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AquariumMecklenburg-Vorpommern, Deutschland

NATUREUM Darßer Ort

Im NATUREUM Darßer Ort erfahrt ihr mehr über die Küste, durch die ihr gerade gewandert oder geradelt seid, und könnt sie anschließend vom Leuchtturm aus überblicken.

Über diesen Ort

Im NATUREUM Darßer Ort erfahrt ihr mehr über die Küste, durch die ihr gerade gewandert oder geradelt seid, und könnt sie anschließend vom Leuchtturm aus überblicken. Die roten Backsteingebäude stehen in der Kernzone des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft, umgeben von Wald, Dünen und Ostsee. Beginnt am Küstenrelief: Das Modell macht anschaulich, wie Wind, Wellen und Strömungen den Verlauf der Küste immer wieder verändern.

Das NATUREUM ist der Standort des Deutschen Meeresmuseums am Darßer Ort. Seine Ausstellungen führen durch die Landschaft der Region, vom Wald und den Strandseen bis ins flache Meer. Die Vögel und Säugetiere in den Ausstellungen, darunter Seeadler und Schweinswale, sind Ausstellungsstücke. Auch der nachgestellte „Darßwald bei Nacht“ ist eine Szene zum genauen Hinschauen, kein Gehege mit lebenden nachtaktiven Tieren. In den kleinen Ostseeaquarien könnt ihr dagegen lebende Fische und wirbellose Tiere beobachten. Die Beschriftungen an den Becken zeigen euch, welche Tiere dort gerade zu sehen sind.

Für neugierige Kinder bringt dieser Ort viel Abwechslung. Erst lässt sich ein Fischmodell genau betrachten, dann ein Mikroskop ausprobieren und schließlich vom Leuchtturm über die Baumwipfel schauen. Außerhalb des Museums könnt ihr eine zusätzliche Nationalparkrunde anschließen und mit etwas Glück Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung entdecken. Trennt diese beiden Teile des Ausflugs gedanklich voneinander: Rothirsche, Wildschweine und Seeadler sind mögliche Beobachtungen entlang dieses öffentlichen Weges außerhalb des eintrittspflichtigen Museumsgeländes. Eine Sichtung lässt sich nicht versprechen. Möchtest du wissen, was für ein Tier das ist? Bestimme jedes gefundene Tier mit der Snappit-App.

Das Museum eröffnete 1991, ein Jahr nach der Gründung des Nationalparks. Es nutzt das historische Leuchtturmgehöft mit ehemaligen Wärtergebäuden, einem Stall und dem Petroleumbunker. Die Gebäude erzählen heute auch von einer Landschaft, die noch immer entsteht: Angeschwemmter Sand kann neues Land bilden, während Wellen die Küste umformen. Vom Turm aus lässt sich dieser fortlaufende Wandel besonders gut vorstellen.

Was ihr hier machen könnt

Nehmt euch Zeit für das Ostsee-Labor. Vergleicht die Fischmodelle, untersucht die Strandfunde und probiert Lupen oder Mikroskope aus. Jedes Kind kann sich ein kleines Detail aussuchen, das mit bloßem Auge nicht erkennbar war, und es zeichnen, bevor es den anderen erklärt, was es ist. Die Schwarzlichtvitrine zeigt Naturmaterialien vom Strand in einem anderen Licht. Beim Drehspiel und an den Quizstationen könnt ihr gemeinsam euer Wissen testen.

Wenn sich alle auf Treppen und in der Höhe wohlfühlen, geht es anschließend auf den Leuchtturm. Über 126 Stufen der Wendeltreppe erreicht ihr den Aussichtspunkt in 28 Metern Höhe. Sucht die Übergänge zwischen Wald, Sand und Meer und vergleicht die Küste mit dem Reliefmodell unten. Wieder am Boden könnt ihr im Strand- und Dünengarten Küstenpflanzen aus der Nähe betrachten, ohne dafür geschützte Dünen zu betreten.

Für einen längeren Ausflug bietet sich der offizielle, 3,7 km lange Rundwanderweg Darßer Ort an. Er beginnt nahe dem Museumseingang, führt an feuchten Erlenbruchwäldern und Aussichtsplattformen vorbei, auf Holzbohlen durch die Dünen und am Strand entlang zurück zum Leuchtturm. Die Runde kommt zum Hin- und Rückweg hinzu; 3,7 km ist also nicht die gesamte Strecke ab Prerow. Mit Sand- und Bohlenabschnitten unterscheidet sie sich deutlich vom direkteren Weg durch den Wald. Macht auf einer Plattform Pause und sucht die Umgebung in Ruhe mit dem Fernglas ab. Bleibt auf den ausgeschilderten Wegen, auch wenn ein Tier im Schilf verschwindet.

Saisonale Infos

Im Mai, September und Oktober ist das Museum täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, von Juni bis August täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr. Von November bis April öffnet es mittwochs bis sonntags von 11:00 bis 16:00 Uhr. Letzter Einlass ist 30 Minuten vor Schließung. Prüft vor dem Aufbruch auf der offiziellen Besuchsseite mögliche Änderungen an Feiertagen und auf der Nationalparkkarte aktuelle Wegesperrungen. Die Wege rund um die Buchhorster Maase in einem anderen Teil des Darßwaldes sind zur Hirschbrunft vom 1. September bis Ende Oktober gesperrt. Nutzt sie nicht als alternative Anreisewege.

