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ZooNordrhein-Westfalen, Deutschland

Aachener Tierpark Euregiozoo

Im Aachener Tierpark Euregiozoo könnt ihr einen halben Tag mit Tieren verbringen und den Kindern viel Zeit zum Spielen und Entdecken lassen.

Über diesen Ort

Im Aachener Tierpark Euregiozoo könnt ihr einen halben Tag mit Tieren verbringen und den Kindern viel Zeit zum Spielen und Entdecken lassen. Der Beverbach und sein See prägen den 8,9 Hektar großen Park: Neben Wasservögeln gibt es Kamele, Affen, Eulen und die Bewohner der Afrika-Freianlage zu beobachten. Schaut zuerst auf die Infotafel am Eingang, sucht euch bei Interesse eine passende Fütterung aus und macht die Brillenpinguine in der Nähe zu eurem ersten längeren Halt.

Es lohnt sich, hier langsam unterwegs zu sein. Vielleicht bleibt ihr länger bei einer Erdmännchengruppe, als ihr für den Weg zum nächsten Gehege braucht, oder ein Spielplatz bestimmt, wo die nächste Pause stattfindet. Auf dem Kinderbauernhof lernt ihr Haus- und Nutztiere kennen. Die Energiestationen lenken den Blick auf andere Fragen: Wie lassen sich Sonnenlicht, Wind oder Muskelkraft nutzen? Sucht euch ein paar Dinge aus, die eure Familie unbedingt sehen möchte, und lasst dazwischen Platz für ungeplante Pausen. Besuch geplant? Lade die Snappit-App herunter, um Wildtiere vor Ort in Echtzeit zu bestimmen.

Der heutige Tierpark eröffnete 1966 im Drimborner Wäldchen. 1980 kam der Kinderbauernhof dazu, der weiterhin ein wichtiger Teil der pädagogischen Arbeit ist: Die teilnehmenden Kinder lernen, im Alltag Verantwortung für Haus- und Nutztiere zu übernehmen. Die Nähe zu den Grenzen mit Belgien und den Niederlanden spiegelt sich im Namen Euregiozoo wider.

Was ihr hier machen könnt

Für einen kürzeren Besuch könnt ihr die Pinguine mit dem Bereich rund um den Kinderbauernhof, dem Zwergziegengehege und einem Spielplatz verbinden. Mit mehr Zeit kommen der See, die Kleinen Pandas und Mangusten sowie die Kamelanlage Karawanserei und die Afrika-Freianlage dazu. Insgesamt gibt es im Tierpark etwa 3 km Wege. Das ist die Länge des Wegenetzes, keine Strecke, die ihr unbedingt zurücklegen müsst. Wählt eure Abzweigungen mit dem Besucherplan.

Gebt den Kindern am Gehege eine kleine Beobachtungsfrage mit: Welches Tier ruht, welches schaut sich um und welches sucht Futter? Auch die begehbare Wellensittichanlage lädt zum Verweilen zwischen den Vögeln ein, wenn sie geöffnet ist. Ältere Kinder können einen der kostenlosen deutschsprachigen Rallye-Bögen mitnehmen. Es gibt Varianten vom Kindergartenalter bis zur weiterführenden Schule. Ein Stift und ein paar gut ausgewählte Fragen reichen oft schon.

Saisonale Infos

Der Tierpark ist ganzjährig geöffnet. Im Winter schließt er früher; bei extremem Wetter können sich Öffnungszeiten und Zugang ändern. Der Kiosk am Kinderbauernhof macht ab Ende Oktober Winterpause und kann auch bei sehr schlechtem Wetter geschlossen bleiben. Nehmt eigene Verpflegung mit, wenn ihr euch darauf nicht verlassen könnt. Prüft vor der Anreise die offiziellen Besucherinformationen.

