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AquariumNordrhein-Westfalen, Deutschland

Aquazoo Löbbecke Museum Düsseldorf

Im Aquazoo könnt ihr lebende Korallen, tauchende Pinguine und Krokodile im tropischen Grün beobachten und anhand von Museumsobjekten mehr über die Tiere erfahren.

Über diesen Ort

Im Aquazoo könnt ihr lebende Korallen, tauchende Pinguine und Krokodile im tropischen Grün beobachten und anhand von Museumsobjekten mehr über die Tiere erfahren. Die gesamte Ausstellung liegt im Gebäude, doch ihre 25 Themenräume führen euch durch Meere, Süßgewässer und Lebensräume an Land. Beginnt mit den einführenden Stationen und folgt dann dem Rundgang zu den Meeresaquarien, statt gleich zum Lieblingstier zu eilen.

Besonders schön ist der Wechsel zwischen großen und kleinen Entdeckungen. Schaut euch das große Riffaquarium an und nehmt euch danach Zeit für die kleineren Becken: Auch in einer ruhigen Ecke kann es genauso viel zu beobachten geben wie bei einem lebhaften Fischschwarm. Später begegnet ihr in der bepflanzten Tropenhalle den Krokodilen in einer ganz anderen Umgebung. Mikroskope, Taststationen und Experimente geben Kindern zwischendurch Gelegenheit, selbst etwas zu erforschen.

Achtet auf Fred, das Schlammspringer-Maskottchen, das durch die Angebote für Kinder führt. Seine lebenden Verwandten können oberhalb des Wassers auf Wurzeln und Felsen sitzen. In einem Museum, das vom Übergang aus dem Wasser an Land erzählt, bleibt dieser Anblick besonders gut in Erinnerung. Das riesige Pottwalskelett gehört zur Museumssammlung, ebenso wie Präparate und Fossilien. Auch bei diesen Ausstellungsstücken lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Besuch geplant? Lade die Snappit-App herunter, um Wildtiere vor Ort in Echtzeit zu bestimmen.

Das Museum verbindet zwei Düsseldorfer Geschichten: die des 1876 gegründeten Zoos und die der naturkundlichen Sammlung Theodor Löbbeckes, die seine Witwe 1901 der Stadt übergab. Nach der Zerstörung im Krieg eröffnete das Museum 1947 in einem Luftschutzbunker wieder. Im folgenden Jahr kam ein Aquarium hinzu. 1987 zog die gemeinsame Einrichtung in den Nordpark.

Was ihr hier machen könnt

Folgt dem Ausstellungsplan von den Meeresräumen D–F durch die Süßwasserbereiche H–K bis zum Landgang in L. Macht bei den Pinguinen in M eine Pause, erkundet den Bereich der Gliederfüßer und geht anschließend in den tropischen Regenwald in Q. Danach führt der Rundgang durch die zugänglichen Landbereiche weiter. Hebt euch zum Schluss noch etwas Aufmerksamkeit für die Rückkehr ins Meer und die Mineralien auf.

Gebt den Kindern eine kleine Suchaufgabe: Findet ein schwimmendes Tier, ein ruhendes Tier und eines, das sich oberhalb des Wassers aufhält. Vergleicht am Riff, wie sich Fische mit unterschiedlichen Körperformen bewegen. Nehmt euch lieber für eine Mitmachstation richtig Zeit, statt jede Aufgabe abhaken zu wollen. Eine kommentierte Fütterung kann dem Besuch einen schönen festen Programmpunkt geben. Schaut bei der Ankunft auf die tagesaktuellen Hinweise an den Anlagen.

Saisonale Infos

Der Aquazoo eignet sich das ganze Jahr über für einen wetterunabhängigen Ausflug. Mehrere Kleidungsschichten sind für den Wechsel in die Tropenhalle praktisch. Ob ihr danach noch in den Nordpark geht, könnt ihr vom Wetter abhängig machen. Die Teilsanierung betrifft weiterhin den Landbereich. Prüft den aktuellen Hinweis, wenn ihr vor allem wegen der Reptilien oder Amphibien kommen möchtet.

