Snappit logo
Snappit
App holen
Allgemeine Illustration, kein Foto dieses OrtesIllustration
ZooNordrhein-Westfalen, Deutschland

Allwetterzoo Münster

Im Allwetterzoo Münster könnt ihr Riesenotter unter Wasser beobachten, Elefanten kennenlernen und einen Pferdepark samt Museum besuchen.

Über diesen Ort

Im Allwetterzoo Münster könnt ihr Riesenotter unter Wasser beobachten, Elefanten kennenlernen und einen Pferdepark samt Museum besuchen. Schaut euch zum Einstieg den Zooplan an und sucht euch ein Tierpflegergespräch aus. Lasst zwischen diesem Termin und der nächsten Station genug Zeit. Wege im Grünen, große Tieranlagen und warme Innenräume wechseln sich ab, sodass ihr euren Tag auch bei einem Regenschauer leicht umplanen könnt.

Die Meranti-Halle ist ein guter erster Stopp für neugierige Kinder: Unten gibt es Tapire und Große Ameisenbären zu sehen, weiter oben Schwarze Brüllaffen. Durch eine Unterwasserscheibe könnt ihr die Riesenotter beobachten. Im benachbarten Artenschutzcampus geht es um Aquarien, Terrarien und den Schutz bedrohter asiatischer Schildkröten. Danach könnt ihr eine größere Tierrunde drehen oder euch für den Kinder- und Pferdepark entscheiden. Dort bringen Haustiere und das angrenzende Westfälische Pferdemuseum etwas Abwechslung in den Tag mit jüngeren Kindern.

Schaut zwischendurch auch in den Himmel. Im Frühjahr und Sommer kommen Weißstörche zum Brüten zurück. Die frei fliegenden Vögel sind wildlebende Gäste auf dem Zoogelände. Besuch geplant? Lade die Snappit-App herunter, um Wildtiere vor Ort in Echtzeit zu bestimmen.

Münsters erster Zoo wurde 1875 eröffnet. Später zog er vom ursprünglichen innerstädtischen Standort auf das heutige Gelände um, wo der Allwetterzoo am 2. Mai 1974 seine Tore öffnete. Die Architekten verbanden große Tierhäuser durch überdachte Gänge. Daher kommt der Name des Zoos. Zu den neueren Anlagen gehört die Meranti-Halle: Sie wird mit Erdwärme beheizt und nutzt außerdem Sonnenenergie und gesammeltes Regenwasser.

Was ihr hier machen könnt

Plant lieber ein paar längere Stopps bei den Tieren ein. Vergleicht in der Meranti-Halle, wie sich die Otter unter Wasser bewegen und wie die Brüllaffen die Äste nutzen. Bei den Elefanten kann eine begleitete Fütterung Kindern zeigen, was ein Rüssel alles kann. Macht nur nach Anleitung des Zooteams mit. Danach bieten sich die Afrikaanlage oder die Großkatzen an, bevor die Kinder einen Spielplatz aussuchen dürfen. Der erneuerte Tigerspielplatz hat Klettergeräte und den inklusiven Spielbereich Vogelnest. Pferdefans können den letzten Teil des Besuchs bei Ponys und Eseln sowie im Pferdemuseum verbringen. Die Vorführungen in der Arena finden an ausgewählten Terminen statt, nicht jeden Sonntag.

Saisonale Infos

Der Zoo ist ganzjährig geöffnet, im Winter und an einigen Feiertagen mit kürzeren Öffnungszeiten. Die Freiluftausstellung mit beweglichen Dinosauriermodellen ist bis zum 31. Oktober 2026 angekündigt und im Zooeintritt enthalten. Schaut vor der Fahrt auf die Veranstaltungsseite, wenn ihr gezielt dafür kommt. Wechselt an kalten oder nassen Tagen zwischen Tierbeobachtungen draußen, Tropenhalle und Museum, statt alle Innenbereiche bis zum Schluss aufzuheben.

