Rote Schnuppertour
Eine kurze Einführung in den vorderen Parkbereich mit Tierschauhaus, Geflügel und Turopolje-Teich. Die Runde passt gut, wenn ihr vor dem Spielen einige Tiere in Ruhe erleben möchtet.
IllustrationIn der Arche Warder könnt ihr entdecken, wie vielfältig Nutztiere sind: von Ziegen mit Korkenzieherhörnern bis zu Schweinen, die gern schwimmen.
In der Arche Warder könnt ihr entdecken, wie vielfältig Nutztiere sind: von Ziegen mit Korkenzieherhörnern bis zu Schweinen, die gern schwimmen. Der rund 40 Hektar große Park im Naturpark Westensee erstreckt sich über Weiden, Teiche und Knicks. Weite Ausblicke und viele Tiere laden zum Stehenbleiben ein. Beginnt im Tierschauhaus und im Streichelhof am Eingang und wählt anschließend eine farbig gekennzeichnete Runde, die zu euren Kräften passt.
Schaut unterwegs genauer hin, auch wenn auf dem Schild ein vertrautes Wort wie Schaf, Rind oder Huhn steht. Die Girgentana-Ziege trägt auffällig gedrehte Hörner. Das Federkleid der Ungarischen Lockengans sieht ganz anders aus als das ihrer glatt befiederten Nachbarn. Am Turopolje-Teich könnt ihr mit etwas Glück Schweine im Wasser beobachten. Sie stammen aus den Save-Auen in Kroatien, wo Schwimmen und die Nahrungssuche auf nassem Grund zu ihrer Lebensweise gehören.
Der Park erhält seltene Haus- und Nutztierrassen durch Zucht, Forschung und Bildungsarbeit. Eine Rasse ist eine unterscheidbare Gruppe innerhalb einer Haustierart. Deshalb können sehr unterschiedlich aussehende Schafe trotzdem derselben Art angehören. Lest ihre Rassennamen gemeinsam: Diese Unterschiede entdecken zu lernen, macht hier einen großen Teil des Besuchs aus. Tiergruppen können auf andere Weiden wechseln. Richtet euch deshalb nach der aktuellen Beschilderung. Besuch geplant? Lade die Snappit-App herunter, um Wildtiere vor Ort in Echtzeit zu bestimmen.
Der heutige Trägerverein wurde 2003 gegründet, nachdem der frühere Park in finanzielle Schwierigkeiten geraten war. Greenpeace und die Umweltstiftung Greenpeace halfen, seine Zukunft zu sichern. Im Mai 2004 wurde der erneuerte Park wiedereröffnet. Heute reicht die Arbeit über das Besuchsgelände hinaus: Außenweiden ermöglichen größere Zuchtbestände, verteilen das Risiko von Seuchenausbrüchen und bringen traditionelle Weidetiere wieder in der Landschaftspflege zum Einsatz.
Wählt die rote Schnuppertour für den vorderen Parkbereich mit Geflügel, Schafen und Ziegen sowie dem Turopolje-Teich. Die grüne Genießertour führt zu den Wasserbüffeln und zur Steinzeitsiedlung am höchsten Punkt der Runde. Auf der blauen Walkingtour erkundet ihr weitere Teile des Parks: Schafweiden, Aussichtsplattform, Schweineland, Rinder- und Pferdebereiche sowie Eselland. Der Park veranschlagt etwa eine halbe Stunde für die rote Runde, eine Stunde bei zügigem Gehen für die grüne und rund drei Stunden mit Tierbeobachtungen für die blaue. Plant mehr Zeit ein, wenn ihr spielen oder essen möchtet.
Im DOMESTICANEUM könnt ihr drinnen weiterentdecken. Die interaktiven Räume erzählen, wie sich das Zusammenleben von Menschen und Haustieren verändert hat. Dazu gehören eine virtuelle Streitwagenfahrt durch das antike Uruk und ein Spiel zur Landwirtschaft der Zukunft. Draußen lässt sich in der nachgebauten Steinzeitsiedlung auf andere Weise erahnen, wie Menschen mit Nutztieren gelebt haben. Zwischendurch können Kinder auf der Spielarche oder in der Strohburg beim Restaurant toben.
