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ParkBrandenburg, Deutschland

Nationalpark Unteres Odertal

Im Unteren Odertal könnt ihr weit über die Auen schauen und in Ruhe Vögel beobachten.

Über diesen Ort

Im Unteren Odertal könnt ihr weit über die Auen schauen und in Ruhe Vögel beobachten. Von den Deichen reicht der Blick über Wasserläufe, Schilf und Wiesen bis nach Polen. Eine stille Pause mit dem Fernglas lohnt sich hier oft mehr als ein weiterer Kilometer. Beginnt im Nationalparkhaus in Criewen: Am funktionierenden Poldermodell lässt sich gut verstehen, wie sich das Wasser draußen verhält. Kinder können mit Wasserständen experimentieren, durch Mikroskope schauen und im Aquarium heimische Flussfische kennenlernen. Die Fische werden dort in einem Becken gehalten. Welche wild lebenden Tiere ihr draußen entdeckt, bleibt dagegen offen.

Fast alles in dieser Landschaft hängt vom Wasser ab. Polder sind von Deichen umschlossene Flächen. Einige werden gezielt geflutet, wenn die Oder steigt. An anderen Stellen wurden Verbindungen zum Fluss wieder geöffnet, sodass Wasser freier ein- und ausströmen kann. Aus einst bewirtschafteten Wiesen entstehen Schilfbestände, flache Wasserflächen und Auwald. Auf den trockeneren Hängen wachsen Wälder und Grasland; zum Nationalpark gehört also auch die Landschaft oberhalb der flachen Flussaue. Schaut euch an, wo offenes Wasser in Pflanzenbewuchs übergeht. An diesen wechselnden Rändern lässt sich viel über die Aue entdecken.

Berücksichtigt bei eurer Planung die aktuellen Sperrungen. Wegen der Maßnahmen gegen die Afrikanische Schweinepest sind der Auenpfad, der Weg der Auenblicke und der Wilde Waldweg sowie weitere Wege in betroffenen Gebieten gesperrt. Der Oder-Neiße-Radweg darf dort weiterhin zu Fuß und mit dem Rad genutzt werden. Bleibt auf der ausgewiesenen Strecke und beachtet Tore und Schilder. Lest vor der Anreise die aktuellen Sperrhinweise des Nationalparks. Mit der Ausstellung in Criewen und zugänglichen Aussichtspunkten am Deich lässt sich weiterhin ein Besuch planen; eine gesperrte Waldrunde sollte nicht Teil des Tagesprogramms sein.

Dieser Guide beschreibt den deutschen Nationalpark in Brandenburg. Die polnischen Landschaftsschutzparks auf der anderen Flussseite sind eigenständige Schutzgebiete innerhalb des grenzüberschreitenden Verbunds. Kraniche, die ihr von Deutschland aus seht, können auf dem Weg zu Schlafplätzen in Polen sein. Der benachbarte Lenné-Park in Criewen ist ein historisch gestalteter Landschaftsgarten. Wo der Zugang erlaubt ist, bietet er sich als eigener kultureller Abstecher an. Vergiss nicht, die Snappit-Naturführer-App mitzunehmen, um einheimische Arten zu scannen.

Der Nationalpark wurde 1995 gegründet. Eingriffe in den Fluss haben hier allerdings eine viel längere Geschichte. Noch 1862 floss die Oder in einem weiten Bogen direkt an Criewen vorbei. Durch die anschließende Begradigung verlagerte sich ihr Lauf nach Osten. Einige alte Flussarme gingen in der Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße auf. Heute ermöglichen Renaturierungsmaßnahmen in ausgewählten Poldern wieder natürlichere Überflutungen: Im Staffelder Polder endete die Landwirtschaft 1995, und 1999 wurden Öffnungen in den Deich geschnitten.

