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ParkBaden-Württemberg, Deutschland

Biosphärengebiet Schwarzwald

Blütenreiche Viehweiden, alte Bäume und steile Waldtäler machen den besonderen Reiz des Südschwarzwalds aus.

Über diesen Ort

Blütenreiche Viehweiden, alte Bäume und steile Waldtäler machen den besonderen Reiz des Südschwarzwalds aus. Sucht euch für den Anfang einen kleinen Teil des 632 Quadratkilometer großen Biosphärengebiets aus: Dachsberg für einen spielerischen Spaziergang mit Kindern, Todtnau-Brandenberg für Wasserfälle und vielleicht eine Gamsbeobachtung oder den Schauinsland für Bergblicke und einen asphaltierten Themenweg.

An den offenen Hängen lässt sich viel über die Landschaft ablesen. Seit Generationen hält das Vieh die gemeinschaftlich genutzten Allmendweiden offen. Durch den Verbiss der Rinder sind auch die breiten, eigenwilligen Weidbuchen entstanden. Zwischen den bewirtschafteten Weiden liegen Wälder, Heuwiesen, Bäche und Dörfer. Die Form eines Baumes oder die Blüten einer Wiese genauer anzuschauen, kann genauso spannend sein wie die Suche nach einem Tier.

Hier seid ihr im Biosphärengebiet Schwarzwald im Süden des Mittelgebirges. Der Nationalpark Schwarzwald mit seinem Besucherzentrum am Ruhestein liegt weiter nördlich und ist ein eigenes Ausflugsziel. Gute erste Anlaufstellen sind hier die Biosphären-Infostellen an der Bergstation der Schauinslandbahn, im Rathaus Dachsberg und im Kurhaus Bernau. Nehmt eine Karte mit, wenn sie dort erhältlich ist, und lasst euch für euren gewählten Weg Zeit. Die ganze Region an einem Tag zu durchqueren, wäre zu viel. Nimm den ultimativen Naturführer mit: Bestimme Vögel, Pflanzen und Tiere mit der Snappit-App.

Das 2016 gegründete und 2017 von der UNESCO anerkannte Biosphärengebiet verbindet Naturschutz mit Landwirtschaft, regionalen Produkten und Dorfleben. Die Tradition gemeinschaftlicher Beweidung ist noch heute an den Allmendweiden und den dort typischen kleinen Hinterwälder Rindern zu erkennen. In geschützten Waldkernzonen dürfen Bäume dagegen ohne Holznutzung alt werden und zerfallen. Deshalb gehören sowohl bewirtschaftete Weiden als auch sich selbst überlassene Wälder zu dieser Landschaft.

Was ihr hier machen könnt

Mit jüngeren Kindern bietet sich der Dachsweg ab der Dachsberg-Halle in der Schulstraße 1 in Wittenschwand an. Dachs Grimli und seine Freunde begleiten euch durch eine Geschichte mit Spiel- und Kletterstationen. Der Geschichtenweg ist 1,5 km lang. Daneben gibt es eine eigene, ebenfalls 1,5 km lange Kinderwagen- und Wintervariante. Die zusätzliche Wandelrunde von 2 km ist nicht für Kinderwagen geeignet. Achtet auf die Beschilderung der Variante, die ihr gehen möchtet.

Wenn euch Wildtiere interessieren, folgt dem Gamsbeobachtungspfad vom Fahler Wasserfall bis zur Kneipp-Wassertretstelle in Brandenberg. Die etwa 3,1 km lange Streckentour führt rund 220 Höhenmeter bergab, über Brücken am Wasserfall und weiter durch Wald und offene Hanglagen. Am Ziel könnt ihr mit dem öffentlichen Fernrohr nach Gämsen Ausschau halten. Plant die Rückfahrt vor dem Start, denn der Weg ist kein Rundweg.

Von Freiburg aus lässt sich ein schöner Bergausflug auf den Schauinsland machen. Die appgestützte Tour für alle ist insgesamt etwa 3 km lang, asphaltiert und führt auf demselben Weg zurück. Unterwegs gibt es sieben Stationen. Wegen der Steigung brauchen Menschen im Rollstuhl eine Begleitperson. Die 3,4 km lange klassische Variante führt in Gipfelnähe über steile, unebene Wege. Eine Weidbuche, die Bergbaugeschichte und wissenschaftliche Messstationen geben Kindern unterwegs einiges zu entdecken.