Barrierefreiheit

Der aachen tourist service führt den Tierpark als kinderwagentauglich. Fragt für einen Besuch mit Rollstuhl beim Tierpark nach passenden Wegen, besonders wenn Steigungen oder Bodenbeläge wichtig sind. Barrierefreie Toiletten und Wickelräume sind vorhanden. Den Schlüssel bekommt ihr an der Kasse oder in der Hauptsaison am Kiosk. Buchbar sind unter anderem eine rollstuhlgeeignete Seniorenführung und individuell abgestimmte Führungen für blinde und sehbehinderte Menschen.

Nicht verpassen

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Brillenpinguine nahe dem Eingang

ein schöner erster Halt mit einer Verbindung zum Schutz wild lebender Pinguine in Südafrika.

2

Afrika-Freianlage und Karawanserei

Vergleicht Zebras, Strauße und Antilopen mit den Tieren der benachbarten Kamelanlage.

3

Beverbach-Stausee und Vogelanlagen

Nehmt euch Zeit für Wasservögel, Schnee-Eulen und die begehbare Wellensittichanlage.

4

Spielplätze, Haus- und Nutztiere und Energiestationen

Verbindet eure Tierrunde mit Pausen und kleinen Experimenten.

Spaziergänge und Routen

Pinguine, Bauernhof und Spielen

Beginnt bei den Pinguinen nahe dem Eingang. Danach könnt ihr die Zwergziegen, den Info-Pavillon zur Nutztierhaltung und einen Spielplatz besuchen. Lasst Zeit für einen zweiten Abstecher zu dem Gehege, das euer Kind am spannendsten fand.

Sprecht bei eingeschränkter Mobilität vor dem Start eine geeignete kurze Runde mit dem Personal ab.

See und weitere Tieranlagen

Nach den Pinguinen und dem Kinderbauernhof ist der See das nächste Ziel. Geht weiter zu Kleinen Pandas, Erdmännchen und Mangusten. Anschließend könnt ihr Kamele, Afrika-Freianlage und Vogelanlagen besuchen, bevor ihr euch wieder Richtung Eingang wendet.

Fragt das Personal nach den Wegen am See und im westlichen Teil, wenn bestimmte Bodenbeläge oder Steigungen für euren Besuch entscheidend sind.

Aktivitäten

Fünf Minuten mit einem Tier

Sucht euch ein Erdmännchen, einen Pinguin oder einen Berberaffen aus und notiert ruhig jeden Wechsel seiner Beschäftigung. Kinder können für Bewegung, Ruhe und Umschauen kleine Symbole zeichnen und anschließend ihre Notizen vergleichen. Es geht darum, mehr wahrzunehmen, statt möglichst viele Tiere abzuhaken.

Eine Energiefrage zwischen den Gehegen

Wählt eine Energiestation aus: Woher kommt die Energie, wie wird sie nutzbar, und wo könntet ihr dieselbe Idee zu Hause einsetzen? Die Stationen verbinden erneuerbare Energien mit Beispielen aus der Tier- und Pflanzenwelt. Teilweise gibt es Modelle oder Versuche zum Mitmachen.

Ein paar Rallye-Fragen

Ladet vor dem Besuch den passenden Rallye-Bogen für das Alter der Kinder herunter. Jedes Kind darf sich ein paar Fragen aussuchen; die Antworten findet ihr gemeinsam mithilfe der Gehegeschilder. So hat der Spaziergang ein Ziel, ohne dass jeder Halt zur Schulaufgabe wird.

Den Besuch im Freien verkürzen

Bei kurzen Schauern könnt ihr euch auf Pinguine und Kinderbauernhof konzentrieren und alles Weitere offenlassen. Nehmt regendichte Kleidung mit und verlasst euch nicht auf den saisonal geöffneten Kiosk als Unterschlupf. Bei anhaltendem Regen lohnt es sich, den Zoobesuch auf einen trockeneren Tag zu verschieben, damit die Kinder auch die Spielplätze ausgiebig nutzen können.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Beginnt bei den Pinguinen und beobachtet eine Weile einen einzelnen Vogel, statt die ganze Gruppe fotografieren zu wollen. Vergleicht, wie er sich im Wasser und an Land bewegt.

