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ParkNordrhein-Westfalen; Rheinland-Pfalz, Deutschland

Deutsch-Belgischer Naturpark Hohes Venn-Eifel

Wilde Narzissen an klaren Bächen und Holzstege durch die kleinen Moore der Schneifel machen einen Ausflug hierher besonders reizvoll.

Über diesen Ort

Wilde Narzissen an klaren Bächen und Holzstege durch die kleinen Moore der Schneifel machen einen Ausflug hierher besonders reizvoll. Für euren ersten Besuch mit Kindern bietet sich die 3,6 km lange Perlenbachtal-Runde ab Gut Heistert bei Kalterherberg an. Von offenen Weiden geht es hinunter in den Wald, über den Bach und zu feuchten Wiesen. So gibt es auch auf einer kurzen Strecke immer wieder etwas Neues zu entdecken.

Der Deutsch-Belgische Naturpark Hohes Venn-Eifel umfasst rund 2.700 km² in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Ostbelgien. Innerhalb dieser viel größeren Landschaft liegt der Nationalpark Eifel mit eigenen Besuchsregeln. Zum Naturpark gehören Dörfer, bewirtschaftete Flächen, Wälder und einzelne Naturschutzgebiete. Entsprechend gibt es viele Ausgangspunkte statt eines gemeinsamen Eingangs. Die hier beschriebenen Wanderungen liegen in Deutschland; für das belgische Hohe Venn plant ihr einen eigenen Ausflug über die Grenze.

Im Perlenbach- und Fuhrtsbachtal wachsen wilde Narzissen auf Wiesen, die durch schonende Pflege offen gehalten werden. Ihre gelben Blüten ziehen im Frühling besonders viele Besucher an. Doch auch später lohnt es sich, an Bächen und Wiesenrändern innezuhalten. Vielleicht zeigt sich am Wasser eine Wasseramsel; auf den nährstoffarmen Wiesen des Schutzgebiets wächst Arnika. Bleibt auf dem Weg und holt euch die Einzelheiten mit dem Fernglas näher heran. Die Pflanzen wachsen hier wild, die Tiere leben frei. Nehmt euch Zeit zum Schauen, ohne eine bestimmte Sichtung zur Voraussetzung für einen gelungenen Tag zu machen.

Weiter südlich bestimmt die Schneifel einen anderen Wanderrhythmus: längere Waldabschnitte, nasse Senken und Holzstege, die den weichen Boden schützen. Der Moore-Pfad führt zu den Quellbereichen des Alfbachs und zum offenen Aussichtspunkt Dreiländerblick, bevor es durch den Wald zurückgeht. Wenn ihr keinen ganzen Wandertag einplanen möchtet, findet ihr auf der kurzen Runde um den Stausee Auw Wasser, Schilf und Erlenwald sowie Bänke für ausgiebige Pausen. Mach mehr aus deinem Abenteuer: Lade die Snappit-App herunter, um einheimische Arten zu bestimmen.

Die Narzissentäler verdanken ihren offenen Charakter wesentlich der jahrhundertelangen Heugewinnung. Als diese Nutzung zurückging, nahmen Fichtenpflanzungen vielen Blumen das Licht. Im Zuge des Naturschutzes wurden Bäume entfernt und die schonende Wiesenbewirtschaftung wieder aufgenommen. Die 1986 gegründete NRW-Stiftung erwarb später Flächen in beiden Tälern, um diese Entwicklung zu unterstützen. An den gelben Frühlingswiesen lässt sich gut erkennen, wie traditionelle Landwirtschaft und aktiver Naturschutz zum Erhalt wildwachsender Pflanzen beitragen können.

Was ihr hier machen könnt

Für die kürzeste Talwanderung folgt ihr dem Weg 23, Paradies im Perlenbachtal: 3,6 km mit 58 Höhenmetern, ab und bis Wanderparkplatz Gut Heistert am Heistertweg. Die Runde überquert den Bach am Oberen Steg, führt auf der anderen Seite zum Unteren Steg und steigt durch den Wald wieder zum Ausgangspunkt an.

Für einen längeren Ausflug bei Monschau wählt ihr die ausgeschilderte Narzissenroute mit 14,8 km ab Nationalpark-Tor Höfen, Hauptstraße 72. Ihre Naturpfade und wiederholten Anstiege machen sie trotz der Einstufung als leichte Tour zu einer Tageswanderung. Der Rückweg nach Höfen ist in der Streckenlänge enthalten.