Saisonale Infos

Prüft vor der Anreise die örtlichen Hinweise zu eurem Weg und das Bergwetter. Schnee und Eis können im Winter auch einen kurzen Spaziergang deutlich anspruchsvoller machen. Die Wintervariante des Dachswegs ist keine Zusage für einen eisfreien Weg. Meidet bei Sturm ausgesetzte Strecken und Waldwege.

Die Schauinslandbahn und ihr Bergrestaurant sollen wegen Wartungsarbeiten vom 16. November bis 4. Dezember 2026 sowie vom 22. Februar bis 19. März 2027 geschlossen bleiben. Prüft die aktuellen Termine und den täglichen Betriebsstatus beim Betreiber, bevor ihr mit der Seilbahn plant. Der Hasenhornturm bei Todtnau ist bis auf Weiteres gesperrt; einen Turmaufstieg solltet ihr dort nicht einplanen.

Barrierefreiheit

Schaut euch die Zugänglichkeit für den jeweiligen Ausflug an. Auf dem Dachsweg folgt ihr mit Kinderwagen der entsprechend ausgeschilderten Variante. Dort gibt es die Ameisen- und Eichhörnchenstationen auch in kleinerer Form. Die zusätzliche Wandelrunde eignet sich nicht für Kinderwagen. Fragt vor einem Besuch mit Rollstuhl bei der Tourist-Information Dachsberg nach dem Weg und euren konkreten Anforderungen.

An der Schauinslandbahn führen Rampen in die Gebäude und Kabinen. Beide Stationen haben eine Toilette mit Pflegebereich und Lifter. Besprecht benötigte Hilfsmittel und Unterstützung mit dem Betreiber. Auf der asphaltierten Tour für alle ist wegen der Steigung eine Begleitperson für Rollstuhlfahrende erforderlich. Die klassische Gipfelvariante führt über steile, unebene Wege, die mit gewöhnlichen Rollstühlen nicht befahrbar sind. Der Gamsbeobachtungspfad verlangt einen längeren Abstieg und führt über Wasserfallbrücken. Er passt zu Wandernden, die mit diesem Gelände gut zurechtkommen.

Nicht verpassen

1

Weidbuchen

Breite Kronen und zusammengewachsene Stämme erzählen vom langen Zusammenleben der Bäume mit Weidetieren.

2

Grimlis Dachsweg

Ein kurzer Geschichtenweg lädt jüngere Kinder zum Spielen, Innehalten und genauen Hinschauen ein.

3

Gämsen vom Aussichtspunkt

Mit dem Fernrohr in Brandenberg könnt ihr die Hänge beobachten, ohne euch den Tieren zu nähern.

4

Schauinsland mit Geschichten

Eine App ergänzt den Bergausflug um Bergbau, Klima und Landschaftsgeschichte.

Spaziergänge und Routen

Dachsweg: Geschichtenweg

Startet an der Dachsberg-Halle, Schulstraße 1, in Wittenschwand. Folgt der Dachsgeschichte von Spielstation zu Spielstation. Nehmt die zusätzliche 2 km lange Wandelrunde nur dazu, wenn alle noch Lust auf mehr haben.

Geschichtenweg und Kinderwagenweg sind getrennte Varianten. Erkundigt euch vor einem Rollstuhlbesuch bei der Tourist-Information Dachsberg nach dem Zustand und der Eignung des Weges.

Dachsweg: Geschichtenweg

Dachsweg: Kinderwagen- und Winterweg

Startet ebenfalls am Parkplatz der Dachsberg-Halle und folgt der Kinderwagen- und Wintervariante. Die Erlebnisse an der Ameisen- und Eichhörnchenstation gibt es hier in kleinerer Form.

Folgt den Kinderwagenschildern und lasst die zusätzliche Wandelrunde aus. Fragt bei besonderen Anforderungen eurer Hilfsmittel die Tourist-Information Dachsberg nach den aktuellen Bedingungen.

Dachsweg: Kinderwagen- und Winterweg

Gamsbeobachtungspfad: von Fahl nach Brandenberg

Startet am Parkplatz beim Fahler Wasserfall an der B 317. Ziel ist die Kneipp-Wassertretstelle in Brandenberg. Dort richtet sich das öffentliche Fernrohr auf die Hänge mit Gämsen. Organisiert die Verbindung zwischen den beiden Wegenden vorab.

