
Peitschenwurzel-Klee
trifolium dasyphyllum
Der Peitschenwurzel-Klee (Trifolium dasyphyllum) ist eine widerstandsfähige mehrjährige Krautpflanze, die in hochalpinen Umgebungen heimisch ist. Dieses unscheinbare Mitglied der Erbsenblumengewächse ist ein Wunderwerk alpiner Anpassung, das unter Bedingungen gedeiht, wo viele andere Pflanzen Schwierigkeiten haben. Sein Name, „Whiproot“ (Peitschenwurzel), beschreibt treffend sein zähes, rhizomatöses Wurzelsystem, das es fest in felsigen, oft windexponierten Böden verankert und ihm hilft, sich vegetativ auszubreiten. Trotz seines rauen Lebensraums spielt er eine wichtige ökologische Rolle, indem er zur Bodenstabilisierung und Stickstoffanreicherung in nährstoffarmen alpinen Wiesen beiträgt. Er ist ein Zeugnis der Fähigkeit der Natur, unter extremen Bedingungen zu gedeihen, oft kleine, leuchtende Flecken aus Grün und Lila vor der rauen Berglandschaft bildend.
Lebensraum: Peitschenwurzel-Klee ist typischerweise in alpinen und subalpinen Zonen zu finden, gedeihend auf offenen Wiesen, felsigen Hängen, Schuttfeldern und in Tundra-Umgebungen.
Aussehen
Peitschenwurzel-Klee ist eine niedrig wachsende Pflanze, die typischerweise 5-20 cm hoch wird. Ihre Blätter sind dreiteilig (drei Blättchen), oft leicht behaart und können in der Farbe von Grün bis Rotbraun variieren, besonders unter exponierten Bedingungen. Die charakteristischen Blüten sind in dichten, kugelförmigen bis eiförmigen Köpfen angeordnet, normalerweise 1,5-3 cm im Durchmesser. Die einzelnen erbsenähnlichen Blüten sind überwiegend rosapurpur bis rosenrot, verblassen mit dem Alter zu helleren Farbtönen oder Weiß und sind oft von behaarten Tragblättern unterlegt. Ihre rhizomatösen Wurzeln sind zäh und faserig und erstrecken sich horizontal, um die Pflanze zu verankern.

Kategorie
PflanzenSeltenheit
Common
Gefahr
1/5 · Sehr gering
Snaps
1
Interessante Fakten
Trotz seiner geringen Größe trägt er erheblich zum Nährstoffkreislauf in seinem Ökosystem bei, indem er den Boden mit Stickstoff anreichert, wovon andere Alpenpflanzen profitieren.
Seine zähen „Peitschenwurzeln“ helfen ihm nicht nur, sich in rauen, windexponierten Böden zu verankern, sondern spielen auch eine entscheidende Rolle bei der Verhinderung von Bodenerosion an steilen Berghängen.
Die Blätter der Pflanze entwickeln oft einen rötlichen Schimmer bei direkter Sonneneinstrahlung oder kalten Temperaturen, ein Schutzmechanismus, der in der alpinen Flora häufig ist.
Peitschenwurzel-Klee ist in den Rocky Mountains in Höhen über 4.000 Metern (13.000 Fuß) zu finden, was seine unglaubliche Hochgebirgsresilienz unterstreicht.
Besondere Fähigkeiten
Stickstofffixierung
Wie andere Hülsenfrüchtler bildet Peitschenwurzel-Klee eine symbiotische Beziehung mit Rhizobium-Bakterien in seinen Wurzelknöllchen, die atmosphärischen Stickstoff in eine nutzbare Form umwandeln und so die armen alpinen Böden anreichern.
Rhizomatische Ausbreitung
Er besitzt einen robusten, kriechenden Wurzelstock (Rhizom), der ihm ermöglicht, sich vegetativ auszubreiten, raue, instabile Hänge zu besiedeln und dichte Matten zu bilden, die zur Bodenstabilisierung beitragen.
Extreme Kältetoleranz
An das raue alpine Klima angepasst, kann dieser Klee eisige Temperaturen, starke Winde und kurze Vegetationsperioden überstehen, was ihm ermöglicht, dort zu gedeihen, wo nur wenige andere Pflanzen wachsen können.
Maße und Details
- Länge
- 5-20 cm
- Gewicht
- 0.005-0.05 kg
- Lebenserwartung
- 5-15 Jahre
Ernährung und Fütterung
Als Autotroph produziert Peitschenwurzel-Klee seine eigene Nahrung durch Photosynthese, indem er Sonnenlicht, Kohlendioxid und Wasser nutzt. Es absorbiert essentielle Mineralnährstoffe aus dem Boden über sein Wurzelsystem.
Hauptnahrung
- Sonnenlicht
- Kohlendioxid
- Wasser
- Stickstoff
- Phosphor
- Kalium
Nahrungssuche
- Photosynthese Und Nährstoffaufnahme
Ökologische Zusammenhänge

Hummel
Bombus spp.
Bestäuber, wesentlich für die Fortpflanzung.

Gelbbauchmurmeltier
Marmota flaviventris
Weidet an Blättern, beeinflusst das Pflanzenwachstum.

Maultierhirsch
Odocoileus hemionus
Weidet an Blättern in alpinen Gebieten.
Rhizobium-Bakterien
Rhizobium spp.
Symbiotische Stickstofffixierung in Wurzelknöllchen.
Merkmale
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Auch bekannt als
Noch keine Alternativnamen vorhanden.
Sammlungen
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Sicherheit
Gefahr
1/5 · Sehr gering
Noch keine besonderen Sicherheitshinweise.
Häufig gestellte Fragen
Wie identifiziert man Peitschenwurzel-Klee?
Der einfachste Weg, Peitschenwurzel-Klee zu bestimmen, ist die Verwendung der Naturführer-App Snappit.
Was ist der/die/das länge von Peitschenwurzel-Klee?
5-20 cm
Was ist der/die/das gewicht von Peitschenwurzel-Klee?
0.005-0.05 kg
Was ist der/die/das lebenserwartung von Peitschenwurzel-Klee?
5-15 Jahre
Was frisst Peitschenwurzel-Klee?
Als Autotroph produziert Peitschenwurzel-Klee seine eigene Nahrung durch Photosynthese, indem er Sonnenlicht, Kohlendioxid und Wasser nutzt. Es absorbiert essentielle Mineralnährstoffe aus dem Boden über sein Wurzelsystem.
Wo findet man Peitschenwurzel-Klee normalerweise?
Peitschenwurzel-Klee ist typischerweise in alpinen und subalpinen Zonen zu finden, gedeihend auf offenen Wiesen, felsigen Hängen, Schuttfeldern und in Tundra-Umgebungen.
Wie jagt Peitschenwurzel-Klee?
Photosynthese Und Nährstoffaufnahme
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07.06.2026
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