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ZooRheinland-Pfalz, Deutschland

Eifelpark Gondorf

Im waldreichen Eifelpark bei Bitburg könnt ihr Tiere beobachten und Fahrgeschäfte ausprobieren.

Über diesen Ort

Im waldreichen Eifelpark bei Bitburg könnt ihr Tiere beobachten und Fahrgeschäfte ausprobieren. Zwischen dem Eingang im Tal, den höher gelegenen Attraktionen und den großen Gehegen lohnt es sich, ein paar Lieblingsziele auszuwählen. Schaut zuerst ins Tagesprogramm und sucht das Luchsgehege auf dem Plan: Die kommentierte Bären- und Luchsfütterung eignet sich gut als fester Termin für euren Tag.

Nahe dem Haupteingang teilen sich Damhirsche und Emus ein Gehege. Weiter im Park findet ihr Erdmännchen in der Purzelgasse, Luchse mit vielen Versteckmöglichkeiten und Braunbären in der baumbestandenen Bärenschlucht. Im Bergwildpark kommen begehbare Gehege mit Alpensteinböcken und Mufflons dazu. Auch die Tiere, denen ihr auf einem Besucherweg begegnet, werden hier im Park gehalten. Lasst ihnen genug Platz.

Für den lebhafteren Teil des Tages sucht ihr euch am besten einige Fahrgeschäfte aus. Beim Eifel-Coaster steuert ihr das Bremsen auf der Talfahrt selbst, auf der Wildwasserbahn Pirateninsel wird es spritzig. Für jüngere Kinder gibt es kleinere Fahrgeschäfte und eigene Spielbereiche. Der Bauernhof mit Ziegen und Alpakas in der Nähe bringt weitere Abwechslung. Lasst etwas Zeit übrig, um später noch einmal bei einem Tier vorbeizuschauen, das vorher geruht hat. Möchtest du wissen, was für ein Tier das ist? Bestimme jedes gefundene Tier mit der Snappit-App.

Das große Luchsgehege wurde im Sommer 2014 eröffnet. Im selben Jahr kamen Wallabys und Griechische Landschildkröten in den Park. Seit 2026 ergänzt HeriBärts Entdeckertrail den Wildparkspaziergang um Natur-Mitmachstationen. Sie kommen zu den bereits bestehenden Fahrgeschäften und Spielbereichen hinzu.

Was ihr hier machen könnt

Der offizielle Rundweg Bergwildpark ist etwa 2 km lang. Dazu kommen die Wege zwischen Eingang, Fahrgeschäften und den übrigen Tierbereichen. Beobachtet die Steinböcke auf den Felsen, vergleicht die Hirsche und haltet oberhalb des Wildschweingeheges Ausschau nach Tieren, die im Boden wühlen.

HeriBärts Entdeckertrail führt seit 2026 mit acht Mitmachstationen durch den Wildpark. Fragt, wo ihr die dazugehörige Entdeckerkugel bekommt, und probiert die Hör-, Rätsel- und Bewegungsaufgaben aus. Die Kraftprobe mit Bärenmotiv ist ein Spielgerät.

Wenn die Beine eine Pause brauchen, bietet der Eifel-Express eine etwa 30-minütige Fahrt mit Zwischenhalten. Kinderwagen und Bollerwagen können auf einem Anhänger mitfahren. Erkundigt euch nach dem Betrieb und den Haltestellen an eurem Besuchstag. Mit der Tierfütterung, einem Spielplatz und zwei oder drei passenden Fahrgeschäften ergibt sich daraus ein gut machbarer Familienausflug.

Saisonale Infos

Die Saison 2026 endet am 18. Oktober; die Wiedereröffnung ist für den 20. März 2027 angekündigt. Berücksichtigt diese Schließzeit sowohl für den Wildpark als auch für die Freizeitattraktionen. Die Wasserspielbereiche sind von Mai bis Ende August vorgesehen. Für Shows und Abendveranstaltungen gelten eigene Termine, und Wetter oder technische Gründe können den Fahrbetrieb beeinflussen. Prüft vor der Anreise den aktuellen Öffnungskalender.

