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ZooNordrhein-Westfalen, Deutschland

Affen- und Vogelpark Eckenhagen

Im Affen- und Vogelpark Eckenhagen könnt ihr Affen beobachten, durch Freiflughallen spazieren und zwischendurch ausgiebig spielen.

Über diesen Ort

Im Affen- und Vogelpark Eckenhagen könnt ihr Affen beobachten, durch Freiflughallen spazieren und zwischendurch ausgiebig spielen. Der acht Hektar große Park liegt an einem Hang; ein etwa 3 km langer Rundweg verbindet Gärten und Gehege. Schaut bei der Ankunft zuerst nach den Einlasszeiten der Affengehege und plant danach euren Rundgang. Wenn ihr früh da seid, könnt ihr mit Vögeln oder Bauernhoftieren beginnen, solange die Besuchereingänge zu den Affen noch geschlossen sind.

In den beiden Affenbereichen leben unterschiedliche Tiere zusammen. Die Bolivianischen Totenkopfaffen teilen sich den Totenkopfaffenwald mit Sikahirschen, die Berberaffen das Berberaffental mit Damhirschen und Kanadagänsen. Die Tiere leben hier in betreuten Zoogehegen. Geht ruhig hinein, hört bei der Einweisung des Personals zu und lasst den Tieren Raum, ihren Abstand selbst zu bestimmen. Es lohnt sich, ihre Bewegungen, Ruhepausen und ihr Miteinander zu beobachten, ohne ihre Aufmerksamkeit auf euch lenken zu wollen.

Die Gärten bringen Abwechslung in den Rundgang. Sucht in Hobbingen das kleine Haus mit der runden Tür und vergleicht es mit dem bepflanzten Innenhof im Maurischen Garten. Am Bauerngarten bleibt ihr außerhalb der Anbaufläche und schaut, welche Nutzpflanzen ihr erkennt. Für eine längere Pause können die Kinder auf Bullerbü klettern und mit Wasser spielen, den Piratenspielplatz erkunden oder die hölzernen Murmelbahnen entlang der Bergbahn ausprobieren. Die Indoorhalle liegt direkt am Eingang und lässt sich gut für den Abschluss aufheben. Besuch geplant? Lade die Snappit-App herunter, um Wildtiere vor Ort in Echtzeit zu bestimmen.

Ein kleiner Bezug zu den Anfängen des Parks findet sich im Maurischen Garten: Der Gelbhaubenkakadu Mäxchen gehörte schon bei der Gründung zum Tierbestand.

Was ihr hier machen könnt

Nehmt euch einen Besuch bei den Affen und ein paar Vogelgehege fest vor und lasst euch für den Rest des Tages Zeit. In der Sittich-Freiflughalle könnt ihr Wellensittiche mit Nymphensittichen vergleichen, in der Eulenburg in Ruhe Waldkäuze und Schleiereulen beobachten. Beide Freiflughallen sind im Winter geschlossen. Auf den Schildern an den Gehegen erfahrt ihr, wo die Tiere ursprünglich zu Hause sind. Jedes Kind kann sich ein Tier zum Zeichnen aussuchen, ohne es zum Bewegen zu bringen.

Bei einem längeren Besuch passen auch der Streichelbauernhof, die Gärten und eine ausgiebige Spielpause dazu. Die 2.200 m² große Indoor-Erlebnishalle bietet Klettergerüste, Trampoline und eine Boulderwand, wenn ihr genug gelaufen seid. Gruppen können außerdem eine individuelle Affen-, Vogel- oder Artenschutzführung anfragen. Sie dauert etwa 45–60 Minuten und muss mindestens 14 Tage vorher angemeldet werden.

Saisonale Infos

Im Winter verändert sich der Besuch deutlich. Ab dem 9. November 2026 ist der Park freitags bis sonntags und in den Winterferien täglich geöffnet; am 24. und 25. Dezember bleibt er geschlossen. Mehrere begehbare Freiflughallen schließen für die Wintersaison. Die Außenanlagen machen bei Einbruch der Dämmerung zu und können bei Schnee oder Sturm nur eingeschränkt zugänglich sein. Auch die Außengastronomie und die Toiletten im Freien schließen im Winter. An Öffnungstagen stehen euch die Toiletten am Eingang und das Restaurant in der Indoorhalle zur Verfügung. Prüft vor der Anreise noch einmal den offiziellen Öffnungskalender.

Barrierefreiheit

Rundweg, Freiflughallen und Affengehege lassen sich mit Rollstuhl oder Kinderwagen befahren. Der Park liegt allerdings am Hang und hat teilweise sehr steile Abschnitte. Mit der kleinen Bergbahn könnt ihr ein Stück bergauf oder bergab überwinden; sie ersetzt nicht den gesamten Rundgang. Wenn ihr auf sie angewiesen seid, klärt vorher, ob sie fährt. Barrierefreie Toiletten gibt es am Eingang und vor dem Berberaffengehege. Die Toiletten im Außenbereich bleiben im Winter geschlossen. Fragt beim Park nach, wenn ihr die Eignung für euren Rollstuhl oder euren Unterstützungsbedarf genauer klären möchtet.

