Stufenlos zur Basteiaussicht
Diese kurze Strecke beginnt hinter den regulären Großparkplätzen. Je nach Anreise kommt zusätzlicher Fußweg hinzu.
Stufenlos bis zur Plattform; zur separaten Brücke und zum Ferdinandstein führen Treppen.
IllustrationIm Nationalpark Sächsische Schweiz erwarten euch Sandsteinfelsen, tiefe bewaldete Schluchten und Aussichten, die schon einen kurzen Spaziergang zum Abenteuer machen.
Im Nationalpark Sächsische Schweiz erwarten euch Sandsteinfelsen, tiefe bewaldete Schluchten und Aussichten, die schon einen kurzen Spaziergang zum Abenteuer machen. Östlich von Dresden führen Wege unter Felswänden entlang und hinauf zu weiten Blicken über das Elbtal. Beginnt mit einem überschaubaren Ausflug: Die Bastei gibt euch einen ersten Eindruck von der Landschaft. Wenn die Kinder lieber spielen und entdecken möchten, bietet sich die Waldhusche bei Hinterhermsdorf an.
Der Nationalpark besteht aus zwei getrennten Teilen auf der rechten Elbseite. Er gehört zur wesentlich größeren Urlaubsregion Sächsische Schweiz; die benachbarte Böhmische Schweiz ist ein eigener Nationalpark in Tschechien. Auf einer regionalen Urlaubskarte findet ihr deshalb auch viele Ziele außerhalb dieses Parks. Bad Schandau ist ein guter Ausgangspunkt für die Anreise. Im NationalparkZentrum könnt ihr die Landschaft kennenlernen, bevor ihr loswandert.
Schaut auch unterhalb der berühmten Felsensilhouetten genauer hin. Mehr als 90 % des Nationalparks sind bewaldet: Buchenwälder, Kiefern auf exponierten Felsen und kühle Bachtäler prägen das Bild. In den Schluchten kann es feucht und kühl bleiben, während die Felskuppen darüber warm und trocken sind. Lasst die Kinder darauf achten, wo Moose wachsen, wie sich das Licht verändert und welche Oberflächen Feuchtigkeit halten. Auch umgestürzte Bäume gehören dazu: Vermoderndes Holz hilft der nächsten Waldgeneration beim Wachsen. Beobachtet vom Weg aus und haltet Abstand zu instabilen Stämmen und hängenden Ästen. Möchtest du wissen, was für ein Tier das ist? Bestimme jedes gefundene Tier mit der Snappit-App.
Der Sandstein entstand aus Sandablagerungen in einem Meer der Kreidezeit. Flüsse und Verwitterung formten daraus später die heutigen Türme, Felsbänder und Schluchten. Die Sorge um diese Landschaft und ihre Wälder führte zu ihrem Schutz; 1990 wurde der Nationalpark gegründet. Der Tourismus hat eine längere Geschichte. Die steinerne Basteibrücke stammt aus den Jahren 1850–51. Die Waldhusche erinnert daran, wie gefällte Stämme früher über hölzerne Rutschen ins Tal gelangten. Von dieser alten Waldarbeit hat sie ihren Namen.
Für einen kurzen Ausflug zur Aussicht eignet sich der offizielle Zugangsweg zur Basteiaussicht. Vom ausgewiesenen Behindertenparkplatz nahe der Bastei sind Hin- und Rückweg zusammen 998 m lang. Die neue Aussichtsplattform erreicht ihr ohne Stufen. Von anderen Parkplätzen und den Bushaltestellen kommen zusätzliche Fußwege hinzu. Zur Basteibrücke und zum Ferdinandstein führen Stufen; entscheidet daher gesondert, ob ihr diese Abstecher machen möchtet. Die Felsenburg Neurathen ist wegen Sanierungsarbeiten geschlossen. Genießt stattdessen die Aussichten in der Umgebung.
Wenn die Kinder den Waldausflug mitgestalten sollen, wählt den 2,67 km langen Waldabenteuerweg in der Waldhusche mit 98 Höhenmetern im Aufstieg. Fuchsbaurutsche, Kletternetz und Waldspielstationen geben der Runde ein klares Ziel. Mit dem Auto startet ihr am Parkplatz Buchenparkhalle. Vom Bus in Hinterhermsdorf kommt noch ein Fußweg durch den Ort hinzu. Nur Teile des Geländes eignen sich für Kinderwagen oder Rollstühle.
