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ParkBrandenburg, Deutschland

Natur- und Sternenpark Westhavelland

Im Westhavelland könnt ihr einen Tag mit Vögeln, weiten Ausblicken und bei passendem Wetter einen Abend unter Sternen verbringen.

Über diesen Ort

Im Westhavelland könnt ihr einen Tag mit Vögeln, weiten Ausblicken und bei passendem Wetter einen Abend unter Sternen verbringen. Für den Naturlehrpfad am Gülper See startet ihr an der Windmühle bei Prietzen. Wenn die Kinder vor dem Ausflug ins Freie gern drinnen etwas ausprobieren möchten, beginnt im NaturparkZentrum in Milow.

Der Naturpark umfasst eine ganze Landschaft mit Dörfern, bewirtschafteten Feldern, Flüssen und geschützten Feuchtgebieten auf 1.315 Quadratkilometern im Westen Brandenburgs. Sucht euch ein Hauptziel aus, statt alles an einem Tag sehen zu wollen. Zum Sternenpark gehört außerdem das benachbarte Schollene in Sachsen-Anhalt. Sein Gebiet ist deshalb etwas größer als das des Naturparks.

Der Gülper See ist ein flacher See, an dem Zugvögel rasten und Nahrung finden. Im Herbst entpuppt sich eine ferne Reihe kleiner Punkte vielleicht als Gänseschar, während rufende Kraniche euren Blick nach oben ziehen. Ihr müsst nicht jede Art bestimmen können, um Freude am Beobachten zu haben. Gebt den Kindern eine kleine Aufgabe: Findet einen schwimmenden, einen watenden und einen fliegenden Vogel und vergleicht ihre Bewegungen.

Schaut auch einmal auf den Boden statt nur über das Wasser. Direkt neben dieser feuchten Landschaft gibt es trockene, sandige Rasenflächen, die durch Beweidung offen gehalten werden. Rund um Milow erheben sich eiszeitlich geformte Hügel über dem Stremmetal. Am Wanderweg liegen Streuobstwiesen und Waldränder. Nachts gehört der Schutz der Dunkelheit zur Pflege derselben Landschaft. Nutzt einen ausgewiesenen Beobachtungsplatz, haltet das Licht gedämpft und lasst die Tierwelt zur Ruhe kommen. Nimm den ultimativen Naturführer mit: Bestimme Vögel, Pflanzen und Tiere mit der Snappit-App.

Der Naturpark wurde am 11. Juni 1998 gegründet. Im Februar 2014 erhielt die Region als erster Sternenpark Deutschlands die internationale Anerkennung. Die Landschaft ist viel älter: Eis und Schmelzwasser formten Niederungen und Hügel. Später veränderten Entwässerung, Flussausbau und Landwirtschaft die Aue. Heute müssen Feuchtgebiete, Trockenrasen und natürliche Dunkelheit aktiv geschützt und gepflegt werden.

Was ihr hier machen könnt

Am Gülper See führt die Tour am Südufer von der Bockwindmühle bei Prietzen zum großen Beobachtungsturm und auf demselben Weg zurück. Plant für die Tour des Tourismusverbands insgesamt 4 km ein. Ihr geht auf Wiesenwegen am Deich und anschließend auf Waldwegen. Unterwegs gibt es Informationstafeln und kleinere überdachte Beobachtungsplätze. Natürlich könnt ihr früher umkehren. Ein kürzerer Zugang zum Turm beginnt an den Parkmöglichkeiten an der Straße zwischen Gülpe und Prietzen und führt durch den Wald. Das ist eine eigene Startmöglichkeit und nicht die vollständige Wanderung auf dem Naturlehrpfad.

Die 11,6 km lange 3-Berge-Tour beginnt und endet am NaturparkZentrum in der Stremmestraße 10 in Milow. Folgt dem grünen waagerechten Balken auf weißem Grund zum Milower Berg, an Streuobstwiesen und der Wolfsmühle vorbei in Richtung Bützer Berg und Vieritzer Berg. Zurück geht es durch das Stremmetal. Unterwegs gibt es Anstiege; der Gipfel des Vieritzer Berges ist ein zusätzlicher Abstecher. Die Runde passt zu Kindern, die längere Wanderungen schon gut bewältigen. Mit jüngeren Kindern könnt ihr das Zentrum besuchen und anschließend ein Stück Richtung Milower Berg laufen. Kehrt um, solange alle noch genug Kraft haben.