Nicht verpassen

1

Affen aus der Nähe

Besucht Totenkopfaffenwald und Berberaffental während der betreuten Einlasszeiten. Dabei könnt ihr die Tiere mit Rücksicht auf ihren Abstand gut beobachten.

2

Begehbare Vogelwelten

Beobachtet Wellensittiche und Nymphensittiche in ihrer Freiflughalle oder macht einen ruhigen Halt in der Eulenburg. Diese Vogelbereiche sind saisonal geöffnet.

3

Gärten und Hanglage

Der etwa 3 km lange Rundweg verbindet kleine Themengärten und Tierbereiche. Rechnet mit steilen Abschnitten und nutzt bei Bedarf die Bergbahn.

4

Viel Platz zum Spielen

Kombiniert Klettern und Wasserspiel auf Bullerbü mit der Indoorhalle am Eingang. So lässt sich ein halber Tag oder auch ein längerer Familienausflug gut gestalten.

Spaziergänge und Routen

Der vollständige Parkrundgang

Folgt dem Rundweg zwischen Gärten, begehbaren Gehegen und den beiden Affenbereichen. Plant die Eintritte bei den Affen nach den Zeitfenstern des Tages und legt auf Bullerbü eine Spielpause ein. Wählt eure Richtung mithilfe des Parkplans. Die Bergbahn kann euch an einem Hangabschnitt entlasten.

Der vollständige Parkrundgang

Ein kürzerer Besuch am Eingang

Beschränkt euch auf den Bauernhof, die nahe gelegenen Gärten und Freiflughallen sowie die Indoorhalle. Das ist eine überschaubare Auswahl, wenn die Kinder nicht mehr weit laufen möchten oder das Wetter unbeständig ist. Entscheidet bei Bullerbü, ob ihr noch zu den Affen weitergeht oder den Rückweg beginnt.

Ein Winterbesuch mit viel Indoorzeit

Macht die Indoorhalle zu eurem Ausgangspunkt und wählt nur dort einen kurzen Abstecher nach draußen, wo Wege und Gehege geöffnet sind. Nutzt die Toiletten am Eingang und das Restaurant. Ein Winterbesuch passt besonders gut, wenn Spielen für euch wichtig ist, denn mehrere Freiflughallen und Angebote draußen sind geschlossen.

Aktivitäten

Die beiden Affengruppen vergleichen

Nachdem ihr beide Affenbereiche besucht habt, kann jedes Kind einen Unterschied nennen: in der Größe, der Bewegung oder darin, womit die Tiere ihre Zeit verbringen. Den Lieblingsmoment könnt ihr später außerhalb der Gehege zeichnen.

Die Gärten genau anschauen

Findet eine runde Tür in Hobbingen, eine bekannte Nutzpflanze im Bauerngarten und eine weiße Blume im Weißen Garten, wenn dort gerade etwas blüht. Bleibt bei eurer Suche auf den Besucherwegen und lasst die Pflanzen unberührt.

Die Murmelbahnen ausprobieren

Sucht euch einen Abschnitt der hölzernen Murmelbahnen entlang der Bergbahn aus und überlegt, wo die Kugel schneller oder langsamer wird. Passende Holzkugeln gibt es an den Automaten im Park; ihr könnt sie immer wieder verwenden.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Beobachtet die Tiere vom Besucherweg im Affenwald aus. Die Totenkopfaffen teilen sich das Gehege mit Sikahirschen. Lasst die Affen selbst entscheiden, ob sie näher kommen oder weiterziehen.

Nehmt euch nach der Einweisung des Personals Zeit für eine ruhige Beobachtung. Schaut nach verschiedenen Gruppenmitgliedern und vergleicht, was sie gerade tun, ohne sie anzufassen oder aus der Hand zu füttern.

Während ihr nach Totenkopfaffen Ausschau haltet, lohnt sich auch ein Blick auf die bodennahen Bereiche des gemeinsamen Geheges: Dort könnt ihr nach Sikahirschen suchen. Lasst beiden Tierarten Platz am Besucherweg.

Im Berberaffental leben auch Damhirsche. Schaut euch nach der Affenbeobachtung noch einmal in Ruhe im Gehege um, damit ihr auch die anderen Bewohner wahrnehmt.

Bleibt in der begehbaren Freiflughalle einen Moment stehen und lasst die Vögel um euch herum zur Ruhe kommen. Vergleicht Größe und Gestalt mit den Nymphensittichen im selben Gehege. Plant diesen Halt für die Hauptsaison ein.

Unterscheidet die Nymphensittiche mithilfe der Gehegeschilder von den Wellensittichen und versucht dann, einen sitzenden Vogel kurz zu zeichnen. Die Freiflughalle schließt im Winter.

