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ParkHamburg, Deutschland

Alter Elbpark (Hamburg)

Im Alten Elbpark könnt ihr zwischen St.

Über diesen Ort

Im Alten Elbpark könnt ihr zwischen St. Pauli und dem Hafen im Grünen durchatmen, alte Bäume betrachten und ein riesiges Denkmal erkunden. Startet am Millerntordamm und spaziert zunächst ein paar Minuten auf den Wegen an der Wiese entlang. Danach könnt ihr entscheiden, ob ihr zum Bismarck-Denkmal hinaufgehen möchtet. Mit seinen Bäumen, geschwungenen Wegen und Sitzplätzen lässt sich dieser Stopp gut an eure Kräfte und eure Lust zum Weitergehen anpassen.

Der Park liegt zwischen der Neustadt und St. Pauli und ist etwa 4,2 Hektar groß. Die Anhöhe in seiner Mitte ist die ehemalige Bastion Casparus. An ihr lässt sich die Form von Hamburgs früherem Befestigungsring noch erkennen. Heute könnt ihr die wuchtige Steinfigur über euch mit den schrägen Umrissen der nahen Tanzenden Türme vergleichen. Die Straßen sind nie weit entfernt: Ihr seid in einem Stadtpark, an dessen Rändern Verkehr vorbeiführt.

Für das Bismarck-Denkmal lohnt es sich, mehr Zeit als für ein schnelles Foto einzuplanen. Die Informationstafeln beschäftigen sich mit der deutschen Kolonialgeschichte, der Nutzung des Denkmals im Nationalsozialismus und damit, wie sich der Blick auf das Monument verändert hat. Mit jüngeren Kindern könnt ihr bei dem anfangen, was sie sehen: dem Schwert, der Haltung und dem gewaltigen Größenunterschied zwischen einem Menschen und der Statue. Mit älteren Kindern könnt ihr überlegen, warum Städte immer wieder darüber diskutieren, an wen sie erinnern. Zwischen Wiese und Schatten ist auch Platz für so ein Gespräch. Bereit zum Snappen und Lernen? Lade die Snappit-App herunter, um jede Naturart hier zu bestimmen.

Das Gelände gehörte ursprünglich zu Hamburgs Befestigungsanlagen aus dem 17. Jahrhundert. Als diese ihre militärische Bedeutung verloren, wurde der Wallring im 19. Jahrhundert in Parkanlagen umgestaltet. 1869 fand hier und auf dem benachbarten Stintfang Hamburgs erste Internationale Gartenbauausstellung statt. Damit begann eine Gartenschau-Tradition, die später weiter nördlich fortgesetzt wurde. Der Name Alter Elbpark stammt aus dem Jahr 1906, als das Bismarck-Denkmal enthüllt wurde. Die Skulptur schuf Hugo Lederer gemeinsam mit dem Architekten Johann Emil Schaudt. Ihr Granit kam aus Kappelrodeck im Schwarzwald. Auch die spätere politische Nutzung des Denkmals gehört heute zu der Geschichte, mit der ihr euch vor Ort auseinandersetzen könnt.

Was ihr hier machen könnt

Für einen kurzen Spaziergang mit Rückweg nehmt ihr den Eingang am Millerntordamm östlich der Helgoländer Allee. Folgt dem Parkweg an der Wiese entlang in Richtung Seewartenstraße. Unterwegs könnt ihr euch hinsetzen oder einen Baum fotografieren. Kehrt vor der Straße um und geht auf demselben Weg zum Eingang am Millerntordamm zurück. Bleibt die ganze Zeit auf dieser Seite der Helgoländer Allee. Das Gelände fällt zum Hafen hin ab, sodass ihr auf dem Rückweg wieder bergauf geht.

Wenn ihr mehr Zeit mitbringt, startet am selben Eingang und nehmt einen freigegebenen Parkweg hinauf zum Bismarck-Denkmal. Schaut euch das Denkmal von außen an und lest einen Teil der Informationstafeln. Danach geht ihr auf demselben Weg wieder hinunter. Macht zum Abschluss eine Pause an der Wiese und kehrt zu eurem Ausgangspunkt zurück. Lasst den Aufstieg weg, wenn der Zugang gesperrt oder der Hang für eure Gruppe zu anstrengend ist. Diese Vorschläge beschreiben eine mögliche Abfolge von Stationen, keine vermessenen oder ausgeschilderten Routen. Die Strecke hängt davon ab, welche Wege offen sind und welche ihr wählt.

