Etwa 60–90 Minuten
Wählt die Aquarienlandschaft, die Biberburg und einen Mitmachbereich aus. Lasst die Kinder entscheiden, wo ihr am längsten bleiben möchtet, statt schnell durch alle Räume zu gehen.
IllustrationIm Biosphaerium Elbtalaue könnt ihr Tiere beobachten, die in der Elbe meist verborgen bleiben, und ihre Flusslandschaft besser kennenlernen.
Im Biosphaerium Elbtalaue könnt ihr Tiere beobachten, die in der Elbe meist verborgen bleiben, und ihre Flusslandschaft besser kennenlernen. Das Informationszentrum im Schloss Bleckede verbindet historische Räume mit einer Aquarienlandschaft und einer Biberanlage zu einem abwechslungsreichen Familienausflug. Beginnt im Biosphärenraum: Ein Film und das interaktive Quiz stellen euch das umliegende Reservat vor, bevor ihr einigen seiner charakteristischen Tiere begegnet.
Im Informationszentrum mit seinen lebenden Tieren wechseln sich ruhige Beobachtungen und Stationen zum Ausprobieren ab. Die acht Aquarien zeigen unterschiedliche Lebensräume des Flusses, von strömendem Wasser bis zu ruhigeren Altarmen. Im separaten Biberbau könnt ihr durch Fenster in die Schlafkammern der Biber schauen. Die Vogelausstellung erklärt mit Exponaten und Medien den Vogelzug und den Wechsel der Jahreszeiten. Das Storchennest erlebt ihr während der Saison per Live-Kamera; eine Voliere gibt es dafür nicht.
Jeder kann eine kleine Frage mit auf den Rundgang nehmen: Welcher Fisch hat die ungewöhnlichste Körperform? Wo versteckt sich ein Biber wohl tagsüber? Was passiert mit einer Flusslandschaft, wenn das Wasser steigt? Zum Abschluss bietet sich der Spielplatz im Schlosshof an oder, wenn alle gut Treppen steigen können, der Turm. So verbindet sich zum Abschluss der Blick auf die echte Elbe mit den Tierbeobachtungen aus nächster Nähe. Schalte einen interaktiven Feldführer für diesen Ort frei: Hol dir die Snappit-App für unterwegs.
Das Informationszentrum eröffnete im Frühjahr 2002. Sein Schloss vereint mehrere Epochen: Der Turmstumpf stammt aus dem 13. Jahrhundert, der Nordflügel aus der Zeit um 1600 und der Westflügel aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Die Aquarienlandschaft befindet sich in der ehemaligen Remise. Im Raum „Schlossgeschichten“ im Erdgeschoss könnt ihr Spuren davon entdecken, wie sich die Gebäude veränderten, bevor hier die Flusslandschaft zum Ausstellungsthema wurde.
Probiert das Vogelstimmenklavier und das Überflutungsmodell in der Hauptausstellung aus. Erzählt euch abwechselnd, was bei den einzelnen Versuchen zu erkennen ist. Die Windstation und das Vogel-Eier-Steckspiel bieten weitere Möglichkeiten, besonders für Kinder, die lieber etwas anfassen und ausprobieren, als jede Tafel zu lesen. Einige Ausstellungsbereiche liegen im Obergeschoss. Fragt deshalb am Informationstresen, welche Stationen ihr während des Aufzugsausfalls gut erreichen könnt.
Vergleicht in der Aquarienlandschaft die schwimmenden Fische mit den großen Silhouetten an der Wand und probiert anschließend die „Große Aal-Reise“ aus. Im Rundbecken ziehen Störe ihre Bahnen; die Ausstellung erklärt ihre Verbindung zu Wiederansiedlungsprojekten. Lasst die Kinder ein Becken auswählen, vor dem ihr etwas länger bleibt. Auch ein ruhig verharrender Fisch kann spannend sein.
Schaut im Biberbau zuerst in die Burg und geht anschließend zum Beobachtungsbereich draußen. Tagsüber ruhen die Tiere häufig in der Burg. Ob ihr sie beim Schwimmen oder Fressen erlebt, lässt sich nicht versprechen. Auf den Turm führen gut 90 Stufen einer Wendeltreppe zur Aussichtsplattform in etwa 20 Metern Höhe. Sucht die Elbe und das Land auf der euch zugewandten Uferseite und denkt dabei an das Überflutungsmodell. Zwischen den Gebäuden legt ihr kurze Wege im Freien zurück.
Geöffnet ist jeweils von 10: 00 bis 17:00 Uhr: April bis Oktober täglich, im März sowie im November und Dezember mittwochs bis sonntags, im Januar und Februar nur samstags und sonntags. Am 24.–26. Dezember, 31. Dezember und 1. Januar bleibt das Biosphaerium geschlossen. Schaut vor der Anreise auf die offizielle Besuchsseite. Im Herbst und Winter stehen die Aquarien und Innenausstellungen im Mittelpunkt; mit einem belebten Storchennest solltet ihr dann nicht rechnen.
