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Wassermiere

stellaria aquatica

Die Wassermiere, wissenschaftlich bekannt als Stellaria aquatica (und früher Myosoton aquaticum), ist eine ausladende, feuchtigkeitsliebende mehrjährige krautige Pflanze, die in gemäßigten Zonen gedeiht. Entlang von Bachufern, feuchten Gräben und sumpfigen Wiesen gefunden, spielt diese widerstandsfähige Pflanze eine leise, aber vitale Rolle in ihrem lokalen Ökosystem. Sie wirkt als natürlicher Bodenstabilisator entlang von Wasserläufen, verhindert Erosion bei kleineren Überschwemmungen und bietet gleichzeitig verschiedenen Insekten Unterschlupf und Nahrung. Obwohl sie oft aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit anderen gewöhnlichen Unkräutern übersehen wird, verleihen ihre üppigen, blättrigen Verwicklungen und zarten sternförmigen Blüten Feuchtgebieten und feuchten Wäldern einen weichen, grünen Charme. Sie ist eine hoch anpassungsfähige Art, die ein schönes Beispiel für die einfachen, robusten Designs der Natur ist.

Lebensraum: Typischerweise in feuchten, fruchtbaren Böden an Fluss- und Bachufern, feuchten Wäldern und sumpfigen Wiesen zu finden.

Aussehen

Die Wassermiere zeichnet sich durch ihre ausladenden, brüchigen Stängel aus, die bis zu 120 cm lang werden können und sich oft auf umliegende Vegetation stützen. Die oberen Teile der Stängel sind mit klebrigen, drüsenartigen Haaren bedeckt. Ihre Blätter sind gegenständig, hellgrün, herzförmig oder breit-oval und typischerweise 2 bis 5 cm lang, wobei die unteren Blätter kurze Stiele haben und die oberen Blätter stängellos sind. Das markanteste Merkmal ist ihre Blüte: eine kleine, weiße Blüte mit fünf Blütenblättern, die so tief gespalten sind, dass sie leicht wie zehn einzelne Blütenblätter erscheinen. In der Mitte der Blüte wird ein aufmerksamer Beobachter fünf deutliche Griffel entdecken, ein wichtiges Erkennungsmerkmal, das sie von anderen Sternmierearten unterscheidet, die typischerweise nur drei Griffel haben.

ReichPlantaeStammTracheophytaKlasseMagnoliopsidaOrdnungCaryophyllalesFamilieCaryophyllaceaeGattungStellaria
Wassermiere
Wassermiere

Kategorie

Pflanzen

Seltenheit

Common

Gefahr

1/5 · Sehr gering

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Interessante Fakten

Jedes der fünf weißen Blütenblätter ist so tief in der Mitte gespalten, dass die Blüte für den beiläufigen Beobachter wie zehn Blütenblätter erscheint.

Ihre klebrigen Stängelhaare fungieren als natürliche physikalische Falle, die winzige kriechende Schädlinge daran hindert, zu den empfindlichen Fortpflanzungsorganen der Blüte zu gelangen und diese zu beschädigen.

Während die meisten Sternmieren drei Griffel in der Mitte ihrer Blüten haben, besitzt die Wassermiere fünf, was Botaniker historisch dazu veranlasste, sie in eine eigene Gattung, Myosoton, einzuordnen.

Maße und Details

Länge
10-120 cm
Lebenserwartung
1-2 Jahre

Ernährung und Fütterung

Als photoautotrophe Pflanze nutzt die Wassermiere Sonnenlicht, Kohlendioxid und Wasser, um Zucker durch Photosynthese zu synthetisieren, wobei sie essentielle Mineralien aus feuchten Böden aufnimmt.

Hauptnahrung

  • Sonnenlicht
  • Kohlendioxid
  • Wasser
  • Stickstoff
  • Phosphor

Ökologische Zusammenhänge

wird gefressen von

Hausmutter

Noctua pronuba

Die Raupen dieser Motte ernähren sich vom üppigen Laub der Wassermiere.

Mutualismus

Honigbiene

Apis mellifera

Bienen besuchen die offenen Blüten der Wassermiere für Nektar und Pollen und helfen bei der Bestäubung.

Parasit

Grüne Pfirsichblattlaus

Myzus persicae

Blattläuse saugen nährstoffreichen Saft aus den zarten, fleischigen Stängeln der Pflanze.

Merkmale

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Auch bekannt als

Noch keine Alternativnamen vorhanden.

Sammlungen

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Sicherheit

Gefahr

1/5 · Sehr gering

Noch keine besonderen Sicherheitshinweise.

Häufig gestellte Fragen

Wie identifiziert man Wassermiere?

Der einfachste Weg, Wassermiere zu bestimmen, ist die Verwendung der Naturführer-App Snappit.

Was ist der/die/das länge von Wassermiere?

10-120 cm

Was ist der/die/das lebenserwartung von Wassermiere?

1-2 Jahre

Was frisst Wassermiere?

Als photoautotrophe Pflanze nutzt die Wassermiere Sonnenlicht, Kohlendioxid und Wasser, um Zucker durch Photosynthese zu synthetisieren, wobei sie essentielle Mineralien aus feuchten Böden aufnimmt.

Wo findet man Wassermiere normalerweise?

Typischerweise in feuchten, fruchtbaren Böden an Fluss- und Bachufern, feuchten Wäldern und sumpfigen Wiesen zu finden.

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