Für eine längere, weniger anstrengende Waldwanderung mit Aussicht bietet sich die Strecke Hohnstein–Brandaussicht an: 5,66 km für Hin- und Rückweg. Folgt der Forststraße, genießt den Blick über das Polenztal und kehrt auf demselben Weg zurück. Unterwegs gibt es leichte Anstiege und an der Aussicht ein stärkeres Gefälle. Verwechselt diesen Zugang nicht mit dem steilen Aufstieg über die Brandstufen aus dem Tal.
Trittsichere Wanderer können die 7,43 km lange Schrammstein-Gratwanderung von Schmilka nach Postelwitz mit 368 Höhenmetern im Aufstieg wählen. Leitern, Treppen und schmale Felstritte verlangen Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Für Hunde ist der Grat ungeeignet. Die Tour passt zu wandererfahrenen Familien, deren Kinder mit diesen Anforderungen zurechtkommen. Plant die Rückfahrt mit dem Bus vor dem Aufbruch.
Sturmschäden vom 31. Juli 2026 beeinträchtigen weiterhin das Rathener Gebiet: Der Amselsee und der untere Amselgrund zwischen Rathen und dem Abzweig zu den Schwedenlöchern bleiben gesperrt. Bastei, Basteiweg und Schwedenlöcher sind wieder geöffnet, die bekannte Runde am See vorbei lässt sich aber noch nicht wie gewohnt gehen. Prüft vor der Anreise den offiziellen Wegeservice und beachtet die Absperrungen vor Ort. Auch anderswo können abgestorbene Bäume umstürzen, besonders bei Wind oder Regen. Meidet Waldausflüge bei starkem Wind und verschiebt Felswanderungen, wenn Eis, nasser Sandstein oder Gewitter die Wege unsicher machen.
Die Basteiaussicht ist stufenlos erreichbar; in der Nähe gibt es eine Toilette mit Euroschlüssel. Zur Brücke, Felsenburg und zum Ferdinandstein führen dagegen Stufen. Mit blauem Parkausweis dürft ihr die ausgeschilderte Ausnahme für die Zufahrt zu den ausgewiesenen Stellplätzen nutzen. Die Forststraße zum Brand eignet sich für Kinderwagen; mit Rollstuhl ist am steileren Gefälle zur Aussicht Unterstützung ratsam. Wählt in der Waldhusche einen passenden Abschnitt, statt von einer durchgehend barrierefreien Runde auszugehen. Der Schrammsteingrat eignet sich weder für Rollstühle noch für Kinderwagen. Prüft jede Bahn-, Bus- und Fährverbindung einzeln: Die gesamte Anreise ist nicht automatisch stufenlos.
Entdeckt die Steinbrücke, die separate Aussichtsplattform und die Sandsteintürme über der Elbe.
Vom Spielen im Wald geht es ganz nebenbei zu Entdeckungen über Bäume, Tiere und die Geschichte der Forstwirtschaft.
Über den sanfteren Zugang ab Hohnstein erreicht ihr einen weiten Blick über das Polenztal.
Folgt einem anspruchsvollen Grat durch zerklüftete Felsformationen, wenn alle dem Gelände gewachsen sind.
Diese kurze Strecke beginnt hinter den regulären Großparkplätzen. Je nach Anreise kommt zusätzlicher Fußweg hinzu.
Stufenlos bis zur Plattform; zur separaten Brücke und zum Ferdinandstein führen Treppen.
Folgt dem Waldabenteuerweg innerhalb des verknüpften Themenwegenetzes. Lasst euch Zeit an den Spielstationen.
Nur ausgewählte Abschnitte eignen sich für Rollstuhl oder Kinderwagen. Fragt das Team, welche Wege zu eurer Ausstattung und der verfügbaren Unterstützung passen.
Nutzt für den Rückweg dieselbe Forststraße. Die mögliche Variante über Rundweg und Neuweg hat unebeneren Boden und gehört nicht zu der hier beschriebenen einfacheren Strecke.
Kinderwagentauglich; mit Rollstuhl wird eine unterstützende Begleitperson empfohlen.
Offizieller Verlauf: Roßsteigel, Elbleitenweg, Breite Kluft, Gratweg, Schrammsteinaussicht, Jägersteig, Schrammtor, Obrigensteig, Zahnsgrund und Postelwitz.
Nicht für Rollstühle oder Kinderwagen geeignet; der Grat eignet sich auch nicht für Hunde. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind unerlässlich.