Barrierefreiheit

Der Eingang ist ebenerdig und hat eine automatische Tür. Innerhalb der Ausstellung gibt es jedoch Höhenunterschiede. Einen Schlüssel zur Bedienung der Aufzüge bekommt ihr an der Kasse. Drei Aufzüge beziehungsweise Hebebühnen in der Ausstellung messen 160 × 90 cm; der Aufzug vom Obergeschoss zum Ausgang misst 220 × 90 cm. Im Erdgeschoss gibt es eine barrierefreie Toilette, die mit dem Rollstuhl von einer Seite angefahren werden kann. Rollstühle könnt ihr nach telefonischer Anmeldung unter 0211 8996764 oder 0211 8996198 kostenlos ausleihen. Assistenzhunde sind zugelassen.

Nicht verpassen

1

Lebendes Riff

Nehmt euch in den Meeresräumen Zeit für das große Aquarium und die lebenden Korallen. Vergleicht ihre Bewohner anschließend mit denen der kleineren Becken.

2

Pinguine und Papageitaucher

Beobachtet die beiden unterschiedlichen Seevögel in ihren getrennten Anlagen und achtet auf den Wechsel zwischen Ruhen und Schwimmen.

3

Tropischer Regenwald

Folgt dem Besucherweg durch die Halle und haltet zwischen den Pflanzen nach Australischen Süßwasserkrokodilen und Stumpfkrokodilen Ausschau.

4

Naturkunde zum Mitmachen

Verbindet Mikroskope und Experimente mit einem genauen Blick auf das Pottwalskelett, Fossilien und Mineralien.

Spaziergänge und Routen

Der Ausstellungsrundgang vom Wasser an Land

Folgt dem Ausstellungsplan mit seinen Buchstaben durch die Meeres- und Süßwasserbereiche, zu Pinguinen, Gliederfüßern und in die Tropenhalle. Anschließend geht es durch die zugänglichen Landbereiche zum Ausgang. Für einen kürzeren Besuch wählt ihr entlang dieses Rundgangs weniger Stopps aus.

Fragt bei Bedarf an der Kasse nach einem Aufzugsschlüssel. Die Aufzüge an den Treppen sind Rollstuhlnutzenden und Menschen mit eingeschränkter Mobilität vorbehalten. Klärt mit dem Personal, wie ihr mit dem Kinderwagen am besten durchkommt.

Der Ausstellungsrundgang vom Wasser an Land

Ausgewählte Stopps in 90 Minuten

Plant am Riff, bei den Pinguinen und in der Tropenhalle längere Pausen ein und geht durch die Bereiche dazwischen etwas zügiger. Wenn Zeit und Aufmerksamkeit reichen, ergänzt eine Aufgabe von Fred.

Ein entspannter Halbtagesausflug

Nehmt euch für die Ausstellung 2–3 Stunden, einschließlich eines Stopps bei kleinen Tieren und einer Mitmachstation. Esst vor oder nach dem Museum und lasst den Ausflug bei passendem Wetter auf einem Spielplatz im Nordpark ausklingen.

Aktivitäten

Mit Fred Schlammspringer entdecken

Sucht bei den Schlammspringern zuerst auf Wurzeln und Felsen, dann im Wasser. Fragt die Kinder, wie sich ein Fisch außerhalb des Wassers abstützen könnte. Entdeckt anschließend mithilfe von Freds Erklärungen die Antwort.

Lebendes Tier oder Museumsobjekt?

Sucht euch beim Rundgang ein lebendes Tier, ein Skelett und ein Fossil aus. Lasst alle erzählen, was sich an den unterschiedlichen Ausstellungsstücken erkennen lässt: Bewegungen, Körperbau oder Spuren früheren Lebens.

