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Allgemeine Illustration, kein Foto dieses OrtesIllustration
ParkSchleswig-Holstein, Deutschland

Drägerpark (Lübeck)

Schaut zuerst übers Wasser und lasst dann die Kinder entscheiden: Sand, Klettern oder eine kleine Baum-Entdeckungsrunde?

Über diesen Ort

Schaut zuerst übers Wasser und lasst dann die Kinder entscheiden: Sand, Klettern oder eine kleine Baum-Entdeckungsrunde? Der zur Wakenitz abfallende Park in Marli ist eine angenehme Abwechslung nach einem Bummel durch die Altstadt. Ihr könnt hier einen ganzen Nachmittag verbringen; ein kurzer Spaziergang mit Picknick lohnt sich aber ebenso.

Nehmt euch auch für die Bäume etwas Zeit. In Lübecks Sammlung „Baumgeschichten“ wachsen Arten, die in Deutschland zum Baum des Jahres gewählt wurden. Dazu gibt es deutsche Hörgeschichten und Texte fürs Smartphone. Sucht euch lieber zwei oder drei aus, statt alle finden zu wollen: Vergleicht eine Rotbuche mit einer Hainbuche oder haltet nach der hellen Rinde einer Sandbirke Ausschau. Es handelt sich um gepflegte Parkbäume. Auf sie konzentrieren sich die Tipps unten, ohne bestimmte Wildtierbeobachtungen zu versprechen. Bereit zum Snappen und Lernen? Lade die Snappit-App herunter, um jede Naturart hier zu bestimmen.

Der Ausblick gehörte schon lange vor dem Spielplatz zum Reiz dieses Ortes. 1909 legte Stadtgärtner Erwin Barth rund um die Lübecker Altstadt Aussichtspunkte an, darunter auch hier. Durch ein Geschenk der Dräger-Stiftung wurde die Erholungsfläche 1977 erweitert und um einen Kinderspielplatz ergänzt. Die Grünverbindung reicht bis zum Tor der Hoffnung, einer zur Wakenitz ausgerichteten Wohn- und Gartenanlage.

Was ihr hier machen könnt

Plant für den großen Spielplatz genügend Zeit ein: Sand- und Wasserspielbereich, Rutschen, Klettergeräte und Seilbahn können leicht zum Hauptziel werden. Der benachbarte Waldläuferpfad bietet im Schatten weitere Abenteuer mit Balancierstrecken und einer Kletterhöhle. Seine steile, mit Findlingen gestaltete Schlucht ist eine Herausforderung zum Spielen und kein ebener Durchgangsweg.

Für einen einfachen Spaziergang startet ihr am Parkzugang an der Alexanderstraße, folgt dem Weg zur Wakenitz und biegt nach Süden auf den öffentlichen Weg am Naturbad Marli ab. An der Wegkreuzung, an der die Kleingärten beginnen, kehrt ihr um und folgt demselben Weg zurück. Rechnet mit 30–45 Minuten einschließlich kurzer Pausen zum Schauen. Für die längere Variante geht ihr am Wasser entlang an den Kleingärten vorbei, biegt auf den Weg über die Wiese in Richtung Tor der Hoffnung ab und kehrt am kreisförmigen Wegstück vor dem Wohngebäude um. Auf genau derselben Strecke geht es zurück zur Alexanderstraße. Dafür solltet ihr 60–90 Minuten einplanen. Beide Vorschläge sind Hin- und Rückwege ohne vermessene Streckenlänge oder Höhenmeter, keine ausgeschilderten Routen. Spielplatzzeit und Schwimmen kommen hinzu.

Saisonale Infos

Der Wasserspielbereich wird saisonal in der frostfreien Zeit betrieben. Verlasst euch im Herbst und Winter nicht darauf, dass das Wasser läuft. Das Naturbad Marli ist eine eigenständige, saisonal geöffnete Badeanlage. Der Betreiber nennt als übliche Saison den Zeitraum vom 15. Mai bis 15. September. Plant einen Ausflug im Oktober deshalb zum Spazieren und Spielen, nicht zum Schwimmen. Wenn ihr bei einem späteren Besuch baden möchtet, schaut vorher nach den aktuellen Öffnungszeiten und Badehinweisen des Betreibers.

Barrierefreiheit

Der Park fällt zur Wakenitz hin ab; auf dem Rückweg zur Straße geht es wieder bergauf. Im Abenteuerspielbereich gibt es steile Abschnitte, Findlinge und Balancierhindernisse. Bleibt mit dem Kinderwagen auf den normalen Parkwegen, statt den Weg über Spielgeräte oder Abkürzungen über die Wiese zu nehmen. Für diese Spaziergänge liegen weder eine bestätigte stufenlose Route noch genaue Steigungsangaben oder eine aktuelle Einschätzung der Wegbeläge vor. Wenn ihr mit dem Rollstuhl unterwegs seid oder feste Wege mit geringer Steigung braucht, klärt vor der Anreise mit der Stadt, welcher Zugang sich eignet.