Macht die Waldhusche zum Hauptziel. Startet in Hinterhermsdorf oder an der Buchenparkhalle, wählt den ausgeschilderten Waldabenteuerweg oder einen passenden kürzeren Abschnitt und lasst Zeit für mehrere Runden an den Spielstationen. Hängt keinen anspruchsvollen Gipfel an, nur um den Nachmittag zu füllen.
Prüft zuerst Wetter, Sperrungen und Rückfahrbusse. Startet in Schmilka und folgt der offiziellen Schrammstein-Gratwanderung bis Postelwitz. Haltet den übrigen Tag frei für Pausen, Wartezeiten an engen Stellen und die Heimfahrt.
Vergleicht an einem sicheren Haltepunkt glatte Felsen, Schichten und wabenartige Verwitterungsformen. Welche Formen könnten durch Wasser entstanden sein, und welche verändern sich wohl weiter? Schaut genau hin, ohne den Sandstein zu zerkratzen oder Stücke mitzunehmen.
Bleibt dort stehen, wo der Weg sicher und breit genug ist. Jeder zählt die unterschiedlichen Geräusche. Vergleicht nach einer Minute, was ihr gehört habt. Ihr müsst nicht jeden Laut zuordnen können, damit sich die Pause lohnt. Sprecht leise und lasst die Tiere ungestört.
Sucht euch in der Waldhusche zuerst eine Spielstation und danach eine passende Erklärung über Bäume oder Waldarbeit. Lasst die Kinder erzählen, was ihrer Meinung nach passiert, bevor ihr die Informationen gemeinsam lest.
Besucht die Ausstellung drinnen, um Geologie und Tierwelt kennenzulernen. Es gibt Tastmodelle, interaktive Stationen und Filme, darunter einen Kinderfilm. Prüft vorher die aktuellen Öffnungszeiten, besonders außerhalb der Monate April–Oktober.

Links die Basteibrücke im August 2024, rechts die neue Basteiaussicht im September 2023. Zur Brücke führen Stufen; die separate Plattform ist über den beschriebenen oberen Zugang stufenlos erreichbar.
Most Bastei (srpen 2024).jpg — Vojtasekd, 2024-08-25, CC BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Most_Bastei_(srpen_2024).jpg, https://creativecommons.org/licenses/by/4.0; Nou mirador Bastei.jpg — Joandrés, 2023-09-15, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Nou_mirador_Bastei.jpg, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0 · Creative Commons 1 · Creative Commons 2 · Creative Commons 3 · Creative Commons 4
Schaut von einem offenen, freigegebenen Aussichtspunkt in den Luftraum über den Felsen, statt näher an einen Brutplatz heranzugehen. Vielleicht zieht in einiger Entfernung ein Wanderfalke vorbei. Ein gutes Foto ist eine schöne Zugabe, aber niemals ein Grund, eine Absperrung zu überqueren.
Bleibt im Wald kurz stehen und lauscht, bevor ihr zwischen den Stämmen nach ihm schaut. Alte Buchen sind wichtig für diesen Specht. Seine Höhlen können später anderen Tieren als Zuhause dienen. Geht nicht näher an eine besetzte Höhle heran und haltet euch nicht darunter auf.
Wo ihr von einem freigegebenen Weg auf einen naturnahen Bach schauen könnt, bleibt ruhig stehen und betrachtet sichtbare Steine und den Wasserrand. Bleibt auch dann auf dem Weg, wenn Pflanzen die Sicht verdecken. Gewässer dürfen nicht einfach betreten werden, und eine Sichtung ist nie sicher.
Achtet auf feuchten Waldwegen darauf, wohin ihr tretet. Ein Salamander ist eine zufällige Begegnung und kein Anlass, unter Holz oder Steinen zu suchen. Fotografiert ihn an Ort und Stelle, ohne ihn zu berühren oder in einen Bach zu steigen.
Dieser scheue Vogel braucht ruhige Wälder und Gewässer zur Nahrungssuche. Freut euch, wenn ihr ihn aus der Ferne vorbeifliegen seht, aber plant keine Suche nach seinem Nest. Da er hier auch an Felsen brütet, sind Felssperrungen besonders wichtig.
Einen Uhu entdeckt man tagsüber nur selten. Akzeptiert das, statt nach Ruheplätzen zu suchen oder eine Felswanderung bis in die Dunkelheit zu verlängern. Im NationalparkZentrum könnt ihr nachtaktive Tiere auf sicherere Weise kennenlernen.
