Spaziergang zu Schimpansen, Vögeln und Naturlehrpfad
Nach Angaben des Zoos sind alle Bereiche mit dem Rollstuhl zugänglich. Klärt besondere Anforderungen und die Anreise ab der Haltestelle gesondert.
IllustrationIm Leintalzoo könnt ihr eine lebhafte Schimpansengruppe aus der Nähe beobachten und einen entspannten Familienausflug verbringen.
Im Leintalzoo könnt ihr eine lebhafte Schimpansengruppe aus der Nähe beobachten und einen entspannten Familienausflug verbringen. Schaut zuerst nach den Fütterungszeiten des Tages und plant anschließend Zeit für die Vogelvoliere, den Haustierbereich und eine ausgiebige Spielplatzpause ein. Alte Bäume und Ecken, in denen vieles wachsen darf, prägen das Gelände. Manchmal kreuzt ein Pfau euren Weg.
Bei den Schimpansen lohnt es sich, länger als für ein schnelles Foto stehen zu bleiben. Sucht euch ein Tier aus und beobachtet es einige Minuten: Wer sitzt in seiner Nähe, wer geht weg, und krault vielleicht gerade ein Tier das Fell eines anderen? Gegenseitige Fellpflege stärkt die sozialen Beziehungen. Auch die Gesichter unterscheiden sich, sodass ihr mit etwas Geduld einzelne Tiere wiedererkennen könnt. Seid vorsichtig mit schnellen Deutungen: Die Tierpflegerinnen und Tierpfleger können euch mehr erklären, als eine einzelne Geste verrät.
Im Zoo wartet auch ein ruhigerer Spaziergang auf euch. Hinter dem Spielplatz führt der Naturlehrpfad zu den Teichen und anderen kleinen Lebensräumen des Parks. Durch eine Unterwasserscheibe am Teich bekommen Kinder einen anderen Blick auf das Leben unter der Oberfläche. Vergleicht gemeinsam, was ihr über und unter Wasser bemerkt, ohne unbedingt ein bestimmtes Tier finden zu müssen. Die Gehegetiere und auch die frei laufenden Pfauen gehören zum Tierbestand des Zoos. Insekten und andere Tiere, die sich von selbst in den Grün- und Feuchtbereichen ansiedeln oder dort vorbeikommen, leben dagegen frei. Mach deinen Besuch zur Safari! Nutze die Snappit-App, um Wildtier-Sichtungen hier zu scannen und zu loggen.
Der Leintalzoo wird privat von der Familie Gessmann betrieben. Der Förderverein unterstützt den Park dabei, vernachlässigte Tiere aufzunehmen und zu versorgen. Dazu gehören besonders exotische Arten, für die gewöhnliche Tierheime oft nicht eingerichtet sind. Auch Gnadenhoftiere finden im Zoo ein dauerhaftes Zuhause. Vor diesem Hintergrund lohnt es sich, nach der Geschichte eines einzelnen Tieres zu fragen: Wie kam es hierher, und wie sieht seine tägliche Betreuung aus? Die Tierpflegerinnen und Tierpfleger können euch dazu Auskunft geben.
Plant eine kommentierte Schimpansenfütterung als festen Punkt eures Besuchs ein. Hört den Erklärungen zu und überlegt euch eine Frage zu den Beziehungen in der Gruppe oder zur täglichen Pflege. Tagsüber finden die Fütterungen um 10:30, 12:30 und 15:00 Uhr statt. Eine weitere, spätere Fütterung hat im Sommer und Winter unterschiedliche Zeiten; fragt am Eingang nach dem aktuellen Programm. Ein kurzer Beobachtungsstopp vor und nach der Fütterung kann aufschlussreicher sein, als nur im geschäftigsten Moment zuzuschauen.