Was ihr hier machen könnt

Für einen überschaubaren Ausflug draußen könnt ihr von Gatow zur Beobachtungshütte Seeschwalbe gehen: etwa 1,5 km pro Richtung, mit Rückweg auf derselben Strecke also rund 3 km. Zunächst führt der Zugang über eine Bogenbrücke mit einem kurzen steileren Abschnitt, danach über den ebenen, asphaltierten Deichradweg. Bleibt auf diesem freigegebenen Weg und erkundigt euch vor Ort nach dem Zugang zur Hütte. Nehmt euch dort Zeit, Polder 10 langsam mit dem Fernglas abzusuchen. Trauerseeschwalben gehören im Sommer zu den Brutvögeln; Enten können das ganze Jahr über für interessante Beobachtungen sorgen.

Am nördlichen Ende des Nationalparks liegt der Beobachtungsturm Mescherin etwa 150 m vom Nationalpark-Parkplatz nahe der Grenzbrücke entfernt. Von seiner Plattform blickt ihr über den Staffelder Polder. Auch der Turm am Deich bei Stützkow bietet einen weiten Blick über die Flusslandschaft. Der kürzeste Zugang führt über die Kanalbrücke im Ort und den ausgewiesenen Deichweg. Der Turm am Wrechsee ist derzeit wegen einer benachbarten Baustelle nicht zugänglich.

Hebt euch die klassischen Wanderungen für eine bestätigte Wiederöffnung auf: Der Weg der Auenblicke ist ein 10 km langer Rundweg mit Waldpfaden, Bohlensteg und Deichabschnitten. Zu einem zusätzlichen Aussichtspunkt am Hang führen 167 Stufen hinauf. Der Auenpfad verläuft auf 3,7 km von der Criewener Brücke bis zum Saathener Wehr; das ist keine 3,7 km lange Runde einschließlich Rückweg. Beide Wege bleiben unter den aktuellen Regelungen gesperrt.

Saisonale Infos

Winterliche Überflutungen können tiefe Polderwege auch dann unter Wasser setzen, wenn die seuchenbedingten Sperrungen bereits aufgehoben sind. Eine trocken aussehende Abkürzung ist keine Erlaubnis, sie zu betreten. Die aktuellen Beschränkungen gelten voraussichtlich bis zum 30. Juli 2027; Umfang und Enddatum können sich ändern. Im Sommer blühen die Ufer, und scheue Wiesenvögel wie der Wachtelkönig sind da. Ihn hört ihr viel eher, als ihr ihn seht. Nehmt für die offenen Deiche windfeste Kleidung und an warmen Tagen ausreichend Wasser mit.

Barrierefreiheit

Das Nationalparkhaus ist über eine Rampe erreichbar und hat eine barrierefreie Toilette. Grobes Kopfsteinpflaster im Hof und die recht steile Eingangsrampe können jedoch Hilfe nötig machen. Besprecht euren Bedarf vorab telefonisch. Die Beobachtungshütte Seeschwalbe ist mit dem Rollstuhl zugänglich; die Brücke auf dem Zuweg ist allerdings steiler als der Deichweg. An der Hütte gibt es keine Toilette. Fragt bei den erhöhten Aussichtsplattformen der Beobachtungstürme vorab nach, wenn ihr auf stufenlosen Zugang angewiesen seid. Mit Kinderwagen wählt ihr am besten einen bestätigt offenen, befestigten Deichabschnitt und prüft auch den Brückenzugang. Die Entfernung allein sagt wenig über die Eignung aus.

Nicht verpassen

1

Die Aue im Kleinformat

Lasst Kinder das Poldermodell ausprobieren und sucht anschließend draußen nach Deichen und Wasserläufen.

2

Beobachtungshütte Seeschwalbe

Macht über Polder 10 eine Pause und schaut, wie Vögel das flache Wasser und die Schilfränder nutzen.

3

Kranichzug im Herbst

Beobachtet die nördliche Aue von ausgewiesenen Aussichtspunkten rund um Gartz und Mescherin.

4

Staffelde im Wandel

Vom Mescheriner Turm seht ihr einen Polder, in dem die Landwirtschaft endete und Flusswasser wieder einströmen darf.

