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ParkBaden-Württemberg, Deutschland

Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Auf der Schwäbischen Alb könnt ihr weite Weidelandschaften und Wasserfälle im Kalkgestein entdecken und die Menschen kennenlernen, die diese Landschaft erhalten.

Über diesen Ort

Auf der Schwäbischen Alb könnt ihr weite Weidelandschaften und Wasserfälle im Kalkgestein entdecken und die Menschen kennenlernen, die diese Landschaft erhalten. Zum Biosphärengebiet gehören Dörfer, Streuobstwiesen, Höfe und Wälder. Überlegt deshalb zuerst, welchen Teil ihr erkunden möchtet. Wer die wichtigsten Ziele an einem Nachmittag abhaken will, hat kaum Zeit, sie wirklich zu genießen.

Für einen ersten Besuch bietet sich das Biosphärenzentrum in Münsingen-Auingen an. Kinder können über das riesige Luftbild laufen, in der Ausstellung Geschichten über Schäferei und Wald verfolgen und herausfinden, wie die verschiedenen Landschaften zusammenhängen. Anschließend könnt ihr auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen spazieren gehen. Zwischen Baumgruppen halten Weidetiere dort die Flächen offen. Die erhaltene Kirche und das Schulhaus in Gruorn erzählen von den Menschen, die in dieser weiten Landschaft lebten.

Einen anderen Tag könnt ihr am Naturschutzzentrum Schopflocher Alb beginnen und danach den Bohlenweg durchs Schopflocher Moor erkunden. Dass es hier so nass ist, liegt an den wasserstauenden Überresten eines Vulkanschlots mitten in einer sonst durchlässigen Kalklandschaft. Rund um Bad Urach spielt Wasser wieder die Hauptrolle: Der Brühlbach führt euch zum Uracher Wasserfall, wo kalkreiches Wasser empfindlichen Kalktuff aufbaut. Plant diese Ziele als einzelne Ausflüge mit unterschiedlichem Gelände; sie liegen nicht an einer gemeinsamen Runde durch das gesamte Gebiet. Mach deinen Besuch zur Safari! Nutze die Snappit-App, um Wildtier-Sichtungen hier zu scannen und zu loggen.

Das Biosphärengebiet wurde 2008 eingerichtet und 2009 von der UNESCO anerkannt. Im April 2026 wurde die auf Landesebene ausgewiesene Fläche erweitert. Weitere Gemeinden wirken nun daran mit, Naturschutz und ländliches Alltagsleben miteinander zu verbinden. Der ehemalige Truppenübungsplatz Münsingen erzählt von einer älteren, bedrückenden Vergangenheit: Von 1895 bis 2005 wurde er militärisch genutzt. Bei der Erweiterung in den 1930er-Jahren mussten die Menschen in Gruorn ihr Dorf verlassen. Die Schafbeweidung trug dazu bei, die offene Landschaft zu erhalten. Ein Spaziergang zu den verbliebenen Gebäuden macht diese Geschichte greifbarer als ein Blick aus der Ferne.

Was ihr hier machen könnt

Für einen Ausflug mit weiter Landschaft und Geschichte startet ihr am Wanderparkplatz Trailfinger Säge außerhalb von Münsingen-Trailfingen. Auf dem freigegebenen Weg sind es etwa 2 km bis Gruorn, also rund 4 km hin und zurück, zuzüglich eurer Wege im Dorf. Der asphaltierte Zugang ist hügelig. Bleibt unbedingt auf den freigegebenen, gelb markierten Wegen: Abseits davon liegen noch Blindgänger und Munitionsreste. Auch die frühere Panzerringstraße ist keine öffentliche Radrunde. Wenn ihr mehr über die Landschaft erfahren möchtet, ist eine Tour mit einem TrÜP-Guide eine gute Wahl.

Für einen kürzeren Familienausflug eignet sich der digitale Albtroll-Erlebnispfad im Schopflocher Moor mit der kostenlosen App NaturErleben Baden-Württemberg. Ihr könnt zwischen insgesamt 1 km für Hin- und Rückweg und einer 2 km langen Runde wählen; rechnet für das Angebot mit etwa 1–1½ Stunden. Ladet die Tour vorher im WLAN herunter. Wenn ihr am Naturschutzzentrum startet, kommen bis zum Beginn des Moorpfads etwa 30 Minuten Fußweg pro Richtung dazu. Außerdem gibt es die separate, ungefähr 3 km lange Runde „Spaziergang durchs Moor“ ab dem Parkplatz am Gasthof Albengel.