In Rheinland-Pfalz beginnt und endet der Moore-Pfad Schneifel am Wanderparkplatz beim Blockhaus Zum Schwarzen Mann nahe Gondenbrett. Die reguläre Runde ist mit 14,9 km und 226 Höhenmetern angegeben. Wegen Bauarbeiten wird das letzte Teilstück umgeleitet; dadurch verkürzt sich die Strecke um etwa 400 m. Folgt den aktuellen Umleitungsschildern. Eine leichtere Alternative ist der auf Barrierefreiheit geprüfte, 1,5 km lange Komfort-Wanderweg um den Stausee Auw. Ihr könnt an einem der beiden Parkplätze am See beginnen.

Besucht vor einer Wanderung ab Höfen die kostenlose Ausstellung Narzissenrausch und Waldwandel. Sie ist häufig nur vormittags geöffnet; hebt euch den Besuch deshalb nicht für das Ende einer langen Wanderung auf. In Prüm zeigt das kostenlose Naturparkzentrum Prümer Land Fossilien, Walddarstellungen und Informationen zu den Feuchtgebieten der Schneifel. Prüft vorher, an welchen Tagen die Ausstellung geöffnet ist.

Saisonale Infos

Holzbohlen werden bei Regen, Frost und Eis rutschig. Auf den offenen Höhen kann es deutlich kälter sein als in den Dörfern. Nehmt wasserdichte Schuhe und eine zusätzliche Kleidungsschicht mit; bei starkem Wind meidet ihr Waldwanderungen. Der Bohlensteg-Ausflug im Todtenbruch ist wegen Sanierungsarbeiten gesperrt. Wählt ein anderes Ziel, bis die Wiederöffnung bekannt gegeben wird. Auf belgischer Seite bleiben nach dem Vennbrand im August 2026 Teile des Hochplateaus gesperrt, darunter Etappe 3 der Venntrilogie. Prüft die aktuellen offiziellen Hinweise, bevor ihr über die Grenze fahrt.

Barrierefreiheit

Die Seerunde bei Auw eignet sich unter den beschriebenen Wegen am ehesten für einen Ausflug mit Mobilitätseinschränkung: Sie ist stufenlos und laut Prüfbericht mindestens 125 cm breit. Ein Anstieg mit 4,5 % über 100 m und ein Gefälle mit 5 % über 250 m können im Rollstuhl Unterstützung nötig machen. Für die barrierefreie Toilette am Angelheim braucht ihr einen Euroschlüssel; die Zugangsrampe ist 14 m lang und hat 6 % Steigung. Weg 23 wird als kinderwagentauglich beschrieben, führt aber ins Tal hinunter und wieder bergauf. Die längere Narzissenroute und der Moore-Pfad verlaufen über Naturpfade und sind keine durchgehend barrierefreien Stegwege.

Nicht verpassen

1

Wilde Narzissen und Bachüberquerungen im Perlenbachtal

2

Moorstege und der Dreiländerblick am Moore-Pfad Schneifel

3

Eine kurze, stufenlose Runde um den Stausee Auw

4

Natur zum Anfassen in Höfen und Fossilien in Prüm

Spaziergänge und Routen

Paradies im Perlenbachtal, Weg 23

Folgt der Nummer 23 durch Weideland und Wald ins Tal. Überquert den Bach am Oberen Perlenbachsteg und geht auf der anderen Seite bis zum Unteren Steg. Die Bachüberquerungen und der Wechsel zwischen Wald und Feuchtwiesen geben Kindern gut erkennbare Etappenziele.

Die Runde lässt sich mit dem Kinderwagen gehen. Prüft aber den aktuellen Wegezustand und berücksichtigt den Rückanstieg. Für die gesamte Strecke ist die Rollstuhleignung nicht geklärt.

Paradies im Perlenbachtal, Weg 23

Narzissenroute ab Nationalpark-Tor Höfen

Diese längere markierte Runde verbindet die Täler von Perlenbach und Fuhrtsbach mit der Perlenbachtalsperre. Folgt durchgehend dem Logo der Narzissenroute und den gelb gespitzten Wegweisern der Eifelsteig-Partnerwege, auch dort, wo sich mehrere Routen denselben Weg teilen.

Eine Tageswanderung für Familien, die mit dieser Streckenlänge bereits gut zurechtkommen. Eine durchgehende Eignung für Rollstuhl oder Kinderwagen wird nicht zugesichert.