Im Frühling lohnt sich ein Blick nach Jungtieren im Tierschauhaus. Wann Nachwuchs zu sehen ist und welche Bereiche zugänglich sind, kann jedoch variieren. Macht an warmen Tagen eine Pause am Turopolje-Teich, ohne fest mit schwimmenden Schweinen zu rechnen. Für die offenen Weiden ist winddichte Kleidung angenehm, nach Regen sind wasserdichte Schuhe sinnvoll. Im Winter werden nur die Hauptwege im vorderen Eingangsbereich regelmäßig geräumt oder gestreut.
Eingangsbereich, Tierschauhaus und Streichelhof sind für Rollstuhlfahrende geeignet, und auch das Restaurant ist erreichbar. An anderen Stellen können Sand und starke Steigungen Hilfe nötig machen, besonders bei schlechtem Wetter. Ein barrierefreies WC ist vorhanden. Das DOMESTICANEUM ist stufenlos zugänglich, Kinderwagen dürfen aber nicht hinein. Nutzt die ausgewiesene Abstellfläche draußen und nehmt bei Bedarf eine Babytrage mit. Wenn ihr mit Rollstuhl, Gehhilfe oder Kinderwagen kommt, könnt ihr unter 04329 9134-0 einen gut machbaren Besuch und den aktuellen Zustand der Wege besprechen.
Beobachtet die kroatischen Schweine am und im Wasser. Vielleicht schwimmen sie gerade, eine Vorführung ist es aber nicht.
Vergleicht Hörner, Federn, Fell und Körperformen von Haustieren mit ganz unterschiedlichen regionalen Geschichten.
Folgt dem Schafweg und wählt eine längere Runde, wenn ihr auch Schweineland und Eselland besuchen möchtet.
Entdeckt mit Spielen, Modellen und Multimedia, wie Tiere zu Haustieren wurden, wie früher Landwirtschaft betrieben wurde und welche Entscheidungen künftig anstehen.
Eine kurze Einführung in den vorderen Parkbereich mit Tierschauhaus, Geflügel und Turopolje-Teich. Die Runde passt gut, wenn ihr vor dem Spielen einige Tiere in Ruhe erleben möchtet.
Ergänzt die Tiere im vorderen Parkbereich um Wasserbüffel und Steinzeitsiedlung. Die vom Park angegebene Stunde setzt zügiges Gehen voraus. Nehmt euch mehr Zeit, wenn euch die Schafe oder das Dorf besonders interessieren.
Wählt die größere Runde für Aussichtsplattform, Schweineland, Rinder, Pferde und Eselland. Plant zusätzliche Zeit für die Ausstellung im Besucherzentrum oder eine Mahlzeit ein.
Beginnt im Tierschauhaus und mit einigen Stopps im vorderen Parkbereich. Entscheidet nach einer Spiel- oder Snackpause gemeinsam, ob ihr zu den weiter entfernten Weiden gehen oder mehr Zeit im DOMESTICANEUM verbringen möchtet. Nehmt euch zum Schluss noch einmal in Ruhe Zeit für die Rasse, die die meisten Fragen geweckt hat.
Wählt drei Tiere aus und schreibt ihre Rassennamen auf. Zeichnet jeweils ein Merkmal, an dem ihr sie wiedererkennen könnt, etwa Hörner, ein Federmuster oder die Körperform. Probiert zu Hause aus, ob alle die Zeichnungen den Namen zuordnen können, ohne auf die Fotos zu schauen.
Besucht nach der Tierbeobachtung die Steinzeitsiedlung und stellt euch die täglichen Arbeiten ihrer Bauern vor. Jeder sucht sich eine Aufgabe aus, die interessant klingt, und eine, die schwierig wäre. Sucht anschließend an den Gebäuden und Tierpferchen nach passenden Hinweisen.
Entdeckt im DOMESTICANEUM Spiele und Geschichten rund um Haustiere und legt anschließend einen kürzeren Stopp im Tierschauhaus ein. Prüft den Zugang für euren Besuchstag und nehmt Regenkleidung für die Wege zwischen den Gebäuden mit. Mit Hund müsst ihr euch beim Besuch des Zentrums abwechseln.

Drei Rundgänge durch die Arche Warder: Die Zeiten sind Richtwerte des Parks mit unterschiedlichen Annahmen. Plant Spiel- und Essenspausen zusätzlich ein. Die Grafik zeigt keine Wegführung.
