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ParkBayern, Deutschland

Naturpark Ammergauer Alpen

In den Ammergauer Alpen könnt ihr zwischen einem Naturlehrpfad am See, einer Klamm mit Wasserfällen und einer Wanderung hinauf zu den Almweiden wählen.

Über diesen Ort

In den Ammergauer Alpen könnt ihr zwischen einem Naturlehrpfad am See, einer Klamm mit Wasserfällen und einer Wanderung hinauf zu den Almweiden wählen. Entscheidet zuerst, was zum Wetter und zur Kondition eurer Familie passt. Mit jüngeren Kindern ist der Soier See ein guter Einstieg; für die Brunnenkopfhäuser lohnt sich ein eigener Tag.

Der Naturpark erstreckt sich über etwa 227 Quadratkilometer rund um sechs Gemeinden, darunter Oberammergau, Unterammergau, Ettal und Bad Bayersoien. Wiesen und Moore prägen die Täler, darüber ziehen sich Bergmischwälder zu den Kalkgipfeln hinauf. Das Naturschutzgebiet Ammergebirge überschneidet sich nur teilweise mit dem Naturpark und reicht über ihn hinaus. Seine geschützten Berglebensräume sind ein Teil der Ausflugsmöglichkeiten; dazu kommen ortsnahe Wege und das eigenständig geschützte Ettaler Weidmoos.

Auch ohne Gipfelziel gibt es viel zu entdecken. Am Soier See können Kinder verschiedene Untergründe mit den Füßen ertasten und die Stationen des Vogellehrpfads erkunden. In der Schleifmühlklamm liegen zwischen den Wasserfällen Spuren der früheren Wetzsteinmacherei. Wer in Ruhe Tiere beobachten möchte, schließt sich einer Rangerführung durchs Weidmoos an und schaut von den Wegen über die feuchten Wiesen. Manchmal kreist ein Steinadler am Himmel; für die kleineren Vögel lohnt sich ein wenig Geduld. Freut euch über jede Begegnung, ohne fest damit zu rechnen. Schon die Landschaft und die kleinen Entdeckungen unterwegs machen den Tag lohnenswert. Mach mehr aus deinem Abenteuer: Lade die Snappit-App herunter, um einheimische Arten zu bestimmen.

Der Naturpark wurde 2017 gegründet; das teilweise überlappende Naturschutzgebiet Ammergebirge steht bereits seit 1986 unter Schutz. Rund um Unterammergau wurden bis in die 1960er-Jahre Wetzsteine hergestellt. Mit der Restaurierung einer Mühle kehrte das Handwerk als Vorführung zurück. Die Brunnenkopfhäuser wiederum dienten einst als königliche Jagdgebäude. In den Tälern prägt die Landwirtschaft bis heute die blumenreiche Landschaft: Die artenreichen Wiesen im Weidmoos sind auf regelmäßige Mahd angewiesen.

Was ihr hier machen könnt

Soier See, Bad Bayersoien: Der Barfußparcours führt vom Bereich des Fischerhäusls auf einer 1,87 km langen Runde mit nur 6 Höhenmetern um den See. An den dafür angelegten Stationen warten Sand, Rinde und Kiesel auf eure Füße. Wer die Schuhe lieber anbehält, bleibt auf dem Hauptweg. Habt ihr noch Lust auf mehr, bietet sich der nahe Vogellehrpfad an. Vogelmodelle und Tonaufnahmen stellen die heimische Vogelwelt vor. Legt danach eine stille Pause ein und lauscht den echten Vogelstimmen.

Schleifmühlklamm, Unterammergau: Die 1,47 km lange Themenrunde beginnt am Pürschlingparkplatz. Ihr folgt dem Wasser über Stufen und Stege durch die Klamm und kehrt auf der Forststraße zurück. Die restaurierte Mühle nahe dem Eingang erzählt, wie Menschen die Wasserkraft nutzten, um Wetzsteine aus den örtlichen Steinbrüchen zu bearbeiten. In der Klamm ist es oft feucht. Wählt einen trockenen, eisfreien Tag und behaltet Kinder auf den Stufen dicht bei euch. Fragt gesondert nach, wann die Mühle vorgeführt wird.