Narzissenroute ab Nationalpark-Tor Höfen

Moore-Pfad Schneifel

Folgt ab dem Blockhaus der ausgeschilderten Runde durch den Schneifelwald zum Eschvenn und zu den Quellbereichen des Alfbachs. Holzstege schützen den nassen Boden. Am Dreiländerblick könnt ihr eine Pause mit freiem Blick einlegen, bevor der Rückweg wieder durch den Wald führt.

Es ist eine lange Waldwanderung mit Stegabschnitten, kein stufenloser Spazierweg. Wenn ihr eine kurze, auf Barrierefreiheit geprüfte Runde sucht, wählt Auw.

Moore-Pfad Schneifel

Komfort-Wanderweg Stausee Auw, 1,5 km

Von der Seite des Angelheims folgt ihr der Seerunde am feuchten Zufluss und am Fußgängersteg vorbei, dann durch den Wald zum Ostufer. Weiter geht es am zweiten Parkplatz und am Angelsteg entlang, um das Dammende herum und zum Angelheim zurück. Bleibt im geschützten Feuchtgebiet auf dem Rundweg.

Barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung und teilweise barrierefrei für Rollstuhlfahrer. Die Mindestbreite beträgt 125 cm. Den Anstieg mit 4,5 % über 100 m und das Gefälle mit 5 % über 250 m solltet ihr für eure eigene Situation einplanen.

Komfort-Wanderweg Stausee Auw, 1,5 km

Ein entspannter halber Tag bei Monschau

Wenn die Öffnungszeiten passen, beginnt ihr mit der Ausstellung in Höfen und fahrt anschließend für Weg 23 nach Gut Heistert. Die Wanderung und ein Picknick bilden den Kern des Ausflugs. Die Fahrt zwischen Höfen und Gut Heistert gehört nicht zur Wanderstrecke.

Ein ganzer Wandertag in der Schneifel

Startet früh genug für die gesamte Moore-Pfad-Runde und packt Verpflegung sowie wetterfeste Kleidung ein. Wenn das Wetter mitspielt, nehmt euch am Dreiländerblick Zeit für eine richtige Pause. Auw ist eine Alternative für einen kurzen Ausflug und kein nötiges Zusatzprogramm nach dieser Wanderung.

Aktivitäten

Ins Tal hineinhorchen

Schließt an einem sicheren Haltepunkt auf Weg 23 kurz die Augen und unterscheidet Bachrauschen, Wind und Vogelstimmen. Schaut anschließend, wie sich die offene Wiese vom gerade durchquerten Wald unterscheidet. Dafür braucht ihr nichts zu sammeln.

Entdecken, wo das Wasser herkommt

Achtet am Moore-Pfad darauf, wie mehrere kleine nasse Stellen den Bach speisen. Vergleicht die Pflanzen, die ihr vom Steg aus seht, mit denen an einem trockeneren Waldweg. Eine einfache Frage reicht: Welcher Boden scheint das Wasser festzuhalten?

Den Uferrand zeichnen

Zeichnet von einer Bank am Stausee Auw drei Bereiche: offenes Wasser, Schilf und Bäume. Die Informationstafeln stellen Fische, Biber und die Streuobstlandschaft vor. Sie erklären Lebensräume; eine Bibersichtung versprechen sie nicht.

Eine kleine Ausstellung in Höfen

Narzissenrausch und Waldwandel erklärt Narzissenwiesen und sich verändernde Wälder mit Tast-, Duft- und Hörstationen. Der Eintritt ist frei. Prüft die Öffnungszeiten für euren Besuchstag, besonders wenn ihr nachmittags kommen möchtet.

Fossilien und Feuchtgebiete in Prüm

Schaut euch im Naturparkzentrum Prümer Land die Fossiliensammlung und kleinste Fossilien unter dem Mikroskop an. Vergleicht anschließend das Walddiorama mit den Darstellungen der Feuchtgebiete. Der Eintritt ist frei. Regulär ist nur montags bis donnerstags nachmittags geöffnet; Besuche nach Vereinbarung sind ebenfalls möglich. Klärt die Öffnung, bevor ihr eigens dafür anreist.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Schaut nach gelben Blütenköpfen, die ihr bereits vom Weg aus erkennen könnt. Mehrere Wiesenblumen blühen gelb. Fotografiert deshalb möglichst auch die Blätter, bevor ihr euch bei der Bestimmung festlegt. Betretet die Wiesen nicht für einen genaueren Blick.

