Snappit logo
Snappit
App holen
Allgemeine Illustration, kein Foto dieses OrtesIllustration
ParkSachsen-Anhalt, Deutschland

Domgarten Naumburg

Im Domgarten könnt ihr die Pflanzen entdecken, die einen mittelalterlichen Bildhauer zu erstaunlich lebensechten Blättern aus Stein inspirierten.

Über diesen Ort

Im Domgarten könnt ihr die Pflanzen entdecken, die einen mittelalterlichen Bildhauer zu erstaunlich lebensechten Blättern aus Stein inspirierten. Hinter dem Westchor des Naumburger Doms liegt ein knapp ein Hektar großes Gelände mit Bäumen, Teichen und alten Mauern. Hier lohnt sich das genaue Hinsehen. Beginnt im Garten des Naumburger Meisters und merkt euch eine Blattform.

Drinnen rankt sich steinernes Laub um die Architektur; draußen bringen die lebenden Pflanzen Farbe, unterschiedliche Oberflächen und den Wechsel der Jahreszeiten ins Spiel. Weinrebe, Feige, Beifuß, Hopfen, Eiche und Ahorn laden zu einer kleinen Pflanzensuche ein. Die Beschilderung hilft euch dabei. Gleich daneben liegen ein Heilpflanzenbereich und die Weinterrasse; weiter draußen führen die Wege des Wandelgartens zwischen Bäumen und an Teichen entlang.

Beginnt den kostenpflichtigen Besuch am Domeingang am Domplatz Ost. Die Tore in den Gartenmauern sind historische Bauteile, keine Besuchereingänge. Im Jahr 2026 werden die Eintrittskarten weiterhin im Dom verkauft. Erst ab April 2027 soll der Verkauf ins neue Zentrum Welterbe umziehen. Mach deinen Besuch zur Safari! Nutze die Snappit-App, um Wildtier-Sichtungen hier zu scannen und zu loggen.

Der Garten verbindet ehemalige Domherrengrundstücke, alte Mauern des Dombezirks und später angelegte Pflanzbereiche. Küchen- und Obstgarten erinnern an die Gartennutzung im 19. Jahrhundert. Der Garten des Naumburger Meisters führt noch weiter zurück: Im 13. Jahrhundert übertrug der unter diesem Namen bekannte Künstler mit seiner Werkstatt erkennbare Pflanzenformen in den steinernen Schmuck des Doms. Sein tatsächlicher Name ist unbekannt. Ein echtes Blatt mit einem Steinornament zu vergleichen, macht diese mittelalterliche Kunstfertigkeit auch für Kinder anschaulich.

Was ihr hier machen könnt

Für einen kurzen Besuch könnt ihr euch 20–30 Minuten im Garten des Naumburger Meisters und den angrenzenden Pflanzbereichen umsehen und anschließend zum Zugang am Kreuzgang zurückgehen. Wenn ihr 40–60 Minuten Zeit habt, folgt den Wegen an der KinderDomBauhütte vorbei in den westlichen Wandelgarten. Macht am großen westlichen Teich eine Pause und geht auf demselben Weg zum Garten des Naumburger Meisters und zum Kreuzgang zurück. Diese Vorschläge schließen kleine Entdeckerpausen und den gesamten Rückweg ein; eine vermessene Streckenlänge gibt es dafür nicht. Auf dem Weg zum Teich kommen Höhenunterschiede hinzu, direkte Verbindungen zwischen den Terrassen haben zum Teil Stufen.

Wenn eure Kinder gern Rätsel lösen, fragt an der Domkasse nach dem Heft zur Domrallye. Die Fragen führen durch Dom und Garten; dafür ist etwa eine Stunde vorgesehen. Oder nehmt ein Skizzenbuch mit: Sucht euch ein Blatt aus, zeichnet seinen Umriss, ohne es abzupflücken, und schaut später, wie ein Steinbildhauer eine ähnliche Form umgesetzt hat. Die KinderDomBauhütte bietet an ausgewählten Terminen und nach Vereinbarung Kreativangebote an. Schaut vorher ins Programm, denn die Werkstatt ist nicht jeden Tag offen.

Saisonale Infos

Von April bis Oktober gelten längere, von November bis März kürzere reguläre Öffnungszeiten. Bei ungünstiger Witterung kann der Garten geschlossen sein. Gottesdienste, Trauungen oder Konzerte können den Dombesuch teilweise einschränken. Schaut vor der Fahrt auf die offiziellen Seiten zu Öffnungszeiten und Veranstaltungen. Im Winter lohnt es sich, den Dom als Hauptziel zu planen und den Garten je nach Wetter dazuzunehmen.

