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ParkMecklenburg-Vorpommern, Deutschland

Müritz-Nationalpark

Im Müritz-Nationalpark könnt ihr Vögel am Wasser beobachten und durch Wälder wandern, die sich wieder frei entwickeln.

Über diesen Ort

Im Müritz-Nationalpark könnt ihr Vögel am Wasser beobachten und durch Wälder wandern, die sich wieder frei entwickeln. Für einen ersten Ausflug mit Kindern bietet sich Federow bei Waren an: Auf der kurzen Runde um den See bleibt viel Zeit zum Stehenbleiben und Schauen. Wenn ihr einen längeren Waldtag verbringen möchtet, startet in Zinow zu den alten Buchenwäldern von Serrahn. Sucht euch für einen Tag eines der beiden Gebiete aus. Sie liegen in getrennten Teilen eines sehr großen Nationalparks.

Im westlichen Müritz-Teil wechseln sich Kiefernwälder, Schilf, Feuchtgebiete und Wasserflächen ab. Im Osten taucht ihr unter Serrahns alten Buchen tiefer in den Wald ein. Der Nationalpark umfasst 322 km² und zählt 107 Seen mit mehr als einem Hektar Fläche. Von der Müritz selbst gehört allerdings nur ein schmaler Abschnitt dazu. Ein See auf der Karte ist also nicht automatisch ein Ort zum Baden oder Kanufahren.

Nehmt euch Zeit für die kleinen Entdeckungen. Reicht das Fernglas herum, vergleicht die Silhouette eines fernen Adlers mit der eines kleineren Vogels oder hört eine Minute lang unter den Bäumen zu. Vielleicht jagt ein Fischadler über dem Wasser. Im Herbst sammeln sich Kraniche, bevor sie weiter nach Süden ziehen. In Serrahn erzählen auch ein umgestürzter Stamm, eine junge Buche und eine Lücke im Kronendach vom Leben im Wald, selbst wenn sich kein Specht zeigt. Bereit zum Snappen und Lernen? Lade die Snappit-App herunter, um jede Naturart hier zu bestimmen.

Der Müritz-Nationalpark wurde am 1. Oktober 1990 gegründet. Zuvor hatten sich 1989 Menschen aus der Region für ein Ende der privilegierten Staatsjagd und die Einrichtung eines Nationalparks eingesetzt. Die Wälder haben unterschiedliche Geschichten: Große Teile der westlichen Kiefernwälder wurden zur Holzgewinnung gepflanzt. In Serrahn trugen dagegen Jagdinteressen dazu bei, die älteren Buchen vor intensiver Abholzung zu bewahren. 2011 wurden die Serrahner Buchenwälder Teil der UNESCO-Welterbestätte der Buchenwälder. Diese Auszeichnung gilt für die Buchenwälder, nicht für den gesamten Nationalpark.

Was ihr hier machen könnt

Schaut in Federow zunächst in der Nationalpark-Information in der Damerower Straße 6 vorbei. Folgt dann dem Zeichen Brauner Rohrkolben um den Hofsee. Die 2,5 km lange Runde eignet sich gut zum Einstieg; am Beobachtungsstand könnt ihr eine ruhige Pause einlegen. Fragt während der Brutzeit der Fischadler nach, ob die Live-Übertragung aus dem Horst im Informationshaus läuft. So bekommt ihr einen nahen Einblick, ohne euch dem Nest zu nähern.

Für Serrahn bietet sich die 8 km lange Familienrunde ab dem Parkplatz Zinow an. Folgt dem Wald-Erlebnis-Pfad mit dem Zeichen Grünes Buchenblatt in Richtung Serrahn. Unterwegs erlebt ihr den Moorsteg und den Übergang vom lichteren Kiefernwald zu alten Buchen. Wenn die multimediale Ausstellung Im Reich der Buchen geöffnet ist, legt dort eine Pause ein. Zurück geht es über den breiten, unbefestigten Fahrweg. Ihr seid auf Waldwegen und einem Bohlensteg unterwegs; plant auch Zeit für die Mitmachstationen ein.