Plant eine Wanderung mit längerem Abstieg und Wasserfallbrücken. Fragt bei der örtlichen Tourist-Information nach, bevor ihr den Weg mit Kinderwagen oder Mobilitätshilfe in Betracht zieht.

Gamsbeobachtungspfad: von Fahl nach Brandenberg

Schauinsland Barrierefrei: Tour für alle

Diese Variante startet am Infopavillon beim Besucherparkplatz am Berg, führt an sieben App-Stationen vorbei und auf demselben Weg zurück. Achtet beim Rückweg darauf, nicht versehentlich auf die klassische Gipfelvariante abzubiegen.

Menschen im Rollstuhl brauchen auf der Tour für alle eine Begleitperson. Prüft zusätzlich die ausführlichen Zugangshinweise des Seilbahnbetreibers.

Schauinsland Barrierefrei: Tour für alle

Ein kurzer Familienvormittag in Dachsberg

Nehmt euch für den Vormittag eine Dachsweg-Variante vor und hört auf, wenn die Kinder genug haben. Ist das Rathaus Dachsberg geöffnet, ergänzt die dortige Biosphären-Infostelle den Ausflug ohne eine weitere lange Wanderung.

Ein halber Bergtag ab Freiburg

Fahrt mit Straßenbahn, Bus und Seilbahn hinauf, besucht die Infostelle in der Bergstation und geht die Tour für alle in eurem Tempo. Plant einen großzügigen Puffer vor der letzten Talfahrt ein.

Aktivitäten

Die Lebensgeschichte eines Baumes lesen

Lasst die Kinder die Krone einer Weidbuche skizzieren, die von einem öffentlichen Weg aus sichtbar ist. Vergleicht ihren breiten Umriss mit einem Waldbaum. Überlegt dann, wie Beweidung das Wachstum eines jungen Baumes verändern kann.

Ein Naturtagebuch aus drei Fotos

Sucht euch unterwegs einen Baum, eine Blume und einen Landschaftsblick aus. Fotografiert, ohne etwas zu pflücken, und vergleicht eure Bilder zu Hause mit der Entdeckerkarte des Biosphärengebiets.

Mit einem Ranger unterwegs

Wenn ihr mehr erfahren möchtet, schaut ins Rangerprogramm des Biosphärengebiets und meldet euch vorher für die konkrete Tour an. Achtet auf Streckenlänge und Altersempfehlung. Die angebotenen Rangerwanderungen eignen sich nicht für Kinderwagen.

Resenhof in Bernau

Im Resenhofweg 2 in Bernau-Oberlehen bietet das Holzschneflermuseum Resenhof einen wettergeschützten Einblick ins Holzhandwerk. Die Eintrittskarte gilt auch für das Forum erlebnis:holz. Die Öffnungszeiten sind saisonal und liegen überwiegend am Nachmittag. Vom 17. November bis 25. Dezember ist das Museum geschlossen; Kartenzahlung ist nicht möglich. Schaut vor der Fahrt auf die Serviceseite des Museums.

Eine Infostelle für einen kurzen Besuch

Schautafeln und digitale Inhalte an einer örtlichen Biosphären-Infostelle geben euch eine kurze Einführung. Prüft die Öffnungszeiten des Gebäudes. Eine Ausstellung im Rathaus ist kein ganztägig geöffnetes Besucherzentrum.

Drei illustrierte Wuchsformen: niedriger dichter Kuhbusch, geschützte aufstrebende Triebe und große Weidbuche mit zusammengewachsenen Stämmen.

Vom verbissenen „Kuhbusch“ zur Weidbuche: Die schematische Entwicklungsfolge erklärt eine prägende Baumform des Südschwarzwalds. Konzeptionelle KI-Illustration, keine bestimmten Bäume.

Illustration: OpenAI image generation; editorial composition: Snappit visual enrichment. Factual source: Naturpark Südschwarzwald e. V.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Schaut euch die Weidbuchen vom Weg aus an: Ihre weiten Kronen und scheinbar verschmolzenen Stämme sind besonders eindrucksvoll. Eine Weidbuche ist eine durch Beweidung geformte Rotbuche, keine eigene Art.

Vergleicht im Bergwald einmal eine Tanne mit einer benachbarten Buche. An ihrer unterschiedlichen Belaubung lässt sich gut verstehen, was einen Mischwald ausmacht. Fotografiert die Bäume, ohne Zweige herunterzuziehen oder Nadeln abzuzupfen.