Brunnenkopfhäuser, oberhalb von Linderhof: Für die insgesamt 9,66 km lange Hin- und Rücktour mit 662 Höhenmetern solltet ihr als Familie ausdauerndes Bergaufgehen gewohnt sein. Ein breiter Schotter- und Kiesweg steigt durch den Wald hinauf zu beweideten Almflächen. Von der Hütte blickt ihr ins Graswangtal. Macht die Hütten zum Ziel eures Aufstiegs. Der Brunnenkopf-Gipfel und die anschließenden Berggrate gehören nicht zu dieser Tour und müssen gesondert geplant und eingeschätzt werden. Nehmt Essen und Wasser mit, auch wenn ihr an der Hütte einkehren möchtet.

Für einen weniger anstrengenden Einblick in die Feuchtgebiete schaut ins Rangerprogramm für das Ettaler Weidmoos. Treffpunkt und Länge richten sich nach der gebuchten Führung. Das passt gut, wenn ihr lieber Pflanzen und Vögel kennenlernen möchtet, als eine bestimmte Strecke zurückzulegen.

Saisonale Infos

Schnee, Eis und Gewitter können eine Bergtour völlig verändern. Schaut vor dem Start in die Karte mit aktuellen Bedingungen des Naturparks und in den Bergwetterbericht. Beachtet Sperrungen vor Ort. Wählt im Winter eine geeignete, offene Winterroute und setzt nicht voraus, dass ein Sommerweg weiterhin passt. Die Brunnenkopfhütte ist in der Tagessaison 2026 bis einschließlich 18. Oktober geöffnet; die Übernachtungssaison endete am 4. Oktober. Prüft vor der Anreise die aktuellen Hinweise der Hütte.

Barrierefreiheit

Mit Rollstuhl oder Kinderwagen ist der geprüfte, 2 km lange Seerundweg ab Parkplatz Panorama am Soier See die erste Anlaufstelle. Er ist stufenlos, mindestens 2 m breit und verläuft überwiegend auf Waldweg; die Längsneigung erreicht bis zu 6 %. Die Einstufung lautet teilweise barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrende. Am Fischerhäusl gibt es ein öffentliches barrierefreies WC. Die Hindernisse des Barfußparcours liegen separat. Die Stufen in der Klamm schließen eine Runde mit gewöhnlichem Kinderwagen oder Rollstuhl aus; auch der lange Bergaufstieg eignet sich dafür schlecht.

Nicht verpassen

1

Soier See

Ein kleiner Seeausflug mit Barfußstationen und Vogellehrpfad.

2

Schleifmühlklamm

Wasserfälle, Stege und die Geschichte der Unterammergauer Wetzsteinmühlen.

3

Brunnenkopfhäuser

Nach einem ausdauernden Aufstieg durch den Wald öffnet sich der Blick ins Graswangtal.

4

Ettaler Weidmoos

Feuchte Wiesen, Quellbäche und Tierbeobachtung mit den Rangern.

Schematische Landschaft mit nasser Wiese links, Laub- und Nadelwald am Hang und hellen Kalkfelsen rechts.

Feuchte Talräume, Bergmischwald und felsige Höhen geben den Ammergauer Alpen unterschiedliche Gesichter. Die KI-Illustration stellt Lebensräume schematisch gegenüber und zeigt weder einen bestimmten Gipfel noch eine Wanderroute.

Illustration: OpenAI image generation; editorial composition: Snappit visual enrichment

Spaziergänge und Routen

Barfußparcours am Soier See

Startet beim Fischerhäusl am Seeweg. Das Starthäuschen des Barfußparcours liegt etwa 200 m vom Fischerhäusl und vom Parkplatz entfernt. Die ausgeschilderte Runde führt gegen den Uhrzeigersinn um den See.

Mit Kinderwagen bleibt ihr auf dem Hauptweg; prüft die einzelnen Spielelemente gesondert. Für einen Ausflug mit Rollstuhl richtet ihr euch nach dem Prüfbericht zum 2 km langen Rundweg ab Panorama, nicht nach den Barfußstationen.

