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ParkBayern, Deutschland

Naturpark Augsburg-Westliche Wälder

Hier könnt ihr einen Waldspaziergang mit Spielen, einer Brotzeit und kleinen Entdeckungen in der Landschaft westlich von Augsburg verbinden.

Über diesen Ort

Hier könnt ihr einen Waldspaziergang mit Spielen, einer Brotzeit und kleinen Entdeckungen in der Landschaft westlich von Augsburg verbinden. Der Naturpark Augsburg-Westliche Wälder umfasst eine ganze Region mit bewaldeten Höhenzügen, bewirtschafteten Feldern, Bächen und Dörfern. Sucht euch für den Tag einen Ausgangspunkt aus: Oberschönenfeld für einen abwechslungsreichen ersten Besuch, Welden für einen Waldspaziergang mit Geschichten oder die Zusamaue bei Zusmarshausen für eine kurze Runde am Wasser.

In Oberschönenfeld lassen sich verschiedene Interessen gut verbinden, ohne zwischendurch wieder ins Auto steigen zu müssen. Die Zisterzienserinnenabtei liegt im Schwarzachtal; Kirche, Museen, das strohgedeckte Staudenhaus und der inklusive Spielplatz liegen nah beieinander. Wenn ihr auch die Ausstellungen besuchen möchtet, geht zuerst ins Besucherzentrum. Danach können die Kinder mitentscheiden, ob es zunächst auf den Waldlehrpfad oder zum Spielplatz geht. Im Naturpark-Haus lässt sich die Landschaft mit Hör- und Fühlangeboten, einem großen Lebensraum-Diorama und einer Kriechröhre erkunden. Quercus und Fagus, die beiden sprechenden Bäume, sind Figuren der Ausstellung.

Draußen lohnen sich oft die kleinen Entdeckungen: der Übergang vom bewaldeten Hang zur Wiese, die Strömung unter einer Plattform oder ein Blatt, das zur Zeichnung auf einer Lehrtafel passt. Die drei Landschaften des Naturparks unterscheiden sich deutlich. Der Holzwinkel im Norden ist besonders waldreich, in den südlichen Stauden wechseln sich Hügel und Täler ab, und die zentrale Reischenau öffnet sich zu einem breiten, von der Zusam geformten Talkessel. Ihr müsst nicht alle drei an einem Nachmittag kennenlernen. Vergiss nicht, die Snappit-Naturführer-App mitzunehmen, um einheimische Arten zu scannen.

Seit 1988 sind die Westlichen Wälder offiziell als Naturpark anerkannt. Ältere Spuren des menschlichen Lebens seht ihr in Oberschönenfeld, wo Franz Beer die Abteikirche von 1721 bis 1723 errichtete, und in Welden, wo Ludwig Ganghofer Kindheitserlebnisse sammelte, die später in seine Werke einflossen. Die Wälder und Wiesen der Region gehören seit Langem zu einer bewohnten und bewirtschafteten Landschaft.

Was ihr hier machen könnt

In Oberschönenfeld beginnt der Walderlebnispfad hinter dem Staudenhaus. Der etwa 2,5 km lange Rundweg hat neun Lernstationen und rund 40 Höhenmeter. Nehmt euch Zeit für die Rätsel und die Tafeln zur Baumbestimmung, statt möglichst schnell durchzulaufen. Der Weg hat immer wieder Steigungen und kann nach Regen stark aufweichen. Anschließend passen der inklusive Spielplatz oder das Naturpark-Haus gut dazu. Prüft vorher die gesonderten Öffnungs- und Zugangsbedingungen der Ausstellung.

Der Ludwig Ganghofer Lausbubenweg in Welden ist ein eigener, 3,5 km langer Waldrundweg. Er beginnt nahe dem Waldparkplatz am Ende der Schwarzbrunnenstraße. Fünf Erlebnisstationen greifen Geschichten aus der Kindheit des Schriftstellers auf. Kinder können nach dem vergrabenen Spielschatz suchen, Blätter vergleichen und von einem erhöhten Aussichtspunkt über den Wald schauen. Das Eiersuchspiel und die Wurfziele sind eigens eingerichtete Spielstationen; echte Nester oder Hoftiere sind nicht Teil dieser Spiele. Die Runde wird als kinderwagengerecht beschrieben, der erhöhte Aussichtspunkt ist eine zusätzliche Möglichkeit. Die Lauschtour ab Ortsmitte hat einen anderen Ausgangspunkt. Achtet deshalb auf die Beschilderung eures gewählten Wegs.