Einer blühenden Arnika könnt ihr euch mit den Augen und der Kamera widmen, ohne sie zu pflücken. Bleibt auf dem Weg und fotografiert nach Möglichkeit auch die Blätter. Bestimmt die Pflanze später, statt um sie herumzutreten.

Nutzt das öffentliche Fernrohr an der Brandenberger Wassertretstelle oder beobachtet ruhig vom markierten Weg aus. Die Tiere können weit entfernt oder gar nicht zu sehen sein. Es sind frei lebende Nachkommen früher ausgesetzter Gämsen. Nähert euch ihnen nicht und füttert sie nicht.

Bleibt auf einer sicheren öffentlichen Brücke oder an einem vorhandenen Bachuferweg stehen. Beobachtet das Wasser und herausragende Steine, ohne die Böschung hinunterzusteigen. Eine Wasseramsel wäre eine schöne Zugabe; sucht dafür nicht nach Höhlen oder Nestern.

Bei einer Pause im Wald hört ihr vielleicht zuerst einen Ruf. Schaut vom Weg aus und wartet, ob sich der Vogel zeigt. Folgt ihm nicht zu einer Baumhöhle und spielt keine Rufe ab, um ihn anzulocken.

Wenn ein Salamander euren Weg kreuzt, haltet Abstand und lasst ihn weiterziehen. Fotografiert ihn an Ort und Stelle, ohne ihn anzufassen, Holz umzudrehen oder auf der Suche nach weiteren Tieren eine Quelle zu betreten.

Wartet an einer Blüte neben dem Weg, bis sich ein Schmetterling setzt, statt ihm in die Wiese zu folgen. Ein deutliches Foto lässt sich später bestimmen. Dafür müsst ihr das Tier weder fangen noch anfassen.

Diese Pflanzen und Tiere kommen in der Landschaft des Biosphärengebiets vor; für Gämsen ist insbesondere der öffentliche Weg bei Todtnau ein Anlaufpunkt. Nicht alle Arten leben an jedem der vorgestellten Wege, und Tierbeobachtungen lassen sich nie garantieren. Die Figuren auf dem Dachsweg gehören zu einer Geschichte und versprechen keine Begegnung mit echten Tieren.

Die Landschaft ungestört lassen

Führt Hunde an der Leine und bleibt auf markierten Wegen. In den Kernzonen sind das Sammeln von Pflanzen und Pilzen, Feuer, Campen, Geocaching und Drohnenflüge verboten. Nähert euch Tieren nicht für Fotos. In alten Wäldern besteht außerdem die Gefahr herabfallender Äste und umstürzender Bäume.

Geschichten und Entdeckungen

Eine Landschaft durch Beweidung

Eine Weide offen zu halten, kann Naturschutz sein. Ohne weitere Beweidung können Sträucher und Bäume die Hänge zurückerobern und den Lebensraum der Wiesenarten verändern.

Sechs Gletscher trafen sich bei Präg

Im Gletscherkessel Präg ist die Landschaft erhalten geblieben, die beim Zusammentreffen von sechs Gletschern entstand. Für dieses Gebiet lohnt sich ein eigener, gut geplanter Wandertag.

Die Weidbuche ist eine Wuchsform

Junge Buchentriebe, die immer wieder vom Vieh abgefressen werden, können einen breiten Busch bilden. Stämmchen, die dem Verbiss entkommen, wachsen schließlich zu einem viel größeren Baum heran.

Die passende Jahreszeit

Den Ausflug dem Wetter anpassen

Wählt für den Schauinsland einen klaren, beständigen Tag und für den Abstieg am Wasserfall trockenes, angenehmes Wanderwetter. Plant im Winter kürzer und fragt vor Ort nach dem Wegzustand. Prüft vor jeder Seilbahnfahrt den aktuellen Betrieb, besonders rund um die Wartungszeiten.

Anreise und praktische Tipps

Informationen und kurze Stopps drinnen

Gute Anlaufstellen sind das Rathaus Dachsberg, Rathausstraße 1, das Kurhaus Bernau, Am Kurpark 5, und die Bergstation der Schauinslandbahn, Schauinslandstraße 390. Es gelten die Öffnungszeiten des jeweiligen Gebäudes. Die kostenlose Freizeitkarte des Biosphärengebiets bekommt ihr an Infostellen und bei Partnerbetrieben.