Der Aufzug im Haupthaus ist derzeit außer Betrieb. Die obere Ausstellungsebene und die üblichen Toiletten sind nur über Treppen erreichbar. Fragt am Informationstresen nach dem ersatzweise nutzbaren barrierefreien WC im Nordflügel. Die Ausstellungen zu Biosphärenreservat, Störchen und Schlossgeschichte im Erdgeschoss sowie die Aquarienlandschaft und die Biberanlage bleiben ebenerdig erreichbar. Die Empore im Aquarium, die Dachterrasse des Biberbaus und der Turm sind nicht mit dem Rollstuhl zugänglich. Im Hof liegt Kopfsteinpflaster. Prüft vor einem Besuch mit Rollstuhl oder Kinderwagen den aktuellen Hinweis zur Barrierefreiheit oder ruft unter +49 5852 951414 an.
Schaut durch Fenster in die Schlafkammern einer lebenden Biberfamilie.
Vergleicht Flusslebensräume und beobachtet Fische, die vom Ufer aus kaum zu sehen sind.
Erkundet Wasser, Wind und Vogelwelt an Spielen und interaktiven Stationen.
Steigt hinauf und schaut über den Schlosshof hinweg auf die Elbe und ihre Aue.
Wählt die Aquarienlandschaft, die Biberburg und einen Mitmachbereich aus. Lasst die Kinder entscheiden, wo ihr am längsten bleiben möchtet, statt schnell durch alle Räume zu gehen.
Beginnt im Biosphärenraum, besucht die Tiere und probiert die Mitmachstationen in eurem Tempo aus. Geht auf den Turm, wenn sich alle den Aufstieg zutrauen, oder endet am Spielplatz im Hof. Fragt am Tresen nach einer passenden Reihenfolge, wenn ihr stufenlos unterwegs sein möchtet.
Nach dem Quiz zum Einstieg denkt sich jeder eine Frage aus, die die anderen irgendwo im Informationszentrum beantworten sollen. Es reicht schon, ein Tier mit einer überraschenden Körperform zu finden. Tauscht euch zum Schluss über die Antworten aus. Auch „Das wissen wir noch nicht“ darf dabei herauskommen.
Bevor ihr das Überflutungsmodell in Gang setzt, sagt jeder voraus, was wohl passieren wird. Probiert es aus, vergleicht das Ergebnis mit euren Vermutungen und überarbeitet eine eurer Erklärungen. Der Besuch muss dabei nicht zur Prüfung werden; ein gutes Experiment kann schon genügen.
Wählt weniger Stationen aus und lasst jeden eine Lieblingsentdeckung erklären. Mit einem Skizzenbuch können sich Kinder auch während ruhiger Beobachtungspausen beschäftigen, ohne dafür fotografieren zu müssen.
Schaut zuerst durch die Fenster in die Biberburg. Ein ruhender Biber ist tagsüber ein ganz normaler Anblick. Beobachtet draußen Wasser und Ufer, ohne ein Tier herauslocken zu wollen. Wenn ihr einen Biber schwimmen seht, ist das eine schöne Zugabe.
Sucht mithilfe der Beckenbeschriftung den Zander und vergleicht seine Körperform mit einem anderen Fisch in der Nähe. Zeichnet Kopf, Rücken und Schwanz kurz auf und schaut dann nach, welches Detail euch entgangen ist.

Europäischer Biber (Castor fiber): drei Details für eure Tierbeobachtung. KI-generierte Artendarstellung, nicht vor Ort aufgenommen.
Die Tourist-Information und der Shop liegen im eintrittsfreien Bereich. Fragt dort nach einem Ausflug, der zur verbleibenden Zeit und Energie passt. Einen zusätzlichen Spaziergang im Reservat könnt ihr auch für einen anderen Tag aufheben.
Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.
Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.
Vor der Anreise
Prüft noch einmal die Sperrung des Weges durch den Schlosspark und den Hinweis zum Aufzug. Beides kann beeinflussen, welchen Weg eure Familie nehmen muss.
Rücksicht auf Tiere
Sprecht leise, klopft nicht gegen die Scheiben, füttert die Tiere nicht und bleibt hinter den Absperrungen.
Fotos
In der Aquarienlandschaft und im Biberbau ist Blitzlicht verboten. Bilder sind für den privaten Gebrauch gedacht. Holt vor einer Veröffentlichung im Internet, auch in einer App, eine schriftliche Genehmigung ein.
Essenspause
Nehmt Wasser mit und plant eure Pause außerhalb der Ausstellungsräume, in denen Essen und Trinken nicht erlaubt sind. Einen ausgewiesenen Picknickbereich gibt es nicht.
Eintrittskarte behalten
Fragt das Personal, bevor ihr einen zugangskontrollierten Bereich verlasst. Die Hausordnung sieht keinen automatischen Wiedereintritt vor.
Hunde
Haustiere dürfen nicht ins Biosphaerium. Blindenführhunde sind ausgenommen; sagt beim Kauf der Eintrittskarte am Tresen Bescheid.
Wickeln
Ein Wickeltisch befindet sich normalerweise im barrierefreien WC im Untergeschoss. Fragt wegen des Aufzugsausfalls rechtzeitig nach einer geeigneten Alternative.
Gruppen
Führungen dauern etwa 75 Minuten und müssen mit dem Informationszentrum vereinbart werden. Lasst anschließend Zeit, um euch selbstständig weiter umzusehen.
Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.
Ohio, US
Hier kann man sehen Sandtigerhai, Ammenhai und Kuh.
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California, US
Hier kann man sehen Schwertwal, Großer Tümmler und Weißwal.
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Illinois, US
Hier kann man sehen Weißwal, Kurzschnauzendelphin und Seeotter.
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Texas, US
Hier kann man sehen Braunkehl-Faultier, Ameise und Pinguin.
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