Eine andere Variante führt auf dem Erlebnispfad von Zinow über Serrahn bis Dianenhof: 6,5 km in eine Richtung. Klärt die Rückfahrt mit der Buslinie 619, bevor ihr euch dafür entscheidet. Der kürzere Weg von Dianenhof nach Serrahn und zurück ist etwa 5 km lang und hat einige steilere Abschnitte.

Für Kinder, die gern etwas ausprobieren, ist der 2 km lange Wolfspfad bei Zwenzow eine gute Idee. Mitmachstationen erklären das Verhalten der Wölfe; dazu kommen eine historische Wolfsfanggrube und eine Märchenhütte. Startet am Parkplatz am Wolfsfang am nördlichen Ende des Pfades, an der Straße zwischen Zwenzow und Wesenberg. Die 2 km beziehen sich auf den Erlebnispfad selbst. Schaut auf der Karte nach, wie ihr zum Auto zurückkommt. Hier stehen die Aktivitäten im Mittelpunkt; es gibt kein Tiergehege.

Plant die Kranichbeobachtung im Herbst als eigenen Ausflug mit viel Zeit zum Warten und Schauen. Die saisonale Führung mit dem Kranich-Ticket startet in Federow und dauert etwa drei Stunden, einschließlich rund 4 km Fußweg. Bucht einen passenden Termin und folgt der Führung zum Beobachtungsbereich: Während des Vogelzugs ist der Zugang rund um den Schlafplatz am Rederangsee geregelt. Hunde dürfen bei dieser Tour nicht mit. Fotografieren ist nur eingeschränkt möglich. Prüft vor der Buchung die aktuellen Bedingungen des Anbieters, wenn euch Fotos besonders wichtig sind.

Saisonale Infos

Für Besucherhäuser und Verkehrsmittel gelten saisonale Öffnungs- und Fahrpläne. Prüft sie vor der Anreise, besonders außerhalb von Mai bis Oktober. Verlasst euch im Winter nicht darauf, dass die Ausstellung in Serrahn geöffnet ist. Das Waldbrandgebiet bleibt wegen der Gefahren durch munitionsbelasteten Boden für Besucher gesperrt. Auch wenn Straßen in der Nähe wieder freigegeben sind, dürft ihr die Brandfläche nicht betreten. Beachtet die aktuellen Hinweise des Nationalparks und alle Absperrungen. Meidet Waldwege bei starkem Wind, raucht nicht im Wald und macht dort kein Feuer. Zum Schutz der Kraniche kann im Herbst eingeschränkt sein, wann und wo ihr in der Nähe ihrer Schlafplätze gehen dürft.

Barrierefreiheit

Die Nationalpark-Information Federow und der Beobachtungsstand am Hofsee sind mit dem Rollstuhl zugänglich. Fragt nach der gesamten Seerunde, bevor ihr sie angeht. Der Nationalpark empfiehlt den Zugang von Dianenhof nach Serrahn für Rollstühle und Kinderwagen, weist aber auf steilere Abschnitte hin. Besprecht die Strecke und den aktuellen Wegzustand vorab mit dem Team in Serrahn. Dort könnt ihr auch Audioguides für Menschen mit Sehbehinderung reservieren. Der SpurenWeg bei Kratzeburg ist für Menschen mit Sehbehinderung und Begleitperson angelegt; die Fledermausausstellung selbst ist nicht rollstuhlgerecht. Erkundigt euch gesondert nach der Zinower Runde und dem Wolfspfad, wenn ihr mit Rollstuhl oder Kinderwagen unterwegs seid.

Nicht verpassen

1

Hofsee bei Federow

Eine überschaubare Seerunde mit Zeit für entspannte Vogelbeobachtung.

2

Serrahner Buchenwälder

Alte Bäume, verrottendes Holz und neues Wachstum in einem UNESCO-Welterbewald.

3

Kranichzug im Herbst

Beobachtet bei einer Führung ab Federow den abendlichen Einflug.

4

Wolfspfad

Auf dem Waldweg bei Zwenzow lernt ihr mit Bewegung und Spiel dazu.

