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Nördlicher Flachbärlapp

diphasiastrum complanatum

Der Nördliche Flachbärlapp ist eine uralte Gefäßpflanze aus der Familie der Bärlappgewächse. Oft wird er mit winzigen Nadelbaumsetzlingen verwechselt. Diese immergrüne, kriechende Pflanze verleiht dem Waldboden einen Hauch von urtümlichem Charme. Sie breitet sich über horizontale unterirdische Stängel (Rhizome) aus, aus denen fächerförmige, abgeflachte vegetative Zweige hervorgehen. Aufgrund seiner Ähnlichkeit mit Zedernzweigen wurde er lange Zeit wegen seines ästhetischen und dekorativen Wertes geschätzt, obwohl es sich tatsächlich um einen Bärlapp handelt – eine Pflanzenlinie, die Millionen von Jahren vor den modernen Samenpflanzen existierte. Diese Art spielt eine wichtige Rolle in borealen und montanen Waldökosystemen, indem sie den Boden bindet und Kleinstlebewesen einen Mikro-Lebensraum bietet.

Lebensraum: Vorkommend in trockenen bis feuchten borealen Wäldern, sauren Waldgebieten und bergigen Kiefernheiden, oft zwischen Moosen und Heidekrautgewächsen wachsend.

Aussehen

Diese Pflanze ist leicht an ihren abgeflachten, gelblich-grünen Zweigen zu erkennen, die sich gabelig verzweigen und wie winzige Zedernfächer ausbreiten. Die schuppenartigen Blätter liegen eng an den Stängeln in vier deutlichen Reihen an. Im Spätsommer erscheinen aufrechte, verzweigte Stiele, die gelb-braune, zapfenähnliche Strukturen tragen, sogenannte Strobili, welche staubartige Sporen freisetzen. Die gesamte Pflanze erreicht typischerweise eine Höhe von 10 bis 30 Zentimetern, während ihre kriechenden Ausläufer mehrere Meter am Waldboden entlangwachsen können.

ReichPlantaeStammTracheophytaKlasseLycopodiopsidaOrdnungLycopodialesFamilieLycopodiaceaeGattungDiphasiastrum
Nördlicher Flachbärlapp
Nördlicher Flachbärlapp

Kategorie

Pflanzen

Seltenheit

Common

Gefahr

1/5 · Sehr gering

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Interessante Fakten

Da die Sporen stark wasserabweisend (hydrophob) sind, kann man die Hand damit überziehen und dann ins Wasser tauchen, um sie völlig trocken wieder herauszuziehen.

Lycopodium-Pulver, hergestellt aus den trockenen Sporen dieser und verwandter Bärlapparten, wurde als erstes Blitzlichtpulver in der Fotografie verwendet.

Die unterirdische Gametophyten-Generation dieser Pflanze kann bis zu 15 Jahre lang völlig im Dunkeln leben und sich vollständig von symbiotischen Pilzen ernähren, bevor sie die grünen Triebe hervorbringt, die wir sehen.

Maße und Details

Länge
10-100 cm
Lebenserwartung
10-100 Jahre

Ernährung und Fütterung

Als photosynthetische Pflanze produziert der Nördliche Flachbärlapp seine eigene Energie mithilfe von Sonnenlicht, Wasser und Kohlendioxid.

Hauptnahrung

  • Sonnenlicht
  • Wasser
  • Kohlendioxid
  • Bodenmineralien

Ökologische Zusammenhänge

Mutualismus

Schwarzfichte

Picea mariana

Schafft die sauren, schattigen Waldbodenbedingungen und die Nadelstreu, die für das Gedeihen des Flachbärlapps notwendig sind.

Mutualismus

Arbuskulärer Mykorrhizapilz

Glomus intraradices

Ernährt das unterirdische, nicht-photosynthetische Gametophytenstadium des Flachbärlapps durch Mykorrhiza-Verbindungen.

Merkmale

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Auch bekannt als

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Sammlungen

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Sicherheit

Gefahr

1/5 · Sehr gering

Noch keine besonderen Sicherheitshinweise.

Häufig gestellte Fragen

Wie identifiziert man Nördlicher Flachbärlapp?

Der einfachste Weg, Nördlicher Flachbärlapp zu bestimmen, ist die Verwendung der Naturführer-App Snappit.

Was ist der/die/das länge von Nördlicher Flachbärlapp?

10-100 cm

Was ist der/die/das lebenserwartung von Nördlicher Flachbärlapp?

10-100 Jahre

Was frisst Nördlicher Flachbärlapp?

Als photosynthetische Pflanze produziert der Nördliche Flachbärlapp seine eigene Energie mithilfe von Sonnenlicht, Wasser und Kohlendioxid.

Wo findet man Nördlicher Flachbärlapp normalerweise?

Vorkommend in trockenen bis feuchten borealen Wäldern, sauren Waldgebieten und bergigen Kiefernheiden, oft zwischen Moosen und Heidekrautgewächsen wachsend.

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