Barrierefreiheit

Die Wege im Park sind mit dem Rollstuhl befahrbar; am Haupteingang gibt es rollstuhlgerechte Toiletten. Da sich der Park vom Tal in höher gelegene Bereiche erstreckt, ist die Wahl der Wege wichtig. Klärt vorab Steigungen, benötigte Unterstützung und das Umsteigen an Fahrgeschäften, wenn das für euren Besuch eine Rolle spielt. Im Eifel-Express gibt es Vorrangplätze für Menschen mit Behinderungen und ihre Begleitpersonen. Fragt nach, ob eure jeweilige Mobilitätshilfe mitgenommen werden kann. Am Haupteingang könnt ihr Rollstühle, Kinderbuggys und Bollerwagen ausleihen, solange der Vorrat reicht und gegen Pfand oder Hinterlegung eines Ausweises. Reservierungen sind nicht möglich.

Nicht verpassen

1

Bären und Luchse

Erlebt die kommentierte Fütterung und stellt Fragen zur Tierpflege. Im Programm für 2026 beginnt sie um 14:00 Uhr am Luchsgehege. Fragt bei der Ankunft nach dem aktuellen Ablauf.

2

Runde durch den Bergwildpark

Nehmt euch Zeit für den etwa 2 km langen Weg mit Steinböcken, Mufflons, Hirschen und Wildschweinen. Wenn er fährt, bietet der Eifel-Express eine Alternative im Sitzen.

3

Entdecken und mitmachen

HeriBärts Entdeckertrail hat acht interaktive Stationen. Wechselt zwischen Rätseln, Bewegungsspielen und ruhigen Beobachtungspausen an den Gehegen.

4

Fahrspaß und Spielpausen

Verbindet Eifel-Coaster oder Pirateninsel mit kleineren Fahrgeschäften und Spielplätzen. Prüft vor dem Anstellen die Vorgaben zu Größe, Alter und erwachsener Begleitung.

Spaziergänge und Routen

Rundweg Bergwildpark

Folgt dem Rundweg Bergwildpark durch die begehbaren Gehege und macht Pausen zum Beobachten. Plant für den übrigen Park zusätzliche Zeit ein.

Fragt nach Steigungen und den Bedingungen beim Einsteigen, bevor ihr den Eifel-Express als Alternative einplant.

Rundweg Bergwildpark

HeriBärts Entdeckertrail

Probiert die acht Hör-, Rätsel- und Bewegungsstationen mit der Entdeckerkugel aus. Fragt vor dem Start beim Personal, wo ihr sie bekommt.

Wählt die Aufgaben, die zu den einzelnen Familienmitgliedern passen. Fragt beim Personal nach dem Zugang zu den jeweiligen Stationen.

HeriBärts Entdeckertrail

Ein halber Tag mit den Tieren

Beginnt bei den Hirschen und Emus am Eingang und geht dann zur Purzelgasse. Richtet den Besuch bei Bären und Luchsen nach der Fütterungszeit aus. Wenn alle noch Energie haben, ergänzt ihr die Bergwildparkrunde und einen Spielplatz.

Ein ganzer Tag mit Fahrgeschäften

Wählt eure wichtigsten Fahrgeschäfte und prüft die Nutzungsvorgaben. Plant darum herum Mittagessen, Tierfütterung und einen Wildparkspaziergang oder eine Fahrt mit dem Eifel-Express. Wenn ihr eine Show sehen möchtet, haltet deren Beginn zuerst im Tagesplan frei.

Aktivitäten

Hörner und Geweihe vergleichen

Zeichnet einen Hirsch und ein Tier mit Hörnern, etwa einen Steinbock oder ein Mufflon. Denkt auch an die Ohren und vergleicht danach die Umrisse und Gehegeinformationen. Ruhende Tiere eignen sich gut, um in Ruhe zu zeichnen.

Eine überdachte Spielpause

Wählt je nach Alter eurer Kinder und geöffnetem Angebot zwischen überdachten Bällebädern, Trampolinanlage und Sandspielbereich. Entscheidet nach der Pause, ob ihr draußen weitergehen möchtet.

