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ParkSachsen-Anhalt, Deutschland

Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz

Im Südharz erwarten euch ein See, dessen Wasser im Untergrund verschwinden kann, Wanderungen mit Geschichten und eine Gipskarstlandschaft im Wandel.

Über diesen Ort

Im Südharz erwarten euch ein See, dessen Wasser im Untergrund verschwinden kann, Wanderungen mit Geschichten und eine Gipskarstlandschaft im Wandel. Ein guter Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz am Bauerngraben an der L234 zwischen Roßla und Questenberg. Hier beginnen drei selbstständig begehbare Erlebnistouren: eine kleine Runde über die Streuobstwiese, ein Rundweg um ein ungewöhnliches Seebecken und ein längeres Abenteuer Richtung Questenberg.

Der See sorgt für die Überraschung. Der Glasebach fließt in den Bauerngraben und verschwindet dort durch Öffnungen im Boden. Können diese das Wasser nicht aufnehmen, entsteht unterhalb der Felswand ein See. Zu anderen Zeiten blickt ihr über ein trockenes Becken. Beides erzählt von löslichem Gestein und unterirdischen Wasserwegen. Eine verlässliche Jahreszeit für einen gefüllten See gibt es nicht. Lasst die Frage „Wasser oder kein Wasser?“ also ruhig Teil eures Ausflugs sein.

Das Reservat liegt in Sachsen-Anhalt, im Gebiet zwischen Stolberg und Sangerhausen. Es schützt einen Teil einer viel größeren Karstlandschaft, die sich durch Thüringen bis nach Niedersachsen fortsetzt. Weiße Gipsfelsen, schattige Buchenwälder, alte Obstbäume und Dörfer liegen hier nah beieinander. Diese Abwechslung macht einen Familientag aus: eine Blume am Weg, ein Geräusch im Wald und dann der Blick über eine Landschaft, deren Formen sich noch immer verändern.

Auch die Menschen haben Spuren hinterlassen. Der Kupferschieferbergbau schuf kleine Abraumhalden. Beweidung und Mahd halfen, Streuobstwiesen und offenes Grünland vor dem Zuwachsen zu bewahren. Nehmt euch Zeit zum Hinschauen. Eine größere Wanderung und ein weiterer Besuchspunkt passen besser zu einem entspannten Tag, als möglichst viele Ziele im gesamten Reservat abzuhaken. Erkunde das Gelände wie ein Profi – lade die Snappit-App herunter, um Tiere und Pflanzen sofort zu bestimmen.

Gips und verwandte Gesteine entstanden vor rund 250 Millionen Jahren als Ablagerungen des Zechsteinmeers. Viel später löste Wasser das Gestein auf und schuf die heutigen Hohlformen, Quellen und Höhlen. Jahrhunderte des Kupferschieferbergbaus und der kleinräumigen Landwirtschaft prägten die Landschaft zusätzlich. Sachsen-Anhalt wies das Biosphärenreservat 2009 aus; die UNESCO-Anerkennung wird weiterhin angestrebt. In der Heimkehle erinnert die Gedenkstätte an KZ-Häftlinge und andere Zwangsarbeiter, die 1944–1945 in einem unterirdischen Rüstungsbetrieb arbeiten mussten. Diesen wichtigen Teil der Höhlengeschichte solltet ihr mit Kindern behutsam besprechen.

Was ihr hier machen könnt

Für einen kurzen Ausflug bietet sich die Streuobstwiesentour an: die 900 m lange Runde des Reservats ab dem Parkplatz Bauerngraben. Die kostenlose Locandy-Geschichte stellt euch den Dachs Karsten und den Frischling Freddy vor und wird zwischen den Obstbäumen märchenhaft. Die beiden sind Figuren der Geschichte; die Kinder müssen also nicht damit rechnen, den echten Tieren zu begegnen.

Der 3,5 km lange Bauerngrabenrundweg eignet sich besonders gut, um die Geologie kennenzulernen. Er führt um das Seebecken und durch seine Umgebung zurück zum selben Parkplatz. Ein Abschnitt verläuft an der hohen Abbruchkante oberhalb des Beckens. Haltet die Kinder nah bei euch, bleibt deutlich von den Kanten entfernt und folgt der aktuellen Wegemarkierung. Trotz der überschaubaren Länge verlangt dieser Weg wegen der steilen Abbrüche Aufmerksamkeit.