Für einen kürzeren Ausflug bietet sich der 1 km lange Naturerlebnispfad Zusamaue bei der Rücklenmühle südlich von Zusmarshausen an. Er erschließt Feuchtwiesen, Röhricht und Gewässer; kleine Plattformen und ein überdachter Brotzeitplatz gehören dazu. Bleibt auf den Besucherwegen und behaltet die Kinder am Fluss gut im Blick. Wenn es euch hier gefällt, könnt ihr Welden und Oberschönenfeld einfach für einen anderen Tag aufheben.

Saisonale Infos

Genießt im Frühling die Wald- und Uferlandschaft, ohne Rückzugsräume in Wiesen und Röhricht zu betreten. Im Sommer gehören auch auf kurzen Wegen Trinkwasser und Sonnenschutz dazu. Herbstlaub kann rutschige Stellen verdecken; Winterregen oder Frost machen auch sanft wirkende Wege anstrengender. Nach kräftigem Regen ist eine Ausstellung die bessere Wahl als der aufgeweichte Waldweg. Beachtet Absperrungen und Hinweise zu Forstarbeiten und verlasst den Wald bei starkem Wind oder Gewitter.

Barrierefreiheit

Der Oberschönenfelder Walderlebnispfad ist nicht barrierefrei: Er hat wiederholt Steigungen und weicht bei Nässe auf. Auf dem Klostergelände gibt es Kopfsteinpflaster, Kies und Gefälle. Vom Buswendeplatz führt jedoch ein Weg ohne Steigungen über das Besucherzentrum zum Naturpark-Haus. Dessen Ausstellungen liegen in den oberen Stockwerken, einen Personenaufzug gibt es nicht. Ein Rollstuhltreppenlift steht dienstags bis donnerstags nach Anmeldung mindestens zwei Tage vorher zur Verfügung. Ein Teil der Ausstellung liegt noch ein Stockwerk höher und ist nur über Treppen erreichbar. Klärt eure Bedürfnisse unter 08238 3001-32. Das separate Volkskundemuseum hat einen rollstuhlgerechten Aufzug; im Besucherzentrum gibt es ein barrierefreies WC. Die Einstufung des Weldener Wegs als kinderwagengerecht sagt nichts über seine Rollstuhleignung aus. Fragt bei der Zusamaue nach dem aktuellen Zustand der Wege und Plattformen.

Nicht verpassen

1

Oberschönenfeld

2,5 km Waldrunde, Naturausstellung und inklusiver Spielplatz bei einem Ausflug

2

Welden

fünf Spielstationen auf dem 3,5 km langen Ludwig Ganghofer Lausbubenweg

3

Zusamaue

1 km Rundweg am Fluss mit Feuchtwiesen und überdachtem Brotzeitplatz

4

Diedorf

Klimalehrpfad neben einer ungewöhnlichen Baumsammlung, die selbst nur mit Führung zugänglich ist

Drei getrennte Landschaftsbilder: dicht bewaldete Hügel, ein breites Flusstal mit Feldern und kleinteilige Hügel und Täler.

Waldreicher Holzwinkel, weiter Reischenauer Talkessel und hügelige Stauden: Drei schematische KI-Vignetten machen den Landschaftsvergleich aus dem Guide sichtbar. Sie sind keine Ortsansichten oder Karte.

Illustration: OpenAI image generation; editorial composition: Snappit visual enrichment

Spaziergänge und Routen

Walderlebnispfad Oberschönenfeld

Beginnt hinter dem Staudenhaus und folgt den neun Stationen der Waldrunde. Vergleicht Bäume mithilfe der Steckbriefe und kehrt anschließend für eine Pause zum Klostergelände zurück.

Nicht barrierefrei. Erkundigt euch nach dem aktuellen Zustand, bevor ihr den Weg mit Mobilitätshilfen angeht. Ein Kinderwagen muss mit Steigungen und weichem Boden zurechtkommen.

Walderlebnispfad Oberschönenfeld

Ludwig Ganghofer Lausbubenweg

Startet nahe dem Waldparkplatz am Ende der Schwarzbrunnenstraße. Die Erlebnisrunde führt euch in Ganghofers Kindheitswelt. An der Station zur Baumbestimmung könnt ihr zwischen den Spielen etwas ruhiger werden.

Der Weg wird als familien- und kinderwagengerecht beschrieben. Klärt die Eignung für Rollstühle und den Zugang zu einzelnen Spielstationen vorab.

