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Sternmull

condylura cristata

Der Sternmull (Condylura cristata) ist zweifellos eines der bizarrsten und außergewöhnlichsten Säugetiere der Erde. Sofort erkennbar an dem Ring aus 22 rosa, fleischigen Tentakeln, die seine Schnauze umrahmen, ist dieser semiaquatische Maulwurf ein Wunder der evolutionären Anpassung. Er ist in den Feuchtgebieten und feuchten Wäldern des östlichen Nordamerikas beheimatet und verbringt einen Großteil seiner Zeit damit, schlammige, flache Tunnel zu durchqueren oder in Bäche zu tauchen, auf der Suche nach wirbellosen Beutetieren. Obwohl er funktional blind ist, nimmt der Sternmull seine dunkle Welt mit erstaunlicher Klarheit wahr. Sein Stern fungiert als ein ultra-sensibles taktiles Auge, das es ihm ermöglicht, physische Informationen blitzschnell zu verarbeiten. Faszinierenderweise bleibt diese Art während der strengen Wintermonate sehr aktiv und schwimmt häufig unter gefrorenen Teichen, um zu jagen. Seine einzigartige Physiologie und sein ungewöhnliches Aussehen machen ihn zu einem Lieblingsthema unter Biologen und Naturfreunden gleichermaßen.

Lebensraum: Kommt in feuchten Lebensräumen in tieferen Lagen vor, wie Feuchtgebieten, Sümpfen, Mooren und den schlammigen Ufern von Bächen und Teichen.

Aussehen

Der Sternmull ist ein kräftiges, kleines Säugetier mit einer typischen Länge von 15 bis 20 Zentimetern. Sein auffälligstes Merkmal ist der markante, sternförmige Anhang an seiner Schnauze, der aus 22 beweglichen, rosa, fleischigen Strahlen besteht. Der Körper ist mit dickem, dunkelbraunem oder schwarzem, wasserabweisendem Fell bedeckt, das ihn bei aquatischen Ausflügen trocken hält. Er hat breite, beschuppte Vorderpfoten mit robusten Krallen, die nach außen zeigen, um beim Graben zu helfen, sowie einen dicken, schuppigen Schwanz, der im Winter oft bemerkenswert anschwillt, um als Fettreserve zu dienen. Seine Augen sind winzig und durch das dichte Fell kaum sichtbar, und er besitzt überhaupt keine äußeren Ohrmuscheln.

ReichAnimaliaStammChordataKlasseMammaliaOrdnungEulipotyphlaFamilieTalpidaeGattungCondylura
Sternmull
Sternmull

Kategorie

Säugetiere

Seltenheit

Common

Gefahr

1/5 · Sehr gering

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Interessante Fakten

Sein 'Stern' ist keine Nase zum Riechen, sondern ein hochentwickeltes Tastorgan, das über 25.000 mikroskopische Sinnesrezeptoren, sogenannte Eimersche Organe, enthält.

Der Schwanz des Maulwurfs schwillt im Winter auf das Drei- bis Vierfache seiner normalen Größe an, um als Fettreserve für die strengen kalten Monate zu dienen.

Der Sternmull ist das am schnellsten fressende Säugetier der Erde, das in nur 227 Millisekunden eine Mahlzeit identifizieren und verzehren kann.

Im Gegensatz zu den meisten Maulwürfen ist der Sternmull ein ausgezeichneter Schwimmer und jagt aktiv Wasserinsekten und kleine Fische in Bächen und Teichen, sogar im Winter unter dem Eis.

Maße und Details

Länge
15-20 cm
Gewicht
0.035-0.075 kg
Lebenserwartung
3-4 Jahre
Gelegegröße
2-7
Brutzeit
45 Tage

Ernährung und Fütterung

Der Sternmull ernährt sich hauptsächlich von kleinen aquatischen und terrestrischen Wirbellosen, die in schlammigen Böden und flachen Gewässern vorkommen.

Altersunterschiede: Säuglinge gehen nach dem Abstillen im Alter von etwa drei bis vier Wochen zu einer Diät aus weichen Wirbellosen über.

Hauptnahrung

  • Regenwürmer
  • Wasserinsekten
  • Blutegel
  • Kleine Amphibien
  • Kleine Fische

Nahrungssuche

  • Futtersuche

Merkmale

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Auch bekannt als

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Sammlungen

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Sicherheit

Gefahr

1/5 · Sehr gering

Noch keine besonderen Sicherheitshinweise.

Häufig gestellte Fragen

Wie identifiziert man Sternmull?

Der einfachste Weg, Sternmull zu bestimmen, ist die Verwendung der Naturführer-App Snappit.

Was ist der/die/das länge von Sternmull?

15-20 cm

Was ist der/die/das gewicht von Sternmull?

0.035-0.075 kg

Was ist der/die/das lebenserwartung von Sternmull?

3-4 Jahre

Was frisst Sternmull?

Der Sternmull ernährt sich hauptsächlich von kleinen aquatischen und terrestrischen Wirbellosen, die in schlammigen Böden und flachen Gewässern vorkommen.

Wo findet man Sternmull normalerweise?

Kommt in feuchten Lebensräumen in tieferen Lagen vor, wie Feuchtgebieten, Sümpfen, Mooren und den schlammigen Ufern von Bächen und Teichen.

Wie jagt Sternmull?

Futtersuche

Was ist der/die/das gelegegröße von Sternmull?

2-7

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