Bei Bad Urach folgt der ebene Weg vom Parkplatz P23 Maisental etwa 2 km dem Brühlbach bis zum Fuß des Wasserfalls. Auf demselben Weg zurück sind es insgesamt rund 4 km. Die steilen Stufen neben dem Wasserfall verlangen deutlich mehr. Trittsichere Wandernde können den ausgeschilderten, 10 km langen Wasserfallsteig mit 511 Höhenmetern im Aufstieg wählen. Er verbindet den Uracher Wasserfall, die Aussicht von den Rutschenfelsen und den Gütersteiner Wasserfall. Auf den steilen Naturpfaden und Steinstufen braucht ihr einen sicheren Tritt.

Plant die Anreise zum Wasserfall vom 16. bis 20. Oktober 2026 besonders sorgfältig: Ab dem 16. Oktober um 7 Uhr sind P23 und der Wohnmobilstellplatz im Maisental mit dem Auto nicht erreichbar. Die Wiederöffnung ist für den Vormittag des 20. Oktober vorgesehen. Es gibt keine Umleitung für Fahrzeuge. Zu Fuß und mit dem Fahrrad könnt ihr den Bahnübergang weiterhin passieren. Schaut vor der Abfahrt in die aktuellen Verkehrshinweise von Bad Urach.

Saisonale Infos

Welche Blumen und Insekten ihr entdeckt, hängt von der Jahreszeit ab. Eine Sichtung der wildlebenden Tiere lässt sich nicht versprechen. Nehmt für den offenen ehemaligen Truppenübungsplatz Wasser und eine zusätzliche Kleidungsschicht mit. Bei Bad Urach können nasser Kalkstein, Schlamm und winterliches Eis steile Wege gefährlich machen. Weicht bei unsicherem Untergrund auf die Ausstellungen aus. Kirche, Museum und Gastronomie in Gruorn haben saisonale Öffnungszeiten. Erkundigt euch vorher und packt ein eigenes Vesper ein. Die saisonalen Freizeitbusse fahren nicht das ganze Jahr.

Barrierefreiheit

Wählt den Weg passend zu euren Bedürfnissen. Der Weg am Brühlbach bis zum Fuß des Wasserfalls eignet sich für einen geländegängigen Kinderwagen, die anschließenden steilen Stufen jedoch nicht. Daraus lässt sich keine Eignung für Rollstühle ableiten. Der asphaltierte Weg nach Gruorn führt über deutliche Hügel; mit dem Rollstuhl kann kräftige Unterstützung nötig sein. Im Schopflocher Moor verläuft der Weg teilweise über Holzbohlen. Fragt beim Naturschutzzentrum nach dem aktuellen Zustand und der Eignung für euren Rollstuhl oder Buggy. Im Biosphärenzentrum ist der Kinosaal im Obergeschoss per Aufzug erreichbar. Manche Gucklöcher und Audiobedienelemente der Ausstellung lassen sich im Sitzen allerdings schwer nutzen. Der Wasserfallsteig führt über steile Naturpfade und Stufen und eignet sich weder für Rollstühle noch für Kinderwagen.

Nicht verpassen

1

Gruorn und die offene Hochfläche

Kirche und Schulhaus stehen in einer von Schafen beweideten Landschaft mit einer besonderen militärischen Vergangenheit.

2

Zwei Wege zum Wasserfall

Wählt den Talweg am Brühlbach oder den deutlich anstrengenderen Wasserfallsteig.

3

Schopflocher Moor

Der Bohlenweg führt durch ein Feuchtgebiet über einem alten Vulkanschlot. Wer möchte, nutzt den Familien-Erlebnispfad per App.

4

Zwei gute Ausgangspunkte

Entdeckt das begehbare Luftbild in Münsingen oder das lange hölzerne Albtraufmodell in Schopfloch.

Schematischer Schnitt mit hellem Kalkgestein, dunkler Vulkanschlotfüllung, ockerfarbener Tonschicht und Torf mit Feuchtvegetation.