Im Zentrum könnt ihr das Wassermodell der Havel, den Forschertisch und die Mikroskopkamera erkunden. Danach geht es ins Sternenerlebniszelt mit funkelnden Sternen und den Stimmen nachtaktiver Tiere. Es handelt sich um Ausstellungen, unter anderem mit Tierpräparaten, nicht um Gehege mit lebenden Tieren. Der Besuch kostet Eintritt. Von April bis Oktober ist regulär freitags bis dienstags von 10–17 Uhr geöffnet, in den Brandenburger Schulferien gibt es zusätzliche Öffnungstage. Prüft die Ferienregelung vor der Fahrt.

Für einen ersten Abend unter Sternen bietet sich der Sportplatz Gülpe in der Pareyer Straße 6 an. Dort gibt es einen ausgewiesenen Beobachtungsbereich mit Liegebänken und Informationen. Kommt vor Einbruch der Dunkelheit, damit ihr euch in Ruhe orientieren könnt. Eine Alternative ist ein angekündigter Beobachtungsabend am Sternenblick Parey, Pareyer Dorfstraße 5. Prüft die Veranstaltungsbedingungen; eine jederzeit geöffnete, betreute Sternwarte solltet ihr dort nicht erwarten.

Saisonale Infos

Der Beobachtungsturm Buckow ist laut Mitteilung vom 9. Oktober 2026 gesperrt. Auch der Turm in der Großen Grabenniederung zwischen Parey und Gülpe ist laut Mitteilung vom 20. Juli 2026 gesperrt. Beide sind andere Türme als der am Südufer des Gülper Sees. Prüft die aktuellen Hinweise des Naturparks und beachtet Absperrungen. Hochwasser kann tiefer liegende Wege unpassierbar machen; nasser Boden verändert die Bedingungen beim Wandern. Das NaturparkZentrum bleibt von November bis Februar regulär geschlossen, ausgenommen angekündigte Veranstaltungen. Im März gelten eingeschränkte Öffnungszeiten. Seit Oktober 2026 beeinträchtigen Bauarbeiten die Bahnanreise von Berlin nach Rathenow. Weitere Arbeiten sind für 2027 geplant, die Termine können sich ändern. Prüft beim VBB die Verbindungen für euren Reisetag.

Barrierefreiheit

Die Ausstellung im NaturparkZentrum ist stufenlos erreichbar. Grobes Kopfsteinpflaster im Hof kann den Weg dorthin allerdings anstrengend machen. Manche Bedienelemente sind im Sitzen schwer zu erreichen; als Alternative gibt es eine Mikroskopkamera an einem unterfahrbaren Tisch. Prüft, ob die veröffentlichten Maße der Toiletten zu euren Anforderungen passen. Am Gülper See führen Wiesen- und Waldwege entlang, und zu erhöhten Beobachtungsplätzen geht es über Stufen. Eine durchgehend gut befahrbare Rollstuhlroute ist das nicht. Die längere Wanderung bei Milow hat zusätzlich Anstiege und unbefestigte Abschnitte. Erkundigt euch mit Kinderwagen nach dem aktuellen Wegezustand und plant so, dass ihr den Ausflug bei Bedarf verkürzen könnt.

Nicht verpassen

1

Gülper See

Beobachtet das Vogelleben vom öffentlichen Weg und den Aussichtspunkten aus.

2

3-Berge-Tour

Wandert ab Milow durch Hügel, Streuobstwiesen und das Stremmetal.

3

NaturparkZentrum

Entdeckt das Leben am Fluss und den Nachthimmel an Mitmachstationen.

4

Sterne über Gülpe

Macht es euch am ausgewiesenen Beobachtungsplatz bequem und gewöhnt eure Augen an die Dunkelheit.