Barfußparcours am Soier See

Themenrunde durch die Schleifmühlklamm

Startet am Pürschlingparkplatz, folgt dem Hauptweg durch die Klamm und kehrt über die Forststraße zurück. Bei Anreise zum Bahnhof Unterammergau oder zur Bushaltestelle Rathaus kommt der Fußweg zum Ausgangspunkt hinzu.

Die Runde setzt voraus, dass ihr Stufen und rutschigen Boden bewältigen könnt. Durch die Klamm führt keine Kinderwagen- oder Rollstuhlrunde.

Themenrunde durch die Schleifmühlklamm

Von Linderhof zu den Brunnenkopfhäusern

Beginnt am westlichen Ende des Parkplatzes Linderhof und folgt den Schildern zu den Hütten. Diese Tour führt zu den Hütten; ein Gipfelaufstieg oder die Gratquerung zum Pürschling gehört nicht dazu.

Die ganze Gruppe muss Auf- und Abstieg bewältigen können. Auch wenn der Weg als leicht eingestuft ist, verlangt die Tour beträchtliche Ausdauer.

Von Linderhof zu den Brunnenkopfhäusern

Ein entspannter halber Tag am See

Nehmt euch die Seerunde als Hauptausflug vor und lasst Zeit für Pausen. Wer noch weiter entdecken möchte, wählt zusätzlich entweder den separat beschriebenen, 1,20 km langen Moorlehrpfad oder den 2,08 km langen Vogellehrpfad. Die Wege überschneiden sich im Bereich des Sees. Addiert deshalb ihre angegebenen Längen nicht einfach zu einer Gesamtrunde.

Ein Bergtag mit festem Ziel

Startet früh genug für den Aufstieg, eine richtige Pause und einen gemütlichen Abstieg. An den Brunnenkopfhäusern kehrt ihr um; weitere Gipfel bleiben einer eigens geplanten Tour vorbehalten. Passen das Wetter oder die Kräfte eines Familienmitglieds nicht zum Aufstieg, entscheidet euch schon vor dem Start für einen Ausflug im Tal.

Aktivitäten

Welcher Untergrund gefällt euch?

An den vorgesehenen Barfußstationen darf jeder seinen Lieblingsuntergrund wählen. Ihr müsst nicht jedes Hindernis ausprobieren; über den normalen Weg könnt ihr den Ausflug so gestalten, wie es für euch angenehm ist.

Erst einen Ruf lernen, dann lauschen

Fragt am Fischerhäusl oder in der Touristinformation Bad Bayersoien nach einem TING-Hörstift für die Stationen des Vogellehrpfads. Legt ihn danach beiseite und lauscht in Ruhe den echten Geräuschen am See.

Wie hilft Wasser beim Wetzsteinmachen?

An der restaurierten Mühle in der Klamm könnt ihr euch überlegen, wie der Bach draußen die Arbeit drinnen antrieb. Eine Vorführung ergänzt den Besuch, wenn gerade eine angeboten wird. Auch die Informationen zur Ortsgeschichte lohnen eine Pause am Weg.

Handwerk in Oberammergau

In der Lebenden Werkstatt an der Dorfstraße 20 könnt ihr Kunsthandwerkern bei der Arbeit zusehen. Sie öffnet saisonal, gewöhnlich von Mitte Mai bis Mitte Oktober sowie in der Weihnachtszeit. Prüft vorab die Öffnung am gewünschten Tag. Das ist eine schöne Abwechslung, wenn das Wetter nicht für die Klamm oder eine Bergtour passt.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Von einem freigegebenen, markierten Bergweg aus könnt ihr mit dem Fernglas entfernte Felshänge absuchen. Gämsen klettern geschickt. Wenn sie pfeifen oder sich zurückziehen, vergrößert euren Abstand.

An einem sonnigen Wegrand wärmt sich vielleicht eine Kreuzotter auf. Lasst ihr viel Platz, haltet Kinder und Hunde zurück und berührt oder bedrängt sie niemals.

Schaut im Weidmoos gelegentlich zum Himmel. Mit etwas Glück ist in der Ferne ein Adler zu sehen; fest einplanen lässt sich das nicht. Ein Ranger kann euch beim Einordnen helfen.

Haltet von den Wegen im Weidmoos aus an Sträuchern nach einem sitzenden Vogel mit rotbraunem Rücken Ausschau. Beim Männchen helfen der graue Kopf und der schwarze Augenstreif bei der Bestimmung; Weibchen sind bräunlicher. Bleibt auf Abstand.