Spaziergänge und Routen

Von Gatow zur Seeschwalbe und zurück

Folgt vom Zugang an der Gatower Brücke dem ausgewiesenen Deichradweg zur Hütte und kehrt auf demselben Weg zurück. Dieser Hin-und-zurück-Vorschlag beruht auf der offiziellen Zugangsbeschreibung; er ist kein eigener ausgeschilderter Themenweg.

Die Hütte ist mit dem Rollstuhl zugänglich. Besprecht die Brückensteigung und mögliche Unterstützung mit dem Besucherzentrum. An der Hütte gibt es keine Toilette.

Von Gatow zur Seeschwalbe und zurück

Vom Parkplatz zum Beobachtungsturm Mescherin

Ein kurzer Zuweg führt vom Nationalpark-Parkplatz nahe der Grenzbrücke zum Turm unmittelbar nördlich der Brücke. Geht auf demselben Weg zurück.

Die Aussichtsplattform liegt erhöht. Ein stufenloser Zugang zum Turm ist nicht bestätigt. Fragt vor der Anreise nach, wenn Treppen für euch ein Hindernis sind.

Vom Parkplatz zum Beobachtungsturm Mescherin

Weg der Auenblicke

Die reguläre, mit gelbem Punkt markierte Runde beginnt in Criewen, folgt den bewaldeten Hängen Richtung Stützkow und führt entlang der Aue zurück. Diese Beschreibung dient der Planung für einen späteren Besuch nach einer angekündigten Wiederöffnung.

Die Runde wird hier nicht als stufenlos oder kinderwagentauglich empfohlen. Der Aussichtspunkt am Hang ist ein anderer Ort als der Stützkower Turm am Deich.

Weg der Auenblicke

Auenpfad

Der Lehrpfad führt von der Criewener Brücke durch Polder A bis zum Saathener Wehr. Seine Stationen erklären alte Flussläufe sowie Pflanzen und Tiere der feuchten Aue.

Eine Eignung für Rollstühle oder Kinderwagen wird hier nicht zugesichert. Die veröffentlichte Länge bezeichnet keine Runde einschließlich Rückweg.

Auenpfad

Ausstellung und Zeit für Vögel

Beginnt im Nationalparkhaus, macht eine Mittagspause und fahrt anschließend zum Gatower Zugang zur Seeschwalbe. Erkundigt euch noch in Criewen nach dem erlaubten Zugang. Der Vorschlag verbindet zwei Besuchsorte, die keine durchgehende Wanderroute bilden.

Ein kurzer Besuch im Norden

Wählt Mescherin für einen kurzen Ausflug mit Blick über die Aue. Nehmt euch im Herbst gegen Abend Zeit zum ruhigen Beobachten. Packt eine zusätzliche Kleidungsschicht ein und beendet den Besuch, bevor der Rückweg im schwindenden Licht unangenehm wird.

Aktivitäten

Das Poldermodell ausprobieren

Lasst im Nationalparkhaus jedes Kind zuerst vermuten, welche Fläche als erste überschwemmt wird. Verändert dann den Wasserstand im Modell. Draußen könnt ihr die echten Deiche mit der Miniaturausgabe vergleichen.

Fünf stille Minuten

Achtet an einer zugänglichen Beobachtungshütte oder einem Aussichtspunkt reihum auf Bewegung, Geräusche und Farben. Jeder sucht sich ein Detail zum Zeichnen oder Fotografieren aus. Auch ein ferner Vogel, eine Wasserbewegung oder ein Schilfhalm zählt.

Die Flusswelt drinnen entdecken

Wenn es auf den offenen Deichen zu ungemütlich zum Beobachten wird, bieten Aquarium, Mikroskope und Landschaftsmodelle in der Ausstellung eine kürzere Besuchsalternative. Prüft besonders im Winter vorher den Öffnungstag.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Im Herbst lohnt es sich, rund um Gartz und Mescherin in Ruhe auf fliegende Kraniche zu warten. Beobachtet von ausgewiesenen Aussichtspunkten aus. Viele Vögel nutzen Schlafplätze jenseits der Grenze in Polen. Nicht jeder Vogel, den ihr von Deutschland aus seht, befindet sich also im deutschen Nationalpark.