Den ganzen Ausflug drinnen verbringen

Nehmt euch bei Regen mehr Zeit für die Mineralien, Mikroskope oder einen Audioguide, statt den Ausflug in den Nordpark zu verlängern. Denkt bei eurer Essensplanung daran, dass Essen im Museum nicht erlaubt ist.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Schaut sowohl ins Wasser als auch auf die Ruheplätze. Ein schwimmender Pinguin wirkt ganz anders als einer, der stillsteht. Bei der kommentierten Fütterung am Freitag könnt ihr mehr über seine Pflege erfahren.

Achtet auf das helle Gesicht und den kräftigen Schnabel. Wartet dann ab, ob ein Vogel ins Wasser geht. Vergleicht seine Schwimmweise mit der der Pinguine, wenn ihr deren separate Anlage besucht.

Sucht vom Besucherweg aus sowohl die Beckenränder als auch das Wasser ab. Die lange, schmale Schnauze lässt sich gut mit der der Stumpfkrokodile vergleichen. Um ein ruhendes Tier zu entdecken, braucht es manchmal etwas Geduld.

Schaut ins Wasser und auf die Landflächen daneben. Bleibt dabei hinter dem Geländer. Vergleicht die Kopfform mit der des Australischen Süßwasserkrokodils und achtet eine Weile auf kleine Bewegungen, statt darauf zu warten, dass das Tier losschwimmt.

Gönnt den kleinen Säugetieren zwischen den größeren Anlagen einen eigenen Stopp. Beobachtet, wo sich die einzelnen Gundis zum Ruhen niederlassen und ob sie dicht beieinanderbleiben. Das Gehegeschild hilft euch, sie von den Zwergmangusten zu unterscheiden.

Achtet auf suchende und nach Futter stöbernde Tiere, statt auf ein stilles Fotomotiv zu warten. Die Tierpflege hat bei dieser Art schon Aufgaben zur Futtersuche eingesetzt. Bei der kommentierten Fütterung am Dienstag könnt ihr mehr über die kleinen Raubtiere erfahren.

Ein gezeichneter Brillenpinguin steht links aufrecht. Rechts schwimmt ein Brillenpinguin mit waagerechtem Körper und ausgestreckten Flügeln vor einer hellblauen Wasserfläche.

Beobachtet Brillenpinguine an Land und im Wasser und vergleicht ihre Körperhaltung. KI-Artenillustration, keine Darstellung der Anlage.

Original illustration generated with OpenAI image generation; editorial composition for Snappit.

Geschichten und Entdeckungen

Zwei Krokodile im Vergleich

In der Tropenhalle leben Australische Süßwasserkrokodile und afrikanische Stumpfkrokodile. Vergleicht ihre Schnauzen: Die schmalen Kiefer des Süßwasserkrokodils eignen sich zum Fischfang.

Ein Museum im Luftschutzbunker

Nach dem Krieg wurde die erhaltene Sammlung wieder in einem Luftschutzbunker ausgestellt. 1948 kam das Aquarium hinzu, Jahrzehnte vor dem Umzug in den Nordpark.

Die passende Jahreszeit

Änderungen mit einplanen

Auf der Besuchsseite findet ihr abweichende Öffnungszeiten und vorübergehende Einschränkungen an Anlagen. Wählt eine kommentierte Fütterung passend zum Wochentag und prüft bei der Ankunft noch einmal den Hinweis am Gehege.

Anreise und praktische Tipps

Praktisches für den Start

Fragt nach dem Audioguide-Verleih, dem Kinderführer im Museumsshop und der nächsten Wickelmöglichkeit. Für sperrige Gegenstände gibt es eine Garderobe und Schließfächer. Ess- und Trinkpausen müsst ihr außerhalb des Gebäudes einplanen.