Barrierefreiheit

Das Gelände ist überwiegend eben. Befestigte Wege sowie Rampen oder Aufzüge erschließen die Tierbereiche. An den Toilettenanlagen gibt es barrierefreie WCs; Wickelmöglichkeiten findet ihr auf dem Gelände in oder neben den Toiletten. Rollstühle lassen sich online reservieren. Behindertenparkplätze befinden sich auf P4 in Eingangsnähe. Damit lässt sich ein Besuch mit Kinderwagen oder Rollstuhl gut planen. Nutzt den aktuellen Zooplan, um stufenlose Verbindungen zwischen den Ebenen zu finden. Für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen bietet der Zoo buchbare Führungen an. Die Schilder sind kontrastreich gestaltet, haben aber keine Brailleschrift.

Nicht verpassen

1

Meranti-Halle

Beobachtet Riesenotter durch die Unterwasserscheibe und haltet zwischen den tropischen Pflanzen weiter oben nach Schwarzen Brüllaffen Ausschau.

2

Artenschutzcampus

Nehmt euch Zeit für Fische, Reptilien und Amphibien und erfahrt, wie der Zoo bedrohte asiatische Schildkröten schützt.

3

Elefanten und Tierpflegergespräche

Sucht euch einen Termin aus dem tierischen Tagesprogramm aus und plant den übrigen Besuch darum herum.

4

Pferde und Spielplätze

Verbindet den Kinder- und Pferdepark und das im Eintritt enthaltene Pferdemuseum mit einer Pause am Tigerspielplatz oder Waldspielplatz.

Spaziergänge und Routen

Allwetter-Runde

Folgt für die Tierhausrunde der blauen Linie im offiziellen Plan. Sie führt unter anderem zum Aquarium, zur Meranti-Halle, zum Elefantenhaus und zu den Affenbereichen. So könnt ihr bei Schauern geschützte Stopps miteinander verbinden.

Nutzt den aktuellen Plan für stufenlose Verbindungen und barrierefreie Einrichtungen.

Allwetter-Runde

Entdecker-Runde

Die gelbe Linie führt euch auf einer größeren Runde durch die Außenbereiche, darunter der Kindertierbereich, die Afrikaanlage und die Wege an den äußeren Gehegen. Plant am Waldspielplatz eine längere Pause ein, bevor ihr weitergeht.

Nutzt den aktuellen Plan für stufenlose Verbindungen und barrierefreie Einrichtungen.

Entdecker-Runde

Ein halber Tag in den Tropen

Beginnt in der Meranti-Halle und geht anschließend zum benachbarten Aquarium und Artenschutzcampus. Danach entscheidet ihr je nach Energie und Tagesprogramm, ob ihr noch die Elefanten oder einen Spielplatz besuchen möchtet.

Tiere, Spielen und Pferde

Startet mit einem Tierhaus, geht weiter zu den Elefanten und zur Afrikaanlage und macht eine Pause am Waldspielplatz. Kehrt durch den Kinder- und Pferdebereich zurück. Plant genug Zeit für das Pferdemuseum ein, das früher als der Zoo schließt.

Aktivitäten

Ein Tier aus zwei Blickwinkeln

Am Riesenotterbecken kann jedes Kind etwas beschreiben, das es unter Wasser entdeckt hat, und etwas, das von oben zu sehen war. Vergleicht die Bewegungen, statt um das Foto aus nächster Nähe zu wetteifern.

Pferde genauer betrachten

Vergleicht im Kinder- und Pferdepark Größe und Fell der verschiedenen Ponys. Nehmt anschließend eine Frage über Pferde mit ins Museum. Lest die Schilder, bevor ihr einen Tierbereich betretet.

Kleine Tiere drinnen

Nehmt euch im Aquarium und Artenschutzcampus etwas mehr Zeit. In den Terrarien entdeckt ihr mit Geduld oft mehr als beim schnellen Vorbeigehen.

Eine Pause im Pferdemuseum

Plant Zeit für die Ausstellungen im Pferdemuseum ein und besucht sie rechtzeitig: Das Museum schließt eine halbe Stunde vor dem Zoo. Für Vorführungen in der Arena lohnt sich vorher ein Blick in den Veranstaltungskalender.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Bleibt an der Unterwasserscheibe stehen und vergleicht den Blick mit dem, was ihr über der Wasseroberfläche sehen könnt. Wartet, bis die Otter ins Blickfeld kommen, statt an die Scheibe zu klopfen.