Nicht verpassen

1

Der Blick über die Wakenitz auf die Altstadtsilhouette

2

Sand, Rutschen und saisonale Wasserspiele

3

Abenteuer im schattigen Waldläuferpfad

4

Eine lebendige Sammlung der Bäume des Jahres mit Hörgeschichten

Spaziergänge und Routen

Kurzer Uferspaziergang mit Rückweg

Geht vom Parkzugang an der Alexanderstraße auf dem Parkweg zur Wakenitz. Biegt nach Süden auf den öffentlichen Uferweg am Naturbad Marli ab. An der Kreuzung, an der die Kleingärten beginnen, kehrt ihr um. Geht nach Norden am Naturbad vorbei und auf demselben Verbindungsweg bergauf zurück zu eurem Ausgangspunkt an der Alexanderstraße.

Ein stufenloser Verlauf ist für diese Route nicht bestätigt. Umgeht die Hindernisse im Abenteuerspielbereich am Hang und kehrt um, wenn der Wegzustand für eure Gruppe nicht passt.

Zur Wiese am Tor der Hoffnung und zurück

Folgt zunächst dem kurzen Uferspaziergang ab Alexanderstraße und geht dann weiter nach Süden an den Kleingärten entlang. Wo sich die Wiese vor dem Tor der Hoffnung öffnet, biegt ihr auf den Querweg landeinwärts ab und geht bis zum kreisförmigen Wegstück. Kehrt dort vor dem Wohngebäude um. Geht nach Westen über die Wiese zurück, dann auf dem Uferweg nach Norden an den Kleingärten und am Naturbad Marli vorbei. Auf demselben Verbindungsweg gelangt ihr wieder bergauf zur Alexanderstraße.

Ein stufenloser Verlauf ist für diese Route nicht bestätigt. Umgeht die Hindernisse im Abenteuerspielbereich am Hang und kehrt um, wenn der Wegzustand für eure Gruppe nicht passt.

Aktivitäten

Drei Fotos von einem Baum

Lasst jedes Kind drei unterschiedliche Fotos machen: vom ganzen Baum, von der Rinde und von einem Blatt, das vom Weg aus zu sehen ist. Vergleicht die Bilder beim Picknick und wählt dann eine passende Baumgeschichte zum Anhören. Lasst Blätter, Rinde und heruntergefallene Früchte vor Ort.

Ein kleinerer Nachmittagsplan

Mit jüngeren Kindern reichen vor dem Spielplatz ein Baum und ein kurzes Stück Uferweg. Mit älteren könnt ihr den Spaziergang zum Tor der Hoffnung und zurück anschließen. Vergleicht beim Picknick den Blick auf die Altstadt mit euren vorherigen Fotos.

Bei Regen eine kurze Variante wählen

Bei leichtem Regen könnt ihr einen kurzen Fotospaziergang zu Baumrinden machen und auf demselben Weg zurückkehren, bevor alle auskühlen. Hebt euch die Hörgeschichten für einen trockenen Ort auf. Bei rutschigen Wegen oder starkem Wind verschiebt ihr das Klettern und den Baumspaziergang lieber; die Badegebäude sind kein ganzjähriges Ausflugsziel für drinnen.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Schaut euch die Rinde an: Bei älteren Stiel-Eichen entstehen tiefe, dunkle Furchen. Fotografiert den Stamm und tretet dann etwas zurück, um die Krone zu betrachten. Mit dieser Art begann 1989 die Reihe „Baum des Jahres“.

Die Buchen im Park können ihre Äste weiter nach unten ausbreiten als dicht nebeneinander wachsende Waldbäume. Vergleicht ihre Gestalt mit den Nachbarbäumen. Haltet im Herbst nach den dreikantigen Bucheckern Ausschau, die am Boden liegen, und lasst sie dort.

Achtet auf die herzförmigen Blätter. Zur Blütezeit im Frühsommer lohnt sich eine Pause, um den Duft wahrzunehmen; im Herbst färben sich die Blätter gelb. Fotografiert ein Blatt am Baum aus der Nähe, um es später mit den Blättern anderer Laubbäume zu vergleichen.