Nehmt euch in der Eulenburg Zeit und bestimmt die Waldkäuze mithilfe der Schilder. Ruhiges Beobachten passt gut zu diesem Halt. Die begehbare Halle ist im Winter geschlossen.

Sucht bei eurem Besuch in der Eulenburg nach Schleiereulen und vergleicht ihre Gesichter mit denen der Waldkäuze. Ruft nicht nach den Vögeln und versucht nicht, ruhende Tiere aufzuwecken.

Besucht die Flamingo-Freiflughalle in der Hauptsaison und beobachtet die Gruppe eine Weile, statt nur nach einem Fotomotiv zu suchen. Dieser begehbare Bereich schließt im Winter.

Haltet im Hexengarten neben dem kleinen Haus und den Kräuterbeeten auch nach den Kolkraben Ausschau. Ihr Gehege ist Teil der Gartenanlage.

Vier verbundene Tierpaare: Totenkopfaffe mit Sikahirsch, Berberaffe mit Damhirsch, Wellensittich mit Nymphensittich, Waldkauz mit Schleiereule.

Ausgewählte Mitbewohner in vier begehbaren Tieranlagen. Die Affenbereiche haben tagesabhängige Einlasszeiten; Sittichhalle und Eulenburg schließen im Winter.

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Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Anfahrt und Eintritt

Gebt Am Bromberg 6, 51580 Reichshof ins Navi ein. Parken ist kostenlos, Eintrittskarten bekommt ihr ohne Vorreservierung an der Kasse. Kinder unter 16 Jahren brauchen eine erwachsene Begleitperson.

Auch die Rückfahrt planen

Der Park empfiehlt die RB25 bis Gummersbach, dann den Bus 303 bis Reichshof Kurpark und etwa 15 Minuten Fußweg. Die ländlichen Verbindungen können umständlich sein. Prüft vor dem Start die Hin- und Rückfahrt.

Tierregeln beachten

Verfüttert niemals mitgebrachte Lebensmittel. Parkfutter ist nur dort erlaubt, wo es ausdrücklich freigegeben ist. Totenkopfaffen dürfen nur unter Aufsicht mit vom Personal ausgegebenem Futter gefüttert werden. Berberaffen weder anfassen noch aus der Hand füttern. Essen und Getränke dürfen in keines der beiden Affengehege mitgenommen werden.

Extra-Geld für Fahrgeschäfte

Viele Fahrgeschäfte kosten zusätzlich und brauchen Münzgeld, auch wenn ihr an den Verkaufsstellen mit Karte zahlen könnt. Prüft Alters-, Größen- und Gewichtsgrenzen, bevor ihr eine Fahrt versprecht. Manche Anlagen laufen nur, wenn Personal anwesend ist.

Fürs Spielen draußen packen

Nehmt Wechselkleidung für den Wasserspielplatz auf Bullerbü und Schuhe mit griffigen Sohlen für die Hangwege mit. Fahrräder, Roller und Laufräder müssen zu Hause bleiben; sie sind im Park nicht erlaubt.

Beim Essen flexibel bleiben

Ihr dürft ein Picknick mitbringen und Tische drinnen oder draußen nutzen. Das Hauptrestaurant liegt in der Indoorhalle. Gartencafé und Piratenkiosk haben wechselnde Öffnungszeiten. Grillhütten müsst ihr vorab reservieren.

Praktisches für Familien

Wickelmöglichkeiten gibt es am Eingang, bei Bullerbü und am Eingang des Berberaffengeheges. Leihbollerwagen sind für Gepäck gedacht, nicht für Kinder. Als Pfand braucht ihr einen Ausweis oder etwas Vergleichbares. Die Toiletten im Außenbereich sind im Winter geschlossen.

Mit Hund gut abwägen

Angeleinte Hunde dürfen in den Park, aber nicht in die Indoorhalle oder in begehbare Gehege mit direktem Tierkontakt. Damit fallen mehrere der wichtigsten gemeinsamen Besuchsziele weg.

Häufig gestellte Fragen

Ja. Beginnt mit Bauernhof, Freiflughallen und Gärten in Eingangsnähe und haltet Zeit für die Indoorhalle frei, wenn sie für eure Familie besonders wichtig ist. Der ganze Rundgang mit beiden Affenbereichen lohnt sich eher, wenn ihr mehrere Stunden mitbringt.
Nur in dafür vorgesehenen Bereichen wie dem Streichelbauernhof und nach den Hinweisen vor Ort. Tiere dürfen nicht hochgenommen werden. Bei den Affen geht es ums Beobachten; das Personal erklärt euch vor dem Einlass die jeweiligen Gehegeregeln.
Die Indoorhalle bietet viel Platz zum Klettern und Spielen unter Dach, mit Sitzplätzen und Verpflegung in der Nähe. Für die Tierbeobachtungen seid ihr trotzdem draußen unterwegs. Nehmt deshalb Regenkleidung mit oder beschränkt den Aufenthalt im Freien auf einen kürzeren Besuch.

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