Zu den Wintergästen auf den überfluteten Poldern können Singschwäne gehören. Vergleicht durch das Fernglas ihre gelb-schwarzen Schnäbel mit den orangefarbenen Schnäbeln der Höckerschwäne und lauscht, ohne näher heranzugehen.

Schaut ab Mai von einem zugelassenen Beobachtungsplatz über die offenen Wasserflächen von Polder 10. Mit Glück entdeckt ihr Trauerseeschwalben. Der Turm am Wrechsee darf während der baustellenbedingten Sperrung nicht genutzt werden.

Sucht gelegentlich auch den Himmel über der Aue langsam nach einem Seeadler ab. Erwartet keine sichere Sichtung und beobachtet von einem öffentlichen Deich oder Aussichtspunkt aus. Dafür müsst ihr keinen Horst aufsuchen.

Der Biber selbst bleibt vielleicht verborgen. Falls ihr angenagtes Holz neben einem offenen Weg bemerkt, fotografiert es dort, wo es liegt. Lasst Ufer, Biberburgen und die Laufwege der Tiere ungestört.

Einem Eisvogel begegnet ihr an den Wasserläufen der Aue eher zufällig. Beobachtet das Wasser von erlaubten Wegen aus und freut euch auch über einen kurzen Blick. Betretet den gesperrten Auenpfad nicht, um nach ihm zu suchen.

Haltet im Mai und Juni an den Gewässern der Aue nach den gelben Blüten der Sumpf-Schwertlilie Ausschau, soweit sie von einem offenen öffentlichen Weg aus zu sehen sind. Ein Foto vom Weg genügt; lasst die Uferpflanzen unberührt.

Von Juli bis September stehen die aufrechten purpurnen Blütenähren des Gewöhnlichen Blutweiderichs an feuchten Ufern. Schaut von einem erlaubten Weg aus danach. Der gesperrte Auenpfad ist dafür kein Zugang.

Geschichten und Entdeckungen

Der Staffelder Polder zeigt, wie schnell sich eine bewirtschaftete Landschaft nach dem Ende von Entwässerung und Landwirtschaft verändern kann. Die 1999 geschaffenen Deichöffnungen lassen Hochwasser wieder einströmen. Heute blickt ihr vom Turm auf ausgedehnte Schilfbestände und Wasserläufe.

Manche Flächen dürfen sich zu feuchterem Wald und Schilfbeständen entwickeln, während andere weiterhin Grünlandpflege brauchen. Der scheue Wachtelkönig ist auf geeignete Wiesen angewiesen. Naturschutz bedeutet hier deshalb auch behutsam abgestimmtes Mähen und nicht überall den Verzicht auf Eingriffe.

Schematische Aquarellgrafik: Links die Oder, rechts eine feuchte Aue mit Schilf und Wasserläufen. Ein blauer Pfeil zeigt Wasser, das durch eine Öffnung im Deich in die Aue gelangt. Die Jahreszahlen 1995 und 1999 markieren das Ende der Landwirtschaft und die Deichöffnungen.

Im Staffelder Polder endete die Landwirtschaft 1995. Seit Deichöffnungen von 1999 kann sich Oderwasser bei Hochwasser wieder in der Aue ausbreiten. Die Prinzipdarstellung zeigt eine beispielhafte Öffnung und erklärt, warum hier Schilf und Wasserläufe die Landschaft prägen. KI-Illustration; keine Aufnahme oder maßstabsgetreue Darstellung des Ortes.

AI-generated using OpenAI imagegen; historical and ecological facts: Nationalpark Unteres Odertal.

Anreise und praktische Tipps

In Criewen könnt ihr euch vor allem nach aktuellen Zugängen, Ausstellungsöffnungszeiten und Einrichtungen erkundigen. Nutzt die Toiletten dort vor einem längeren Aufenthalt draußen. An der Beobachtungshütte Seeschwalbe gibt es weder eine Toilette noch ständig anwesendes Personal. Plant euren Familienausflug deshalb ohne Versorgung vor Ort.