Probiert eine kleine Fotoaufgabe: eine Baumkrone, ein Detail des Denkmals und ein Bild, das Grün und Stadt zusammen zeigt. Ein paar Minuten stilles Beobachten von einer Bank aus können genauso spannend sein wie eine weitere Runde. Wenn ihr eigene Boulekugeln mitbringt, nutzt die dafür vorgesehene Fläche und lasst anderen Spielenden genügend Platz.

Saisonale Infos

Schaut vor der Anreise nach den aktuellen Zugangshinweisen des Bezirksamts Hamburg-Mitte. Die Erneuerungsarbeiten haben die Straße Am Elbpavillon, den südlichen Zugang zum Denkmal und den östlichen Parkbereich betroffen. Ist ein Weg gesperrt, nutzt die offenen Parkwege entlang der Helgoländer Allee oder verkürzt euren Besuch. Plant die neuen Sportanlagen und den verbesserten Übergang über die Seewartenstraße erst fest ein, wenn sie erkennbar freigegeben sind. Nach Regen ist auf Hängen und Treppen besondere Vorsicht sinnvoll. Verschiebt den Parkbesuch bei starkem Wind.

Barrierefreiheit

Rund um die ehemalige Bastion gibt es Steigungen, und manche Zugänge führen über Treppen. In erneuerten Bereichen liegen beschichtete Asphaltwege. Das bedeutet jedoch nicht, dass jeder Weg stufenlos oder nur leicht geneigt ist. Mit Rollstuhl oder Kinderwagen beginnt ihr am besten auf den Wegen an der Wiese, prüft vor dem Weitergehen die Steigung und haltet euch den Aufstieg zum Denkmal offen. Eine stufenlose Verbindung über die Seewartenstraße gehört zum Erneuerungsprojekt. Prüft, ob sie bereits nutzbar ist, statt von ihrer Fertigstellung auszugehen. Zum nördlichen Eingang geht es auf dem Rückweg wieder bergauf.

Nicht verpassen

1

Ein alter Befestigungshügel

An der Anhöhe unter dem Denkmal lässt sich die Form der Bastion Casparus noch erkennen.

2

Bismarck und seine Geschichte

Betrachtet die Granitfigur und lest auf den Tafeln, welche Geschichte hinter ihrem imposanten Erscheinungsbild steckt.

3

Bäume vor der Stadtsilhouette

Nehmt die Wiesen und großen Baumkronen mit den markanten Tanzenden Türmen im Hintergrund ins Bild.

4

Eine Pause nach eurem Geschmack

Setzt euch auf eine Bank, macht Fotos oder bringt eigene Kugeln für die Boulefläche mit.

Links steht ein angeschnittener grauer Steinsockel mit Graffiti. Niedrige geschnittene Hecken umschließen eine Rasenfläche; dahinter erheben sich dichte grüne Baumkronen. Rechts verläuft ein Weg, links am Sockel gehen zwei Menschen. Ein zweisprachiger Titel, Bildhinweis und Credit rahmen das Foto.

Die Gartenfläche am Sockel des Bismarck-Denkmals am 22. Juli 2016. Vergleicht die Formen von Stein, Hecken und Baumkronen. Historische Ansicht vor späteren Umbauten; die Statue selbst ist nicht im Bild.

Dirtsc / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0 / 2016-07-22 · Creative Commons

Spaziergänge und Routen

Spaziergang an der Wiese mit Rückweg

Startet am Eingang am Millerntordamm östlich der Helgoländer Allee. Folgt einem offenen Parkweg an der Wiese entlang in Richtung Seewartenstraße und bleibt vor der Straße stehen. Macht unterwegs Pausen, wie es für eure Gruppe passt, ohne die Helgoländer Allee zu überqueren.