Barrierefreiheit

Langhaus und Kreuzgang sind stufenlos erreichbar. Im Garten ist das Wegenetz so angelegt, dass die meisten Bereiche barrierearm zugänglich sind. Einzelne Terrassen und Abkürzungen sind damit aber nicht automatisch stufenlos: Der Plan zeigt Treppen, und auch Ostchor, Westchor und Krypta haben Stufen. Fragt an der Besucherkasse nach dem passenden Gartenweg für euren Rollstuhl oder Kinderwagen. Im Kreuzgang gibt es barrierefreie Toiletten. Über die Klingel am Eingang könnt ihr Hilfe anfordern, und an der Kasse lassen sich Rollstühle ausleihen.

Nicht verpassen

1

Der Garten des Naumburger Meisters, in dem lebende Pflanzen zum Vergleich mit dem steinernen Laubschmuck des Doms einladen.

2

Der westliche Wandelgarten mit seinen Wegen am Wasser, zwischen Bäumen und historischem Mauerwerk.

3

Die alte Immunitätsmauer und die Bastion, die dem kleinen Garten seinen geschützten Charakter geben.

4

Die Domrallye und ausgewählte Angebote der KinderDomBauhütte, bei denen Schauen, Zeichnen und Gestalten zusammenkommen.

Spaziergänge und Routen

Blätter entdecken am Dom

Beginnt am Gartenzugang des Kreuzgangs. Schaut euch im Garten des Naumburger Meisters hinter dem Westchor und im benachbarten Heilpflanzenbereich neben der Marienkirche um. Für einen kurzen Besuch bleibt ihr bei den Pflanzbereichen in Domnähe.

Fragt das Personal, welche Verbindungen sich für euren Rollstuhl oder Kinderwagen eignen. Barrierearm bedeutet nicht, dass jeder Weg stufenlos ist.

Meistergarten und westlicher Teich

Beginnt am Gartenzugang des Kreuzgangs und schaut euch im Garten des Naumburger Meisters um. Folgt den offenen Wegen zur KinderDomBauhütte und weiter in den westlichen Wandelgarten. Auf dessen geschwungenen Wegen gelangt ihr zum großen westlichen Teich südlich des Zwingergartens. Macht auf dem Weg am Wasser eine Pause, bevor ihr umkehrt.

Fragt das Personal, welche Verbindungen sich für euren Rollstuhl oder Kinderwagen eignen. Barrierearm bedeutet nicht, dass jeder Weg stufenlos ist.

Aktivitäten

Vom Blatt zum Steinornament

Bevor ihr in den Dom geht, sucht sich jede Person im Garten eine Blattform zum Zeichnen aus. Drinnen schaut ihr dann nach Ähnlichkeiten im steinernen Pflanzenschmuck. Einfache Skizzen reichen: Umriss, Blattadern und die Biegung des Blatts geben schon viel Gesprächsstoff.

Selbst gestalten in der KinderDomBauhütte

Das Familienprojekt Botanik in Stein verbindet das Betrachten von Pflanzen und mittelalterlichen Steinornamenten mit dem Gestalten eines eigenen Reliefs. Dafür sind 150 Minuten vorgesehen, und es müssen mindestens zehn Personen teilnehmen. Als kleinere Familie könnt ihr nach einem passenden öffentlichen Werkstatttermin schauen oder den Besucherservice nach Möglichkeiten fragen.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Vergleicht ein lebendes Weinblatt mit dem steinernen Weinlaub im Dom. Schaut zuerst auf den Umriss, dann auf die kleinen Einzelheiten. Trauben sind nicht immer zu sehen.

Sucht die Feige mithilfe der Pflanzenschilder und fotografiert ein Blatt. Haltet die lebende Pflanze und ihr steinernes Gegenstück auf zwei getrennten Bildern fest.

Nutzt ein Pflanzenschild, um den Beifuß unter den lebenden Vorbildern zu finden. Zeichnet ein Blatt dort, wo es wächst, und lasst die Pflanze unversehrt.

Hopfen gehört zu den lebenden Pflanzen, die im Familienangebot zur Botanik mit den Steinornamenten verglichen werden. Lasst euch beim Finden helfen und sucht anschließend drinnen nach seinem steinernen Gegenstück.

