
Sierra-Stachelbeere
ribes roezlii
Die Sierra-Stachelbeere ist ein sehr markanter laubabwerfender Strauch, der in den Bergregionen Kaliforniens, Oregons, Nevadas und des nördlichen Baja California beheimatet ist. Sie ist bekannt für ihre Widerstandsfähigkeit und ihr einzigartiges Erscheinungsbild in Bergwäldern, an felsigen Hängen und in Chaparral-Ökosystemen. Im Spätfrühling zeigt die Pflanze auffällige zweifarbige Blüten, die anmutig von ihren stacheligen Zweigen herabhängen und früh in der Saison Bestäuber anlocken.
Lebensraum: Man findet sie in montanen Nadelwäldern, Chaparral und an felsigen Hängen in Höhenlagen zwischen 1.000 und 2.600 Metern.
Aussehen
Als aufrechter oder ausgebreiteter Strauch, der bis zu 1,2 Meter hoch wird, ist die Sierra-Stachelbeere stark mit scharfen, 1- bis 3-fach verzweigten Knoten-Dornen entlang ihrer rötlich-braunen Stängel bewehrt. Ihre hellgrünen Blätter sind tief gelappt und handförmig, bis zu 4 Zentimeter breit. Die Blüten weisen zurückgeschlagene, tief karmesinrote bis violette Kelchblätter auf, die kleinere, weiße Blütenblätter umgeben. Ihre runden, leuchtend roten bis violetten Früchte sind leicht an ihrer dichten Bedeckung mit steifen, drüsigen Stacheln zu erkennen.

Kategorie
PflanzenSeltenheit
Common
Gefahr
1/5 · Sehr gering
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Interessante Fakten
Sein wissenschaftlicher Name 'roezlii' ehrt Benedikt Roezl, einen produktiven tschechischen Botaniker und Pflanzensammler des 19. Jahrhunderts, der ausgiebig in Amerika reiste.
Indianerstämme wie die Miwok ernteten historisch die stacheligen Früchte, rollten sie in Körben oder Kiefernnadeln, um die scharfen Dornen vor dem Verzehr sicher zu entfernen.
Das weiche, süße Innere der Stachelbeerfrucht wird sehr schmackhaft, sobald die äußere Panzerung aus drüsigen Stacheln umgangen ist.
Besondere Fähigkeiten
Stachelige Panzerverteidigung
Steife Knotendornen und borstige, stachelige Fruchthüllen halten Pflanzenfresser wie Rehe und Nagetiere davon ab, anfällige Blätter und unreife Samen zu fressen.
Nachbrand-Regeneration
Nach Waldbränden kann sie kräftig aus ihrer Wurzelkrone wieder austreiben oder sich aus hitzestimulierten Samenbanken im Boden entwickeln.
Trockenheitslaubabwurf
Sie kann ihre Blätter während schwerer sommerlicher Dürren vorzeitig abwerfen, um lebenswichtige Feuchtigkeit zu speichern und in trockenen Felsböden zu überleben.
Maße und Details
- Länge
- 50-120 cm
- Lebenserwartung
- 10-30 Jahre
Ernährung und Fütterung
Als fotoautotrophe Pflanze produziert die Sierra-Stachelbeere ihre eigenen Zucker und Energie durch Photosynthese unter Nutzung von Sonnenstrahlung, Wasser und Kohlendioxid.
Hauptnahrung
- Sonnenlicht
- Wasser
- Kohlendioxid
- Bodennährstoffe
Ökologische Zusammenhänge
Annaskolibri
Calypte anna
Die röhrenförmigen, nickenden Blüten der Sierra-Stachelbeere sind eine wichtige Nektarquelle und werden hauptsächlich von Kolibris bestäubt.
Douglas-Hörnchen
Tamiasciurus douglasii
Kleine Säugetiere suchen am Boden nach den reifen, stacheligen Beeren, verzehren das Fruchtfleisch und verbreiten anschließend die Samen.

Maultierhirsch
Odocoileus hemionus
Die Blätter und jungen Triebe werden trotz der schützenden Dornen gelegentlich verbissen, besonders wenn andere Vegetation knapp ist.
Merkmale
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Auch bekannt als
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Sammlungen
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Sicherheit
Gefahr
1/5 · Sehr gering
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Häufig gestellte Fragen
Wie identifiziert man Sierra-Stachelbeere?
Der einfachste Weg, Sierra-Stachelbeere zu bestimmen, ist die Verwendung der Naturführer-App Snappit.
Was ist der/die/das länge von Sierra-Stachelbeere?
50-120 cm
Was ist der/die/das lebenserwartung von Sierra-Stachelbeere?
10-30 Jahre
Was frisst Sierra-Stachelbeere?
Als fotoautotrophe Pflanze produziert die Sierra-Stachelbeere ihre eigenen Zucker und Energie durch Photosynthese unter Nutzung von Sonnenstrahlung, Wasser und Kohlendioxid.
Wo findet man Sierra-Stachelbeere normalerweise?
Man findet sie in montanen Nadelwäldern, Chaparral und an felsigen Hängen in Höhenlagen zwischen 1.000 und 2.600 Metern.
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