Zu den erneuerten Wegen gehören beschichtete Asphaltflächen. Steigungen und einige Treppen bleiben jedoch bestehen. Prüft den Zugang vor Ort und kehrt um, wenn Oberfläche oder Steigung für euch ungeeignet sind.

Denkmal, Informationstafeln und Rückweg

Beginnt am Eingang am Millerntordamm östlich der Helgoländer Allee. Nehmt einen offenen Parkweg hinauf zum Bismarck-Denkmal und seinen Informationstafeln im Freien. Gesperrte südliche oder östliche Zugänge lasst ihr aus eurer Planung heraus.

Zu den erneuerten Wegen gehören beschichtete Asphaltflächen. Steigungen und einige Treppen bleiben jedoch bestehen. Prüft den Zugang vor Ort und kehrt um, wenn Oberfläche oder Steigung für euch ungeeignet sind.

Aktivitäten

Zwei ganz unterschiedliche Umrisse

Vergleicht von einer sicheren Stelle am Weg aus eine Baumkrone mit den Umrissen der Tanzenden Türme. Lasst die Kinder drei Unterschiede in den Formen finden. Ihr könnt sie zeichnen oder vom selben Standort aus zwei Fotos machen. Lasst vorbeigehenden Menschen genügend Platz.

Eine Frage an das Denkmal

Fragt vor dem Lesen einer Tafel in die Runde, was die Statue mit ihrer Größe und Haltung wohl ausdrücken soll. Lest dann gemeinsam einen Abschnitt und überlegt, ob sich euer erster Eindruck verändert hat. Ihr müsst bei einem Besuch nicht alle historischen Themen aufgreifen.

Den Plan ändern, bevor alle nass sind

Bei anhaltendem Regen sucht ihr euch besser ein Ziel in einem Gebäude an anderer Stelle in der Stadt aus und prüft vor dem Aufbruch die Öffnungsbedingungen. Weder der geschlossene Innenraum des Denkmals noch das Museum für Hamburgische Geschichte bietet euch einen verlässlichen Unterschlupf für diesen Spaziergang.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Genau hinschauen, auch ohne Artenliste

Alte Bäume, gepflegte Wiesen und der wechselnde Schatten entlang der Wege prägen das Naturerlebnis. Vergleicht Baumkronen und Rinden oder beobachtet in Ruhe, was sich in eurer Nähe bewegt. Fotografiert Pflanzen dort, wo sie wachsen, und lasst Tiere kommen und gehen, ohne ihnen nachzulaufen oder sie zu füttern.

Geschichten und Entdeckungen

Ein Park vor der Statue

Aus einem frühen Ausschank auf der ehemaligen Bastion wurde 1816 ein fester Elbpavillon. In der Grünanlage hatte bereits eine internationale Gartenbauausstellung stattgefunden, lange bevor Bismarck in Stein hinzukam. Der Straßenname Am Elbpavillon erinnert noch an diese frühere Nutzung.

Ein grüner Ring aus eigenständigen Orten

Der größere Wallring verbindet mehrere Parks entlang der ehemaligen Befestigungsanlagen. Alter Elbpark, Stintfang und die verschiedenen Abschnitte von Planten un Blomen teilen diese Geschichte, haben aber jeweils eigene Wege und Besuchsmöglichkeiten. Eine Karte des ganzen Rings hilft euch einzuschätzen, welche Attraktionen wo liegen und was ihr in diesem kleinen Park erwarten könnt.

Anreise und praktische Tipps

Für eine einfache Pause im Freien packen

Sitzplätze und die Boulefläche lassen euch Spielraum für eine Pause. Bringt mit, was eure Gruppe braucht, damit euer Besuch nicht von einem Essensangebot, Trinkwasserhähnen oder einer verfügbaren Toilette im Park abhängt. Der nahe Spielplatz liegt auf der anderen Straßenseite. Begleitet die Kinder dorthin und plant die Querung auf dem Hin- und Rückweg ein.