Spaziergänge und Routen

Gülper See ab Prietzen

Startet an der Bockwindmühle an der Straße An der Mühle. Folgt dem öffentlichen Uferweg und anschließend dem Waldabschnitt zum großen Turm. Zurück geht ihr auf demselben Weg.

Zu erhöhten Beobachtungsplätzen führen Stufen. Erkundigt euch vor einem Besuch mit Rollstuhl oder Kinderwagen nach dem aktuellen Wegezustand.

Gülper See ab Prietzen

3-Berge-Tour im Milower Land

Folgt dem grünen waagerechten Balken auf weißem Grund vom Zentrum durch Milow, am Milower Berg, den Streuobstwiesen und der Wolfsmühle vorbei in Richtung Bützer Berg und Vieritzer Berg. Der Rückweg führt durch das Stremmetal.

Eine längere Wanderung mit unbefestigten Abschnitten und Steigungen. Wenn ihr auf verlässlich stufenlose Zugänge angewiesen seid, wählt stattdessen den Besuch im Zentrum.

3-Berge-Tour im Milower Land

Ein entspannter Ausflug im Norden

Verbringt den Nachmittag auf dem Uferweg ab Prietzen und legt anschließend eine ausgiebige Essenspause ein. Wenn die Wettervorhersage gut bleibt und alle noch Lust haben, geht es weiter zum ausgewiesenen Beobachtungsbereich in Gülpe. Haltet den Sternenabend so kurz, dass auch die Kinder Freude daran haben. Das sind mehrere getrennte Stationen, kein ausgeschilderter Verbindungsweg.

Ein Tag in Milow

Besucht zuerst das Zentrum, wenn es geöffnet ist. Danach entscheidet ihr euch entweder für die vollständige 3-Berge-Tour oder für einen kurzen Spaziergang zum ersten Hügel und zurück. Versucht nicht, die lange Runde noch ins restliche Tageslicht zu pressen, wenn ihr erst spät im Museum ankommt.

Aktivitäten

Fünf Minuten Vögel beobachten

Sucht euch einen öffentlichen Beobachtungsplatz aus und bleibt fünf Minuten lang ruhig stehen. Jede Person verfolgt mit dem Fernglas einen Vogel: Frisst er, putzt er sein Gefieder, schwimmt er oder ruht er einfach? Vergleicht eure Beobachtungen, bevor ihr nach der nächsten Art sucht.

Euer erstes Sternbild finden

Sucht euch mithilfe der Informationstafel in Gülpe ein einfaches Sternenmuster aus und versucht dann, es ohne Bildschirm am Himmel wiederzufinden. Bleibt mit euch und eurer Ausrüstung innerhalb des ausgewiesenen Beobachtungsbereichs.

Das Zentrum zum Hauptziel machen

Wassermodell, Forschertisch und Sternenerlebnis im Innenraum bieten genug für einen Besuch, wenn Regen die Pläne draußen unattraktiv macht. Prüft vorher die Öffnung, besonders außerhalb der Monate April bis Oktober. Bei einem bewölkten Abend verschiebt ihr das Sternegucken lieber, statt immer abgelegenere Plätze anzufahren.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Haltet im Herbst nach Kranichen Ausschau, die über den See ziehen oder auf entfernten Feldern stehen. Vielleicht machen euch zuerst ihre weit tragenden Rufe auf sie aufmerksam. Bleibt an den Beobachtungsplätzen und lasst fressenden Vögeln ihren Abstand.

Schaut zwischen den Beobachtungen der Vogelscharen auch über den Gülper See in den Himmel. Vielleicht zieht ein Seeadler mit breiten Schwingen vorbei. Bei einem kurzen Besuch könnt ihr ihn aber leicht verpassen. Beobachtet den freien Himmel, statt nach einem Nest zu suchen.

Sucht in den herbstlichen Gänsescharen nach Blässgänsen. Die helle Stirn und dunkle Bauchzeichnung helfen bei der Bestimmung, wenn sich ein Vogel euch zuwendet. Aus großer Entfernung ist eine sichere Zuordnung allerdings oft schwierig.