Spaziergänge und Routen

Familienrunde Zinow–Serrahn

Die Zinower Runde ist nicht mit dem eigens für Rollstühle und Kinderwagen empfohlenen Zugang ab Dianenhof gleichzusetzen.

Familienrunde Zinow–Serrahn

Wald-Erlebnis-Pfad: von Zinow nach Dianenhof

Wenn ihr mit Rollstuhl unterwegs seid, fragt nach dem gesonderten Zugang ab Dianenhof. Geht nicht davon aus, dass die gesamte Wanderung geeignet ist.

Wald-Erlebnis-Pfad: von Zinow nach Dianenhof

Dianenhof–Serrahn: Hin- und Rückweg

Der Nationalpark empfiehlt die Strecke für Rollstühle und Kinderwagen. Unterstützung kann nötig sein; fragt beim Team in Serrahn nach.

Dianenhof–Serrahn: Hin- und Rückweg

Wolfspfad bei Zwenzow

Eine allgemeine Empfehlung für Rollstühle oder Kinderwagen lässt sich für diesen Weg nicht geben.

Wolfspfad bei Zwenzow

Ein entspannter Einstieg in Federow

Besucht die Nationalpark-Information, geht um den Hofsee und macht am Beobachtungsstand Halt. Lasst euch am Ende noch etwas Zeit für eine Frage oder einen zweiten Blick, statt gleich eine längere Strecke anzuhängen.

Ein Tag für den Wald

Startet mit eingepacktem Proviant in Zinow zur Familienrunde. Entdeckt die Mitmachstationen und den Moorsteg, macht in Serrahn eine Picknickpause und kehrt über den Fahrweg zurück. Prüft die Öffnungszeiten, bevor ihr die Ausstellung zum festen Mittelpunkt des Tages macht.

Mit dem Zug nach Kratzeburg

Vom Bahnhof erreicht ihr den SpurenWeg nach etwa 400 m Fußweg in Richtung Dalmsdorf/Dambeck. Ergänzt den Besuch der Fledermausausstellung im Flatterhus, wenn Öffnungszeiten und Zugänglichkeit für eure Gruppe passen. Plant den Rückweg zum Bahnhof gesondert.

Aktivitäten

Zwei ganz unterschiedliche Wälder

Macht ein Waldfoto im kiefernreichen Teil und ein weiteres unter Serrahns Buchen. Vergleicht, wie viel Himmel ihr sehen könnt und was darunter wächst. Bleibt dabei auf den Wegen.

Erst den Vogel beschreiben

Bevor ihr nach einem Namen sucht, nennt jede Person ein Merkmal: die Flügelform, die Schwanzfarbe oder ob der Vogel sitzt oder fliegt. Vergleicht anschließend Bilder von Fischadler und Seeadler.

Spuren des Menschen finden

Erkundet an den Stationen des SpurenWegs bei Kratzeburg, wie die Natur alte menschliche Bauwerke zurückerobert. Achtet auf kleine Veränderungen, an denen ihr bei einem gewöhnlichen Spaziergang vielleicht vorbeigehen würdet.

Vögel und Federn im Trockenen

In Schwarzenhof gibt es eine kleine Ausstellung über Vögel und ihre Federn. Prüft die saisonalen Öffnungszeiten, bevor ihr einen Abstecher dorthin macht.

Fledermäuse im Flatterhus

Die Fledermausausstellung in Kratzeburg lässt sich bei passendem Wetter mit einem kürzeren Spaziergang verbinden. Beachtet bei eurer Planung, dass sie nicht mit dem Rollstuhl zugänglich ist.

Zwei Fotografien nebeneinander zeigen Kiefernwald bei Serrahn und den Serrahner Buchenwald. Die Texte regen dazu an, Kronen, Licht und Bodenbewuchs vom Weg aus zu vergleichen.

Zwei Waldansichten aus Serrahn: links Kiefernwald (2016), rechts alte Buchen im Welterbewald (2017). Vergleicht Licht, Kronen und Bodenbewuchs. Fotos: Mboesch und Lotte76, Wikimedia Commons, jeweils CC BY-SA 4.0; Text und Gestaltung ergänzt.