Fotografiert ein Eichenblatt zusammen mit dem Pflanzenschild. Das Schild kann euch helfen, die genaue Art herauszufinden.

Vergleicht ein Ahornblatt mit dem steinernen Laubschmuck und schaut auf dem Pflanzenschild nach dem vollständigen Namen.

Botanische Illustration: links ein fünflappiges Weinblatt mit gezähntem Rand, rechts ein Feigenblatt mit tief eingeschnittenen, breiten Lappen.

Weinrebe und Feige gehören zu den lebenden Vorbildern im Garten des Naumburger Meisters. Vergleicht die Blattumrisse und prüft die Pflanzenschilder. KI-gestützte botanische Illustration; keine Aufnahme bestimmter Gartenpflanzen oder Domskulpturen. Blattformen variieren.

Snappit editorial illustration · AI-assisted · 2026-10-16

Anreise und praktische Tipps

Praktisches vor Ort

Barrierefreie Toiletten findet ihr im Kreuzgang. Der Gartenplan zeigt außerdem Toiletten bei der KinderDomBauhütte und Gastronomie am Domplatz Ost. Prüft die Öffnungszeiten der Gastronomie gesondert und bringt wichtige Dinge für eure Familie mit, statt euch auf ein geöffnetes Café zu verlassen.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

6

Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

Snap-Karte für diesen Ort

Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

Karte wird geladen…

Gut zu wissen vor dem Besuch

Der Besuchereingang des Doms liegt am Domplatz 16/17. Versucht nicht, durch die alten Gartentore an der Freyburger Straße oder Hinter dem Dom hineinzukommen.

Für den Fußweg vom Naumburger Hauptbahnhof zum Dom werden etwa 15–20 Minuten pro Richtung angegeben. Rechnet Hin- und Rückweg zusätzlich zur Gartenzeit ein.

Alternativ könnt ihr vom Bahnhof mit der historischen Straßenbahn bis Jägerplatz fahren und von dort durch die Altstadtgassen weitergehen. Prüft vorher den aktuellen Fahrplan.

Wenn ihr mit dem Auto kommt, könnt ihr den kostenpflichtigen Besucherparkplatz Unter dem Dom an der Freyburger Straße nutzen. Geht von dort zum Besuchereingang, statt einen Durchgang durch die Gartenmauer zu suchen.

Prüft vor dem Kauf die Bedingungen der Familienkarte und die aktuellen Preise. Wenn ihr zum Mittagessen hinausgehen und später zurückkommen möchtet, fragt vorher nach den Regeln für den Wiedereintritt.

Behaltet kleine Kinder an den Teichen nah bei euch. Lasst Blätter und Blumen wachsen und nehmt stattdessen eine Zeichnung oder ein Foto als Erinnerung mit.

Der Kinder-Audioguide mit Simius ist auf Deutsch und dauert etwa 45 Minuten. Bringt Kopfhörer mit, wenn ihr eine Audiotour nutzen möchtet.

Bucht ein bestimmtes Kreativangebot im Voraus oder schaut ins Tagesprogramm. Das neue Zentrum Welterbe am Domplatz 1 bietet sich als eigener Stopp nach dem Dombesuch an.

Häufig gestellte Fragen

Plant einen kostenpflichtigen Besuch über den Domeingang ein. Bei besonderen Gartentagen können andere Bedingungen gelten. Prüft die jeweilige Veranstaltung, statt grundsätzlich von freiem Eintritt auszugehen.
Beides gehört zum Besuch. Im Dom seht ihr die steinernen Blattformen, im Garten des Naumburger Meisters die lebenden Pflanzen zum Vergleich. Eiche und Ahorn sind hier als Pflanzengruppen gemeint; eine bestimmte Art oder Sorte wird nicht zugesagt.
Nehmt euch mehr Zeit für den Dom und den Domschatz, soweit sie an diesem Tag zugänglich sind. Danach könnt ihr im Zentrum Welterbe gegenüber die kostenlose mehrsprachige Ausstellung mit interaktiven Stationen besuchen. Prüft dessen Öffnungszeiten gesondert.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.

Alle ansehen ›

Nimm die Entdeckung mit

Unterwegs in Domgarten Naumburg?

Bestimme Tiere und Pflanzen unterwegs und halte deine Entdeckungen in einer Sammlung fest.

  1. 1Entdecken
  2. 2Fotografieren
  3. 3Fund festhalten