Links ist ein männlicher Damhirsch mit weiß geflecktem Sommerfell und breiten Geweihschaufeln dargestellt; rechts ein männlicher Rothirsch mit rotbraunem Fell und verzweigtem Stangengeweih. Deutsche Beschriftungen vergleichen die Geweihformen und weisen auf jahreszeitliche Veränderungen hin. KI-Illustration erwachsener Männchen, nicht maßstabsgetreu.

Der Vergleich der Geweihe erwachsener männlicher Dam- und Rothirsche ergänzt den Beobachtungstipp auf der Wildparkrunde. Fell und Geweih verändern sich im Jahreslauf. KI-Illustration; keine Aufnahme der Anlage.

Illustration generated with OpenAI imagegen; editorial assembly for Snappit, 2026-10-15

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Schaut zwischen die Bäume und rund um die Wasserstelle. Ein Bär kann hinter Pflanzen ruhen. Bei der kommentierten Fütterung könnt ihr das Fressverhalten beobachten und Fragen stellen.

Sucht zwischen Stämmen und Ästen nach einem gefleckten Umriss, Ohrpinseln oder einem kurzen Schwanz. Im Gehege gibt es viele Rückzugsmöglichkeiten. Schaut bei Bedarf später noch einmal in Ruhe vorbei.

Vergleicht die hellen und dunklen Tiere nahe dem Eingang. Das Geweih eines Damhirschs hat breite, abgeflachte Schaufeln. Die verschiedenen Fellfarben gehören zur selben Art.

Das Geweih eines Sikahirschs verzweigt sich ohne die breiten Schaufeln des Damhirschs. Vergleicht das, wenn die Tiere Geweihe tragen, und achtet anschließend auf Fellmuster und Körperform.

Vergleicht den größeren Körper mit den Dam- und Sikahirschen im Park. Das rötliche Sommerfell wird im Winter grauer. Nehmt auch einmal das ganze Tier ins Bild.

Sucht auf den Felsen nach ruhenden Steinböcken. Vergleicht die Horngrößen und achtet beim Klettern darauf, wo sie ihre Hufe aufsetzen. Bleibt auf dem Besucherweg und lasst nahen Tieren Platz.

Achtet auf die gebogenen Hörner eines Widders und den je nach Jahreszeit hellen Sattelfleck. Beobachtet ruhig vom Weg aus: Mufflons sind schreckhaft und haben Möglichkeiten, sich zurückzuziehen.

Entdeckt die großen Vögel mit dem zotteligen Gefieder zwischen den Damhirschen am Eingang. Achtet beim Laufen auf ihre langen Beine und den kleinen Kopf. Diese flugunfähige Art stammt aus Australien.

Haltet vom Besucherweg oberhalb des Geheges Ausschau nach einem Rüssel, der den Boden durchwühlt, oder einem Tier beim Suhlen. Versucht, dieses Verhalten zu fotografieren, statt auf ein Porträt von vorn zu warten.

Achtet auf die dunklen Rückenstreifen und die Vorderpfoten beim Graben. Beobachtet ein Tier eine Weile, statt ständig zwischen ihnen zu wechseln. Vielleicht erkennt ihr einen wiederkehrenden Ablauf.

Schaut euch das Panzermuster an und wie die Füße den Körper tragen. Wartet auf Bewegung, ohne das Tier zu stören. Auf dem deutschen Gehegeschild steht Griechische Landschildkröte.

Die aufgeführten Tiere leben in Gehegen und werden vom Park betreut. Ob ihr sie seht, hängt davon ab, wo sie sich gerade aufhalten oder ausruhen. Bleibt hinter den Absperrungen und lasst Tieren in begehbaren Gehegen einen freien Weg vorbei. Das Gerät mit Bärenmotiv auf dem Entdeckertrail gehört zum Spielangebot; die lebenden Braunbären findet ihr in der Bärenschlucht.

