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ZooSachsen-Anhalt, Deutschland

Heimatnaturgarten Weißenfels

Im Heimatnaturgarten Weißenfels könnt ihr bei einem entspannten Familienausflug Eulen und eine Wildkatze beobachten und viele kleine Entdeckungen im Garten machen.

Über diesen Ort

Im Heimatnaturgarten Weißenfels könnt ihr bei einem entspannten Familienausflug Eulen und eine Wildkatze beobachten und viele kleine Entdeckungen im Garten machen. Zwischen den Gehegen des etwa 1,26 Hektar großen Tierparks liegen Blumenrabatten, ein Moorbeet und ein Steingarten. Schaut euch zuerst den Gehegeplan an und lasst jedes Familienmitglied ein Tier aussuchen, bevor es zum Spielplatz geht.

Die Eulen geben eurem Rundgang ein schönes Thema: Vergleicht Steinkauz, Waldkauz und den deutlich größeren Uhu miteinander. Beim Europäischen Nerz erfahrt ihr mehr über bedrohte heimische Tiere. Die Tiere hier leben in menschlicher Obhut, darunter auch Hausesel und Frettchen.

Schaut auch zwischen den Gehegen genauer hin. An den Bäumen findet ihr Bestimmungsschilder mit QR-Codes; auf dem Naturlehrpfad Weg der Sinne und dem Spielplatz Räuberdorf können Kinder selbst aktiv werden. In der Cafeteria warten weitere Entdeckungen: eine Kornnatter, Aquarien und ein Regenwurmschaukasten. Den Gängen durch die Erde zu folgen, kann zu einem Höhepunkt des Besuchs werden. Nimm den ultimativen Naturführer mit: Bestimme Vögel, Pflanzen und Tiere mit der Snappit-App.

Der Heimatnaturgarten wurde 1931 angelegt. Seine Bildungs- und Naturschutzarbeit reicht auch über den Garten hinaus: Ein hier im Jahr 2000 aufgezogener Steinkauz wurde an ein Auswilderungsprogramm im Harz abgegeben. Im Jahr 2001 schloss sich der Garten dem Steinkauz-Wiederansiedlungsprojekt an. Heute ergänzen praktische Naturangebote und beschilderte Bäume die Tiergehege.

Was ihr hier machen könnt

Verbindet ein paar ruhige Tierbeobachtungen mit den Lernspielen auf dem Weg der Sinne und einer Spielplatzpause. Bei passendem Wetter könnt ihr den Barfußpfad ausprobieren. Sucht im Regenwurmschaukasten der Cafeteria nach Gängen durch verschiedene Erdschichten. Im Kornnatter-Terrarium könnt ihr den Körper der Schlange mit den Augen verfolgen, ohne an die Scheibe zu klopfen. Sucht euch draußen einen beschilderten Baum aus und entdeckt, was sein Schild über Familie und Herkunft verrät.

Saisonale Infos

Nehmt euch im Frühling und Sommer Zeit für den Garten und die Sinnesangebote. Im Herbst könnt ihr Blätter mit den Baumschildern vergleichen. Nutzt im Winter die Ausstellungen drinnen für eine Pause und denkt an die frühere Schließzeit. Probiert den Barfußpfad bei geeignetem Wetter aus und beachtet mögliche Hinweise vor Ort.

Barrierefreiheit

Sitzgelegenheiten und eine Toilette für Menschen mit Behinderung sind ausgewiesen. Wenn ihr mit Rollstuhl, Gehhilfe oder Kinderwagen kommt, klärt unter 03443 304776 Fragen zum Eingang, zu Wegbelägen und Steigungen sowie zum Zugang zu Cafeteria und Toilette. Den Barfußpfad könnt ihr auslassen.

Nicht verpassen

1

Eulen und heimische Säugetiere

Vergleicht Steinkauz, Waldkauz und Uhu und nehmt euch anschließend Zeit für die Gehege von Wildkatze und Europäischem Nerz.

2

Weg der Sinne und Spielpause

Verbindet Naturlernspiele und Barfußpfad mit einer Pause auf dem Spielplatz Räuberdorf.

