
Pyrenäen-Distel
carduus carlinoides
Die Pyrenäen-Distel (Carduus carlinoides) ist eine widerstandsfähige, niedrig wachsende Staude, die in den hochalpinen Geröllfeldern und alpinen Graslandschaften der Pyrenäen und Nordwestspaniens beheimatet ist. Diese zähe Distel klammert sich an anspruchsvolles Gelände, wo nur wenige andere Arten überleben können, und spielt eine entscheidende Rolle bei der Stabilisierung lockerer alpiner Böden und der Bereitstellung wichtiger Nahrung für hochalpine Bestäuber. Ihr unverwechselbares Aussehen mit einer Rosette aus tief eingeschnittenen, dornigen Blättern und Büscheln leuchtend purpur-rosa Blütenköpfen macht sie zu einem beeindruckenden Anblick für Wanderer, die mutig genug sind, die hohen Gipfel zu erkunden. Trotz ihrer beeindruckenden stacheligen Verteidigung ist sie ein Schlüsselbestandteil des fragilen alpinen Ökosystems, perfekt angepasst, um intensiven Winden, kalten Temperaturen und starker ultravioletter Strahlung standzuhalten, die typisch für ihre Bergheimat sind.
Lebensraum: Zu finden in hochalpinen Graslandschaften, felsigen Geröllfeldern und kiesigen Hängen der Pyrenäen, typischerweise in Höhen zwischen 1.500 und 3.000 Metern.
Aussehen
Diese niedrig wachsende krautige Staude erreicht typischerweise eine Höhe von 10 bis 40 cm. Sie weist eine Grundrosette aus stark zerteilten, gräulich-grünen Blättern auf, die mit scharfen, gelbspitzigen Dornen besetzt und mit einem feinen, spinnwebartigen Flaum bedeckt sind. Die Blüten sind an den Enden kurzer, spinnwebartiger Stiele angeordnet und erscheinen als kompakte, flauschige Köpfe aus leuchtend pink-violetten Röhrenblüten, umgeben von dornigen, purpurfarbenen Hüllblättern.

Kategorie
PflanzenSeltenheit
Common
Gefahr
1/5 · Sehr gering
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Interessante Fakten
Trotz ihres stacheligen Aussehens gehört die Pyrenäen-Distel zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist somit eine nahe Verwandte von Sonnenblumen und Gänseblümchen.
Ihr dichtes Geflecht aus wolligen Haaren wirkt wie ein natürliches Gewächshaus, das eine Schicht warmer Luft nahe der Pflanzenoberfläche einschließt, um eisige Bergnächte zu überleben.
Der Artname 'carlinoides' bezieht sich auf ihre Ähnlichkeit mit der Silberdistel (Gattung Carlina), einer anderen alpinen Pflanzengruppe.
Ernährung und Fütterung
Als photoautotrophe Pflanze produziert die Pyrenäen-Distel ihre eigene Energie durch Photosynthese, indem sie Sonnenlicht, Kohlendioxid und Wasser nutzt und dabei Mineralien aus dem Gebirgsboden aufnimmt.
Hauptnahrung
- Sonnenlicht
- Kohlendioxid
- Wasser
- Bodenmineralien
Ökologische Zusammenhänge
Alpenhummel
Bombus alpinus
Bestäubt die Distelblüten, während sie in hochalpinen Umgebungen Nektar und Pollen aufnimmt.
Pyrenäen-Gams
Rupicapra pyrenaica
Weidet gelegentlich an der Pflanze, trotz ihrer schützenden scharfen Dornen.

Distelfalter
Vanessa cardui
Legt Eier auf die Blätter, die den Raupen als Nahrung dienen.
Merkmale
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Auch bekannt als
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Sammlungen
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Sicherheit
Gefahr
1/5 · Sehr gering
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Häufig gestellte Fragen
Wie identifiziert man Pyrenäen-Distel?
Der einfachste Weg, Pyrenäen-Distel zu bestimmen, ist die Verwendung der Naturführer-App Snappit.
Was frisst Pyrenäen-Distel?
Als photoautotrophe Pflanze produziert die Pyrenäen-Distel ihre eigene Energie durch Photosynthese, indem sie Sonnenlicht, Kohlendioxid und Wasser nutzt und dabei Mineralien aus dem Gebirgsboden aufnimmt.
Wo findet man Pyrenäen-Distel normalerweise?
Zu finden in hochalpinen Graslandschaften, felsigen Geröllfeldern und kiesigen Hängen der Pyrenäen, typischerweise in Höhen zwischen 1.500 und 3.000 Metern.
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