Snappit logo
Snappit
App holen
Allgemeine Illustration, kein Foto dieses OrtesIllustration
ZooNordrhein-Westfalen, Deutschland

Kölner Zoo

Im Kölner Zoo führt euch ein Tag von einer Elefantenfamilie zu riesigen Echsen und winzigen Tropenvögeln.

Über diesen Ort

Im Kölner Zoo führt euch ein Tag von einer Elefantenfamilie zu riesigen Echsen und winzigen Tropenvögeln. Alte Tierhäuser, große Bäume und neuere Anlagen geben dem Gelände den Charakter eines Parks, in dem sich ganz unterschiedliche Tierwelten entdecken lassen. Sucht euch am Eingang zwei Tiere aus, die eure Familie besonders gern sehen möchte. Lasst danach Raum für alles, was euch unterwegs länger fesselt.

Im Drachenhaus lohnt es sich, langsam zu gehen. Seit der Eröffnung im August 2026 stehen Komodowarane im Mittelpunkt des ehemaligen Regenwaldhauses. Brücken, Wasser und Pflanzen umgeben die weiteren tropischen Anlagen. Nehmt euch erst Zeit für die großen Echsen, bevor ihr nach kleineren Vögeln Ausschau haltet. In die im Juli 2026 wiedereröffnete Giraffenanlage sind Kordofan-Giraffen eingezogen. Ihr Zuhause wurde deutlich vergrößert. Die unterschiedlichen Futterhöhen und die langen Hälse bieten Stoff für ein kleines Beobachtungsspiel: Wie kommt jedes Tier an sein Futter?

Plant auch das Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus ein. Hinter der historischen Fassade liegt eine bepflanzte Tropenhalle, in der sich unter anderem Faultiere, Affen und Vögel frei bewegen. Schaut über euch ebenso aufmerksam wie geradeaus und lasst die Tiere selbst bestimmen, wie nah sie kommen. Die Pflanzen gehören zur gestalteten Anlage. Auch die frei im Haus umherstreifenden Tiere leben in menschlicher Obhut.

Mit jüngeren Kindern könnt ihr die Tropenhäuser gut mit den Nutztieren auf dem Clemenshof und einer Spielplatzpause abwechseln. Neugierige ältere Kinder finden im Aquarium eine ganz andere Welt: Bleibt an einem Becken stehen und schaut, wie unterschiedlich sich seine Bewohner bewegen. Ihr müsst dabei nicht jeden Fisch benennen können. Wenn ihr Zeit zum Beobachten habt, bleibt vom Besuch oft mehr in Erinnerung. Mach mehr aus deinem Abenteuer: Lade die Snappit-App herunter, um einheimische Arten zu bestimmen.

Am 22. Juli 1860 öffnete der Zoo erstmals für Besucher. Ein Stück seiner langen Geschichte lässt sich noch heute an den Gebäuden ablesen: Das alte Elefantenhaus stammt von 1863, der Pavianfelsen von 1914. Aus dem reich verzierten Vogelhaus von 1899 wurde nach der Restaurierung das Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus. Vergleicht unterwegs ruhig einmal die Architektur. Die heutigen Elefanten leben im deutlich jüngeren Elefantenpark, der 2004 eröffnet wurde.

Was ihr hier machen könnt

Vom Haupteingang aus könnt ihr mit den Kleinsäugern und dem Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus beginnen. Geht danach weiter zum Drachenhaus, zu den Menschenaffen im Urwaldhaus und zum Elefantenpark. Plant die Giraffen auf dem Rückweg ein und besucht zum Abschluss das Aquarium vor dem Haupteingang. Orientiert euch am Zooplan und kürzt euer Programm, sobald jemand eine Pause braucht. Kommt ihr durch den Nordeingang, bieten sich die Elefanten als erster Halt an.

Saisonale Infos

Der Zoo öffnet normalerweise täglich um 9 Uhr und schließt von März bis Oktober um 18 Uhr, von November bis Februar um 17 Uhr. An Feiertagen können kürzere Zeiten gelten. Tierhäuser und Aquarium schließen vor dem Gelände. Die Dinosaurierskulpturen der Dinoworld sind bis Herbst 2026 angekündigt. Schaut vorab nach, ob die Ausstellung noch läuft, bevor ihr sie den Kindern versprecht. Die Figuren sind Modelle und gehören nicht zum lebenden Tierbestand.

Barrierefreiheit

Rechnet mit unebenem Asphalt, einigen Türen ohne automatischen Öffner und Einblicken, die im Sitzen schwieriger sind. Der Hügel im Elefantenpark ist steil und ohne Hilfe schwer zu bewältigen; zur Aussichtsplattform führen Treppen. Rindenmulch erschwert den Zugang im Madagaskarhaus und an einem Zugang zum Urwaldhaus. Barrierefreie Toiletten und Leihrollstühle sind vorhanden. Reserviert einen Rollstuhl frühzeitig und stimmt eine passende Runde mit dem Besucherservice ab, denn nicht jeder Aussichtspunkt ist stufenlos erreichbar.