Vergleicht bei Winterbesuchen die Schwäne auf offenen Wasserflächen oder entfernten Feldern. Singschwäne haben gelb-schwarze Schnäbel und weit tragende Rufe. Bei Frost können sie weiterziehen. Plant deshalb nicht mit einer sicheren Sichtung.

Achtet von den öffentlichen Aussichtspunkten am See auf einen Fischadler, der über dem Wasser innehält, bevor er einen Fangversuch startet. Frühling und Sommer eignen sich dafür. Nähert euch niemals einem Nest und verlasst für eine bessere Sicht nicht den Weg.

Sucht im Frühling von öffentlichen Beobachtungsplätzen aus die feuchten Felder und schlammigen Ränder nach Kiebitzen ab. Im Flug fallen ihre breiten Flügel oft eher auf als ein still stehender Vogel zwischen Grasbüscheln.

Schaut im späten Frühling und Sommer auf den Auenwiesen nach Weißstörchen, die langsam auf Nahrungssuche umhergehen. Nutzt das Fernglas von öffentlichen Wegen aus. Ein fressender Vogel in der Ferne ist ein besseres Beobachtungsziel als ein besetztes Nest.

Bleibt bei warmem Wetter an einem sonnigen Wegrand neben Trockenrasen kurz stehen. Vielleicht zeigt sich eine Zauneidechse, bevor sie wieder in Deckung schlüpft. Haltet Abstand, lasst die Pflanzen unberührt und hebt keine Gegenstände an, um darunter zu suchen.

Geschichten und Entdeckungen

Trockener Boden neben dem Feuchtgebiet

Auf dem sandigen Boden am Gülper See wächst selbst nahe am Wasser lückiger Trockenrasen. Beweidung verhindert, dass kräftiger wachsende Pflanzen die kleinen Spezialisten verdrängen. Rinder, denen ihr dort begegnet, werden zur Landschaftspflege gehalten.

Bäume, die Menschen geformt haben

Die Kopfweiden am Milower Wanderweg verdanken ihre breiten Köpfe dem wiederholten Rückschnitt. Ihre alten Stämme bieten Vögeln, Insekten und Fledermäusen Unterschlupf. Schaut vom Weg aus, ohne in Höhlen zu greifen oder ruhende Tiere zu stören.

Naturkundliche Illustration zweier Kopfweiden: links zurückgeschnittene Äste, rechts neue schlanke Triebe und eine Stammhöhle.

Regelmäßiger Schnitt formt Kopfweiden; hohle alte Stämme bieten Tieren Schutz. Schematische KI-Illustration, keine bestimmten Bäume vor Ort.

Originalillustration für Snappit; KI-Illustration; factual source named on image

Die passende Jahreszeit

Den Ausflug an die Jahreszeit anpassen

Im Frühling könnt ihr Wasservögel bei der Nahrungssuche beobachten und vom Weg aus auf Vogelstimmen lauschen. Im Sommer passen eine morgendliche Wanderung und ein Besuch im Zentrum zusammen; um die Sommersonnenwende wird der Himmel nicht vollständig dunkel. Der Herbst eignet sich für den Vogelzug und einen früheren Abend unter Sternen. Im Winter bestimmen Eis, Hochwasser, kalter Wind und die saisonale Schließung des Zentrums eure Planung.

Anreise und praktische Tipps

Ausstattung findet ihr an den einzelnen Zielen

Das Milower Zentrum hat Toiletten und einen kleinen Laden. Am Sportplatz Gülpe gibt es Sitzgelegenheiten, einen kleinen Spielplatz und Toiletten, die im Winter geschlossen sind. Übernachtungsplätze sind begrenzt und lassen sich nicht vorab reservieren. Prüft die Hinweise des Betreibers. Nehmt für abgelegene Beobachtungsplätze eigene Verpflegung mit.