Ludwig Ganghofer Lausbubenweg

Naturerlebnispfad Zusamaue

Erkundet die Besucherrunde bei der Rücklenmühle südlich von Zusmarshausen. Vergleicht vom Weg aus den Fluss, ruhigere Gewässerbereiche und die Feuchtwiese. Der überdachte Sitzplatz bietet sich für eine Pause an.

Auch ein kurzer, ebener Weg ist nicht automatisch barrierefrei. Fragt bei Nutzung eines Rollstuhls oder Kinderwagens nach den aktuellen Oberflächen und dem Zugang zu den Plattformen.

Naturerlebnispfad Zusamaue

Vom Bahnhof Gessertshausen nach Oberschönenfeld

Folgt dem Fußweg vom Bahnhof Gessertshausen Richtung Oberschönenfeld. Entscheidet vor dem Aufbruch, ob ihr zurücklaufen oder eine gebuchte Verbindung nutzen möchtet.

Nicht barrierefrei. An der Bushaltestelle Oberschönenfeld an der Landstraße fehlt eine Querungshilfe. Seid beim Überqueren besonders vorsichtig.

Vom Bahnhof Gessertshausen nach Oberschönenfeld

Ein abwechslungsreicher halber Tag in Oberschönenfeld

Beginnt im Besucherzentrum, geht die Waldrunde, solange alle noch Energie haben, und kehrt dann zum Essen und Spielen zurück. Nehmt das Naturpark-Haus dazu, wenn Öffnung und Zugänglichkeit zu eurer Gruppe passen. Plant vor Ort 3–5 Stunden plus Anreise ein. Mit dem Fußweg vom Bahnhof kann daraus ein ganzer Wandertag werden.

Ein spielerischer Tag in Welden

Gebt dem Lausbubenweg mit Brotzeit 2–3 Stunden Zeit und lasst die fünf Stationen das Tempo bestimmen. Für diese Runde startet ihr an der Schwarzbrunnenstraße. Wenn ihr mit der Linie 501 kommt, prüft den Fußweg von eurer gewählten Haltestelle in Welden und die Rückfahrt gesondert.

Ein kleiner Ausflug an die Zusam

Nehmt euch nur die 1-km-Runde, eine Pause am überdachten Sitzplatz und ein paar Minuten zum Beobachten des Wassers vor. Etwa eine Stunde reicht für einen gemütlichen Einstieg. Der Ausflug lohnt sich auch ohne zweites Ziel.

Aktivitäten

Den Wald gemeinsam lesen

Gebt auf dem Oberschönenfelder Weg jedem Kind eine andere Aufgabe: Blattformen mit einer Tafel vergleichen, einen Wechsel im Untergrund bemerken oder einen Platz für eine stille Hörpause aussuchen. Entdeckt vom Weg aus und lasst alles an seinem Platz.

Ein Fluss mit verschiedenen Gesichtern

Vergleicht auf der Zusamaue-Runde fließendes Wasser mit den ruhigeren Bereichen, die ihr von den Plattformen aus sehen könnt. Wo finden Tiere Schutz, wo wird etwas flussabwärts getragen? Die Tafeln stellen Amphibien, Fische, Vögel und Wildbienen vor. Ihr müsst sie nicht alle selbst entdecken.

Ein eigener Ausflug für Baumfreunde

Der Diedorfer Klimalehrpfad verläuft neben dem Exotenwald, dessen Sammlung in den 1880er-Jahren angelegt wurde. Der Weg stellt unter anderem Küstentanne und Roteiche vor und verbindet sie mit Fragen zu Forstwirtschaft und Klima. Die Sammlung selbst dürft ihr nur bei einer offiziellen Führung des Naturparks oder im Rahmen des Angebots der Augsburger Volkshochschule betreten.

Die Landschaft drinnen wiederfinden

Verbindet im Naturpark-Haus die Darstellungen von Wald, Wiese, Hecke und Wasser mit dem, was ihr gerade draußen gesehen habt. Das separate Museum Oberschönenfeld ergänzt die Sozial- und Kulturgeschichte. Beachtet bei der Tagesplanung die Mittagspause und die nötige Voranmeldung für den Treppenlift.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Ein besonderes Tier, das Ruhe braucht. Falls ihr vom Weg aus zufällig eine Kreuzotter seht, bleibt mit großem Abstand stehen und lasst sie weiterziehen. Sucht nicht in Schilfrändern oder aufgehäuften Pflanzenresten nach ihr.

Die Blindschleiche ist eine Eidechse ohne Beine. Sie kann während eures ganzen Besuchs verborgen bleiben; eine zufällige Sichtung ist also ein Glücksfall. Hebt keine Stämme oder andere Verstecke an und lasst dem Tier einen freien Fluchtweg.