Für Kinder, die Freude an einer längeren Geschichte haben, ist „Abenteuer am Questenberg“ eine 4,5 km lange Runde ab demselben Startpunkt. Sie führt durch Streuobstwiesen und Wald in Richtung des Aussichtspunkts am Questenberg. Die Geschichte macht daraus eine Rettungsaktion und erzählt vom Questenfest. Stellt euch auf eine Waldwanderung mit Anstieg ein, nicht auf einen ebenen Spazierweg. Alle drei Streckenlängen schließen den Rückweg zum angegebenen Start ein. Zuwege aus einem Dorf, von einer Bushaltestelle oder eurer Unterkunft kommen hinzu.

Bei einem gesonderten Besuch in Uftrungen bietet die Heimkehle geführte Höhlentouren, eine kostenlose Ausstellung im Besucherzentrum und einen Natur-Erlebnis-Spielplatz draußen. Die Höhle ist nur mit einer kostenpflichtigen Führung und für Kinder ab drei Jahren zugänglich. Nehmt auch im Sommer etwas Warmes zum Anziehen mit. Der Führungsweg überquert die Grenze zwischen Sachsen-Anhalt und Thüringen; das Biosphärenreservat selbst liegt jedoch in Sachsen-Anhalt. Alternativ könnt ihr Stolbergs Fachwerkstraßen mit der Buchenwald-Ausstellung „Buchen musst Du suchen“ im Schloss verbinden. Prüft vorher die Öffnungs- und Zugangsbedingungen.

Saisonale Infos

Prüft vor der Anreise die Mitteilungen des Reservats und der jeweiligen Ausflugsziele und beachtet die Absperrungen vor Ort. Bei nassem Laub, Frost oder schlechter Sicht solltet ihr die steilen Randabschnitte meiden. Wegen Straßenbauarbeiten sind die VGS-Linien 450, 451 und 453 in Roßla vom 1. September bis voraussichtlich 18. Dezember 2026 eingeschränkt; die Haltestelle Roßla, Post wird nicht bedient. Am Schloss Stolberg können laufende Bauarbeiten die Zufahrt zum Vorplatz verhindern. Klärt die Möglichkeiten vorher, wenn ihr einen Ausstieg nahe am Eingang benötigt.

Barrierefreiheit

Die Streuobstrunde ist die kürzeste Variante. Daraus lässt sich aber keine Eignung für Rollstuhl oder Kinderwagen ableiten. Fragt beim Reservat nach dem aktuellen Untergrund und den Steigungen. Die Abschnitte an der Abbruchkante des Bauerngrabens und der Anstieg Richtung Questenberg erfordern eine sorgfältigere Wegeauswahl; ein durchgehend stufenloser Verlauf wird hier nicht zugesagt. Der Führungsweg in der Heimkehle ist für Rollstühle angelegt. Klärt vor der Buchung mit dem Höhlenbetrieb, ob auch der Zugang und die Besuchsbedingungen zu eurem Rollstuhl oder eurer Gehhilfe passen.

Nicht verpassen

1

Ein Seebecken, das voller Wasser oder ganz trocken sein kann

2

Drei Erlebnisrunden mit 0,9 km, 3,5 km und 4,5 km Länge

3

Gipslandschaft, alte Streuobstwiesen und blütenreiche Buchenwälder

4

Geführte Höhlenbesuche in der Heimkehle und die Waldausstellung in Stolberg

Zwei schematische Querschnitte zeigen einen Bach, der in einem weitgehend trockenen Becken versickert, und dasselbe Becken mit aufgestautem Wasser.

Im Bauerngraben verschwindet der Glasebach durch Schlucklöcher. Starker Zufluss und verschlämmte Öffnungen können das Wasser aufstauen. Einen verlässlichen Füllkalender gibt es nicht. Die KI-Grafik vereinfacht beide Zustände; Gestein, Sedimente und unterirdische Wasserwege sind nicht maßstäblich dargestellt.

Illustration: OpenAI image generation; editorial composition: Snappit

Spaziergänge und Routen

Streuobstwiesentour: Vielfalt Streuobstwiese

Eine überschaubare Obstwiesen-Geschichte mit sprechenden Märchenbäumen. Lasst jedes Kind vor dem nächsten Hörstopp einen Unterschied zwischen den Bäumen entdecken.

Wählt sie wegen der kurzen Strecke. Ob sie für euren Rollstuhl, Kinderwagen oder eure begrenzte Gehstrecke passt, solltet ihr gesondert klären.

Streuobstwiesentour: Vielfalt Streuobstwiese

Bauerngrabenrundweg: Karst kapieren mit Karsten

Folgt der Geologiegeschichte rund um das episodisch wasserführende Seebecken und vergleicht den Boden unter den Bäumen mit der offenen Senke darunter.