Beobachtet, wie der Rüssel nach etwas greift, sich einrollt und Dinge aufnimmt. Eine geplante Fütterung mit dem Zooteam gibt euch dafür einen guten Anlass. Kontakt und Füttern gehören ausschließlich ins begleitete Programm.

Achtet auf das dunkle Brustband und darauf, wie die Vögel vom aufrechten Laufen zum Schwimmen wechseln. Fragt gesondert nach dem Pinguinmarsch, denn der Fütterungsplan nennt dafür keinen eigenen Zeitpunkt.

Schaut zwischen den Ästen oberhalb des Bodens nach den Tieren. Erwachsene Männchen sind schwarz, Weibchen gelbbraun. Die deutlich unterschiedlich gefärbten Tiere gehören also zur selben Art.

Im Zooplan findet ihr die Fossa neben dem Löwenbereich. Wenn sie sich zeigt, achtet auf den langen Schwanz und den langgestreckten, niedrigen Körperbau, statt eine typische Katzengestalt zu erwarten.

Der schwarz-weiß geringelte Schwanz ist das auffälligste Merkmal. Sucht auch am Boden nach Tieren, nicht nur weiter oben. Haltet Essen und Hände von den Tieren fern.

Vergleicht die geschmeidige Bewegung im Wasser mit der Fortbewegung an Land. Die Fütterung durch das Zooteam bietet eine weitere Gelegenheit zum Beobachten; montags ist keine Fütterung vorgesehen.

Haltet im Frühjahr und Sommer von den Wegen aus nach weißen Körpern, schwarzen Schwungfedern und langen roten Schnäbeln Ausschau. Die Vögel fliegen frei. Nähert euch keinen Nestbäumen und versucht nicht, die Tiere anzulocken.

Zwei gezeichnete Schwarze Brüllaffen sitzen auf Ästen: links ein schwarzes erwachsenes Männchen, rechts ein gelbbraunes erwachsenes Weibchen. Beide haben lange gebogene Schwänze.

Beim Schwarzen Brüllaffen unterscheiden sich die Fellfarben erwachsener Männchen und Weibchen. KI-Artenillustration für den Blick in die Meranti-Halle.

Original illustration generated with OpenAI image generation; editorial composition for Snappit.

Geschichten und Entdeckungen

Das erste frei fliegende Weißstorchpaar siedelte sich 1996 an. Seit 2015 füttert der Zoo die Störche nicht mehr zu. Die Vögel finden weiterhin in der umliegenden Landschaft Nahrung.

Das Internationale Zentrum für Schildkrötenschutz befindet sich im Artenschutzcampus. Dort wird am Aufbau von Zuchtpopulationen bedrohter asiatischer Schildkröten gearbeitet.

Die passende Jahreszeit

Frühjahr und Sommer eignen sich am besten, um die brütenden Weißstörche auf dem Zoogelände zu beobachten. Im Herbst und Winter verteilt ihr die Innenbereiche am besten über den Tag. Durch die saisonalen Schließzeiten bleibt am späten Nachmittag weniger Spielraum.

Anreise und praktische Tipps

Toiletten und Wickelmöglichkeiten sind über das Gelände verteilt. Einige frei nutzbare Schließfächer findet ihr im Foyer des Pferdemuseums in Eingangsnähe. Im Marché könnt ihr drinnen essen. Vegetarische Gerichte gibt es im Bistro Löwenzahn beim Streichelbereich.

Der Eingang liegt an der Sentruper Straße 315, 48161 Münster. Die Buslinie 14 fährt vom Hauptbahnhof zur Haltestelle Zoo/LWL-Naturkundemuseum. Fahrradständer sind vorhanden. Der Zoo nennt außerdem die saisonale Anreise mit der SOLAARIS über den Aasee. Prüft die Fahrtage, wenn ihr die Bootsfahrt in euren Ausflug einbauen möchtet.