Nehmt euch bei den Kleinen Pandas Zeit, die ganze Anlage abzusuchen. Wenn beim ersten Besuch wenig zu sehen ist, plant später auf eurem Rundgang noch einen Blick ein.

Beobachtet mehrere Erdmännchen gleichzeitig: Machen sie gerade dasselbe? Eine kurze Bildfolge kann mehr erzählen als eine einzelne Nahaufnahme.

Vergleicht die Mangusten mit den Erdmännchen nebenan. Achtet auf Unterschiede in der Körperform und darauf, wie die Gruppe ihr Gehege nutzt.

Sucht euch an der Karawanserei einen Blickwinkel, aus dem ihr das ganze Trampeltier seht. Fragt die Kinder, was ihnen an Füßen, Fell und Höckern auffällt, bevor ihr gemeinsam das Schild lest.

Schaut euch das Servalgehege in Ruhe an. Wenn das Tier zu sehen ist, versucht ein Porträt, auf dem auch die Ohren Platz haben. Ruft oder klopft nicht, um seine Aufmerksamkeit zu bekommen.

Auch eine still sitzende Eule ist ein lohnendes Motiv. Achtet ruhig auf kleine Kopfbewegungen und lasst die Kinder ihre Umrisse zeichnen, statt darauf zu warten, dass sie fliegt.

Bleibt an der Ibisanlage stehen und nutzt die Schilder, um die Arten zu unterscheiden. Vielleicht könnt ihr einen Vogel von der Seite fotografieren und sein Profil anschließend mit eurer Zeichnung vergleichen.

Achtet bei den Berberaffen auf das Miteinander: Wer geht auf wen zu, und welche Tiere sitzen zusammen? Haltet Abstand und überlasst es den Tieren, wie nah sie euch kommen möchten.

Sucht das Luchsgehege in Ruhe mit den Augen ab, statt sofort Bewegung zu erwarten. Wenn der Luchs nicht zu sehen ist, geht erst einmal weiter und entscheidet später, ob ihr noch einmal vorbeischauen möchtet.

Ein aufrecht stehendes Erdmännchen mit dunklen Augenflecken neben einer auf vier Beinen stehenden Zebramanguste mit dunklen Rückenbändern.

Erdmännchen und Zebramanguste im Artenvergleich. Beide sind im Aachener Guide verzeichnet. Achtet besonders auf Augenflecken und Rückenzeichnung. KI-Artenillustration, nicht maßstäblich.

Original illustration generated with OpenAI imagegen and editorial layout for Snappit.

Geschichten und Entdeckungen

Verantwortung auf dem Kinderbauernhof

Seit 1980 können Kinder und Jugendliche auf dem Kinderbauernhof die tägliche Arbeit mit Haus- und Nutztieren kennenlernen. Zum Füttern und Saubermachen kommen gemeinsames Lernen und Freizeitaktivitäten.

Eine Pinguinverbindung über Aachen hinaus

Mit der Unterstützung des Pinguinprojekts in Simon’s Town verbindet der Tierpark seine Brillenpinguine mit dem Schutz einer wild lebenden Kolonie in Südafrika. Diese beiden Lebenssituationen sind ein guter Ausgangspunkt für ein Gespräch darüber, was Artenschutz bedeutet.

Anreise und praktische Tipps

Im Besucherplan sind Spielplätze und Picknicktische eingezeichnet. Nahe dem Kinderbauernhof gibt es einen saisonal geöffneten Kiosk. Toiletten, barrierefreie WCs und Wickelmöglichkeiten sind vorhanden. Holt den jeweiligen Schlüssel, bevor ihr ihn braucht.

Der Eingang liegt an der Oberen Drimbornstraße 44, 52066 Aachen. Sucht für die Busanreise nach Tierpark oder Zeppelinstraße. Nutzt zum Parken die ausgewiesenen Flächen am Zoo und entlang der Adenauerallee. Der alte Pinguin-Ticket-Link auf der Zooseite eignet sich nicht mehr für die Tarifplanung.