Haltet an einer öffentlichen Bachüberquerung ruhig inne und sucht mit den Augen Steine und flaches Wasser nach einem kleinen Vogel mit weißer Brust ab. Vielleicht bleibt es bei einem kurzen Blick. Haltet Abstand zu den Ufern und zu Vögeln, die wiederholt Futter tragen.

Einen Biber zu sehen wäre ein Glücksfall. Vielleicht entdeckt ihr vom Weg aus stattdessen angenagtes Holz oder andere Spuren. Folgt keinen Trampelpfaden ans Wasser, nähert euch keiner Biberburg und verändert keinen Damm.

Legt im Wald eine stille Hörpause ein. Falls ein großer schwarzer Specht eine Lichtung überquert, beobachtet ihn von eurem Platz aus. Folgt ihm nicht zwischen die Bäume und untersucht keine Bruthöhle.

Schaut vom Holzsteg auf die niedrigen Heidepflanzen, ohne den nassen Boden zu betreten. Die Glockenheide trägt zur Blütezeit kleine rosa Glöckchen. Nehmt ein Nahfoto als Bestimmungsrätsel mit, statt einen Zweig abzupflücken.

Achtet auf niedrige Heidelbeersträucher neben den Waldwegen. Kinder können dieselbe Pflanze in verschiedenen Jahreszeiten wiederentdecken: mit belaubten Trieben und, wenn vorhanden, mit Früchten. Lasst die Beeren für Wildtiere hängen und bleibt auf dem Weg.

Bachtäler und Heuwiesen auf deutscher Seite

Im Perlenbach-Fuhrtsbachtal liegen Fließgewässer, Feuchtwiesen, nährstoffarme Wiesen und nasse Erlen-Birkenwälder nebeneinander. Gerade dieser Wechsel macht Weg 23 interessant. Die Narzissen gehören zur offenen Wiesenlandschaft, die Wasseramseln zu den Bächen.

Waldmoore und Feuchtheiden auf deutscher Seite

In der Schneifel liegen nasse Senken und Quellbereiche mitten im Wald. Vom Bohlensteg könnt ihr die niedrige Feuchtgebietsvegetation betrachten, ohne den Boden zusammenzutreten. Diese kleineren deutschen Moore bieten einen anderen Ausflug als das weite Hochplateau des belgischen Hohen Venns.

Ein deutscher Stausee mit naturnahen Ufern

Der Stausee Auw ist ein künstlicher See, der vom Auwbach gespeist wird. Schilf, Feuchtwiesen und Erlensumpfwald an seinen Rändern sind geschützte Lebensräume. Auf der Seerunde könnt ihr den Übergang zwischen Wasser und Land immer wieder aus einer anderen Perspektive betrachten.

Geschichten und Entdeckungen

Auch Wildblumen brauchen manchmal Wiesenpflege

Würde jede ehemalige Wiese zu Wald werden, fehlte den Narzissen das nötige Licht. Hier haben das Entfernen gepflanzter Fichten und eine schonende Mahd dazu beigetragen, die blütenreiche Tallandschaft wiederherzustellen.

Zwei unterschiedliche Schutzgebiete

Der Naturpark umfasst eine große, bewohnte Region. Der Nationalpark Eifel ist ein eigenes Schutzgebiet innerhalb dieser Landschaft. Ein Besucherzentrum mit dem Namen Nationalpark-Tor erklärt den Nationalpark und hilft euch auch bei Wanderungen im umliegenden Naturparkgebiet.

Zwei gezeichnete Bachtäler: links dunkle Fichten und wenig Bodenvegetation, rechts eine offene, helle Wiese mit kleinen gelben Narzissen.

Schematische KI-Illustration zur Wiederherstellung der Narzissenwiesen: Fichten wurden entfernt und die Wiesenpflege wieder aufgenommen. Kein historisches Vorher-nachher-Foto.

Illustration: AI-generated for Snappit; factual sources credited in image and manifest.

Die passende Jahreszeit

Das passende Ziel zur Jahreszeit wählen

Nehmt euch die Blumentäler für den Frühling vor und lasst während der Narzissenblüte genug Zeit für Pausen. Bei den längeren Waldtouren sind Tageslicht, Wind und Bodenverhältnisse wichtiger als der Kalender. Vereiste Bohlen sind im Winter ein Grund, den Plan zu ändern, statt daneben durchs Moor zu gehen.