Nicht verpassen

1

Elefantenpark

Nehmt euch Zeit für die Asiatischen Elefanten und beobachtet ihren Rüsseleinsatz, das Fressen und den Umgang miteinander. Ein Foto muss nicht der einzige Eindruck bleiben.

2

Drachenhaus

Rund um die Komodowarane gibt es eine Tropenwelt mit Wasserfall, Brücken und kleineren Tieren, für deren Suche sich Geduld lohnt.

3

Kordofan-Giraffen

Die 2026 vergrößerte Anlage bietet neue Einblicke auf die langbeinigen Laubfresser. Achtet auf die Futterhöhe und darauf, wie sich die Tiere bewegen.

4

Zwei Welten unter Dach

Verbindet die frei umherstreifenden Tiere im Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus mit den Fischen und Terrarientieren im Aquarium.

Illustration eines Asiatischen Elefanten mit kleinen Ohren und gewölbtem Rücken, der Gras mit dem Rüssel zum Maul führt. Daneben Hinweise auf Greifen, Riechen, Tasten und den einzelnen Greiffinger.

Achtet im Kölner Elefantenpark darauf, wie die Asiatischen Elefanten ihren Rüssel einsetzen. Die KI-Illustration zeigt typische Merkmale und eine mögliche Fresshaltung.

Snappit editorial illustration

Aktivitäten

Drei Arten zu fressen

Sucht euch einen Elefanten, eine Giraffe und ein Erdmännchen aus. Vergleicht, welche Körperteile sie beim Suchen oder Aufnehmen von Futter einsetzen, und zeichnet von jedem Tier ein Detail. Bleibt beim Beobachten: Besucher dürfen kein Futter geben.

Eine kleine Welt im Aquarium

Wählt ein Becken aus und sucht ein Tier in Bodennähe, eines im freien Wasser und eines, das Deckung nutzt. Überlegt, welchen Vorteil der jeweilige Platz haben könnte. Die Namen könnt ihr beim zweiten Blick aufs Schild nachlesen.

Weniger Ziele, mehr Zeit unter Dach

Wählt bei Dauerregen das Aquarium und ein Tropenhaus, statt mehrmals quer durch den Zoo zu gehen. Nehmt euch Zeit für einen zweiten Blick auf eine kleine Anlage. Auch bei einem Besuch der Tierhäuser führen die Wege zwischen den Gebäuden nach draußen.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Schaut, wie ein Elefant seine Rüsselspitze formt, wenn er etwas aufhebt. Vergleicht diese feine Bewegung damit, wie er einen viel größeren Gegenstand bewegt. Auch wenn ein Tier am selben Platz bleibt, gibt es viel zu entdecken.

Schaut durch die Scheibe nach dem langen Schwanz und den kräftigen Beinen. Nehmt euch Zeit, statt ständige Bewegung zu erwarten. Die Namensgeber des Hauses sind lebende Warane; die Dinosaurierfiguren an anderen Stellen im Zoo sind Skulpturen.

Haltet bei den Vogelanlagen nach weißem Gefieder mit dunklen Flügel- und Schwanzspitzen Ausschau. Habt ihr einen Balistar entdeckt, könnt ihr in Ruhe seine Federhaube zeichnen, statt ihm ständig mit der Kamera zu folgen.

Sucht euch am Pavianfelsen einen kleinen Teil der Gruppe zum Beobachten aus. Wer nähert sich wem, wer sitzt nebeneinander und wie verändert sich die Szene? Eine einzelne schnelle Bewegung erzählt noch nicht die ganze Geschichte der Gruppe.

Schaut, ob ein Tier aufrecht Wache hält, während andere den Boden untersuchen. Die Aufgaben können wechseln. Wenn ihr etwas länger bleibt, könnt ihr mehr vergleichen als bei einem schnellen Porträtfoto.

Schaut in der Anlage auf unterschiedlichen Höhen nach und nehmt euch Zeit, bevor ihr sie für leer haltet. Falls ein Panda frisst, achtet darauf, wie er mit dem Futter umgeht. Auch ein ruhendes Tier ist ein guter Grund, selbst etwas langsamer zu machen.

Beobachtet sowohl das Wasser als auch die Ufer. Wenn ein Otter schwimmt, achtet darauf, wie Schwanz und Hinterfüße ihm beim Richtungswechsel helfen. Diese Europäischen Fischotter gehören zu einer anderen Art als die Zwergotter am Drachenhaus.