3

Tiere im Innenbereich

Entdeckt Kornnatter, Aquarien und Regenwurmschaukasten in der Cafeteria, ein guter Zwischenstopp bei einem Regenschauer.

4

Ein überschaubarer Familienausflug

Plant 1½–2 Stunden ein, nutzt für die Anreise die Langendorfer Straße 33 und denkt an den montäglichen Ruhetag sowie die frühere Schließzeit im Winter.

Links ein kleiner Steinkauz mit gelben Augen, rechts ein größer dargestellter Uhu mit orangefarbenen Augen und Federohren. Die Größen sind nicht maßstabsgetreu.

Links der Steinkauz, rechts der Uhu: Vergleicht die runde Kopfform mit den Federohren und die gelben mit den orangefarbenen Augen. Die Artillustration ist nicht maßstabsgetreu und zeigt keine bestimmten Tiere des Heimatnaturgartens.

Original illustration: OpenAI image generation; editorial composition: Snappit visual-enrichment task.

Spaziergänge und Routen

Eine einfache Reihenfolge für euren Vormittag

Beginnt bei den Tiergehegen, die ihr euch ausgesucht habt, und wechselt dann zu den Lernspielen und zum Räuberdorf. Zum Abschluss könnt ihr einen beschilderten Baum und die Ausstellungen in der Cafeteria entdecken. Lasst etwas Zeit, um noch einmal zu einem Gehege zurückzukehren, in dem sich das Tier zuvor versteckt hatte.

Aktivitäten

Einen Baum kennenlernen

Sucht euch einen beschilderten Baum am Besucherweg aus. Beschreibt die Blattform oder Rinde, bevor ihr das Schild lest. Über den QR-Code erfahrt ihr mehr. Lasst Blätter und Früchte an ihrem Platz.

Detektivarbeit unter der Erde

Findet im Regenwurmschaukasten einen Gang, der durch mehrere Erdschichten führt. Was verändert sich, wenn sich ein Tier durch den Boden bewegt? Geht der Frage mit den Informationen neben dem Schaukasten nach.

Ein kleiner Abstecher nach drinnen

Nutzt einen vorbeiziehenden Schauer für das Kornnatter-Terrarium, die beiden Aquarien, das Gespenstschrecken-Terrarium und den Regenwurmschaukasten in der Cafeteria. Die kleinen Ausstellungen ergänzen den überwiegend im Freien liegenden Garten.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Achtet auf die Streifen an Rücken und Beinen. Kinder können den Körperbau mit dem einer Hauskatze vergleichen. Sprecht dabei leise.

Sucht den Sitzplatz und betrachtet die kompakte Gestalt des Steinkauzes. Vergleicht ihn später mit dem Uhu und erinnert euch daran, wie klein er wirkte.

Schaut die Ruheplätze genau an. Waldkäuze jagen in der Dämmerung und nachts. Bei einem ruhenden Vogel habt ihr Zeit, sein Gefiedermuster zu betrachten.

Vergleicht Größe und Umriss mit dem Steinkauz. Fotografiert ruhig und lasst einen ruhenden Vogel ungestört.

Beobachtet, wie sich die Ohren beim Lauschen drehen. Im Plan findet ihr die Bezeichnung Thüringer Waldesel: Gemeint sind Hausesel. Überlasst möglichen Kontakt dem Personal.

Folgt einem wachen Frettchen mit den Augen, wenn es etwas untersucht, innehält oder sich zusammenrollt. Bei diesen Haustieren wechseln sich tagsüber Spiel- und Ruhephasen ab.

Achtet darauf, wie die Vorderpfoten tasten und Dinge untersuchen. Waschbären können im Winter weniger aktiv sein. Auch ein ruhendes Tier lädt zum genauen Hinsehen ein.

Verfolgt den Körper der Schlange zwischen den Einrichtungsgegenständen im Terrarium und beschreibt ihr Muster. Diese ungiftige Art lebt hinter Glas. Klopft bitte nicht an die Scheibe.