An der Abbruchkante brauchen Kinder enge Begleitung. Wählt eine andere Variante, wenn ausgesetzte Stellen oder unsicherer Tritt für eure Gruppe nicht passen.

Bauerngrabenrundweg: Karst kapieren mit Karsten

Abenteuer am Questenberg

Folgt der erfundenen Rettungsgeschichte durch die Landschaft aus Streuobstwiesen und Wald zu den Ausblicken am Questenberg. Plant Zeit für die Rätsel ein, statt die Runde als schnelle Sporteinheit zu gehen.

Eine längere Wanderung auf den Berg. Die Bezeichnung „familienfreundlich“ sagt nichts über die Eignung für Rollstuhl oder Kinderwagen aus. Holt aktuelle Wegeauskunft ein, wenn Stufen oder steilere Abschnitte für euch ein Hindernis sind.

Abenteuer am Questenberg

Ein kleiner erster Besuch

Wählt die Streuobstgeschichte und lasst alles Weitere offen. Macht nach der Runde eine Snackpause und entscheidet gemeinsam, ob ihr noch Lust auf ein weiteres Ziel habt. Das passt besser, als müde Kinder schon vorher auf eine zweite Runde festzulegen.

Geologie über und unter der Erde

Macht den Bauerngraben an einem trockenen Tag zu eurer Hauptwanderung. Eine gesondert gebuchte Heimkehle-Führung kann der zweite Programmpunkt sein, wenn alle die Zugangsbedingungen erfüllen. Plant dazwischen Fahrtzeit und eine Essenspause ein. Die Höhle liegt bei Uftrungen, nicht neben dem Wanderparkplatz.

Wald, Geschichten und eine Stadt

Lasst euch für die Questenberg-Runde den Großteil des Vor- oder Nachmittags. An einem anderen Teil des Tages könnt ihr Stolberg in eurem Tempo erkunden. Jeder Ortsbummel und der Aufstieg zum Schloss sind zusätzliche Fußwege und nicht in der 4,5-km-Runde enthalten.

Aktivitäten

Ein Wasserrätsel lösen

Überlegt an einem sicheren Aussichtspunkt gemeinsam, wohin das Wasser des Glasebachs fließen könnte. Zeichnet das Becken mit einem verborgenen Abfluss darunter und vergleicht eure Ideen mit der Geschichte oder der Infotafel. Bleibt bei diesem Beobachtungsspiel auf dem Weg.

Ein Porträt für einen Obstbaum

Wählt einen Baum, den ihr vom Wanderweg aus seht, und zeichnet seinen Umriss. Trägt er Blüten, Früchte oder kahle Äste? Dasselbe Motiv gibt Kindern einen Grund, zu einer anderen Jahreszeit wiederzukommen, ohne etwas sammeln zu müssen.

Zwei Lebensräume vergleichen

Achtet beim Wechsel zwischen offenem Gelände und Wald darauf, wie sich Licht, Wind und Bodenpflanzen verändern. Jeder kann einen Unterschied beschreiben. Dafür müsst ihr nicht jede Art benennen können.

Unter der Woche die Landschaft verstehen

Die Ausstellung in Roßla ist eine unkomplizierte Alternative zu nassen Wegen an Felskanten. Die angegebenen Besuchszeiten sind Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 15:30 Uhr und Freitag von 08:00 bis 12:00 Uhr. Prüft vor dem Aufbruch Feiertagsausnahmen und aktuelle Hinweise.

Mit Führung unter die Erde

Die Heimkehle kann auch an einem Regentag passen, wenn Führungen stattfinden und eure Gruppe die Zugangsbedingungen erfüllt. In der Höhle sind es etwa 8 °C. Nehmt deshalb eine Jacke und geeignete Schuhe mit. Wegen der Gedenkstätte ist der Besuch auch eine nachdenkliche Begegnung mit Geschichte und kein durchgehendes Spielprogramm.

Buchenwälder drinnen in Stolberg entdecken

Die Natura-2000-Ausstellung im Schloss zeigt die Natur- und Kulturgeschichte der umliegenden Buchenwälder. Erkundigt euch gezielt nach den Öffnungszeiten der Ausstellung, unabhängig von anderen Schlossangeboten. Prüft vor der Anreise auch die Zugangshinweise zu den Bauarbeiten.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Ein verlässliches Motiv, um den Wald selbst genauer wahrzunehmen: Vergleicht die Kronen, das gefallene Laub und die glatten Stämme, die ihr vom Weg aus seht. Versucht, denselben Baum und das Licht darunter zu verschiedenen Jahreszeiten zu fotografieren.