Warum auf der verkarsteten Alb ein Moor entstehen konnte: Eine Tonschicht über einem alten Vulkanschlot hielt Wasser zurück. Konzeptionelle KI-Illustration, kein maßstäblicher Geländeschnitt.

Illustration: OpenAI image generation; editorial composition: Snappit visual enrichment. Factual source: Stiftung Naturschutzzentrum Schopflocher Alb

Spaziergänge und Routen

Von der Trailfinger Säge nach Gruorn und zurück

Beginnt an der Trailfinger Säge, folgt dem freigegebenen, gelb markierten Weg nach Gruorn und kehrt auf demselben Weg zurück. Kirche und Schulhaus bieten sich für eine Pause an. Prüft vorher die Öffnungszeiten, wenn ihr hineinmöchtet oder eine Einkehr plant.

Mit dem Rollstuhl kann an den Steigungen kräftige Unterstützung nötig sein. Der Gastraum im Schulhaus wird als mit dem Rollstuhl zugänglich beschrieben. Klärt eure genauen Anforderungen vor der Anreise.

Von der Trailfinger Säge nach Gruorn und zurück

Schopflocher Moor: digitaler Albtroll-Erlebnispfad

Die App bietet am Moor insgesamt 1 km für Hin- und Rückweg oder eine 2 km lange Runde mit Geschichten und einem Quiz. Ladet die Tour in NaturErleben Baden-Württemberg vorher herunter. Wenn ihr am Naturschutzzentrum losgeht, kommen etwa 30 Minuten Fußweg bis zum Start und ebenso viel für den Rückweg hinzu.

Erkundigt euch mit Rollstuhl oder Kinderwagen beim Naturschutzzentrum nach dem aktuellen Zustand des Bohlenwegs und der Zuwege. Die kurze Strecke allein sagt noch nichts über die Eignung aus.

Schopflocher Moor: digitaler Albtroll-Erlebnispfad

Spaziergang durchs Moor

Dieser separate Tourenvorschlag beginnt am Parkplatz des Gasthofs Albengel, früher Otto-Hoffmeister-Haus. Über Schopflocher Moor, Torfmoor und Kreuzstein geht es zurück. Wenn ihr unterwegs die digitale Tour nutzt, braucht ihr länger als die angegebene Stunde.

Die Angabe „eben“ beschreibt das Gelände und ist keine Bestätigung für einen durchgehend stufenlosen Weg. Fragt nach dem Holzbelag und der Eignung für euer Hilfsmittel.

Spaziergang durchs Moor

Am Brühlbach zum Uracher Wasserfall und zurück

Folgt vom P23 Maisental dem Brühlbachtal bis zum Fuß des Wasserfalls und kehrt auf demselben Weg zurück. Den Wasserfall könnt ihr auch ohne den steilen Aufstieg zur Hochwiese genießen.

Der ebene Zugang wird für geländegängige Kinderwagen empfohlen. Angaben zu rollstuhlrelevanten Steigungen, Breiten und Belägen fehlen; klärt die Eignung deshalb gesondert.

Am Brühlbach zum Uracher Wasserfall und zurück

Wasserfallsteig

Der ausgeschilderte Rundweg startet am P23 Maisental und verbindet den Uracher Wasserfall, den Aussichtspunkt Rutschenfelsen und den Gütersteiner Wasserfall. Die angegebenen 3¼ Stunden sind reine Gehzeit. Mit der Familie sind etwa 4–5 Stunden ein entspannterer Zeitrahmen.

Für geübte, trittsichere Wandernde. Für Rollstühle und Kinderwagen ungeeignet. Auf steilen Abschnitten und an der Felskante müssen Kinder eng begleitet werden.

Wasserfallsteig

Ein halber Tag rund um Münsingen

Verbringt 1–1½ Stunden im Biosphärenzentrum und fahrt anschließend zur Trailfinger Säge für den Weg nach Gruorn und zurück. Rechnet dafür mit weiteren 2–3 Stunden einschließlich Pausen im Dorf.

Ein ruhigerer Tag bei Schopfloch

Erkundet das hölzerne Albtraufmodell im Naturschutzzentrum und wählt anschließend die Moor-App-Tour oder die separate 3-km-Runde. Wenn ihr am Zentrum loslauft, kommt insgesamt ungefähr eine Stunde für Hin- und Rückweg zum Moor zur eigentlichen Aktivität hinzu.