Snappit editorial diagram; factual tour descriptions by Arche Warder e.V.
Poitou-Esel wurden in Westfrankreich gezüchtet, um kräftige Maultiere zu zeugen. Bestimmt sie mithilfe des Rassenschilds und vergleicht ihre Größe und ihren Umriss mit den kleineren Eseln. Bleibt zum Beobachten im Besucherbereich und bietet kein Futter an.
Beobachtet am Teich, wie sich ein Turopolje-Schwein zwischen Land und Wasser entscheidet. Vergleicht es im Schweineland mit anderen ausgeschilderten Rassen, darunter die wolligen Mangalitza-Schweine. Unterschiedliches Fell macht sie nicht zu verschiedenen Arten. Dass ihr sie schwimmen seht, ist nie garantiert.
Sucht zunächst nach dem Namen Girgentana und dann nach den gedrehten Hörnern. Diese Hausziegenrasse stammt aus Sizilien. Vergleicht die Hornformen aus sicherem Abstand und streichelt nur in Bereichen, die ausdrücklich für den Tierkontakt geöffnet sind.
Die kleinen, kurzschwänzigen Skudden sind eine von vielen Rassen, nach denen ihr Ausschau halten könnt. Sucht euch zwei ausgeschilderte Rassen aus und vergleicht Körperbau und Wollkleid. Die übergeordnete Bezeichnung Schafe legt hier keine Rasse fest. Diese zusätzliche Information findet ihr am Gehegeschild.
Sucht das Schild Englisches Parkrind und beobachtet die Gruppe von außerhalb der Absperrung. Der Name erinnert an Rinder, die schon im Mittelalter in britischen Parks gehalten wurden. Vergleicht die Tiere mit einer weiteren ausgeschilderten Rinderrasse, aber berührt Rinder niemals.
Das Posavina stammt aus der Save-Region und hat breite Hufe, die zu nassem Untergrund passen. Steht eines so, dass ihr seine Hufe sehen könnt, vergleicht deren Umriss mit eurer Zeichnung eines anderen Pferdes. Betretet keine gesperrten Weiden und füttert nicht.
Unterscheidet die Wasserbüffel mithilfe des Schildes von den Rinderrassen. Achtet bei warmem Wetter darauf, wie sie ruhen oder sich suhlen. Hier leben domestizierte Wasserbüffel. Das Wort europäisch beschreibt ihre Zucht- und Haltungsgeschichte, keine eigene Wildtierart.
Schaut euch die gesperberte Federzeichnung des Deutschen Sperbers genau an. Diese Hühnerrasse wurde in Duisburg gezüchtet. Vergleicht ihr Muster mit dem eines anderen Huhns und erkundet anschließend an der Lernstation Vom Ei zum Huhn, was vor dem Schlüpfen eines Kükens passiert.
Sucht das Schild Ungarische Lockengans und vergleicht die lockeren Federlocken mit dem Gefieder einer anderen Gans. Die ungewöhnliche Federform ist ein erbliches Merkmal. Gebt den Vögeln Platz und haltet Gesichter und Hände der Kinder von ihren Schnäbeln fern.
Achtet auf die aufrechte Haltung, die diese Hausentenrasse so unverwechselbar macht. Prüft eure Bestimmung am Schild und vergleicht anschließend eine laufende mit einer schwimmenden Ente, falls beides zu sehen ist. Wenn mehrere Entenrassen im Park leben, reicht das Gefieder allein zum Bestimmen kaum aus.
Diese Tiere werden im Park gehalten und gezüchtet. Die Namen stellen einzelne Haus- und Nutztierrassen vor; die meisten verlinkten Tiereinträge beziehen sich auf die übergeordnete Haustierart. Der Eintrag Schafe ist noch weiter gefasst. Bei der Indischen Laufente führt der Link direkt zur Rasse. Rassennamen und Standorte findet ihr auf den aktuellen Gehegeschildern. Lasst Tiere, die sich zurückziehen, außer Sicht bleiben.
Die Poitou-Esel beweiden den Trockenrasen des Parks. Dadurch helfen sie, diesen offenen Lebensraum mit Pflanzen wie Berg-Sandglöckchen und Gewöhnlichem Silbergras vor dem Zuwachsen zu bewahren. Bleibt auf den Besucherwegen und entdeckt auch die kleinen Dinge, ohne etwas mitzunehmen.