Vor der Reiseplanung das konkrete Ziel wählen

Rathenow ist ein Ausgangspunkt für den nördlichen Naturpark, doch die übliche Bahnanreise aus Berlin ist beeinträchtigt. Vom 2. Oktober bis 12. Dezember 2026 fahren auf der gesperrten Strecke Ersatzbusse. Weitere Arbeiten sind für 2027 geplant, der Zeitplan kann sich aber ändern. Nutzt für Prietzen und die letzte Rückverbindung die aktuelle VBB-Fahrplanauskunft. Vergleicht für Milow die Anreise über Brandenburg an der Havel und mit der RB51 Richtung Premnitz, mit anschließendem Bus oder Fußweg für euren Reisetag. Mit dem Auto fahrt ihr zur Windmühle bei Prietzen, für den kürzeren Turmbesuch zu den ausgeschilderten Parkmöglichkeiten an der Straße Gülpe–Prietzen oder zum Parkplatz am Zentrum in Milow.

Die für euch wichtigen Maße prüfen

Die gemessene lichte Breite der Eingangstür am Zentrum beträgt 89 cm. Im Außenbereich unterbrechen glatter gepflasterte Abschnitte das Kopfsteinpflaster; eine Schiebehilfe kann nützlich sein. Neben den Toilettenbecken ist der Platz zum Umsetzen auf beiden Seiten unterschiedlich groß. Schaut euch deshalb die genauen Maße an, statt euch auf eine allgemeine Aussage zur Barrierefreiheit zu verlassen. Die Grasflächen an den Sternenbeobachtungsplätzen können nass und weich sein.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

8

Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

Snap-Karte für diesen Ort

Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Fernglas einpacken

Die meisten Vögel bleiben auf Abstand. Mit dem Handy könnt ihr die ganze Schar festhalten statt eine Nahaufnahme zu versuchen.

Fürs Stillstehen anziehen

Nehmt warme Schichten, eine winddichte Jacke, Wasser und etwas zu essen mit. Beim Beobachten von Vögeln oder Sternen wird euch schneller kalt als beim Wandern.

Die Nacht behutsam beleuchten

Nutzt eine schwache rote Lampe und dimmt den Bildschirm. Leuchtet weder das Wasser noch andere Beobachtende mit hellen Lichtkegeln ab.

Auf öffentlichen Wegen bleiben

Haltet euch in Schutzgebieten an die Wege, respektiert gesperrte Deichabschnitte und lasst Felder und Schilf ungestört. Scheucht niemals Vögel für ein Foto auf.

Zuerst den Rückweg planen

Prüft die Dorfbusse und den Schienenersatzverkehr, besonders bei einem Abendausflug. Verlasst euch nachts nicht auf eine Fährverbindung.

Campen nur am passenden Platz

Von den offiziellen Sternenbeobachtungsplätzen erlaubt nur der Sportplatz Gülpe das Übernachten mit Campingausrüstung, unter seinen jeweiligen Bedingungen und bei begrenzter Kapazität. Daraus ergibt sich keine Erlaubnis, anderswo im Schutzgebiet zu campen.

Häufig gestellte Fragen

Für diese große Landschaft gibt es keinen einzelnen Eingang und kein allgemeines Eintrittsticket. Wählt einen konkreten Wanderstart oder Beobachtungsplatz. Für das Besucherzentrum, Führungen und Übernachtungsplätze gelten eigene Öffnungsregelungen und Preise.
Der Gülper See ist ein geschütztes Vogelgewässer. Baden und Angeln sind verboten, und Besucher dürfen den See nicht mit Booten befahren. Wählt für Aktivitäten am und auf dem Wasser einen anderen, ausdrücklich dafür freigegebenen Platz in der Region.
Nein. Schaut zuerst mit bloßem Auge; ein gewöhnliches Fernglas kann weitere Einzelheiten zeigen. Wolken, Mondlicht und Nebel sind wichtiger als die Ausrüstung. Ein geführter Abend hilft, wenn ihr euch erklären lassen möchtet, was ihr seht.
Vögel gibt es das ganze Jahr über, aber die Arten wechseln. Im Frühling und Herbst kommen ziehende Scharen, im Sommer Brutvögel und jagende Greifvögel. Wintergäste brauchen offene Wasserflächen. Alle hier vorgestellten Beobachtungsarten leben wild; eine Sichtung lässt sich nicht versprechen.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

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