Geht anschließend zu den anderen Primaten, darunter Weißhandgibbons, Kapuziner und Mandrills. Daraus lässt sich ein kleines Beobachtungsspiel machen: Welches Tier benutzt beim Fortbewegen Hände, Füße oder den Schwanz, und welches ruht sich während eurer Beobachtungszeit aus? Bleibt in den öffentlichen Besucherbereichen und versucht nicht, die Tiere durch Rufen zu einer Reaktion zu bewegen. Achtet auch auf die Stimmen der Gibbons, die im Zoo zu hören sind.
Nehmt euch in der begehbaren Voliere Zeit für die Roten Ibisse und die Form ihrer Schnäbel. Ihre kräftige Farbe entsteht durch Farbstoffe im Futter. Das ist ein guter Anlass, mit Kindern darüber zu sprechen, warum es wichtig ist, was ein Vogel frisst. Fragt auch nach dem Lachenden Hans, auf Englisch Laughing Kookaburra. Sein Ruf klingt tatsächlich wie Lachen, auch wenn er während eures Besuchs vielleicht still bleibt.
Für Haustierbereich, Spielplatz und Naturlehrpfad wählt ihr danach die Reihenfolge, die zu euren Kindern passt. Futter aus dem Zoo dürft ihr nur im Haustierbereich geben; beachtet die Schilder und die Hinweise des Personals. Bringt kein Futter für die Tiere mit und füttert keine Affen. Lasst den Kindern auf dem Spielplatz Zeit zum Klettern und Rutschen, bevor wieder Aufmerksamkeit gefragt ist. Diese Reihenfolge ist nur ein Vorschlag: Ihr könnt jederzeit abkürzen oder zu einem Lieblingsgehege zurückgehen, ohne eine feste Runde zu Ende laufen zu müssen.
Der Zoo ist ganzjährig geöffnet, auch an Sonn- und Feiertagen. Einlass ist normalerweise während der Sommerzeit von 10:00–18:00 Uhr und während der Winterzeit von 10:00–16:00 Uhr; der Wechsel erfolgt mit der Zeitumstellung. Verlasst den Park bis Sonnenuntergang, spätestens jedoch um 19:00 Uhr. Während der Winterruhe gibt es keine Waschbärenfütterungen, und die Bistrozeiten können sich je nach Wetter ändern. Schaut vor der Anreise auf die aktuellen Hinweise des Zoos.
Nach Angaben des Zoos sind alle Parkbereiche mit dem Rollstuhl zugänglich. Die barrierefreie Toilette befindet sich in der Cafeteria. Wenn bestimmte Wegbeläge, Steigungen oder Toilettenmaße für euren Besuch entscheidend sind, fragt vorab unter +49 7138 5225 nach. Plant mit Kinderwagen oder Rollstuhl auch den Weg von der Haltestelle zum Eingang. Wettergerechte Kleidung ist selbst bei einem kurzen Aufenthalt sinnvoll.
Beobachtet das Zusammenleben und hört bei einer kommentierten Fütterung zu.
Schaut euch die Roten Ibisse und ihre gebogenen Schnäbel genauer an.
Entdeckt kleine Lebensräume und schaut durch die Unterwasserscheibe am Teich.
Verbindet den Haustierbereich mit dem großen Erlebnisspielplatz.
Nach Angaben des Zoos sind alle Bereiche mit dem Rollstuhl zugänglich. Klärt besondere Anforderungen und die Anreise ab der Haltestelle gesondert.
Wählt die Schimpansenfütterung und dazu entweder die Voliere oder den Haustierbereich. Lasst alles Weitere offen, besonders mit sehr kleinen Kindern.
Beobachtet die Primaten, schaut bei den Vögeln vorbei und legt eine Essens- und Spielpause ein. Geht anschließend über den Naturlehrpfad. Plant vor Sonnenuntergang genügend Zeit für den Rückweg zum Ausgang und eure Weiterfahrt ein.
Schreibt nur auf, was ihr seht: zusammensitzen, sich bewegen, fressen oder das Fell pflegen. Fragt anschließend eine Tierpflegerin oder einen Tierpfleger nach einer Beobachtung. Versucht, zwischen der sichtbaren Handlung und eurer Vermutung über die Gefühle des Tieres zu unterscheiden.