Ein Teil der Parktiere verbringt Zeit auf Außenweiden an anderen Orten in Schleswig-Holstein. Das schafft Platz für größere Zuchtgruppen und verringert das Risiko, eine ganze Population an einem einzigen Ort zu halten. Es erklärt auch, warum euch bei verschiedenen Besuchen unterschiedliche Tiere begegnen können.
Der Eingang führt durch den Hofladen. Bollerwagenverleih, ein barrierefreies WC, Spielbereiche im Freien und die Farmküche erleichtern den Familienausflug. Vor dem DOMESTICANEUM gibt es Kinderwagenstellplätze und Schließfächer. Für das Essen gelten eigene Öffnungszeiten. Prüft sie, bevor ihr fest mit einer vollen Mahlzeit plant.
Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.
Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.
Anreise
Das Ziel lautet Langwedeler Weg 11, 24646 Warder. Folgt den Tierparkschildern ab der A7-Ausfahrt Warder oder der A215-Ausfahrt Blumenthal. Nutzt die gekennzeichneten Parkplätze. Der kleinere am Hauptgebäude ist vor allem für Mitarbeitende und Besucher mit eingeschränkter Mobilität gedacht. Der Eingang führt durch den Hofladen.
Mit Bus und Bahn
Sucht ab Bahnhof Nortorf nach dem Bus 786 zur Haltestelle Warder Arche Warder. Von Kiel fährt der Bus 780 Richtung Nortorf nach Langwedel Denkmal. Von dort sind es etwa 1,2 km zu Fuß zum Park. Prüft vor der Abfahrt Hin- und Rückfahrt für euren Besuchstag bei NAH.SH, besonders am Wochenende und in den Schulferien.
Essen und Pausen
Prüft die Öffnungszeiten der Farmküche gesondert. Speisen gibt es unter Umständen am Grill oder Imbiss statt im Restaurant. Wetter und private Feiern können das Angebot verändern. Vegetarische und vegane Gerichte werden angeboten. Nehmt Trinkwasser und einen kleinen Snack für die Kinder mit.
Füttern
Verwendet nur im Park gekauftes Futter und füttert nur dort, wo es erlaubt ist. Pferde, Esel und Alpakas sowie die Tiere im Tierschauhaus und Streichelhof dürft ihr nicht füttern. Füttert Schweine nicht aus der Hand. Beachtet die Schilder und fragt das Team, bevor ihr etwas anbietet.
Tierkontakt
Streichelt nur in dafür ausgewiesenen Bereichen und lasst die Tiere zu euch kommen. Berührt niemals Rinder, verfolgt keine zurückweichenden Tiere und betretet keine Ruhebereiche. Haltet Kinder von Elektrozäunen fern und bleibt mit genügend Abstand zu Hörnern und Gänseschnäbeln.
Mit kleinen Kindern
Bollerwagen könnt ihr ausleihen. Plant vor den weiter entfernten Weiden eine Spielpause ein und denkt beim Packen daran, dass Kinderwagen nicht ins DOMESTICANEUM dürfen.
Hunde
Führt Hunde an der kurzen Leine. In Streichelhof, Ferkelstube und DOMESTICANEUM dürfen sie nicht hinein, auch nicht auf dem Arm. Wenn sich Erwachsene beim Besuch dieser Bereiche abwechseln, muss jemand beim Hund bleiben. Bindet ihn nicht unbeaufsichtigt an.
Vorher planen
Führungen, Schulangebote und Geburtstagsprogramme müsst ihr im Voraus vereinbaren. Fragt möglichst mindestens zwei Wochen vorher an und nennt Alter, Interessen und mögliche Anforderungen an die Zugänglichkeit eurer Gruppe. Private Fotos sind in den Besucherbereichen erlaubt. Für gewerbliche Aufnahmen braucht ihr vorher eine schriftliche Genehmigung.
Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.
North Carolina, US
Hier kann man sehen Wanderdrossel, östliches Grauhörnchen und Rotkardinal.
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Hier kann man sehen Anhinga, Mississippi-Alligator und Brautente.
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Nimm die Entdeckung mit
Bestimme Tiere und Pflanzen unterwegs und halte deine Entdeckungen in einer Sammlung fest.