Behindertenparkplätze befinden sich auf P4 nahe dem Zooeingang. Reserviert bei Bedarf vorab einen Leihrollstuhl. Zum Tigerspielplatz gehört der barrierefrei nutzbare Bereich Vogelnest mit Klang- und Sandspielelementen. Die einzelnen Klettergeräte stellen unterschiedliche körperliche Anforderungen.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

8

Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

Snap-Karte für diesen Ort

Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

Karte wird geladen…

Gut zu wissen vor dem Besuch

Anreise

Die Buslinie 14 fährt vom Münster Hauptbahnhof zur Haltestelle Zoo/LWL-Naturkundemuseum am Eingang. Mit dem Auto steuert ihr die Sentruper Straße 315 an. Denkt daran, den Parkplatz mit automatischer Kennzeichenerfassung zu bezahlen.

Eintritt und Zusatzangebote

Kinder unter drei Jahren haben freien Eintritt, das Pferdemuseum ist inklusive. Prüft die offizielle Ticketseite für euren Besuchstag. Heruntergeladene digitale Tickets könnt ihr auf dem Handy vorzeigen.

Die passende Runde

Die blaue Allwetter-Runde im Plan verbindet Tierhäuser, die gelbe Entdecker-Runde führt stärker durch die Außenbereiche. Das gesamte Wegenetz ist etwa 5 km lang, davon ist rund 1 km überdacht. Nehmt für die offenen Abschnitte Regenkleidung mit.

Nicht zu viel vornehmen

Für einen ganzen Zoobesuch sind vier bis sechs Stunden sinnvoll. Mit zwei bis drei Stunden wählt ihr besser die Tropenhalle mit Campus oder den Kinder- und Pferdebereich und plant eine Pause ein.

Tagesprogramm prüfen

Bleibt bei Pinguinmarsch und Tierpflegergesprächen etwas flexibel. Laut Fütterungsplan gibt es montags keine Kegelrobbenfütterung und donnerstags keine Pinguinfütterung. Fragt bei der Ankunft nach dem aktuellen Programm.

Innenbereiche rechtzeitig besuchen

Tierhäuser, Meranti-Halle und Pferdemuseum schließen eine halbe Stunde vor dem Zoo. Letzter Einlass ist eine Stunde vor Zooschluss. Bei einem späten Besuch bleibt für die Innenbereiche also wenig Zeit.

Pausen gut platzieren

Im Marché könnt ihr drinnen sitzen oder von der Terrasse auf die Elefanten schauen. Wurst Hannes liegt am Waldspielplatz. Wickelmöglichkeiten findet ihr bei den im Plan eingezeichneten Toiletten.

Rücksicht auf Tiere

Bleibt auf den Besucherwegen und beachtet Blitzverbote. Füttern und Anfassen ist nur erlaubt, wenn es ausdrücklich gestattet ist oder begleitet wird. Hunde müssen an die kurze Leine und dürfen nicht in die Meranti-Halle oder begehbare Tieranlagen. Jemand muss beim Hund bleiben; bindet ihn draußen nicht unbeaufsichtigt an.

Häufig gestellte Fragen

Nein. Überdachte Gänge und Tierhäuser bieten Schutz, ein großer Teil des Besuchs findet aber draußen statt. Wählt bei wechselhaftem Wetter die blaue Allwetter-Runde und nehmt Regenkleidung mit.
Der Zoo bietet feste Elefantenfütterungen mit Beteiligung der Besucher an. Prüft das Tagesprogramm und folgt den Anweisungen des Zooteams. Eigenmächtiges Füttern mit mitgebrachten Lebensmitteln ist nicht erlaubt.
Nehmt euch Zeit für den Streichelbereich und die Ponys im Kinder- und Pferdepark. Sucht euch danach einen Spielplatz aus, statt jedes Gehege sehen zu wollen. Das Pferdemuseum bietet in diesem Teil des Zoos eine Möglichkeit für eine Pause drinnen.
Die frei fliegenden Weißstörche sind Wildvögel, die auf dem Gelände brüten und im Herbst fortziehen. Beobachtet sie von den öffentlichen Wegen aus und nähert euch den Nestern nicht.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.

Alle ansehen ›

Nimm die Entdeckung mit

Unterwegs in Allwetterzoo Münster?

Bestimme Tiere und Pflanzen unterwegs und halte deine Entdeckungen in einer Sammlung fest.

  1. 1Entdecken
  2. 2Fotografieren
  3. 3Fund festhalten