Vergleicht an der Unterwasserscheibe des Naturlehrpfads den Blick durch das Glas mit dem auf die Wasseroberfläche. Entdeckt ihr eine Bewegung, ein Blatt oder verändertes Licht? Bleibt auf dem Besucherweg und lasst den Teich ungestört.
Nutzt eine Regenpause für das Gehege, das euch am wichtigsten ist, und macht bei Bedarf eine Pause im Bistro, falls es geöffnet ist. Bei Dauerregen lohnt sich ein anderer Tag, damit auch Spielplatz und Naturlehrpfad Freude machen.

Schimpansen im Leintalzoo auf einer Archivaufnahme vom 30. September 2013. Sucht euch bei eurem Besuch ein sichtbares Tier aus, notiert seine Handlungen und fragt das Pflegeteam nach euren Beobachtungen.
Gruppe Schimpansen mit Jungtier Leintalzoo 2013.JPG — 4028mdk09, 2013-09-30, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Gruppe_Schimpansen_mit_Jungtier_Leintalzoo_2013.JPG, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0 · Creative Commons 1 · Creative Commons 2 · Creative Commons 3 · Creative Commons 4

Sitzen, Fortbewegen und gegenseitige Fellpflege: Notiert bei den Schimpansen, was ihr wirklich sehen könnt. Die KI-Illustration zeigt typische Verhaltensweisen, keine Tiere oder Gehege des Leintalzoos.
Original educational illustration generated with OpenAI imagegen; factual reference: Chester Zoo, chimpanzee species profile. Editorial observation exercise grounded in the existing Leintalzoo guide. · Creative Commons 1 · Creative Commons 2
Sucht euch ein sichtbares Tier aus und beobachtet es einige Minuten in Ruhe. Vergleicht sein Gesicht mit dem eines Nachbarn. Achtet dann auf gegenseitige Fellpflege und darauf, wer mit wem zusammensitzt. Die Erklärungen bei der Fütterung helfen euch, die beobachteten Beziehungen besser zu verstehen.
Fragt nach, ob an eurem Besuchstag eine Waschbärenfütterung stattfindet. Außerhalb der Winterruhe bietet der Zoo feste Termine an. Dabei könnt ihr beobachten, wie die Tiere mit ihrem Futter umgehen. Rechnet nicht damit, dass sie sich bei jedem Besuch aktiv zeigen.
Achtet auf den langen, nach unten gebogenen Schnabel und darauf, wie der Vogel ihn benutzt. Die leuchtende Gefiederfarbe hängt von Farbstoffen in der Nahrung ab. Versucht, den ganzen Schnabel aufs Foto zu bekommen, und lasst dem Vogel dabei Platz zum Ausweichen.
Hört auch hin, statt nur zu schauen. Spielt aber keine Aufnahmen ab und ahmt keine Rufe nach, um eine Antwort auszulösen. Seinem lachenden Ruf verdankt dieser Vogel sowohl den englischen Namen Laughing Kookaburra als auch den deutschen Namen Lachender Hans. Auch ein stiller Vogel ist eine Beobachtung wert.
Lasst Pfauen, die den Weg benutzen, in ihrem eigenen Tempo vorbeigehen. Diese frei laufenden Vögel gehören zum Tierbestand des Zoos. Fotografiert von eurem Standort aus, statt einem Tier in die Bepflanzung oder in einen ruhigeren Bereich zu folgen.
Fragt nach dem Gehege der Wellensittiche. Sucht euch dann einen Vogel aus und verfolgt, wie er sich zwischen den Sitzplätzen bewegt. Kurzes, geduldiges Beobachten bringt mehr, als alle Vögel gleichzeitig fotografieren zu wollen.
Nutzt das Gehegeschild, um die Nymphensittiche von den anderen kleinen Papageien zu unterscheiden. Vergleicht die Kopfumrisse und die Art, wie sich die Vögel bewegen. Kennzeichnet eure Notizen und Fotos eindeutig als Beobachtungen von Zootieren.