Barrierefreiheit

Das NATUREUM ist nicht barrierefrei: Der Innenhof ist mit Kopfsteinpflaster belegt, und alle Ausstellungen sowie der Leuchtturm sind nur über Treppen erreichbar. Auch eine Anreise mit Kutsche oder Darßbahn beseitigt diese Hindernisse nicht. Die zusätzliche Küstenrunde führt über Strandsand und Holzbohlenwege. Geht deshalb nicht davon aus, dass sie für Rollstühle oder Kinderwagen geeignet ist. Besprecht eure individuellen Anforderungen vor der Anreise mit dem Museum unter +49 38233 304.

Nicht verpassen

1

Aussicht vom Leuchtturm

Über den Baumwipfeln erkennt ihr, wie Wald, Dünen und Ostsee ineinander übergehen.

2

Ostsee-Labor

Erkundet Fischmodelle, Strandfunde und winzige Details an den Mitmachstationen.

3

Küstennatur im Museum

Vergleicht Präparate und nachgestellte Lebensräume mit den lebenden Tieren in den kleinen Aquarien.

4

Zusätzliche Beobachtungsrunde

Folgt dem ausgeschilderten Küstenweg und haltet von den Nationalparkplattformen aus in Ruhe Ausschau.

Drei getrennte Prozessbilder: links löst eine Welle Sand von einem niedrigen Ufer; in der Mitte treiben Sandkörner im Wasser; rechts liegen eine neue Sandbank und eine flache, spärlich bewachsene Düne. Deutsche Texte erklären Abtrag, Transport und Ablagerung.

Wellen tragen Sand ab, Strömungen transportieren ihn und andernorts lagert er sich wieder ab. Am Darßer Ort können daraus Sandbänke und durch Wind auch Dünen entstehen. Die KI-Prozessbilder zeigen keine bestimmten Stellen oder Wege.

Illustration: OpenAI image_gen, created for Snappit (2026-10-15); editorial layout and German labels: Snappit.

Spaziergänge und Routen

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Sucht von einer ausgeschilderten Aussichtsplattform aus langsam die offenen Flächen und Schilfränder ab. Im Herbst könnt ihr auf Brunftrufe lauschen, ohne den Tieren entgegenzugehen. Diese Rothirsche leben frei an der zusätzlichen Nationalparkrunde; sie gehören nicht zum Tierbestand des Museums.

Haltet an den öffentlichen Aussichtspunkten inne und schaut in die umliegenden Lebensräume, statt sie zu betreten. Wenn Wildschweine auftauchen, lasst ihnen Platz und haltet euren Hund nah bei euch an der Leine. Auch ein Blick ohne Tiere gehört zur Beobachtung in freier Natur.

Beobachtet von einer Plattform aus den Himmel und die weite Umgebung. Nutzt ein Fernglas, statt für ein näheres Foto den Weg zu verlassen. Der Seeadler im Museum ist ein Ausstellungsstück; ein Adler auf dieser Wanderung ist eine eigene Begegnung mit einem wild lebenden Tier.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

3

Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

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Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Eintritt

Prüft vor der Anreise die aktuellen Preise und Familienermäßigungen. Wenn ihr auch die Stralsunder Museen besuchen möchtet, lohnt sich ein Vergleich mit dem Kombiticket.

Geschützte Natur

Bleibt in der Kernzone auf den markierten Wegen. Sammelt keine Pflanzen oder Pilze, stört keine Tiere und betretet auch für ein Foto keine Dünen. Nehmt euren Müll mit; Drohnen sind verboten.

Anreise mit dem Rad

Nutzt die ausgewiesenen Radwege zum Museum und erkundet die Küstenrunde anschließend zu Fuß.

Hören und schauen

Ladet die Audiotour des Museums in izi.TRAVEL schon vor dem Aufbruch herunter. Nehmt ein Fernglas für die Aussichtsplattformen und Schuhe mit griffigen Sohlen mit.

Häufig gestellte Fragen

Das NATUREUM ist nicht mit dem Auto erreichbar. Ein guter Ausgangspunkt zu Fuß ist der Parkplatz Bernsteinweg in Prerow: Geht Richtung Regenbogen-Campingplatz, an der Schranke vorbei und folgt den Leuchtturmschildern durch den Wald. Das Museum nennt etwa eine Stunde Fußweg ab Prerow; mit Kindern solltet ihr mehr Zeit einplanen. Weitere Möglichkeiten sind die ausgeschilderten Radwege und Pferdekutschen. Die Postanschrift Darßer Ort 1–3, 18375 Born am Darß, ist keine mit dem Auto erreichbare Zufahrt.
An der Haltestelle Prerow Rettungszentrum könnt ihr vom Bus 210 in die Darßbahn umsteigen. Die kleine Ausflugsbahn bringt euch in den Nationalpark zu einer Haltestelle nahe dem Ottosee. Von dort geht es zu Fuß weiter zum Leuchtturm. Prüft beim Betreiber die Betriebstage, die Hinfahrten und die letzte Rückfahrt. Eine Fahrt im Rollstuhl muss vorher angemeldet werden, weil nicht jedes Fahrzeug eine Rampe hat.
Das Café LeuchtOrt ist den Museumsgästen vorbehalten und kein öffentliches Ausflugscafé für vorbeikommende Wandernde. Vom 1. November 2026 bis Mitte März 2027 macht es Winterpause. Packt Wasser und einen Snack für Hin- und Rückweg ein. Angeleinte Hunde sind im NATUREUM erlaubt; auch im Nationalpark müssen sie an der Leine bleiben.
Einen Schauer könnt ihr gut mit den Ausstellungen und dem Ostsee-Labor überbrücken. Die Anreise und die Wege zwischen den Gebäuden bleiben aber unter freiem Himmel. Lasst bei Dauerregen die zusätzliche Küstenrunde weg. Bei starkem Wind solltet ihr den Waldausflug verschieben: Der Nationalpark warnt vor herabfallenden Ästen und umstürzenden Bäumen.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.

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