Haltet im Frühling von den Waldwegen aus nach Beständen mit breiten Blättern und später weißen Blütenständen Ausschau. Lasst Blätter und Blüten unberührt. Schaut genau hin, ohne etwas zu pflücken oder zu probieren.

Für die kleinen violettblauen Frühlingsblüten lohnt es sich, langsamer zu werden. Schaut von den Waldwegen aus, statt für ein näheres Foto über den Waldboden zu gehen. Eine zu weit entfernte Blüte darf auch einfach unfotografiert bleiben.

Achtet im Frühling auf gelbe Blüten im offenen Grünland neben öffentlichen Wegen. Vergleicht den sonnigen Standort mit den schattigen Blütenflächen im Wald, ohne für eine einzelne Pflanze die Wiese zu durchqueren.

Eine mögliche Waldentdeckung, auf die ihr euch aber nicht verlassen solltet. Die vergrößerten Kiefer des Männchens erinnern an ein Geweih. Wenn ihr einen seht, fotografiert ihn an seinem Platz und lasst ihm Raum. Lasst Baumstämme und Stubben unberührt; die Suche in morschem Holz beschädigt seinen Lebensraum.

Achtet auf eure Schritte, falls euch auf einem feuchten Waldweg ein Lurch begegnet. Das gelb-schwarze Tier ist eine glückliche Entdeckung, kein Anlass, unter Steinen oder Holz nachzusehen. Beobachtet es ohne Anfassen und lasst es weiterziehen.

Bleibt an sonnigen Wegrändern neben Trockenrasen kurz stehen und achtet auf kleine Bewegungen, bevor ihr weitergeht. Haltet still, wenn sich eine Eidechse zeigt. Ihr ins Gebüsch hinterherzulaufen beendet die Begegnung meist und stört ihren Rückzugsort.

Legt bei einem Waldspaziergang um Stolberg eine Hörpause ein. Wenn sich ein Vogel zeigt, sucht die Stämme vom Weg aus mit den Augen ab. Ein deutliches Foto kann bei der Bestimmung helfen, aber folgt keinem Vogel zu einer Baumhöhle.

Seht in der Wildkatze einen guten Grund, zusammenhängende, ruhige Wälder zu schützen, statt ein Tier, das ihr beim Tagesausflug abhaken müsst. Sichtungen sind selten. Eine entfernt sichtbare, getigert wirkende Katze reicht nicht für eine sichere Bestimmung. Geht niemals an Jungtiere heran und untersucht keine möglichen Verstecke.

Geschichten und Entdeckungen

Wasser verändert auch den Weg

Die Wegbetreuer berichten von früheren Abschnitten am Bauerngraben, die durch Einbrüche oder die Auflösung des Untergrunds verloren gingen. Eine heruntergeladene Route ist deshalb nie ein Grund, eine aktuelle Absperrung zu übersteigen.

Bergbau hinterließ besondere Pflanzenstandorte

Auf manchen alten Kupferschieferhalden wächst spezialisierte Vegetation, die mit metallreichen Böden zurechtkommt. Betrachtet sie von bestehenden Wegen aus und lasst das Material liegen. Die Halden gehören sowohl zur Industriegeschichte als auch zur heutigen Natur der Region.

Ein Schloss mit Verbindung zum Haus Oranien

Juliana von Stolberg wurde 1506 auf dem Schloss geboren und später die Mutter Wilhelms von Oranien. Das Gebäude diente zu DDR-Zeiten als Erholungsheim. Die Restaurierung dauert bis heute an.

Die passende Jahreszeit

Den Tag nach den Bedingungen gestalten

Plant für Frühlingspflanzen viele kleine Pausen ein. Versucht an heißen Tagen nicht, alle offenen Abschnitte ausgerechnet mittags zu gehen. Verkürzt im Herbst und Winter eure Pläne, wenn rutschiger Boden oder frühe Dunkelheit den Rückweg erschweren würden. Der Wasserstand bleibt zu jeder Jahreszeit eine Überraschung.

Anreise und praktische Tipps

Eine konkrete Anlaufstelle wählen

Die Ausstellung des Reservats erklärt euch die Landschaft in der Halleschen Straße 68a in Roßla. Eine weitere wettergeschützte Anlaufstelle ist das Besucherzentrum der Heimkehle in der Straße An der Heimkehle 3 in Uftrungen. Es sind getrennte Besuchsorte mit eigenen Öffnungszeiten. Nehmt für die Wanderungen Verpflegung mit und verlasst euch am Startpunkt nicht auf Gastronomie oder Toiletten.