Legt an Nadelbäumen entlang eines freigegebenen Weges im Weidmoos eine Pause ein. Achtet bei dieser scheuen Meise auf die spitze, gemusterte Federhaube. Vielleicht hört ihr sie, bevor ihr sie seht.

Achtet im Frühjahr darauf, wohin ihr tretet. Für die örtlichen Erdkröten gibt es eigene Straßendurchlässe. Betretet für Fotos weder die abgesperrten Bereiche noch die Laichgewässer.

Haltet von einem frei zugänglichen Uferweg aus nach einem kleinen Vogel Ausschau, der mit dem Hinterkörper wippt oder dicht über das Wasser fliegt. Bleibt von gesperrten Kiesbänken fern.

Schaut über die offene Vegetation im Weidmoos nach einem kleinen Vogel, der einen Strauch oder Halm als Warte nutzt. Männchen haben einen schwarzen Kopf, einen weißen Halsfleck und eine orangebraune Unterseite. Beobachtet vom Weg aus.

Diese wild lebenden Arten kommen im Naturpark und seinen hier beschriebenen Lebensräumen vor. Ihr könnt sie nicht alle auf jeder Runde erwarten: Bergtiere, Flussvögel und Moorbewohner gehören zu unterschiedlichen Ausflügen. Die Vogelmodelle am Soier See und die weidenden Rinder zählen nicht als Beobachtungen wild lebender Arten.

Geschichten und Entdeckungen

Blumen der feuchten Wiesen

Sibirische Schwertlilien wachsen in den Moorgebieten des Naturparks, auch am Soier See. Ihre blauen Blüten sind zur Blütezeit ein schönes Fotomotiv, das ihr vom Weg aus aufnehmen könnt. Entwässerung und eine veränderte Bewirtschaftung der Wiesen setzen ihrem Lebensraum zu.

Eine Blume mit eigenem Puder

Die kleine Mehlprimel blüht zwischen Mai und Juli. Den hellen, mehlartigen Belag bildet die Pflanze selbst. Betrachtet die Blumen, die ihr vom Weg aus sehen könnt, statt für einen näheren Blick auf den nassen Boden zu treten.

Die passende Jahreszeit

Die Landschaft passend zur Jahreszeit wählen

Im Frühjahr blühen die Wiesen und Amphibien sind unterwegs. Bleibt auf den Wegen und achtet auf eure Schritte. Zwischen April und August sind Flussuferläufer an der Ammer; dann sind die Sperrungen ihrer Brutplätze auf Kiesbänken besonders wichtig. Winterliche Wildruhezonen schützen Tiere, die Energie sparen müssen. Vermeidet Störungen und richtet euren Ausflug nach Tageslicht, geeigneten Verhältnissen und den ausgeschilderten Wegen.

Anreise und praktische Tipps

Anlaufstellen unterwegs

Das Fischerhäusl ist ein guter Orientierungspunkt am See; hier liegt auch das öffentliche barrierefreie WC des geprüften Seerundwegs. Für die Brunnenkopfhütte braucht ihr Bargeld. Prüft vorab die Öffnungszeiten. In den Touristinformationen bekommt ihr Rat zu den Wegen und zum Rangerprogramm.

Die Anreise passend zum Ausflug planen

Die Verbindung Murnau–Oberammergau erschließt die Orte im Tal. Prüft im DB Navigator die RB63 für euren Reisetag und gegebenenfalls den Halt des Ersatzbusses. Zur Klamm sind ab Bahnhof Unterammergau etwa 20 Minuten Fußweg angegeben, ab Bushaltestelle Rathaus etwa 15 Minuten. Für den Soier See sucht ihr nach Bad Bayersoien Eisplatz. Auf älteren Wegeseiten steht noch die frühere Busnummer 9606; heute ist es die 326. Die Linie 316 verbindet Oberammergau mit Linderhof, ihr Fahrplan variiert jedoch. Die Saison des separaten Ringbusses 319 endete laut Fahrplan 2026 am 27. September.

