merkmale
Für dieses Objekt sind noch keine Merkmal-Badges vergeben.
Auch bekannt als
Noch keine Alternativnamen vorhanden.
Sammlungen
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Sicherheit
Gefahr
1/5 · Sehr gering
Noch keine besonderen Sicherheitshinweise.
Häufig gestellte Fragen
Wie identifiziert man Meer-Hibiskus?
Der einfachste Weg, Meer-Hibiskus zu bestimmen, ist die Verwendung der Naturführer-App Snappit.
Was ist der/die/das länge von Meer-Hibiskus?
300+ cm
Was ist der/die/das lebenserwartung von Meer-Hibiskus?
30+ Jahre
Was frisst Meer-Hibiskus?
Als photoautotrophe Pflanze synthetisiert der Meer-Hibiskus seine eigene Nahrung unter Verwendung von Sonnenlicht, Wasser, Kohlendioxid und essentiellen Nährstoffen, die aus dem Boden aufgenommen werden.
Wo findet man Meer-Hibiskus normalerweise?
Vorkommend in tropischen und subtropischen Küstenumgebungen, gedeihend an Sandstränden, Mangrovengrenzen, Flussmündungen und Flussufern.
Wie jagt Meer-Hibiskus?
Photosynthese
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