Die Anreise passend zu euren Kräften wählen

Die Station St. Pauli passt zum nördlichen Ausgangspunkt. Landungsbrücken bietet sich an, wenn ihr ohnehin am Hafen unterwegs seid. Von unten kommt allerdings ein zusätzlicher Aufstieg zum Park hinzu. Prüft bei Bedarf die aktuellen hvv-Verbindungen und Informationen zu Aufzügen. Behaltet euren Heimweg im Blick, bevor ihr noch den Stintfang oder die Uferpromenade anhängt.

Über den Aufstieg vor Ort entscheiden

Eine einzige Beschreibung der Zugänglichkeit würde den unterschiedlichen Wegen hier nicht gerecht. Zum Gelände gehören die ehemalige Bastion, erneuerte Wege und Treppen. In der Nähe der nördlichen Wiese könnt ihr den Besuch kurz halten. Der Weg zum Denkmal oder weiter zum Hafen bringt zusätzliche Höhenunterschiede mit sich. Kehrt lieber um, wenn Untergrund, Wetter oder Steigung für euch schwierig werden.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

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Snap-Karte für diesen Ort

Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Anreise über St. Pauli

Sucht in der hvv-Fahrplanauskunft nach der Station St. Pauli und geht von dort zum Millerntordamm. Auch Landungsbrücken kommt infrage, allerdings führt der Weg vom Hafen bergauf.

Straßen gemeinsam überqueren

Sammelt euch vor jeder Querung. Der Spielplatz auf der anderen Seite der Helgoländer Allee ist ein zusätzlicher Stopp und gehört nicht zu den hier beschriebenen Spaziergängen auf der Denkmal-Seite.

Erst den Boden ansehen

Schaut euch eine Spiel- oder Picknickstelle an, bevor die Kinder sich dort niederlassen. Haltet bei Ballspielen Abstand zu Straßenrändern, Hängen und anderen Gästen.

Ein kleines Picknick mitnehmen

Packt Trinkwasser, einen Snack und bei feuchtem Gras eine Sitzunterlage ein. Nehmt alle Verpackungen wieder mit.

Den Toilettenstopp mitplanen

Verlasst euch nicht darauf, dass im Park ein WC verfügbar ist. Sucht vor dem Aufbruch eine passende Möglichkeit bei eurem Ankunftsort oder nächsten Ziel heraus.

Bäumen Raum lassen

Fotografiert Rinde und Blätter, ohne etwas abzupflücken, hinaufzuklettern oder Äste herunterzuziehen. Beobachtet Tiere ruhig und füttert sie nicht.

Hunde anleinen

In diesem Park gibt es keine ausgewiesene Hundeauslaufzone. Haltet mit Hunden Abstand zu Spielgeräten und den Picknickplätzen anderer Gäste.

Häufig gestellte Fragen

Der Innenraum des Sockels bleibt für reguläre Besuche geschlossen. Die buchbaren Führungen des Museumsdienstes finden draußen statt. „Geschichte und Perspektiven“ dauert 90 Minuten und richtet sich an Personen ab 12 Jahren. Schaut euch die aktuellen Buchungsinformationen an. Bei einem Parkspaziergang habt ihr keinen Zugang zum Inneren.
Beide gehören zum historischen grünen Wallring, sind aber eigenständige Parkbereiche. Planten un Blomen liegt nördlich des Millerntordamms, der Stintfang südlich der Seewartenstraße. Der Hafenausblick vom Stintfang und die Uferpromenade sind zusätzliche Ziele, für die ihr weitere Wege und Straßenquerungen einplanen müsst.
Bei leichtem Regen könnt ihr den Besuch kurz halten. Bei anhaltend schlechtem Wetter ist ein Ziel in einem Gebäude sinnvoller. Das nahe Museum für Hamburgische Geschichte ist während der Modernisierung geschlossen und eignet sich deshalb nicht als spontaner Unterschlupf. Auch die Führungen am Denkmal finden im Freien statt.
Ihr könnt den öffentlichen Park selbstständig erkunden. Beachtet dabei Absperrungen und Hinweise vor Ort. Die vorgeschlagenen Besuche führen über Parkwege im Freien und an die Außenseite des Denkmals. Wenn ihr an einer organisierten Führung teilnehmen möchtet, bucht sie gesondert.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.

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