Left: Mboesch; right: Lotte76 / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0 · Creative Commons

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Haltet über offenem Wasser nach den deutlich angewinkelten Flügeln Ausschau. Die Live-Übertragung in Federow bietet während der Brutzeit einen anderen Einblick. Nutzt den öffentlichen Bildschirm und haltet euch vom Nest fern.

Sucht von einem öffentlichen Beobachtungsstand am Wasser aus den Himmel ab. Breite Flügel mit gefingerten Spitzen helfen, den Seeadler vom Fischadler zu unterscheiden. Einen weißen Schwanz haben erst die Altvögel; ein junger Seeadler kann anders aussehen.

Lauscht im Herbst den trompetenden Rufen und beobachtet die ankommenden Trupps bei einer erlaubten Führung zum Schlafplatz. Bleibt ruhig, wenn die Vögel landen, und überlasst der Tourleitung die Wahl des Beobachtungsortes.

Hört in Serrahns alten Wäldern genau hin, besonders im Frühjahr. Der Mittelspecht ist schwer zu entdecken. Seine Rufe geben eher einen Hinweis, als wenn ihr auf Trommeln wartet. Beobachtet vom Weg aus und sucht nicht nach Bruthöhlen.

Achtet in älteren Laubwäldern auf einen Vogel, der kopfüber an einem Stamm hinunterläuft. Wenn er kurz innehält, könnt ihr nach dem dunklen Augenstreif und dem blaugrauen Rücken schauen.

Schaut an einem erlaubten Aussichtspunkt am Wasser auch auf niedrige Äste über dem Wasser. Ein sitzender Eisvogel ist überraschend leicht zu übersehen. Vielleicht entdeckt ihr nur eine schnelle Bewegung in Blau und Orange.

Macht in Serrahn ein Baumporträt: Nehmt den Stamm und den Raum unter seiner Krone mit aufs Bild. Schaut dann vom selben Weg aus nach jungen Bäumen. Für ein Waldfoto muss kein Tier auftauchen.

Vergleicht die Kiefernwälder im Westen an einem anderen Ausflugstag mit Serrahns Buchen. Fotografiert die Form der Baumkronen und das Licht darunter. Brecht dabei keine Nadeln oder Zapfen ab.

Anreise und praktische Tipps

In den Nationalpark-Informationen der Dörfer bekommt ihr Tourentipps und Auskunft zu Öffnungszeiten. Nehmt Essen und Getränke mit. Verlasst euch nicht darauf, dass am Ende eines Waldwegs ein Café oder eine Ausstellung geöffnet ist.

Für die westliche Seenlandschaft plant ihr die Bahnanreise nach Waren und eine anschließende Verbindung nach Federow. Für Serrahn prüft ihr die Buslinie 619 zwischen Neustrelitz und Feldberg mit den Haltestellen Zinow oder Dianenhof. Kratzeburg bietet einen weiteren direkten Zugang mit der Bahn zu einem anderen Nationalparkausflug. Das Deutschlandticket gilt nicht auf der Nationalparklinie 09. Prüft, welches gesonderte Ticket ihr braucht oder ob eure Gästekarte auf der Strecke gilt.

Wendet euch unter [email protected] oder +49 385 588 637-29 an das Team in Serrahn, um die Strecke zu besprechen und einen Audioguide vorab zu reservieren. Der Nationalpark nennt außerdem eine Anliegerregelung, nach der Menschen mit Behinderungen von Zinow nach Serrahn fahren dürfen. Klärt vorab, ob sie für euren Besuch gilt, bevor ihr die für den allgemeinen Verkehr gesperrte Straße nutzt.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

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Snap-Karte für diesen Ort

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Wählt euren Ausgangspunkt

Für den westlichen Teil fahrt ihr mit der Bahn nach Waren, für Serrahn nach Neustrelitz. Die Nationalparklinie hält in Federow, die Buslinie 619 in Zinow und Dianenhof. Prüft vor der Wanderung die Rückverbindung.