Sucht euch eine Buche neben einem freigegebenen Weg aus und vergleicht Stamm, Krone und Keimlinge mit den Nachbarbäumen. Ältere Stämme sind wertvolle Lebensräume. Beobachtet vom Boden aus und lasst Rinde und umgestürztes Holz unberührt.
Achtet bei einer Frühlingswanderung auf Hohlen Lerchensporn, wenn Blumen neben dem Weg zu sehen sind. Die Buchenwälder auf Basalt im Nationalpark bieten dieser Art einen Lebensraum. Erwartet sie aber nicht an jedem Sandsteinweg und verlasst den Weg nicht, um sie zu suchen.
Eine Schlucht kann sich wie ein kühler Keller anfühlen, obwohl die Felsen darüber heiß sind. Dieses lokale Klima erklärt mit, warum manche Pflanzen höherer Gebirge hier in vergleichsweise niedrigen Lagen überleben.
Die Arbeit eines Schwarzspechts bleibt bestehen, wenn er selbst längst weitergezogen ist. Seine großen Höhlen können später anderen Vögeln und Säugetieren Unterschlupf bieten. Auch deshalb sind alte Bäume so wichtig.
Am Basteizugang kommt ihr an einer barrierefreien Toilette vorbei, die sich mit einem Euroschlüssel öffnen lässt. Erkundigt euch vor der Wahl eurer Wanderung nach Toiletten unterwegs.
Der Nationalpark weist darauf hin, dass die gesamte Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht durchgehend barrierefrei ist. Ungewöhnlich hohe oder niedrige Wasserstände können den Zugang zur Fähre erschweren.
Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.
Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.
Den passenden Zugang wählen
Ab Dresden erschließt die S1 das Elbtal. Für den oberen Basteizugang prüft ihr Bus 237 über Pirna. Vom Bahnhof Rathen geht es dagegen mit der Fähre und anschließend zu Fuß steil hinauf.
Die letzte Verbindung prüfen
Für die Waldhusche plant ihr den Bus nach Hinterhermsdorf, für den Brand nach Hohnstein. Die Schrammstein-Gratwanderung endet an der Haltestelle Postelwitz, Abzweig Ostrau. Nutzt die VVO-Auskunft für euren Besuchstag.
Zusätzliche Kosten einplanen
Die Basteiaussicht ist kostenlos, Parken und Verkehrsmittel kosten extra. Für die Dauerausstellung im NationalparkZentrum fällt Eintritt an. Prüft aktuelle Tickets und Öffnungstage gesondert.
Für unebene Wege packen
Nehmt griffige Wanderschuhe, Wasser, Proviant, Regenkleidung, eine Karte und ein geladenes Handy mit. Auch für eine geplante Tagestour sind Stirnlampe und ein kleines Erste-Hilfe-Set sinnvoll.
Wegzeichen beachten
Bleibt auf den Wegen; in der Kernzone dürft ihr nur markierte oder ausgeschilderte Wege benutzen. Schwarze Dreiecke kennzeichnen Kletterzustiege. Das sind keine normalen Wanderwege.
Den Wald ruhig erleben
Hunde müssen an der Leine bleiben. Füttert keine Tiere, sammelt keine Pflanzen und lasst Totholz liegen. Haltet Abstand zu Vögeln und sucht niemals für ein Foto nach Nestern.
Ohne Feuer unterwegs
Raucht nicht und benutzt auf den Wegen keinen Campingkocher. Lagerfeuer sind nur an ausgewiesenen Stellen nach den dort geltenden Regeln erlaubt. Drohnen und Camping sind verboten. In den Parkbächen dürft ihr weder waten noch Hunde schwimmen lassen.
Notrufmarken kennen
Wenn ihr Hilfe braucht, ruft 112 an und nennt die vierstellige Nummer auf der nächsten gelben Marke am Wegweiser. Behaltet Kinder an Felsen dicht bei euch und bleibt hinter den Begrenzungen der Aussichtspunkte.
Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.
Maryland, US
Hier kann man sehen Weißwedelhirsch, östliches Grauhörnchen und Rotkardinal.
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District of Columbia, US
Hier kann man sehen östliches Grauhörnchen, Ente und Haussperling.
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Illinois, US
Hier kann man sehen Wanderdrossel, Kanadagans und Haussperling.
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Virginia, US
Hier kann man sehen Gefleckte Laternentröger und Rotkardinal.
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Nimm die Entdeckung mit
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