Euer Tag bei Bad Urach

Für einen kürzeren Ausflug geht ihr am Brühlbach hin und zurück. Für den Wasserfallsteig reserviert ihr den Großteil des Tages. Ein früher Start bei Tageslicht lässt mehr Zeit für Pausen. Prüft die Verkehrseinschränkungen, bevor ihr P23 als Anreisepunkt wählt.

Aktivitäten

Findet eure Landschaft auf dem Boden

Sucht auf dem begehbaren Luftbild im Biosphärenzentrum einen Ort aus. Liegt er auf der Hochfläche, am bewaldeten Albtrauf oder im Vorland? Greift die Frage draußen wieder auf: Wie verändert sich die Form der Landschaft?

Lasst den Albtroll fragen

Nutzt die Geschichten und das Quiz der Moor-App in kurzen Abschnitten und schaut zwischendurch bewusst vom Bildschirm auf. Ihr bestimmt das Tempo selbst. Falls Bluetooth nicht automatisch verbindet, helfen QR-Codes am Geländer weiter.

Drei Lebensräume in drei Bildern

Sammelt bei getrennten Ausflügen je ein Foto von offenem Weideland, einem Feuchtgebiet und fließendem Wasser im Wald. Zeigt dabei auch die Form der Landschaft, nicht nur ein Tier oder eine Blüte. Fotografiert ausschließlich von freigegebenen Wegen oder Bohlenwegen aus.

Münsingen: die Menschen hinter der Landschaft

Mitmachstationen und Hörgeschichten im Biosphärenzentrum erklären, wie Landwirtschaft, Schäferei und Waldbewirtschaftung zusammenhängen. Wenn ihr länger drinnen bleiben möchtet, könnt ihr den Kinobesuch ergänzen. Prüft vor der Anreise die Öffnungszeiten für euren Besuchstag.

Schopfloch: die Alb im Modell erkunden

In der Dauerausstellung des Naturschutzzentrums steht ein über 20 Meter langes Holzmodell des Albtraufs. Interaktive Stationen widmen sich Geologie und Lebensräumen. Bei freiem Eintritt ist das eine passende Ergänzung zum Moorbesuch unter Dach.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Schaut im Frühling nach leuchtend blauen Blüten im kurz abgeweideten Grasland. Die Pflanze wird nur etwa 5–20 cm hoch und geht in der weiten Landschaft leicht unter. Fotografiert nur Blüten, die ihr von einem freigegebenen Weg aus sehen könnt. Geht für eine Nahaufnahme niemals in die Wiese.

Sucht das offene Grünland vom gelb markierten Weg aus mit dem Fernglas ab. Das Braunkehlchen ist ein kleiner Vogel, den man leicht übersieht. Haltet Abstand und nähert euch keinem Wiesenbereich, in dem ihr wiederholt Aktivität bemerkt.

Beobachtet an einem warmen Tag die Blüten neben dem freigegebenen Weg. Hellgelbe, gemusterte Flügel und kleine, an Schwalben erinnernde Schwänzchen helfen beim Erkennen dieses großen Falters. Wartet, bis er sich in Sichtweite niederlässt, statt ihm in die Wiese zu folgen. Berührt seinen Sitzplatz nicht.

Diese Orchidee wächst auf den Feuchtwiesen des Moors. Schaut nur vom Bohlenweg und den Wegrändern aus nach ihr und fotografiert Pflanzen, die ihr von dort sehen könnt. Ein Foto des Lebensraums aus der Distanz ist besser, als für eine Nahaufnahme die Wiese zu betreten.

Schaut von den ausgewiesenen Wegen über die Feuchtwiesen des Moors. Vergleicht sichtbare Blüten mit einem Bestimmungsbuch oder einer App. Lasst die Pflanzen an ihrem Platz und drängt euch nicht durch die höhere Vegetation.

Schaut vom Bohlenweg auch einmal nach oben in den Himmel über dem Moor. Kolkraben erreichen etwa 1,4 Meter Flügelspannweite. Ihr schwarzes Gefieder kann im Sonnenlicht blaugrün schimmern. Ein Fernglas hilft, doch eine dunkle Silhouette in der Ferne reicht für eine sichere Bestimmung nicht aus.