Schaut zwischen die bepflanzten Äste und auch über eure Köpfe. Wartet, bis sich ein Löwenäffchen von selbst zeigt, und lasst seinen Weg frei. Auch wenn sich die Tiere in dieser Tropenhalle frei bewegen, leben sie hier in menschlicher Obhut.

Geschichten und Entdeckungen

Artenschutz über die Anlagen hinaus

Im Drachenhaus gibt es hinter den Kulissen auch eine Zuchtstation für bedrohte asiatische Singvögel. Auf dem amerikanischen Kontinent unterstützt der Zoo Projekte für Goldgelbe Löwenäffchen, die Waldlebensräume wieder miteinander verbinden. Die Besucheranlagen sind ein Teil dieser umfassenderen Arbeit.

Anreise und praktische Tipps

Pausen unterwegs

Im Zooplan findet ihr Gastronomie, Picknickplätze, Toiletten und Spielplätze. Wickelmöglichkeiten sind vorhanden, ebenso eine begrenzte Zahl an Leihbollerwagen. Überlegt euch den nächsten Pausenstopp, solange sich noch alle wohlfühlen.

Bei Pflegebedarf vorher nachfragen

Eine spezielle Liege zum Wickeln von Erwachsenen gibt es nicht. Nach vorheriger Absprache kann gegebenenfalls ein ASB-Raum mit Liege genutzt werden. Fragt vor der Anreise beim Besucherservice nach, ob die Ausstattung für eure Bedürfnisse passt.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

8

Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

Snap-Karte für diesen Ort

Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

Karte wird geladen…

Gut zu wissen vor dem Besuch

Schließungen prüfen

Hippodom und Eulenkloster sind derzeit geschlossen; Flugschau und VR-Vorführungen fallen aus. Schaut vor der Buchung auf die Startseite und in den Ticketshop, besonders wenn ihr vor allem wegen der Flusspferde kommen möchtet.

Mit der Bahn anreisen

Vom Hauptbahnhof fährt die Linie 18 zur Haltestelle Zoo/Flora, vom Ebertplatz der Bus 140. Der Haupteingang liegt an der Riehler Straße 173, der Nordeingang am Riehler Gürtel.

Tickets vorbereiten

Die Preise für Online-Tageskarten variieren. Für die enthaltene VRS-Fahrt müsst ihr einen eigenen Fahrschein erzeugen. Nutzt vor dem Einsteigen den entsprechenden Link im Ticketshop.

Eintrittskarte aufbewahren

Der reguläre Eintritt gilt für je einen Besuch von Zoo und Aquarium. Das Aquarium liegt vor dem Haupteingang. Entscheidet deshalb vor dem Verlassen des Zoos, wann ihr es besuchen möchtet.

Kinderwagen und Bollerwagen

Laut Zoo-Ordnung müssen sie vor Tierhäusern und begehbaren Tieranlagen bleiben. Plant ein, ein kleines Kind zu tragen oder euch beim Besuch abzuwechseln, und beachtet die Hinweise des Personals.

Spielpausen einplanen

Der Zooplan zeigt Spielplätze am Elefantenpark und am Zoorestaurant. Macht eine Pause, bevor alle müde sind, und hebt das Spielen nicht komplett bis zum Schluss auf.

Ungestört beobachten

Füttert keine Tiere, klopft nicht an Scheiben und ruft nicht, um eine Reaktion auszulösen. Bleibt auf den Besucherwegen und lasst Tieren in begehbaren Anlagen den Weg frei.

Rücksichtsvoll fotografieren

Private Fotos sind ohne Selfiestick möglich; beachtet die Blitzverbote. Für eine kommerzielle Nutzung braucht ihr vorher die schriftliche Erlaubnis des Zoos.

Häufig gestellte Fragen

Mit dem Aquarium, dem Drachenhaus und dem Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus habt ihr mehrere größere Ziele unter Dach. Dazwischen seid ihr weiterhin draußen unterwegs. Nehmt Regenkleidung mit und berücksichtigt bei der Auswahl der Häuser die Einschränkungen für Kinderwagen.
Haustiere dürfen nicht mit hinein. Für anerkannte Assistenzhunde mit den erforderlichen Nachweisen und der Kennzeichnung gibt es eine Ausnahme. Klärt die Einzelheiten vorher mit dem Besucherservice.
Die Tiere unten geben euch Ideen zum Beobachten. Ihr müsst sie nicht alle abhaken. Manche ruhen außer Sicht oder nutzen Bereiche, die für Besucher nicht einsehbar sind. Kommt später noch einmal vorbei, wenn eine Anlage leer wirkt, und bleibt bei eurer Tagesplanung flexibel.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.

Alle ansehen ›

Nimm die Entdeckung mit

Unterwegs in Kölner Zoo?

Bestimme Tiere und Pflanzen unterwegs und halte deine Entdeckungen in einer Sammlung fest.

  1. 1Entdecken
  2. 2Fotografieren
  3. 3Fund festhalten