Für eine etwas sportlichere Familienwanderung startet ihr am Bahnhof Solnhofen und folgt dem Rundweg 3 „Teufel trifft Apostel“. Die 5,9 km lange Runde führt auf beiden Seiten der Altmühl bergauf und bergab. Insgesamt kommen 151 Höhenmeter im Aufstieg und mehrere kurze, steile Abschnitte zusammen. Von der Teufelskanzel schaut ihr hinüber zu den Zwölf Aposteln. Ab Eßlingen folgt der Weg dem Altmühltal-Panoramaweg oberhalb der Felsen und führt anschließend durch Solnhofen zurück. Nehmt Kinder an abschüssigen Stellen nah zu euch und fotografiert vom Weg aus.
Für einen längeren Tag rund um Fossilien beginnt ihr den 9 km langen Fossilienpfad am Bahnhof Eichstätt Stadt. Seine sechs Infostationen verbinden das Jura-Museum auf der Willibaldsburg, den Besuchersteinbruch am Blumenberg, das Museum Bergér und die vom Steinabbau geprägte Umgebung. Die Anstiege zur Burg und auf den Blumenberg erfordern Kondition. Sucht euch für einen entspannten Tag einen der kostenpflichtigen Stopps aus. Alle Museen ausführlich anzuschauen und zusätzlich Steine zu spalten, kann zusammen mit der Wanderung schnell zu viel werden.
Ihr könnt den Steinbruch am Blumenberg auch zum einzigen Ausflugsziel machen. Geht zum Besuchereingang an der Kinderdorfstraße, zahlt den Eintritt und lasst euch vom Personal einweisen. Sucht nur im freigegebenen Sammelbereich, tragt feste Schuhe und eine Schutzbrille und zeigt vor dem Verlassen des Geländes jeden Fund vor. Das Personal entscheidet, was ihr mitnehmen dürft. Kinder müssen von Erwachsenen beaufsichtigt werden; Steinbruchwände und abgesperrte Bereiche bleiben tabu. Die Erlaubnis zum Sammeln gilt für diesen Besuchersteinbruch. Sie erstreckt sich nicht auf Felsen am Wegesrand, aktive Steinbrüche oder archäologische Überreste.
Für einen ruhigeren Tag eignet sich der Fisch- und Naturlehrpfad durch den Sulzpark in Beilngries. Auf etwa 3 km ebenen Wegen lernt ihr die Fische, Pflanzen, Vögel und Fledermäuse am Fluss kennen. Holt euch die Informationen zum Lehrpfad bei der Tourist-Information in der Hauptstraße 14. Sucht dann reihum eine Tafel aus und schaut, wo ihr den beschriebenen Lebensraum wiedererkennt. Das passt gut, wenn eure Gruppe am Wasser auf Entdeckungstour gehen möchte, ohne dafür Hänge hinaufzusteigen.