Haltet am Randecker Maar von öffentlichen Wegen aus nach einem Vogel Ausschau, der über den Wiesen kreist. Der gegabelte Schwanz und das rotbraune Gefieder sind gute Erkennungsmerkmale des Rotmilans. Nehmt euch ein paar ruhige Minuten Zeit und haltet Abstand, wenn ihr an Bäumen wiederholt Aktivität bemerkt.

Ein Feuersalamander ist eine mögliche Zufallsbegegnung in der feuchten Umgebung des Wasserfalls. Geht deshalb weder in den Bach noch sucht unter Steinen. Wenn ihr vom Weg aus einen seht, beobachtet ihn ohne Berührung und haltet die empfindlichen Kalktuffflächen frei.

Geschichten und Entdeckungen

Warum liegt auf Kalkgestein ein Moor?

Normalerweise versickert Wasser im zerklüfteten Kalkgestein der Alb. In Schopfloch verwitterte die Füllung eines alten Vulkanschlots zu einer wasserstauenden Tonschicht. Das Moor zeigt, wie eine kleine Veränderung im Untergrund darüber eine ganz andere Landschaft entstehen lassen kann.

Der Wasserfall baut sein eigenes Gestein

Am Uracher Wasserfall lagert sich gelöster Kalk an Moosen ab. Nach und nach entsteht poröser Kalktuff. Die Oberfläche mag fest aussehen, doch ihre feine Struktur lässt sich leicht beschädigen. Beobachtet vom Weg aus, wie das Wasser seine langsame Arbeit fortsetzt.

Ein Gebiet, das 2026 gewachsen ist

Die ausgewiesene Fläche des Biosphärengebiets wurde im April 2026 auf 121.445 Hektar erweitert. Die UNESCO-Anerkennung besteht seit 2009. Das Verfahren zur erneuten Anerkennung des erweiterten Gebiets läuft noch; eine Entscheidung wird 2027 erwartet.

Die passende Jahreszeit

Richtet den Tag nach den Bedingungen aus

Verbindet im Frühling Blumen oder Obstbaumblüte mit einem gemütlichen Spaziergang bei Tageslicht. Bei Wärme gehören Wasser für die Hochfläche und Zeit zum Beobachten von Insekten am Wegrand dazu. Plant im Herbst ein Besucherzentrum ein und prüft die saisonalen Verkehrsverbindungen. Im Winter oder bei anhaltendem Regen sind die Ausstellungen die bessere Wahl als steile, rutschige Wasserfallwege. Beachtet immer die Sperren vor Ort.

Anreise und praktische Tipps

Zwei Zentren mit eigenen Besuchsregeln

Das Biosphärenzentrum liegt in der Biosphärenallee 2–4, 72525 Münsingen-Auingen. Fürs Navi empfiehlt der Betreiber Hauptstraße 315. Vor Ort findet ihr eine Infotheke, einen Laden mit regionalen Produkten sowie Dauer- und Wechselausstellungen. Mit AlbCard oder einem Nachweis über die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Ausstellungsbesuch kostenlos; andernfalls prüft die Eintrittspreise. Das Naturschutzzentrum Schopflocher Alb liegt am Vogelloch 1, 73252 Lenningen-Schopfloch, und hat freien Eintritt. Im Schulhaus in Gruorn gibt es während der Öffnungszeiten etwas zu essen und zu trinken. Nehmt für den Spaziergang trotzdem eigenes Vesper und Wasser mit. Erkundigt euch beim jeweiligen Zentrum oder Ausflugsziel auch nach nutzbaren Toiletten, besonders außerhalb der Öffnungszeiten.

Wählt die Haltestelle passend zum Ausflug

Plant die Fahrt nach Münsingen mit der bwegt-Fahrplanauskunft bis Auingen Biosphärenzentrum. Von dort sind es etwa drei Minuten zu Fuß zum Zentrum. Für Schopfloch prüft ihr in der VVS-Auskunft die Linie 176 und die Haltestellen Naturschutzzentrum oder Torfgrube/Schopflocher Moor. Für den Wasserfall ist der Bahnhof Bad Urach Wasserfall ein geeigneter Bahn-Ankunftspunkt. Rechnet den Fußweg bis zum Wanderstart hinzu. Die Straßensperrung vom 16. bis 20. Oktober 2026 betrifft den Fußgängerdurchgang nicht; laut Baustellenhinweis bleibt auch der Bahnverkehr aufrechterhalten. Prüft dennoch eure konkrete Verbindung. Weitere Bauarbeiten an der B28 wirken sich außerdem auf örtliche Busse aus.