Wendet euch für einen individuell abgestimmten Besuch vor der Anreise an den Tierpark. Das pädagogische Team bietet eine rollstuhlgeeignete Seniorenführung sowie ein eigenes Programm für blinde und sehbehinderte Menschen mit Tierlauten, Gerüchen und Tastmaterialien an. Besprecht bei der Buchung, was eure Gruppe braucht.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

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Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

Snap-Karte für diesen Ort

Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Das Ziel ist Obere Drimbornstraße 44. Die Buslinie 16 hält an der Haltestelle Tierpark. Alternativ erreicht ihr den Zoo von der Zeppelinstraße in etwa neun Minuten zu Fuß. Prüft eure Verbindung im aktuellen ASEAG-Fahrplan.

Nutzt mit dem Auto die ausgewiesenen Parkflächen; weitere Plätze liegen an der Adenauerallee. Fahrradbügel stehen vor dem Haupteingang, kostenlose Ladestationen für E-Bikes im inneren Eingangsbereich.

Besorgt euch den offiziellen Besucherplan und schaut bei der Ankunft auf die Fütterungstafel. Für die kurze Runde reichen Pinguine und Kinderbauernhof; wenn alle noch Lust und Kraft zum Laufen haben, nehmt den See und den westlichen Parkteil dazu.

Packt Getränke und etwas zu essen ein, besonders im Winter oder bei schlechtem Wetter. Wegen seiner saisonalen Öffnung ist der Kiosk keine verlässliche Lösung, wenn ein Kind hungrig wird.

Fragt nach dem Schlüssel für die barrierefreie Toilette oder den Wickelraum, bevor es dringend wird. Wenn Barrierefreiheit für eure Planung entscheidend ist, besprecht euren Weg vorab mit dem Tierpark unter +49 241 4757430.

Beim Tierpflegeprogramm des Kinderbauernhofs können angemeldete Kinder von 8–16 Jahren mitmachen. Zur Anmeldung gehört ein Gespräch mit dem pädagogischen Team; mit einer normalen Tageskarte ist ein Kind noch nicht angemeldet.

Haushunde müssen zu Hause bleiben. Eine Ausnahme gilt für zertifizierte Assistenzhunde; zeigt den Nachweis an der Kasse vor.

Bleibt beim Fotografieren auf den Besucherwegen und wartet ruhig auf einen freien Blick. Beachtet die Gehegeschilder und die Hinweise des Personals und haltet eure eigene Verpflegung von den Tieren fern.

Häufig gestellte Fragen

Ein halber Tag passt gut. Wenn ihr wenig Zeit habt, konzentriert euch auf die Pinguine nahe dem Eingang und den Kinderbauernhof. Wenn die Kinder ausgiebig spielen oder rätseln möchten, lasst den weiteren Tagesplan offen.
Vereinbart sie mit dem pädagogischen Team unter [email protected]. Angeboten werden unter anderem Familienführungen sowie Themen rund um Artenschutz und die Anpassung von Tieren an ihren Lebensraum. Nennt euren Wunschtermin, die Gruppengröße und eure Interessen, damit das Team euch passend beraten kann.
Probiert die Tierpark-Rallye zum Herunterladen aus, vergleicht die Körperformen der Tiere oder erkundet die Energiestationen. Im Info-Pavillon zur Nutztierhaltung geht es außerdem um Haus- und Nutztierrassen und ihre Haltung.
Plant nicht mehr damit. Die ASEAG hat dieses Ticket abgeschafft. Nutzt für die Busfahrt die aktuellen Tarifinformationen und prüft den Zooeintritt separat.
Die Pinguine sind ein anschauliches Beispiel. Der Tierpark unterstützt die Arbeit an der wild lebenden Brillenpinguinkolonie im südafrikanischen Simon’s Town. Dort helfen Ranger, Brutgebiete zu schützen, und bringen verletzte Vögel oder verlassene Jungtiere in fachkundige Pflege.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

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