Schaut genau auf den Blattrand: Hainbuchenblätter sind doppelt gesägt. Fotografiert eines zum Vergleich mit der Rotbuche. Trotz der ähnlichen Namen gehört die Hainbuche zu den Birkengewächsen, die Rotbuche dagegen zu den Buchengewächsen.

Mit ihrer hellen Rinde und den hängenden Zweigspitzen ist die Sandbirke ein guter Einstieg für Kinder. Sucht einen Blickwinkel, aus dem Stamm und Krone zu sehen sind. Lasst sich ablösende Rinde am Baum: Ein Foto hält ihre Struktur fest, ohne den Baum zu beschädigen.

Ein kleines Herbsträtsel: Dieser Nadelbaum färbt sich goldgelb und wirft seine Nadeln für den Winter ab. Achtet auf die Veränderung im Jahreslauf, statt davon auszugehen, dass alle Nadelbäume immer grün bleiben. An kahlen Winterzweigen allein ist die Bestimmung schwieriger.

Botanische KI-Gegenüberstellung: links ein Rotbuchenblatt mit sanft gewelltem Rand, rechts ein stärker geädertes Hainbuchenblatt mit doppelt gesägtem Rand; darunter vergrößerte Randdetails.

Vergleicht die Blattränder: Die Rotbuche ist eher glatt bis wellig, die Hainbuche deutlich doppelt gesägt. Die KI-Illustration zeigt typische Merkmale, keine bestimmten Parkbäume. Lasst die Blätter am Baum.

Snappit editorial illustration generated with OpenAI imagegen, 2026-10-16; factual references retained in manifest.

Anreise und praktische Tipps

Picknick und Badepläne

Zum Spielbereich des Waldläuferpfads gehören Picknicktische. Bringt euer Essen und Trinken mit und plant vor dem Parkbesuch einen Toilettenstopp ein. Der Sandstrand am Naturbad Marli gehört zur eigenständig betriebenen Badeanlage; der Zugang richtet sich nach Badesaison und Eintrittsregelungen.

Anreise aus dem Stadtgebiet

Als Parkadresse nennt die Tourismusinformation Alexanderstraße 36A; über die Rudolf-Groth-Straße erreicht ihr den südlichen Zugang. Im Routenplaner der Stadtwerke Lübeck sucht ihr am besten nach der Haltestelle Drägerpark. Prüft vor dem Ausflug die Lage der Haltestelle, eure Verbindung und die Rückfahrt. Ein eigener Besucherparkplatz oder ein stufenloser Weg von der Haltestelle zum Park wird hier nicht zugesichert.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

6

Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

Snap-Karte für diesen Ort

Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Packt Wechselkleidung und ein kleines Handtuch ein, wenn ihr die Wasserspiele nutzen möchtet, außerdem ein Picknick und eigenes Trinkwasser.

Speichert die städtische Seite „Baumgeschichten“ vor dem Ausflug. Mit kleinen Kindern funktioniert eine kurze Geschichte mit anschließendem genauen Hinschauen oft besser als eine lange Suchliste.

Behaltet kleine Kinder an der Wakenitz dicht bei euch. Wenn ihr schwimmen möchtet, nutzt das Naturbad während der Öffnungszeiten.

Plant vor der Ankunft einen Toilettenstopp ein, besonders außerhalb der Badesaison. Bei geschlossenem Naturbad solltet ihr nicht mit Zugang zu dessen Einrichtungen rechnen.

Bleibt rund um die Kleingärten auf den öffentlichen Parkwegen und nehmt am Tor der Hoffnung Rücksicht auf die Bewohner:innen.

Sucht im Routenplaner der Stadtwerke Lübeck nach der Haltestelle Drägerpark. Dort werden die Linien 11, 21 und 41 aufgeführt; wählt die Verbindung für euren tatsächlichen Reisetag.

Häufig gestellte Fragen

Ja. Der Drägerpark ist frei zugänglich, ihr braucht keine Eintrittskarte. Für das Naturbad Marli gelten eigene Eintrittspreise und saisonale Öffnungszeiten.
Ja. Macht eine Foto-Suche nach Blättern und Rinde, geht ein Stück am Wasser entlang und zurück oder nutzt die geöffneten trockenen Spielgeräte. Entscheidet je nach Zustand vor Ort, ob der steilere Abenteuerbereich für euch passt.
Das Naturbad Marli in der Alexanderstraße 2b. Das Naturbad Falkenwiese ist eine andere Badeanlage auf der Altstadtseite der Wakenitz.
Nein. Wählt einige wenige aus der Sammlung „Baumgeschichten“ aus und nehmt euch Zeit zum genauen Schauen. Die Bäume verteilen sich im Park; die Spaziergangsvorschläge sind kein nummerierter Baumlehrpfad.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

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