Fahrplan 2026 beachten

Die Nationalparklinie fährt gewöhnlich montags bis samstags. An Sonn- und Feiertagen verkehrt sie nur an bestimmten Ausnahmetagen im Mai. Ab dem 5. Oktober 2026 nutzt ihr in Waren die Haltestelle Zentrum statt Steinmole. Das Deutschlandticket gilt nicht auf der Nationalparklinie 09. Prüft die aktuellen Abfahrten und welches Ticket ihr braucht.

Am Ausgangspunkt parken

Nutzt die ausgeschilderten Parkplätze in Federow, Zinow oder Dianenhof. Folgt dem Bus nicht auf Straßen, die nur für Anlieger freigegeben sind. Fahrt auch nicht einfach nach Serrahn hinein, nur weil das Navi diese Strecke vorschlägt.

Proviant einpacken

Nehmt Essen, Wasser, feste Schuhe und wetterfeste Kleidung mit. Einkehrmöglichkeiten sind dünn gesät. Freut euch über das kleine Café in Serrahn, falls es geöffnet hat, aber plant nicht fest damit. Bedeckt möglichst viel Haut zum Schutz vor Zecken und Mücken.

Ruhig beobachten

Bleibt auf markierten Wegen, nutzt die Beobachtungseinrichtungen und führt Hunde an der Leine. Nähert euch keinen Nestern, fasst keine Wildtiere an und lasst keine Drohne fliegen.

Auf erlaubten Strecken paddeln

Plant mit den offiziellen Informationen zur Oberen Havel oder Alten Fahrt. Haltet Abstand zu Vogelgruppen und fahrt weder ins Schilf noch in gesperrte Gewässerbereiche. Geht nur an ausgewiesenen Stellen an Land. Der geschützte Wasserstreifen am Ostufer der Müritz ist für Wassersport gesperrt.

Umtragestelle Granzin prüfen

Nach der Saison 2026 können im Bereich der Lorenbahn an der Kanu-Umtragestelle Sicherheitsuntersuchungen stattfinden. Klärt die Befahrbarkeit mit dem Nationalpark und eurem Bootsverleih, bevor ihr eine durchgehende Tour festlegt.

Mit Rangern unterwegs

Die eigenen Rangerführungen des Nationalparks sind kostenfrei, teilweise ist eine Anmeldung nötig. Gewerbliche Führungen wie das Kranich-Ticket sind gesonderte, kostenpflichtige Angebote. Prüft jeweils Treffpunkt und Teilnahmebedingungen.

Häufig gestellte Fragen

Nein. Badet nur an den offiziellen Badestellen, die auf der Nationalparkkarte eingezeichnet sind. Kanufahren ist auf erlaubte Gewässer und Strecken beschränkt; für einzelne Seen gelten zusätzliche Regeln. Nutzt keine verlockende Lücke im Schilf als Zugang zum Wasser. Geht auch nicht davon aus, dass für ein SUP-Board dieselben Erlaubnisse gelten wie für ein Kanu.
Während der Öffnungszeiten könnt ihr in Schwarzenhof die kleine Ausstellung über Vögel und ihre Federn besuchen oder im Flatterhus in Kratzeburg Fledermäuse kennenlernen. Prüft die Zeiten, bevor ihr eigens hinfahrt. Die Ausstellung in Serrahn gehört zu einem Ausflug mit Fußweg durch den Wald. Wenn ihr ganz im Trockenen bleiben möchtet, eignet sie sich daher weniger.
Ja, wenn ihr den Tieren ihren Abstand lasst. Beginnt mit einem Baum, einem weiten Seeblick oder einem Vogel, den ihr bereits von einem öffentlichen Beobachtungsstand aus sehen könnt. Für einen fernen Adler oder einen Kranichschwarm lohnt sich das Fernglas vielleicht mehr als der Versuch einer Nahaufnahme. Die Kamera in Federow ermöglicht, wenn sie läuft, einen Blick ins Nest, ohne die Vögel zu stören.

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