Alle Tierbeobachtungstipps beziehen sich auf Tiere in menschlicher Obhut. Esel und Frettchen sind Haustiere. Einzelne Tiere können ruhen oder gerade nicht zu sehen sein.

Geschichten und Entdeckungen

Jeder Baum erzählt etwas

Bei der Baumerfassung in den Jahren 2023–2024 wurden 72 Bäume aufgenommen. Dazu gehörten Obst- und Nussbäume ebenso wie heimische Waldgehölze. Schilder machen diese Arbeit heute beim Besuch sichtbar und informieren über Namen, Familien und Herkunft.

Den Europäischen Nerz entdecken

Achtet am Gehege des Europäischen Nerzes auf das dunkelbraune Fell und die helle Schnauze mit dem hellen Kinn. Die Art lebt an dicht bewachsenen Gewässerufern. Ihre Geschichte zeigt, wie wichtig der Schutz von Tieren und ihren Lebensräumen ist.

Anreise und praktische Tipps

Praktisches vor Ort

Zur Ausstattung gehören Sitzgelegenheiten, Toiletten, ein Imbiss und Fahrradständer. Fragt bei der Ankunft, welche Speisen und Getränke an dem Tag erhältlich sind.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

8

Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

Snap-Karte für diesen Ort

Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Öffnungstag prüfen

Dienstags bis sonntags ist ab 9 Uhr geöffnet, von Februar bis Oktober bis 17 Uhr und von November bis Januar bis 16 Uhr. Letzter Einlass ist eine halbe Stunde vorher.

Bargeld mitnehmen

Seit 1. Februar 2026 kostet der Eintritt für Erwachsene 5 €, ermäßigt unter anderem für Kinder ab vier Jahren 3 € und für Eltern mit ihren eigenen minderjährigen Kindern 14 €. Kinder bis einschließlich drei Jahre haben freien Eintritt. Prüft die aktuellen Preise vor der Anreise.

Parken

Die Adresse lautet Langendorfer Straße 33, 06667 Weißenfels. Rechnet vom Parkplatz Langendorfer Straße mit etwa fünf Minuten Fußweg. Plant diesen Weg mit kleinen Kindern mit ein.

Mit dem Bus

Sucht für euren Besuchstag eine Verbindung zur Haltestelle Weißenfels, Heimatnaturgarten. Prüft besonders am Wochenende auch gleich die Rückfahrt.

Drinnen eine Pause machen

Die Naturausstellungen in der Cafeteria eignen sich für einen Zwischenstopp bei einem Schauer. Für den übrigen Besuch braucht ihr wettergerechte Kleidung.

Ruhig beobachten

Lasst einem ruhenden Tier Zeit. Haltet Finger, Futter und Kameras außerhalb der Gehegeabsperrungen und überlasst Füttern und Anfassen dem Personal.

Hunde

Hunde dürfen an der kurzen Leine kostenlos mit hinein. Haltet sie nah bei euch und gebt den Tieren in den Gehegen genügend Abstand.

Führung vereinbaren

Meldet euch für eine Führung oder einen pädagogischen Gruppenbesuch vorab beim Garten. Nennt bei der Buchung das Alter der Kinder und mögliche Anforderungen an die Zugänglichkeit.

Häufig gestellte Fragen

Beides prägt euren Besuch. Die Tiere leben in Gehegen zwischen bepflanzten Beeten und beschilderten Bäumen. Dazwischen warten Sinnesangebote und ein Spielplatz.
Bei einem kurzen Schauer könnt ihr euch die kleinen Ausstellungen drinnen anschauen. Der Garten liegt überwiegend im Freien. Für viel Zeit auf dem Spielplatz und dem Sinnespfad ist deshalb ein trockenerer Tag besser.
Manche Tiere ruhen oder sind gerade nicht zu sehen. Beobachtet sie ruhig und kommt später noch einmal vorbei, wenn ihr Zeit habt. Auch bei einem ruhenden Tier lassen sich Gefiedermuster oder Körperhaltung gut betrachten.
Esel und Frettchen sind hier Haustiere. Thüringer Waldesel bezeichnet einen Hausesel und keine eigene Wildeselart.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.

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