Verbindungen ins Umland gut planen

Reist mit der Bahn nach Roßla oder Berga-Kelbra an und prüft die Weiterfahrt für euer genaues Datum. Der Roßlaer ServiceBus verbindet dienstags und donnerstags umliegende Dörfer. Manche Halte müssen mindestens eine Stunde vorher angemeldet werden. Ein Bus ins Dorf fährt nicht unbedingt auch zum Parkplatz Bauerngraben. Prüft den Fußweg zum Einstieg gesondert und nutzt den aktuellen Umleitungsfahrplan des Betreibers.

Den ganzen Ausflug abklären

Fragt bei den Erlebnistouren nach Untergrund, Steigungen und Rückweg, nicht nur nach der Streckenlänge. Klärt bei der Heimkehle vor dem Ticketkauf den Zugang und die Bedingungen bei eingeschränkter Mobilität. Fragt für die Stolberger Ausstellung, wo Fahrzeuge derzeit halten können: Bauarbeiten können den Vorplatz sperren. So kann auch ein grundsätzlich zugängliches Ziel einen schwierigen Zuweg haben.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

9

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Den richtigen Start wählen

Steuert für die drei Erlebnistouren den Wanderparkplatz Bauerngraben – Episodischer See an der L234 an. Die Reservatsverwaltung in Roßla liegt an einem anderen Ort.

Die Geschichten vorbereiten

Installiert Locandy und ladet eure gewählte Tour bei guter Internetverbindung. Ladet den Handyakku und nehmt das offizielle Faltblatt als Reserve mit. Bleibt zum Blick aufs Display an einer sicheren Stelle stehen.

Die Rückfahrt zuerst planen

Roßla und Berga-Kelbra sind Anreisepunkte mit Bahnanschluss. Die Busverbindungen ins Umland unterscheiden sich je nach Wochentag; einige ServiceBus-Halte müssen vorab angemeldet werden. Prüft die genaue Haltestelle sowie Hin- und Rückfahrt bei VGS oder INSA.

Für den Weg packen

Nehmt Schuhe mit griffigen Sohlen, Wasser und einen Snack mit. Haltet an der Bauerngraben-Kante die Hände frei und fotografiert erst von einem sicheren Standplatz aus.

Die Anlaufstelle unter der Woche nutzen

Die Ausstellung des Reservats befindet sich in der Halleschen Straße 68a in Roßla. Die angegebenen Besuchszeiten liegen an Wochentagen. Prüft sie, bevor ihr die Ausstellung als Regenalternative einplant.

Lebensräume ungestört lassen

Bleibt auf den markierten Wegen, behaltet Hunde nah bei euch und möglichst an der Leine. Lasst Blumen, Holz und Steine an ihrem Platz. Betretet keine unerschlossenen Höhlen oder Bergwerksöffnungen.

Den Höhlenbesuch gesondert planen

Kinder unter drei Jahren und Hunde dürfen nicht in die Heimkehle. Prüft den aktuellen Führungskalender und die Tickets. Während der Licht- und Klangreise „Fledermausgeflüster“ bleiben die Kameras aus.

Häufig gestellte Fragen

Nein. Sowohl die gefüllten als auch die trockenen Phasen können lange anhalten. Der Wechsel folgt keinem verlässlichen Jahresrhythmus. Becken, Felswand und versickernder Bach machen die Landschaft auch dann verständlich, wenn kein offenes Wasser zu sehen ist.
Es ist ein vom Land Sachsen-Anhalt ausgewiesenes Biosphärenreservat. Die UNESCO-Anerkennung wird angestrebt. Seine Grenze unterscheidet sich außerdem von der Ausdehnung der gesamten Südharzer Karstlandschaft und ihres Fernwanderwegs.
Wenn vor allem die kurze Strecke zählt, beginnt mit der 900 m langen Streuobstrunde. Kinder, die sicher laufen und gern neben einem Erwachsenen bleiben, können auch an den längeren Erlebnistouren Freude haben. Wenn euch steile Abbruchkanten Sorgen bereiten, wählt lieber eine Ausstellung als den Weg am Bauerngraben-Rand.
Die Locandy-Erlebnistouren sind kostenlos. Ladet die App und eure gewählte Geschichte vorab herunter. Die Führungen in der Heimkehle sind ein gesondertes, kostenpflichtiges Angebot mit eigenen Zugangsregeln und Terminen.
Wildkatzen leben sehr verborgen; bei einem Waldspaziergang ist eine Begegnung unwahrscheinlich. Bei einer geführten Höhlentour sind manchmal Fledermäuse zu sehen, aber solche Beobachtungen ergeben sich zufällig. Sucht niemals nach Quartieren und stört keine ruhenden Tiere. Pflanzen und Landschaftsdetails sind wesentlich verlässlichere Fotomotive.

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