
Rostblättrige Alpenrose
rhododendron ferrugineum
Die Rostblättrige Alpenrose ist ein ikonischer immergrüner Strauch, der in den Hochgebirgsregionen der europäischen Alpen, Pyrenäen, des Jura und der nördlichen Apenninen beheimatet ist. Berühmt für ihre spektakuläre sommerliche Blütenpracht, bedeckt dieser widerstandsfähige Alpenspezialist die Hänge mit leuchtend rosa bis tiefroten Blüten und verwandelt schroffe Berghänge in farbenprächtige Gärten. Sie spielt eine wichtige ökologische Rolle, indem sie alpine Böden stabilisiert und Deckung für die hochalpine Tierwelt bietet, obwohl ihr Laub aufgrund giftiger Verbindungen von den meisten Weidetieren unberührt bleibt. Ihre Ausdauer und atemberaubenden Blüten haben ihr in der europäischen Bergfolklore und alpinen Kultur einen legendären Status eingebracht.
Lebensraum: Wächst auf sauren, nährstoffarmen Böden in subalpinen und alpinen Zwergstrauchheiden, offenen Nadelwäldern und felsigen Berghängen.
Aussehen
Ein niedrig wachsender, stark verzweigter Strauch, der eine Höhe von 30 bis 100 cm erreicht und lederartige, dunkelgrüne elliptische Blätter besitzt, die auf der Oberseite glänzend und auf der Unterseite dicht mit rostfarbenen Schuppen bedeckt sind. Im Früh- bis Hochsommer blüht er mit kompakten Büscheln glockenförmiger, leuchtend rosafarbener Blüten, jede mit auffälligen Staubblättern.

Kategorie
PflanzenSeltenheit
Common
Gefahr
1/5 · Sehr gering
Snaps
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Interessante Fakten
Alle Teile der Rostblättrigen Alpenrose enthalten Grayanotoxine, wodurch die Pflanze und sogar Honig, der aus ihrem Nektar gewonnen wird, hochgiftig sind.
Sie ist eine der klassischen Symbolblumen der Alpen, die in traditionellen Alpenliedern und der Folklore häufig als Zeichen der Widerstandsfähigkeit gefeiert wird.
Die rostfarbene Färbung auf den Blattunterseiten ist kein Schmutz, sondern Tausende winziger schützender Drüsenschuppen.
Besondere Fähigkeiten
Rostfarbener Schuppenschutz
Dichte Drüsenschuppen an den Blattunterseiten schützen vor Wasserverlust und schirmen die Pflanze vor rauer, hochalpiner ultravioletter Strahlung ab.
Anpassungsfähigkeit an sauren Boden
Geht komplexe symbiotische Beziehungen mit Erikoid-Mykorrhizapilzen ein, die es ihr ermöglichen, Nährstoffe aus extrem sauren und nährstoffarmen Gebirgsböden aufzunehmen.
Chemische Abwehr
Produziert Grayanotoxine in ihren Geweben, um Pflanzenfresser abzuschrecken und sich vor weidendem Alvieh zu schützen.
Maße und Details
- Länge
- 30-100 cm
- Lebenserwartung
- 50-100 Jahre
Ernährung und Fütterung
Als photoautotrophe Pflanze produziert sie ihre eigenen Nährstoffe mit Sonnenlicht, Kohlendioxid und Wasser durch Photosynthese, ergänzt durch Bodenmineralien über Pilzsymbiose.
Hauptnahrung
- Sonnenlicht
- Wasser
- Kohlendioxid
- Bodenmineralien
Ökologische Zusammenhänge

Erdhummel
Bombus terrestris
Bestäubungspartner, der die Blüten während des kurzen Alpensommers für Nektar besucht.
Fichtenrost
Chrysomyxa rhododendri
Ein parasitärer Rostpilz, der die Blätter der Alpenrose infiziert und seinen komplexen Lebenszyklus zwischen dieser Pflanze und Fichten vollendet.
Bergpieper
Anthus spinoletta
Eine hochalpine Vogelart, die Alpenrosendickichte als Unterschlupf und Nistplätze nutzt.
Merkmale
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Auch bekannt als
Noch keine Alternativnamen vorhanden.
Sammlungen
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Sicherheit
Gefahr
1/5 · Sehr gering
Noch keine besonderen Sicherheitshinweise.
Häufig gestellte Fragen
Wie identifiziert man Rostblättrige Alpenrose?
Der einfachste Weg, Rostblättrige Alpenrose zu bestimmen, ist die Verwendung der Naturführer-App Snappit.
Was ist der/die/das länge von Rostblättrige Alpenrose?
30-100 cm
Was ist der/die/das lebenserwartung von Rostblättrige Alpenrose?
50-100 Jahre
Was frisst Rostblättrige Alpenrose?
Als photoautotrophe Pflanze produziert sie ihre eigenen Nährstoffe mit Sonnenlicht, Kohlendioxid und Wasser durch Photosynthese, ergänzt durch Bodenmineralien über Pilzsymbiose.
Wo findet man Rostblättrige Alpenrose normalerweise?
Wächst auf sauren, nährstoffarmen Böden in subalpinen und alpinen Zwergstrauchheiden, offenen Nadelwäldern und felsigen Berghängen.
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