
Meerrettich
armoracia
Armoracia, allgemein bekannt als Meerrettich, ist eine kräftige, blattreiche, mehrjährige Pflanze, die weltweit für ihre intensiv scharfe, dicke Pfahlwurzel bekannt ist. Dieses robuste Mitglied der Senffamilie, das in Südosteuropa und Westasien beheimatet ist, wird seit Tausenden von Jahren sowohl als kulinarisches Gewürz als auch als traditionelles Heilkraut angebaut. Seine großen, dunkelgrünen Blätter wachsen in robusten Büscheln und präsentieren sich auffällig sowohl in Gärten als auch in wilden Landschaften. Wenn seine Wurzel gerieben wird, setzen chemische Reaktionen flüchtige Verbindungen frei, die die Nebenhöhlen reinigen und den Gaumen anregen. Über seine berühmte Wurzel hinaus spielt die Pflanze eine wertvolle Rolle in gemäßigten Ökosystemen, indem sie Nektar für frühzeitige Bestäuber bietet und eine erstaunliche Fähigkeit zeigt, in armen, gestörten Böden zu gedeihen.
Lebensraum: Man findet ihn typischerweise in feuchten, nährstoffreichen Böden an Straßenrändern, in Uferzonen, auf verlassenen Ackerflächen und gestörtem Gelände.
Aussehen
Diese Pflanze zeichnet sich durch große, längliche, gekrauste grüne Blätter mit gewellten Rändern aus, die in dichten Blattrosetten wachsen und bis zu 150 Zentimeter hoch werden. Im späten Frühling treibt sie hohe, verzweigte Blütenstiele mit zarten Büscheln winziger, vierblättriger weißer Blüten. Unter der Oberfläche liegt ihr prägendes Merkmal: eine lange, sich verjüngende, zylindrische Pfahlwurzel mit einer rauen, hellbraun-beigen Außenseite und einem knackigen, reinweißen Inneren.

Kategorie
PflanzenSeltenheit
Common
Gefahr
1/5 · Sehr gering
Snaps
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Interessante Fakten
In der traditionellen europäischen Medizin wurde die Wurzel als Umschlag zur Linderung von Gelenkschmerzen und Atemwegsbeschwerden verwendet.
Fast alle kommerziell verkauften Wasabi-Pasten in westlichen Restaurants sind eigentlich gefärbter Meerrettich, gemischt mit Senf.
Das brennende Gefühl von Meerrettich wird nicht auf der Zunge, sondern in den Nasenpassagen empfunden, verursacht durch flüchtige Senföle.
Besondere Fähigkeiten
Chemischer Abwehrschild
Synthetisiert Glucosinolate, die sich beim Zerdrücken von Pflanzengewebe in stechendes Allylisothiocyanat umwandeln und die meisten Pflanzenfresser abschrecken.
Klonale Regeneration
Kann aus einem winzigen Wurzelstück, das tief im Boden verbleibt, eine völlig neue Pflanze regenerieren, was sie sehr widerstandsfähig macht.
Extreme Frosttoleranz
Übersteht eisige Wintertemperaturen, indem es in Winterruhe geht und sein tiefes Wurzelsystem schützt, um im Frühling kräftig auszutreiben.
Maße und Details
- Länge
- 60-150 cm
- Gewicht
- 0.5-3 kg
- Lebenserwartung
- 5-20 Jahre
Ernährung und Fütterung
Als photosynthetischer Autotroph produziert er seine eigene Energie unter Verwendung von Sonnenlicht, Kohlendioxid und Wasser, während er Nährstoffe aus dem Boden aufnimmt.
Hauptnahrung
- Sonnenlicht
- Kohlendioxid
- Wasser
- Stickstoff
- Phosphor
Ökologische Zusammenhänge

Kleiner Kohlweißling
Pieris rapae
Raupen fressen stark an den großen, nährstoffreichen Blättern.
Meerrettich-Blattfloh
Phyllotreta armoraciae
Ein Insektenspezialist, der sich ausschließlich von Pflanzen der Familie Brassicaceae, einschließlich Meerrettichblättern, ernährt.

Westliche Honigbiene
Apis mellifera
Wird von den dichten Rispen kleiner weißer Blüten zur Pollen- und Nektarsammlung angezogen.
Merkmale
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Auch bekannt als
Noch keine Alternativnamen vorhanden.
Sammlungen
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Sicherheit
Gefahr
1/5 · Sehr gering
Noch keine besonderen Sicherheitshinweise.
Häufig gestellte Fragen
Wie identifiziert man Meerrettich?
Der einfachste Weg, Meerrettich zu bestimmen, ist die Verwendung der Naturführer-App Snappit.
Was ist der/die/das länge von Meerrettich?
60-150 cm
Was ist der/die/das gewicht von Meerrettich?
0.5-3 kg
Was ist der/die/das lebenserwartung von Meerrettich?
5-20 Jahre
Was frisst Meerrettich?
Als photosynthetischer Autotroph produziert er seine eigene Energie unter Verwendung von Sonnenlicht, Kohlendioxid und Wasser, während er Nährstoffe aus dem Boden aufnimmt.
Wo findet man Meerrettich normalerweise?
Man findet ihn typischerweise in feuchten, nährstoffreichen Böden an Straßenrändern, in Uferzonen, auf verlassenen Ackerflächen und gestörtem Gelände.
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