Anreise und praktische Tipps

Nützliche Ziele auf dem Plan

Am Eingang findet ihr Information, Verleih und Schließfächer. Die Erste-Hilfe-Station liegt am Eifelpark-Restaurant. Markiert einen Treffpunkt und den nächsten Toiletten- oder Wickelstopp auf dem Plan.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Den richtigen Eingang wählen

Steuert den Haupteingang im Tal an der Bärenallee an. Der Eingang am oberen Bergparkplatz öffnet nur zeitweise an besucherstarken Tagen. Folgt den Schildern und den Parkeinweisern.

Tickets nach Körpergröße

Für die Eintrittskategorien wird mit Schuhen gemessen. Kinder unter 105 cm haben 2026 freien Eintritt; die Vorgaben der einzelnen Fahrgeschäfte gelten trotzdem. Vergünstigte Online-Vorverkaufstickets müsst ihr spätestens am Vortag buchen.

Den Kalender prüfen

Schaut getrennt nach Wildpark, Fahrgeschäften, Shows und den Bedingungen für Abendveranstaltungen. Der Plan für Oktober 2026 nennt außerdem werktags eine Fahrbetriebspause von 12:20 bis 13:00 Uhr.

Anreise

Parken ist kostenlos. Die Adresse lautet Weißstraße 12, 54647 Gondorf. Vom Bahnhalt Philippsheim sind es etwa 35 Minuten zu Fuß; der Park beschreibt den Weg als kinderwagenfreundlich. Prüft die aktuellen Zugverbindungen und eure Rückfahrt.

Für draußen packen

Nehmt praktische Schuhe, Regenschutz und Wechselkleidung für Wasserattraktionen mit. Überdachte Spielbereiche helfen bei Schauern, doch ein großer Teil des Besuchs findet draußen statt.

Rücksicht auf die Tiere

Bleibt auf den markierten Wegen und gebt den Tieren kein mitgebrachtes Essen. Nutzt Futterautomaten nur an Gehegen, an denen Füttern ausdrücklich erlaubt ist. Beachtet Schilder und Hinweise des Personals.

Essen und Wiedereinlass

Esst mitgebrachte Snacks außerhalb der Gastronomiebereiche. In den Gastronomiebereichen sind eigene Speisen und Getränke nicht erlaubt. An ruhigeren Tagen bleiben manche Verkaufsstellen geschlossen. Sprecht das Personal an, bevor ihr den Park vorübergehend verlasst und später zurückkommen möchtet.

Hunde und Familienalltag

Hunde müssen an der kurzen Leine bleiben und dürfen nicht in Fahrgeschäfte oder Attraktionen. Vereinbart mit Kindern einen Treffpunkt. Wickelmöglichkeiten gibt es am Eingang, im Restaurant und an der Bergstation.

Häufig gestellte Fragen

Plant keinen reinen Tierparkbesuch im Winter ein: Die aktuelle Ankündigung beendet die Saison 2026 nach dem 18. Oktober und nennt den 20. März 2027 als nächsten Öffnungstag. Prüft den Kalender auf spätere Änderungen oder gesondert angekündigte Veranstaltungen.
Der reguläre Eintritt umfasst die Attraktionen, Shows und kommentierten Tierfütterungen. Essen, Souvenirs und andere Einkäufe kosten extra. Für Sonderveranstaltungen können andere Regelungen gelten. Prüft die Ticketbedingungen für euren Termin, besonders bei Abendprogrammen und Horrorattraktionen.
Nein. Die Angabe bezieht sich auf den Rundweg Bergwildpark. Wege zum Eingang, zu anderen Tierbereichen und zu Fahrgeschäften kommen dazu. Wenn der Eifel-Express fährt, kann er euch Wege abnehmen. Klärt vorher Haltestellen und eure Anforderungen an die Mitfahrt.
Legt eine Pause in den überdachten Bällebädern, an der Trampolinanlage oder beim Sandspielbereich ein und haltet die Wildparkrunde flexibel. Nehmt wetterfeste Kleidung mit. Das Wetter kann den Fahrbetrieb unterbrechen. Wenn ihr hauptsächlich wegen einer bestimmten Außenattraktion kommt, wählt besser einen anderen Termin.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

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