Plant die Anreise über Angermünde oder Schwedt mit Bus 468 zur Haltestelle Criewen, Nationalparkzentrum, und prüft im Fahrplan Hin- und Rückfahrt. Gatow und Mescherin sind eigene Ausgangspunkte. Klärt die Anreise dorthin gesondert; setzt keinen gemeinsamen Shuttle vom Besucherzentrum voraus.

Besprecht mit dem Nationalparkhaus vorab, was ihr mit Rollstuhl, Kinderwagen oder zu Fuß benötigt. Die veröffentlichte Zugangserhebung nennt eine Eingangsrampe mit 12 % Steigung und grobes Kopfsteinpflaster. Unterstützung kann deshalb wichtig sein, obwohl Ausstellung und Toilette stufenlos erreichbar sind. Fragt gesondert nach den aktuellen Torbreiten und dem Brückenzugang zur Seeschwalbe.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Ankunft in Criewen

Das Besucherzentrum liegt am Park 2, 16303 Schwedt/Oder, OT Criewen. Nutzt die Besucherparkplätze im Ort und geht zu Fuß weiter.

Mit Bus und Bahn

Reist über Angermünde oder Schwedt an und prüft die Verbindung mit Bus 468 nach Criewen, Nationalparkzentrum. Plant den Rückweg schon vor dem Aufbruch.

Ausstellung besuchen

Der Eintritt ist frei. Von April bis Oktober ist normalerweise täglich geöffnet, von November bis März freitags bis sonntags, zusätzlich in den Schulferien. Prüft euren Besuchstag vorab.

Fürs Beobachten einpacken

Fernglas, windfeste Kleidung und ein kleiner Imbiss machen längere Beobachtungspausen mit Kindern leichter.

Tieren Ruhe lassen

Führt Hunde an der Leine, bleibt auf erlaubten Wegen und lasst Pflanzen stehen. Lockt keine Vögel mit Rufen an und nähert euch keinen Nestern.

Tore wieder schließen

Schließt Seuchenschutztore nach dem Durchgang an zugelassenen Stellen ordentlich. Klettert nicht über Zäune und sucht keine eigenen Umgehungen.

Mit dem Rad nach Norden

Prüft vor einer durchgehenden Tour die baustellenbedingte Umleitung zwischen Gartz und Mescherin.

Geführt aufs Wasser

Fragt nach zugelassenen Kanuführungen durch die Polder. Die angebotenen Touren ab Schwedt dauern 5–7 Stunden; dabei müssen die Boote zweimal über Deiche getragen werden. Besprecht vor der Buchung Alter und Fähigkeiten der Kinder.

Häufig gestellte Fragen

Ja. Das Besucherzentrum in Criewen, die ausgewiesenen Deichradwege und der Turm bei Stützkow bleiben Möglichkeiten. Wählt eure Strecke anhand der aktuellen Hinweise des Nationalparks. Die Beschränkungen betreffen große Teile der Aue, nicht nur den Wald.
Der Mescheriner Turm liegt etwa 150 m vom nahen Parkplatz entfernt. Für einen längeren Ausflug auf überwiegend befestigten Wegen bietet sich der Zugang von Gatow zur Beobachtungshütte Seeschwalbe an. Klärt vorher die Zugänglichkeit und gegebenenfalls benötigte Unterstützung.
Nehmt euch vor allem das Nationalparkhaus vor. Das Aquarium und die Mitmachausstellung bieten auch drinnen genug zu entdecken. Prüft im Winter die Öffnungstage, bevor ihr das Haus als Schlechtwetteralternative einplant.
Plant für die Poldergewässer eine zugelassene geführte Tour. Die angebotenen Touren ab Schwedt finden nach Vereinbarung in der Saison vom 15. Juli bis zum 14. November statt. Wasserverhältnisse, aktuelle Einschränkungen und der Anbieter bestimmen, was möglich ist.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

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