Anreise zum Nordpark

Mit U78 oder U79 steigt ihr an der Haltestelle Nordpark/Aquazoo aus. Auch die Schnellbuslinie SB52 wird vom Museum als Verbindung genannt. Mit dem Auto könnt ihr gebührenpflichtig im Nordpark oder im Parkhaus Messe P4 an der Stockumer Kirchstraße 46 parken. Prüft vor der Abfahrt die aktuelle Verbindungsauskunft.

Die passende Unterstützung planen

Vor dem Eingang gibt es vier Behindertenparkplätze. Ein taktiles Leitsystem führt vom Parkplatz zum Eingang und im Foyer zum Aufzug, zu den Toiletten und zum Ausgang. Außerdem bietet das Museum buchbare Führungen mit geschultem Personal für Gruppen mit unterschiedlichen Unterstützungsbedürfnissen an.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

6

Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

Snap-Karte für diesen Ort

Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Tickets und Einlass

Online-Tickets gelten für ein bestimmtes Einlasszeitfenster und den Fast-Lane-Zugang. Kommt möglichst am Anfang eures Zeitfensters. Prüft vor dem Buchen mögliche Ermäßigungen. Kinder bis einschließlich fünf Jahre haben freien Eintritt.

Die richtige Haltestelle

Fahrt mit U78 oder U79 bis Nordpark/Aquazoo. Die Adresse lautet Kaiserswerther Straße 380, 40474 Düsseldorf. Im Nordpark gibt es gebührenpflichtige Besucherparkplätze.

Aktuelle Bauarbeiten

Einige Terrarien in den Räumen R–V sind verdeckt. Nacktmulle sowie einige Frösche, Geckos, Schlangen und kleinere Echsen sind nicht zu sehen. Schaut vor dem Besuch in den offiziellen Hinweis, damit die Kinder wissen, was sie erwartet.

Vor dem Rundgang stärken

Es gibt keine Cafeteria. Essen und Trinken sind im Gebäude untersagt. Plant einen Snack vor dem Eintritt oder nach dem Besuch ein und lasst anschließend noch Zeit für die Spielplätze im Nordpark.

Für kleine Entdecker

Trittstufen erleichtern Kindern den Blick in Becken und Gehege. Ein Wickeltisch ist vorhanden. Audioguides könnt ihr auf Englisch, Deutsch und in leicht verständlichem Deutsch ausleihen.

Kommentierte Fütterungen

Bei den Pinguinen sind sie freitags um 12:30 Uhr in Raum M angekündigt, bei den Zwergmangusten dienstags um 14:30 Uhr in W. An Feiertagen entfallen sie. Beachtet die Hinweise am Besuchstag.

Mit dem Kinderwagen

Fragt vor dem Start beim Personal nach den Höhenunterschieden im Rundgang. Laut Hausordnung dürfen die Aufzüge an den Treppen nur von Rollstuhlnutzenden und Menschen mit eingeschränkter Mobilität benutzt werden.

Rücksichtsvoll fotografieren

Private Fotos sind ohne Blitz erlaubt. Selfie-Stangen und Gimbals sind verboten. Klopft nicht an die Scheiben und lehnt euch in der Tropenhalle nicht über die Geländer.

Häufig gestellte Fragen

Ja, die gesamte Ausstellung befindet sich im Gebäude. Den Nordpark könnt ihr nach dem Besuch als zusätzlichen Abstecher im Freien einplanen.
Die Familienkarte gilt für bis zu zwei Personen und alle eigenen Kinder beziehungsweise Enkelkinder unter 18 Jahren. Vergleicht sie mit Einzelkarten und möglichen Ermäßigungen für eure Familie.
Nein. Der zusätzliche Artenschutz-Beitrag ist freiwillig und kann vor dem Ticketkauf abgewählt werden.
Assistenzhunde sind willkommen. Andere Hunde und Haustiere dürfen nicht in die Ausstellung.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.

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