Wenn neben einem Waldweg eine kleine Eidechse auftaucht, bleibt stehen, statt ihr zu folgen. Macht, wenn möglich, ein Foto aus der Entfernung und vergleicht später die Merkmale. Ein kurzer Blick reicht für eine sichere Bestimmung oft nicht aus.

Beobachtet eine zufällige Begegnung am Wegrand, ohne in die Vegetation zu treten. Lasst die Eidechse ihren Tag fortsetzen und begnügt euch mit einem Foto von eurem Standort aus, statt zu versuchen, sie näher heranzulocken.

Die Küstentanne gehört zu Diedorfs angepflanzter Baumsammlung. Mithilfe der Tafeln am Klimalehrpfad oder bei einer offiziellen Führung könnt ihr lernen, welchen Baum ihr vor euch habt. Betretet die gesperrte Sammlung nur im Rahmen einer Führung.

Schaut nach der Roteiche, die am Diedorfer Klimalehrpfad vorgestellt wird, und vergleicht ihre Blätter mit der Tafel. Sie ist hier ein angepflanzter, nicht heimischer Baum in einem forstlichen Lernangebot. Fotografiert nur vom öffentlichen Weg aus oder während einer autorisierten Führung.

Beobachten, ohne Verstecke zu durchsuchen

Bleibt an Gewässern und im Wald auf den öffentlichen Besucherwegen. Lasst Holz, Steine, Schilfränder und Pflanzen unberührt und fasst Wildtiere nicht an, füttert sie nicht und lockt sie nicht an. Wenn ein Reptil im Versteck verschwindet, ist die Begegnung vorbei.

Geschichten und Entdeckungen

Ein Tal, das die Zusam geformt hat

Die Reischenau ist der breite Talkessel im Zentrum des Naturparks. Wenn ihr euch vorstellt, wie der Fluss ihn geformt hat, wird der kleine Spaziergang am Wasser zum Einblick in eine viel größere Landschaftsgeschichte.

Artenschutz braucht Raum

Die Kreuzottern im Anhauser Tal gehören zu einem kleinen, isolierten Bestand. Bei ihrer Förderung müssen die Bedürfnisse von Feuchtgebieten, Wald und bewirtschafteter Landschaft zusammenpassen. Als Besucher helft ihr am besten, indem ihr diese Lebensräume ungestört lasst.

Die passende Jahreszeit

Wählt Oberschönenfeld, wenn ihr flexibel nach drinnen wechseln möchtet, Welden für einen trockenen Tag mit viel Spielzeit und die Zusamaue, wenn Wasser und Wiesenlebensräume im Mittelpunkt stehen sollen. Verkürzt bei Nässe oder Glätte den Aufenthalt draußen, statt die ganze Runde erzwingen zu wollen.

Anreise und praktische Tipps

In Oberschönenfeld findet ihr das Besucherzentrum, die Museumsgebäude, das Naturpark-Haus, einen inklusiven Spielplatz, Läden und das Klosterstüble mit Biergarten. Prüft die jeweiligen Öffnungszeiten, bevor ihr Essen oder Innenräume fest einplant. Nutzt die ausgewiesenen Parkplätze. In der Zusamaue gibt es einen überdachten Brotzeitplatz; bringt Getränk und Verpflegung mit.

Nutzt die AVV-Fahrplanauskunft für euren Besuchstag. Gessertshausen ist der Bahnausgangspunkt für Oberschönenfeld. Die Linie 720 bietet begrenzte Verbindungen von Montag bis Freitag, der vorab buchbare AktiVVo bedient das Gebiet Bobingen-Königsbrunn. Bucht beide Richtungen frühzeitig und gebt Mobilitätshilfen an. Für kleinere Kinder müsst ihr einen geeigneten Kindersitz mitbringen. An der Bushaltestelle Oberschönenfeld an der Landstraße gibt es keine Querungshilfe. Für Welden prüft ihr die Linie 501 und den Fußweg zur Schwarzbrunnenstraße. Der Zusamaue-Pfad liegt bei der Rücklenmühle südlich von Zusmarshausen, nahe dem Zusam-Radwanderweg. Wer in der Ortsmitte ankommt, ist noch nicht am Ausgangspunkt.