Den passenden Zugang für euren Weg wählen

Von Freiburg erreicht ihr mit der Bahn Kirchzarten oder Titisee und steigt dort in Busse ins Biosphärengebiet um. Ab Basel Badischer Bahnhof führt die Anreise über Zell im Wiesental. Zum Schauinsland nehmt ihr die Straßenbahn 2 und anschließend den Bus 21. Mit dem Auto solltet ihr zwischen der Talstation in der Bohrerstraße 11 in Horben und dem Besucherparkplatz oben am Berg unterscheiden. Das Parken an der Talstation ist kostenpflichtig.

Anreise und Weg getrennt prüfen

Die Schauinslandbahn hat kein taktiles Leitsystem für blinde und sehbehinderte Gäste. Fragt den Betreiber nach Unterstützung. Die Themenweg-App bietet Audioinhalte, Leichte Sprache und Deutsche Gebärdensprache. Die Steigungen auf dem Weg bleiben auch mit diesen Angeboten und dem Zugang per Seilbahn bestehen.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

8

Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

Snap-Karte für diesen Ort

Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Startpunkt auswählen

Gebt euren konkreten Wegeinstieg als Ziel ein, nicht nur den Namen des ganzen Biosphärengebiets.

Fernglas mitnehmen

Beobachtet auch eine weit entfernte Gämse von eurem Platz aus. Folgt ihr niemals in den Hang.

Rückfahrt planen

Prüft beide Busverbindungen, bevor ihr die Streckentour auf dem Gamsbeobachtungspfad beginnt.

Für Pausen vorsorgen

Nehmt Wasser, ein Vesper, feste Schuhe und eine zusätzliche Schicht für kühlere Bergluft mit.

Auf den Wegen bleiben

Führt Hunde an der Leine, nehmt Abfall wieder mit und lasst Blumen, Pilze und Tiere ungestört.

Regeln in den Kernzonen

Kein Sammeln, Feuer, Campen, Geocaching oder Drohnenflug. Bleibt auf markierten Wegen und achtet auf herabfallende Äste.

Vorher herunterladen

Ladet die Schauinsland-App und die Wegeinformationen herunter, bevor ihr sie draußen braucht.

Museum bei Regen

Der Resenhof in Bernau öffnet saisonal, meist nachmittags. Prüft den Kalender und nehmt Bargeld mit.

Häufig gestellte Fragen

Von diesen Möglichkeiten lässt sich der Dachsweg am leichtesten um Spielpausen herum planen. Startet an der Dachsberg-Halle in Wittenschwand und wählt den 1,5 km langen Geschichtenweg oder die eigene Kinderwagenvariante. Die längere Wandelrunde könnt ihr anhängen, wenn die Kinder noch laufen möchten.
Zum Schauinsland fahrt ihr in Freiburg mit der Straßenbahn 2 nach Günterstal und dann mit dem Bus 21 zur Seilbahn-Talstation in Horben. Für die anderen Wege braucht ihr eigene Verbindungen: Zum Dachsweg gehört die Haltestelle Wittenschwand Schule. Der Gamsbeobachtungspfad verbindet die Haltestellen Todtnauer Hütte und Brandenberg Hirschen. Prüft die aktuellen Abfahrten und die letzte Rückfahrt.
An den steilen Hängen rund um Todtnau leben Gämsen frei, doch eine Sichtung ist nie sicher. Der markierte Weg und das Fernrohr sind gute Ausgangspunkte für einen Versuch. Der heutige Schwarzwaldbestand geht auf Tiere zurück, die in den 1930er-Jahren ausgesetzt wurden.
Plant die Kosten für euren konkreten Ausflug. Es gibt hier nicht die eine Eintrittskarte für alle Ziele. Schauinslandbahn und Resenhof verlangen jeweils eigenen Eintritt beziehungsweise Fahrgeld, und auch das Parken kann kostenpflichtig sein. Schaut vorab beim jeweiligen Betreiber nach.
Das Holzschneflermuseum Resenhof in Bernau verbindet die Landschaft mit dem ländlichen Arbeitsalltag. Prüft vor der Fahrt die Öffnungstage: Vom 17. November bis 25. Dezember ist es geschlossen. Für einen kürzeren Aufenthalt drinnen eignet sich eine örtliche Biosphären-Infostelle während der Öffnungszeiten ihres Gebäudes.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

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