Auf den konkreten Weg und das Gebäude kommt es an

Auf dem Weg nach Gruorn sind vor allem die Hügel anspruchsvoll. Der glatte Asphalt nimmt euch die Anstrengung an den Steigungen nicht ab. Am Naturschutzzentrum Schopfloch steigt der geschotterte Zugang zum Eingang an; die meisten Ausstellungselemente sind erreichbar. Fragt bei beiden Zentren nach Toiletten, der Nutzung der Stationen im Sitzen und möglicher Unterstützung. Erkundigt euch fürs Moor gezielt nach dem Bohlenweg und seinem Zugang, nicht nur nach der Länge des Spaziergangs.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

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Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

Snap-Karte für diesen Ort

Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Ein Schwerpunkt pro Tag

Konzentriert euch auf Münsingen, Schopfloch oder Bad Urach und plant zuerst die Rückfahrt.

Nur auf gelben Wegen

Verlasst auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz niemals die freigegebenen Wege, auch nicht für ein näheres Foto.

Ohne steile Stufen

Kehrt am Fuß des Wasserfalls um, wenn ihr den Aufstieg vermeiden möchtet. Betretet weder das Wasser noch die Kalktuffflächen.

Fahrkarte aufbewahren

Mit Bus und Bahn angereist, erhaltet ihr gegen Vorlage eures Tickets freien Eintritt ins Biosphärenzentrum.

Vorher herunterladen

Ladet die NaturErleben-Tour fürs Moor im WLAN und sorgt für genügend Handy-Akku.

In Ruhe beobachten

Nehmt ein Fernglas mit, bleibt auf den Wegen und lasst Pflanzen, Tiere und ihre Unterschlüpfe unberührt.

Mit Hund vorausplanen

Führt euren Hund draußen an der Leine. Ins Biosphärenzentrum dürfen Hunde nicht mit.

Picknick ohne Feuer

Nehmt Essen und Wasser mit. In Bad Urach dürfen öffentliche Grill- und Feuerstellen derzeit nicht genutzt werden; beachtet die aktuellen Hinweise.

Häufig gestellte Fragen

Es gibt kein zentrales Eingangstor. Wählt einen öffentlichen Wanderstartpunkt oder ein Besucherzentrum. Für einzelne Ausstellungen, Führungen und Parkplätze gelten eigene Bedingungen. Der Eintritt ins Naturschutzzentrum Schopflocher Alb ist kostenlos; für die Ausstellung im Biosphärenzentrum fällt grundsätzlich Eintritt an, mit verschiedenen Ausnahmen.
Für einen geländegängigen Kinderwagen bietet sich der etwa 2 km lange Weg vom P23 bis zum Fuß des Uracher Wasserfalls an. Kehrt auf demselben Weg zurück. Die steilen Stufen am Wasserfall solltet ihr mit dem Kinderwagen nicht benutzen.
Nutzt nur die fürs Radfahren freigegebenen Wege und beachtet Sperren. Die alte Ringstraße ist keine öffentliche Radstrecke. Wegen Blindgängern und Munitionsresten ist es gefährlich, das freigegebene Wegenetz zu verlassen.
Sie leben in unterschiedlichen Teilen des Gebiets und sind zum Teil leicht zu übersehen. Die Hinweise helfen euch, einen passenden Lebensraum auszuwählen; eine Begegnung ist damit nicht versprochen. Auch eine Blüte, ein Vogel in der Ferne oder ein aussagekräftiges Landschaftsfoto können eine schöne Entdeckung sein.
Besucht das Biosphärenzentrum in Münsingen-Auingen oder das Naturschutzzentrum in Schopfloch. Beide haben interaktive Ausstellungen. Prüft die Öffnungstage, besonders außerhalb des Sommers.
Bei diesen Ausflügen im Freien kann ein angeleinter Hund mitkommen; beachtet die Hinweise vor Ort. Im Biosphärenzentrum sind Hunde nicht erlaubt. Plant den Ausstellungsteil deshalb entsprechend.

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