Plant den Zugang zu jedem Gebäude in Oberschönenfeld einzeln. Im Volkskundemuseum erreicht ihr die Ausstellungsetagen mit einem Aufzug. Im Naturpark-Haus gibt es dagegen steile, schmale Treppen, zusätzliche Stufen und lediglich einen vorab anzumeldenden Rollstuhltreppenlift von Dienstag bis Donnerstag. Die obere Ausstellungsebene bleibt nur über Treppen erreichbar. Nutzt das barrierefreie WC im Besucherzentrum, statt euch auf die Toiletten im oberen Stockwerk des Naturpark-Hauses zu verlassen. Der inklusive Spielplatz ist eine gute Möglichkeit für draußen, wenn der Waldweg zu weich oder zu steil ist.

Besucherinformationen

Die letzte Etappe buchen

Verlasst euch nicht darauf, dass in Gessertshausen zu jedem Zug ein Linienbus passt. Prüft die Linie 720 und die buchbaren AktiVVo-Verbindungen für beide Richtungen, bevor ihr losfahrt.

Baumsammlung nur mit Führung besuchen

Der Diedorfer Exotenwald darf nicht auf eigene Faust betreten werden. Der öffentliche Klimalehrpfad verläuft daran entlang; in die Sammlung kommt ihr bei einer offiziellen Führung.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

6

Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

Snap-Karte für diesen Ort

Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Den richtigen Ausgangspunkt wählen

Gebt Oberschönenfeld, die Schwarzbrunnenstraße in Welden oder die Zusamaue bei der Rücklenmühle als Ziel ein, statt einen allgemeinen Naturpark-Punkt anzusteuern.

Weiterfahrt vorab planen

Prüft für Oberschönenfeld die Linie 720 ab Gessertshausen und bucht AktiVVo, wenn der Linienbus zeitlich nicht passt. Besonders vormittags und am Wochenende lohnt sich frühes Planen.

Mit kleinen Kindern unterwegs

Gebt bei der AktiVVo-Buchung einen Kinderwagen oder Rollstuhl an. Für Kinder, die noch nicht mindestens 1,25 m groß und 22 kg schwer sind, müsst ihr einen geeigneten Kindersitz mitbringen; die vorhandene Sitzerhöhung reicht für sie nicht aus.

Ticket vor dem Ausstellungsbesuch

Holt vor dem Besuch des Naturpark-Hauses eine Eintrittskarte im Besucherzentrum, auch wenn jemand von euch freien Eintritt hat.

Die Strecke im Blick behalten

Der Weg vom Bahnhof kommt zur Waldrunde hinzu. Plant die Rückfahrt, bevor alle müde sind.

Tiere in Ruhe lassen

Fotografiert von den Wegen aus, behaltet Hunde nah bei euch und unter Kontrolle und lasst Holz, Steine und Pflanzen unberührt. Gebt Reptilien besonders viel Platz.

Zugang zur Baumsammlung

Der öffentliche Diedorfer Klimalehrpfad verläuft am Exotenwald entlang. Wenn ihr die Sammlung selbst betreten möchtet, bucht eine offizielle Führung.

Häufig gestellte Fragen

Oberschönenfeld bietet die größte Auswahl an einem Ort. Welden passt gut, wenn die Waldspiele im Mittelpunkt stehen sollen. Die Zusamaue hat die kürzeste dieser Runden, am Fluss müsst ihr die Kinder trotzdem gut im Blick behalten.
Fahrt mit der Bahn nach Gessertshausen und prüft anschließend den aktuellen Fahrplan der Linie 720 oder bucht AktiVVo im Bediengebiet Bobingen-Königsbrunn. Das Museum empfiehlt den Rufbus für Vormittage und Wochenenden. Alternativ könnt ihr die etwa 3,5–3,6 km lange Strecke je Richtung zu Fuß gehen. Sie verläuft teilweise auf Wirtschaftswegen und ist nicht barrierefrei.
Im Naturpark-Haus erwarten euch Naturdarstellungen sowie Hör- und Fühlangebote, im separaten Museum Oberschönenfeld Geschichten aus dem Leben in Schwaben. Prüft vorher die Öffnungstage und die für euch wichtigen Zugangsbedingungen. Der Treppenlift im Naturpark-Haus muss vorab angemeldet werden.
Im Anhauser Tal, an anderer Stelle im Naturpark, leben Kreuzottern, Blindschleichen, Waldeidechsen und Zauneidechsen. Es sind wildlebende Tiere, und bei einem Familienausflug könnt ihr auch ohne Sichtung bleiben. Freut euch über eine zufällige Begegnung vom Weg aus. Durchsucht keine Verstecke und geht für ein Foto nicht näher an die Tiere heran.

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