Die warmen Rottöne des Roten Ibis entstehen durch Farbstoffe in seiner Nahrung. Auch sein Schnabel verrät etwas über seine Lebensweise: Er ist lang und gebogen und hilft ihm bei der Futtersuche.
Schimpansen unterscheiden sich in Gesichtsform, Hautfarbe und Behaarung. Wenn ihr ein einzelnes Tier wiedererkennen lernt, wird aus dem kurzen Halt am Gehege oft eine viel spannendere Beobachtung.
Der große Spielplatz, der Haustierbereich und das Bistro Affenstark bieten sich für Pausen an. Die barrierefreie Toilette befindet sich in der Cafeteria. Eigenes Essen dürft ihr am Spielplatz außerhalb des Restaurantbereichs verzehren.
Vor dem Eingang könnt ihr kostenlos parken. Die S4 hält in Schwaigern Ost, etwa zehn Gehminuten entfernt. Geht durch die Unterführung und über die Fußgängerbrücke, biegt danach rechts ab und folgt dem Weg zum Zoo. Prüft vor der Anreise die aktuellen Zugverbindungen.
Klärt Wegbeläge, Steigungen, die Toilettenausstattung und den Zugang zur Haltestelle beim jeweils zuständigen Betreiber, wenn diese Punkte für euren Ausflug entscheidend sind. Die allgemeine Angabe des Zoos zur Zugänglichkeit mit dem Rollstuhl ist ein erster Anhaltspunkt.
Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.
Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.
Die richtige Adresse
Fahrt zur Freudenmühle 1, 74193 Schwaigern. Direkt vor dem Zoo könnt ihr kostenlos parken.
Mit der S4 anreisen
Die übliche Haltestelle ist Schwaigern Ost. Von dort sind es durch die Unterführung und über die Fußgängerbrücke etwa zehn Minuten zu Fuß. Biegt nach der Brücke rechts ab und geht weiter zum Zoo. Prüft die aktuelle Verbindung und die Rückfahrt.
Mit dem Fahrrad kommen
Der Radweg zwischen Leingarten und Schwaigern führt direkt am Zoo vorbei. Denkt an ein Fahrradschloss.
Tieren Raum lassen
Haltet Hände und Gegenstände hinter den Absperrungen. Lasst ruhende Tiere ungestört und versucht auch für ein Foto nicht, ihre Aufmerksamkeit zu erregen.
Picknick mitbringen
Eigenes Essen ist zum Beispiel am Spielplatz erlaubt, aber nicht im Bistrobereich. Wascht euch nach dem Kontakt mit Haustieren und vor dem Essen die Hände.
Bistrozeiten prüfen
Im Bistro Affenstark gibt es Sitzplätze drinnen und eine Terrasse mit Blick auf den Spielplatz. Prüft die Öffnung, bevor ihr dort eine Mahlzeit fest einplant.
Hunde an die Leine
Hunde dürfen angeleint mitkommen. Entfernt ihre Hinterlassenschaften und achtet darauf, dass sie den Zootieren nicht zu nahe kommen oder sie stören.
Gruppenangebote vorab buchen
Geburtstagsführungen und Rallyepakete könnt ihr über [email protected] anfragen. Klärt dabei die Altersangaben und die Verfügbarkeit.
Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.
North Carolina, US
Hier kann man sehen Wanderdrossel, östliches Grauhörnchen und Rotkardinal.
Naturführer ansehen →
Florida, US
Hier kann man sehen Anhinga, Mississippi-Alligator und Brautente.
Naturführer ansehen →
New Mexico, US
Hier kann man sehen Brautente, Ente und Kanadagans.
Naturführer ansehen →
Michigan, US
Hier kann man sehen Afrikanischer Löwe, Komodowaran und Braunbär.
Naturführer ansehen →
Nimm die Entdeckung mit
Bestimme Tiere und Pflanzen unterwegs und halte deine Entdeckungen in einer Sammlung fest.