Anreise und praktische Tipps

Nützliche Anlaufstellen mit eigenen Öffnungszeiten

Im Nationalpark-Tor Höfen findet ihr eine Tourist-Information und barrierefreie Toiletten. Das Naturparkzentrum Prümer Land liegt an der Tiergartenstraße 70 in Prüm. An der Auw-Runde gibt es Bänke und Picknickplätze; die barrierefreie Toilette befindet sich am Angelheim. Nehmt für die Waldwanderungen eigene Verpflegung mit.

Auch die letzte Verbindung gut planen

Sucht für Höfen im AVV-Fahrplan nach Höfen Kirche. Für Auw prüft ihr beim VRT die passende Verbindung ab Prüm und ob ihr einen Rufbus vorbestellen müsst. Klärt vor dem Start die letzte Rückfahrt und den Fußweg zum Wanderweg. Für die Schneifel-Runde gebt ihr den Parkplatz am Blockhaus Zum Schwarzen Mann als genaues Ziel ein, statt ins Ortszentrum von Gondenbrett zu fahren.

Den Weg auf eure Bedürfnisse abstimmen

Die Angaben zur Auw-Runde helfen bei der Planung, weil sie konkrete Breiten und Neigungen nennen. Die Toilette erreicht ihr über eine Rampe und öffnet sie mit einem Euroschlüssel. Klärt vor der Fahrt, ob und wo ihr Unterstützung braucht. Höfen bietet eine stufenlose Alternative drinnen mit Hör-, Duft- und Taststationen.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

6

Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Ein Gebiet auswählen

Monschau, Schneifel und Auw haben unterschiedliche Wanderstartpunkte. Plant eine Hauptrunde, statt den Tag mit Fahrten zwischen den Gebieten zu verbringen.

Die Wiesen schützen

Bleibt auf den markierten Wegen, lasst Blumen und Beeren an den Pflanzen und führt Hunde im Naturschutzgebiet Perlenbach-Fuhrtsbachtal an der Leine.

Für die ganze Runde packen

Nehmt Wasser, Essen und die offizielle Route in einer offline verfügbaren Fassung mit. Ein geöffnetes Café ist eine schöne Ergänzung, sollte aber nicht eure einzige Verpflegungsmöglichkeit sein.

Anfahrt prüfen

Die K26 zwischen Rohren und Höfen ist wegen Bauarbeiten gesperrt, die voraussichtlich bis Ende November 2026 dauern. Folgt der ausgeschilderten Umleitung und achtet auf Änderungen im Busverkehr.

Die richtige Haltestelle wählen

Für die lange Narzissenroute sucht ihr im AVV-Planer nach Höfen Kirche. Für Auw prüft ihr die VRT-Verbindungen ab Prüm und mögliche Anmeldefristen. Rechnet den Fußweg von der Haltestelle zum Wanderstart dazu.

Absperrungen beachten

Folgt der Umleitung am Moore-Pfad und kehrt an anderen Sperrungen um. Kürzt niemals durch Moor, Wiesen oder militärisches Sperrgebiet ab.

Belgien gesondert planen

Schaut auf die aktuelle Sperrungskarte von Ostbelgien. Eine rote Fahne kennzeichnet einen gesperrten Bereich. Ein Weg auf einer alten Wanderkarte ist keine Erlaubnis, ihn zu betreten.

Häufig gestellte Fragen

Für die Naturparklandschaft gibt es keine gemeinsame Eintrittskarte. Die Wanderungen durch die Narzissentäler und die Ausstellungen in Höfen und Prüm könnt ihr kostenlos besuchen. Für Parkplätze, Führungen und andere Einrichtungen können eigene Gebühren gelten.
Das hängt vom konkreten Weg und von der Schutzzone ab. Wo Hunde erlaubt sind, müssen sie an die Leine; in manchen Bereichen sind sie ganz ausgeschlossen. Prüft vor dem Start die aktuellen belgischen Routeninformationen und die Beschilderung. Deutsche Regeln gelten jenseits der Grenze nicht automatisch weiter.
Das Walddiorama in Prüm und die Darstellungen in Höfen erklären die heimische Natur. Es handelt sich nicht um Tiergehege. Die Beobachtungstipps hier beziehen sich auf wildlebende Arten auf deutscher Seite. Es kann gut sein, dass ihr bei einem Besuch keine Tiere zu Gesicht bekommt.

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