Zwei Wegbeschreibungen am See

Die Erlebnisrunde ab dem Bereich Fischerhäusl ist mit 1,87 km angegeben. Für einen Ausflug mit Rollstuhl nutzt ihr den aktuellen ausführlichen Prüfbericht zum gesondert bewerteten, 2 km langen Hauptweg ab Panorama. Auf dieser Runde gibt es Sitzgelegenheiten, überwiegend Waldweg und Längsneigungen bis zu 6 %. Sie ist als teilweise barrierefrei eingestuft. Auch die Rangerführung durchs Weidmoos gilt als bedingt rollstuhlgeeignet: Wegen des Schotters und einer kleinen Brücke lohnt sich eine vorherige Rücksprache mit der Touristinformation.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

8

Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

Snap-Karte für diesen Ort

Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Ein Ausgangsort pro Ausflug

Die Touren beginnen in verschiedenen Orten. Nehmt euch für die Hüttenwanderung einen eigenen Tag, statt sie an einen See- oder Klammbesuch anzuhängen.

Verbindung ab Murnau prüfen

Schaut im DB Navigator nach Ersatzbussen der RB63 und ihren Haltestellen, bevor ihr mit der Ammertalbahn plant. Prüft auch die Rückfahrt.

Mit dem Bus nach Linderhof

Sucht nach der Linie 316 ab Oberammergau. Der separate Ringbus 319 fuhr 2026 nur bis 27. September; plant ihn nicht für eine Rückfahrt im Herbst ein.

Für den Aufstieg packen

Nehmt griffige Wanderschuhe, warme und regenfeste Kleidung, eine Karte, Wasser und Proviant mit. An der Hütte kann der Empfang eingeschränkt sein; Kartenzahlung ist dort nicht möglich.

Auf den Wegen bleiben

Im Weidmoos gilt das auch für Hunde. Fotografiert Blumen vom Weg aus und lasst die Quellen ungestört.

Tieren Raum lassen

Behaltet Hunde gut unter Kontrolle, respektiert ausgeschilderte Wildruhezonen und haltet ausreichend Abstand zu Weidetieren.

Rangerführung buchen

Im Programm stehen Familienausflüge und einzelne Führungen auf Kieswegen, die mit geländetauglichen Kinderwagen möglich sind. Prüft Treffpunkt und Zugänglichkeit der jeweiligen Führung.

Eine Idee für Regentage

In Oberammergaus Lebender Werkstatt könnt ihr während der Öffnungssaison traditionelles Handwerk kennenlernen. Schaut in den Kalender, bevor ihr einen Spaziergang dadurch ersetzt.

Häufig gestellte Fragen

Der Soier See ist der unkomplizierteste Einstieg. Bleibt auf dem Hauptweg am Ufer und wählt die Sinnesstationen, die zu euren Kindern passen. Die Klamm ist zwar kurz, hat aber Stufen, nasse Stellen und Abschnitte, auf denen ihr besonders gut aufpassen müsst.
Plant mit den einzelnen Ausgangspunkten der Wanderungen. Die Naturlehrpfade am Soier See sind kostenlos; für Parkplätze, Verkehrsmittel, Verpflegung und einzelne Sehenswürdigkeiten können eigene Kosten anfallen. Der Wanderparkplatz in Linderhof ist gebührenpflichtig.
Ja. Im Weidmoos leben Vögel und Amphibien, an der Ammer Flussuferläufer. Bleibt auf öffentlichen Wegen und nehmt ein Fernglas mit. Runde gelbe Schilder kennzeichnen Kiesbänke, die zum Schutz brütender Vögel gesperrt sind. Betretet sie auch für ein Foto nicht.
Haltet euren Hund auf dem Weg und gut unter Kontrolle. In empfindlichen Bereichen und bei Weidetieren gehört er an die Leine. Beachtet die örtlichen Einschränkungen. Bei Rangerführungen müssen Hunde angeleint sein; das Wegegebot im Weidmoos gilt auch für sie.
Im Naturpark liegen verschiedene Schutzgebiete. Beachtet jeweils die Beschilderung vor Ort. Im Naturschutzgebiet Ammergebirge sind Campen, Biwakieren in den Bergen und Feuer verboten. Auch die winterlichen Betretungsverbote in Wildschutzgebieten sind einzuhalten.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

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